NIU hievt einen digitalen Schlüssel für seine E-Scooter ins Apple Wallet
NIU kennen Stammleser des Blogs, denn der Hersteller bietet E-Scooter an – auch in Deutschland. Jetzt gibt es gute Nachrichten für Nutzer, die im Apple-Ökosystem unterwegs sind. Denn der NIU führt einen digitalen Schlüssel für seine NQiX-Scooter ein, den ihr im Apple Wallet hinterlegen könnt. Anschließend lassen sich die elektrischen Roller des Anbieters direkt mit einem iPhone oder der Apple Watch entsperren.
Das funktioniert selbst dann, wenn die Akkus des Smartphones oder der Watch geladen werden müssen. Der digitale Schlüssel hat eine Energiereserve von bis zu fünf Stunden. Dazu muss der Scooterschlüssel mit der NIU-App zum Apple Wallet auf dem iPhone oder der Apple Watch hinzugefügt werden. Dank des Expressmodus ist der NIU-Scooterschlüssel in Apple Wallet sofort einsatzbereit, ohne dass das iPhone oder die Apple Watch aktiviert oder bestimmte Apps geöffnet werden müssten. Zum Entsperren muss das jeweilige Gerät kontaktlos an das Lesegerät des Scooters gehalten werden.
Der digitale Scooterschlüssel für das Apple Wallet wird zunächst in sechs europäischen Ländern verfügbar sein, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Spanien und die Niederlande. Mit dem digitalen Scooterschlüssel im Apple Wallet kann der Scooter auch Freunden oder Familienmitgliedern mit Nachrichtenapps auf dem iPhone zugänglich gemacht werden. Es können für Empfänger sogar Anpassungen vorgenommen werden. Beispielsweise könnt ihr festlegen, wo und wann der Schlüssel genutzt werden darf. Dabei könnt ihr die Berechtigungen jederzeit aktualisieren oder den Zugriff auch widerrufen.
Erforderlich sind zur Nutzung dieser Funktion mindestens ein iPhone XS bzw. eine Apple Watch Series 4 oder Apple Watch SE. Außerdem muss die neueste iOS- bzw. watchOS-Version installiert sein.
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Sehr cool. Ich feier sowas immer! Leider immer wieder erstaunlich, wie junge Unternehmen erstmal den Großen zeigen müssen, wie es geht. Schade eigentlich!
Es geht mir auch nicht primär um Apples Ökosystem oder ein anderes. Aber es ist nun einmal so, dass die großen Softwareentwickler nicht ohne Grund da stehen, wo sie sind und die Implementierung schon durchdacht haben. Warum versuchen sehr viele noch ihr eigenes Süppchen zu kochen, statt den Standard zu nutzen: Beispiel Ausweis in der Wallet-App. Möglich wäre es, aber die EU gibt lieber einen Haufen Geld aus, damit es eine eigene Lösung gibt, die dann keiner nutzt. Soooo… die Frust von der Seele geschrieben 😀