Outlook Web: Neue Version wird ab Ende Juli verteilt

Seit letztem Jahr hatten Nutzer die Möglichkeit, das neue Outlook im Web auszuprobieren. Acht Monate später sieht sich Microsoft nun bereit, die neue Web-Version auf alle loszulassen, man muss sie nicht mehr aktivieren. Ab Ende Juli wird Microsoft die neue Version verteilen, sodass spätestens dann auch von jenen die neue Version genutzt werden kann, denen es vorher durch Blockierung des Opt-in-Buttons in Organisationen eventuell nicht möglich war.

Das Herzstück von Outlook bleibt E-Mail, hier haben Nutzer zum Beispiel die Möglichkeit, einzelnen Mails mehrere Kategorien zuzuordnen, damit diese einfacher auffindbar sind. In den Einstellungen findet man zudem einen Dark Mode, den man auf Wunsch aktivieren kann. Für die verspielteren Mail-Verfasser dürfte die Option nett sein, Emojis und GIFs direkt über Outlook in Mails einzubinden.

Über Favoriten soll man Inhalte leichter finden. Favorisieren kann man in Outlook nicht nur einzelne Mail, sondern auch Kontakte, Gruppen oder Kategorien. Das sorgt nicht nur für einen schnelleren Zugriff auf jene Mails, sondern bietet auch mehr Übersicht, da zu jedem Favoriten die Anzahl der ungelesenen Mails angezeigt wird.

Bearbeitet man mehrere Mails gleichzeitig, zum Beispiel, indem man eine schreibt, aber in einer anderen noch einmal etwas nachliest, gestaltet sich das künftig auch besser. Die einzelnen Mails werden in Tabs vorgehalten, sodass man bequem zwischen ihnen wechseln kann.

Das Zurückstellen von Mails ist ebenfalls möglich. Der Nutzer kann dabei festlegen, wann die Mail wieder als „neu“ in der Inbox auftauchen soll. Bis dahin bleibt sie aus dem Sichtfeld verschwunden. So etwas kann ganz nützlich sein, gerade bei Projekten, die über einen längeren Zeitraum laufen.

Die Terminvereinbarung wird für den einen oder anderen eventuell auch vereinfacht. Outlook ermöglicht die Suche über mehrere Kalender. Das Ganze nicht nur nach Personen, sondern eben auch nach Orten oder Keywords. Welche Kalender bei der Suche berücksichtigt werden sollen, kann der Nutzer festlegen.

Bei der Terminerstellung geht ebenfalls flotter vonstatten. Ein Klick öffnet das entsprechende Fenster, in dem gleich alle Eckdaten festgehalten und andere Nutzer eingeladen werden können.

Die Monatsansicht im Kalender zeigt nicht nur übersichtlich bevorstehende Termine, sondern auch gleichzeitig, wie lange man eigentlich noch Zeit bis zu einem Termin hat. Änderungen gibt es auch bei den Online-Meetings, sie berücksichtigt nun mehr, welche Richtlinien eine Organisation für sie festgelegt hat. Zu guter Letzt synchronisiert die Task-Funktion in Outlook nun auch mit To-Do oder anderen Office-Apps wie Planner.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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