Klage gegen Meta: Feed-Algorithmen sollten anpassbar sein
Eine gegen Meta eingereichte Klage behauptet, dass Nutzer das Recht haben sollten, ihre Social-Media-Feeds mithilfe externer Tools zu ändern. Die Klage wurde von dem Knight First Amendment Institute an der Columbia University eingereicht. Sie behauptet, dass ein Bundesgesetz Nutzern erlaubt, externe Tools zu verwenden, um die Kontrolle über ihre Feeds zu übernehmen. Das gleiche Gesetz wird auch oft verwendet, um Internetunternehmen vor Haftungsansprüchen zu schützen.
Haupttreiber der Klage ist Ethan Zuckerman. Er hat eine Browser-Erweiterung namens „Unfollow Everything 2.0“ entwickelt. Sie ermöglicht Nutzern, Freunde, Gruppen und Seiten zu entfolgen und damit den Newsfeed zu entleeren. Der Name entstand auch nicht per Zufall, er ist eine Hommage an das 2021 von Meta gesperrte gleichnamige Tool „Unfollow Everything“. Die Klage stützt sich dabei auf Abschnitt 230 des Communications Decency Act von 1996. Er bietet Immunität für Softwareentwickler, die Tools erstellen, mit denen Nutzer Inhalte filtern oder sperren können, wenn sie diese als anstößig oder unzulässig erachten.
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