James Bond: Amy Pascal und David Heyman produzieren den nächsten Film
Kleine, aber potenziell ziemlich dicke News für alle Fans des bekanntesten Geheimagenten der Welt. Amazon MGM Studios hat heute offiziell verkündet, wer beim nächsten James-Bond-Film – also wohl dem ersten nach der Ära Daniel Craig – mit am Ruder sitzen wird. Neben den üblichen Verdächtigen von EON Productions, Barbara Broccoli und Michael G. Wilson, stoßen zwei Hollywood-Schwergewichte dazu: Amy Pascal und David Heyman.
Die Namen sagen euch vielleicht nicht sofort alles, aber deren Filmografie kennt ihr garantiert. Amy Pascal war lange mit die treibende Kraft hinter Sonys Spider-Man-Universum und hat ein feines Gespür für große Franchises bewiesen. David Heyman? Der Mann, der quasi im Alleingang Harry Potter auf die Leinwand gebracht hat und u. a. mit Paddington und Barbie Volltreffer landete.
Broccoli und Wilson von EON Productions bleiben die Chefs im Ring. Sie kontrollieren weiterhin das gesamte Bond-Universum. Pascal und Heyman kommen explizit als Produzenten für diesen nächsten Film an Bord, um ihre jeweilige Expertise einzubringen. So steht es zumindest in der Pressemitteilung.
Was bedeutet das jetzt? Schwer zu sagen. Es ist definitiv ein Zeichen, dass Amazon nach der Übernahme von MGM nicht nur zusieht, sondern aktiv mitgestalten will. Ob das gut oder schlecht ist, wird sich zeigen. Frischer Wind kann ja nie schaden, oder? Andererseits ist Bond eben Bond… eine sehr britische Angelegenheit, bei der EON bisher das Sagen hatte.
Transparenz: In diesem Artikel sind Partnerlinks enthalten. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.
Es kann alles passieren. Dafür ist es einfach noch zu früh. Ich bin aber froh, dass Broccoli und Wilson noch mit an Bord sind.
Sind sie nicht wirklich. Lies dir mal das ganze Drama durch. Die sind quasi weg mot Beteiligung, weil Anazon bestimmen wollte und haben dafür glaube auch ein joint venture
Wenn sie doch nicht mehr die „Chefs im Ring“ seien sollten, dann befürchte ich Schlimmstes.
Ich auch.
Schwierige Aufgabe für die Produzenten. Wenn man die Marke „James Bond“ nicht beschädigen möchte, muß man behutsam vorgehen. Ich kann mir persönlich momentan schwerlich einen Ersatz für Daniel Craig vorstellen. Die Suche nach einem anderen Hauptdarsteller wird spannend. Und wenn das Produzententeam es vergeigt, wie es mit dem Klassiker „Schneewittchen“ passiert ist, dann „Gute Nacht, Mr. Bond.“
Ach Ersatz für Daniel Craig gibt es nicht. Dafür wird es einen neuen Schauspieler geben der James Bond vllt einen andern Charakter verleiht. Damals meinten alle Craig wär die völlige Fehlbesetzung und jetzt wär er nicht zu ersetzen…
Ersatz für Daniel Craig sollte nicht schwer zu finden sein. Selbst ein Kieselstein wäre besser als dieser Mann. Für mich ist die Bond Reihe mit Daniel Craig gestorben. Habe nur den ersten Film zur Hälfte angeguckt, danach nie wieder ein Bond. Es kann nur besser werden.
„Amy Pascal war lange mit die treibende Kraft hinter Sonys Spider-Man-Universum “
Das klingt schlimmer als es ist und ist auch nur die halbe Wahrheit.
In Sonys Spiderman-Universum war sie nur für die (von Film zu Film schlechter werdenden) Venom-Filme verantwortlich und nicht für die echten Katastrophen Morbius, Kraven und Madame Web.
Dafür steckt sie aber hinter den MCU-Spiderman-Filmen und den beiden Spider-Verse-Animationen.
Ich bin nur froh, dass Daniel Craig (den ich als Schauspieler schätze) endlich nicht mehr Bond ist. Ich habe ihn zu keiner Zeit als Bond gefühlt, und es wurde immer schlimmer. Es kann also nur besser werden.
Amy Pascal war halt auch an so „Bangern“ wie Madame Web, Morbius und Kraven the Hunter beteiligt.
Hoffe hier wird was draus
Keine leichte Aufgabe, heutzutage noch einen Bond zu produzieren der wirklich überzeugt und genug Geld einspielt. Die Craig-Filme waren erfolgreich, ab Skyfall ging es bergab. No time to die ist für mich der schlechteste Bond-Film aller Zeiten.
Was soll man machen? Einen Action-Bond? Einen witzigen Bond? Eine klassischen Bond? Einen modernen Bond, politisch korrekt? Oder einen Bond der die Frauen reihenweise flachlegt? Modernes Szenario oder vielleicht back in time? Was bei den Menschen ankommt, weiß niemand mehr so genau. Ich wünsche mir einen klassischen Bond – moderne Action, aber ohne CGI – ein Bond mit Gadgets, witzig aber auch hart – ein klassischer Bösewicht, keine reale Story. Aber ob das alle so wollen? Man wird es nicht allen Recht machen und da es aktuell sehr wenige gute Autoren gibt, sind meine Erwartungen niedrig. Sehr niedrig. Bin schon froh, wenn Bond nicht ständig weint und wenn es noch Bond-Girls gibt und Bond ein Mann ist. Alle anderen „Checkboxen“ müssen moderne Filme eh haben, sonst bekommen sie kein grünes Licht. Es wird also irgendwo ein homosexueller dabei sein, es wird einen großen diversen Cast geben (M wird garantiert Trans) und Moneypenny wird eine Actionlady werden, schließlich braucht Amazon die Frau für ein Serien Spin-Off. Oder Q ist ein Transmensch. Hat sich selbst umgebaut und zusätzlich noch Gadgets am Körper. Auch perfekt für eine Serie. Q-Man. A la Inspektor Gadget. So viel Möglichkeiten
Der Typ der Filme wie Paddington, Barbie und Harry Potter zu verantworten hat, soll jetzt Bond machen? Eine Frau, deren Vita überwiegend aus Superhelden-Filmen besteht gleich dabei.
Weiß nicht. Klingt so gar nicht berauschend.
Ehrlich. Es klingt genauso schlimm, wie man es eigentlich erwarten konnte. Bei Bond geht eine Ära zu Ende und ich befürchte, dass wird echt sehr schlimm.
Schon mit dem Verkauf an Amazon fühlte sich das Ende einer Ära gekommen. Wir reden hier von einer Übernahme durch einen Online-Shop.
Ich erwarte nichts. Mit Craig ging das Ganze den Bach runter. Der letzter Bond ist tatsächlich der schlechteste Bond aller Zeiten, zumindest bisher. Da kann ja noch was kommen. Aber mein Güte, ich gehe auf die 60 zu. Ich fand die „alten“ Bonds einfach geil. Ich brauche keinen modernen, hippen und politisch korrekten Bond. Und nicht weil ich ein Frauen verachtender, chauvinistischer Typ bin, sondern, weil ich den Charme der alten Bond Filme liebe. Weil der Typ da im Film ein Charakter ist und kein Abbild der Wirklichkeit. Dafür muss ich nicht ins Kino, die habe ich draußen vor der Tür.
„Kein Abbild der Wirklichkeit“. Ich glaube darum geht es den „modernen“ „Machern“ auch nicht. Es soll ein Abbild der Wunsch“wirklichkeit“ der Macher sein. Ein Typ mit Charakter, der Frauen und Wodka-Martini, Autos und Spezialgimmicks liebt, den will zwar die Mehrheit des Publikums, aber das ist diesen Leuten ja scheinbar zunehmend egal. Und mir sind diese „Macher“ egal.
Es stimmt, die Craig-Bonds haben alles verändert. Das liegt aber weniger an Craig als an der Veränderungen in unserer Gesellschaft. Den klassischen Bond wird es unter Bewegungen wie unter anderem me too ganz sicher nicht mehr geben. Sexistische Vorwürfe würden alles überstrahlen.
Wer sich also Hoffnungen auf eine Resurrection macht, sollte diese schnellstmöglich begraben.