Google: Offener Brief von Sundar Pichai zum Umgang mit Belästigungsvorwürfen

Google ist ein Weltkonzern mit aktuell mehr als 90.000 Mitarbeitern. Dass es unter dieser Menge an Menschen auch schwarze Schafe gibt, ist nachvollziehbar und nicht zu vermeiden. Eben jene haben in der jüngeren Vergangenheit dafür gesorgt, dass Google nicht nur im Rahmen von Tech-News in den Medien war, sondern auch mit einem schwierigen Thema: Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Gegen dieses Thema sind nach den Neuigkeiten mehr als 20.000 Mitarbeiter des Unternehmens auf die Straße gegangen und haben protestiert. Nun folgt ein offener Brief des CEO Sundar Pichai an seine Mitarbeiter.

Vielen Dank für all das Feedback, das ihr mit uns geteilt habt. Dies ist ein Bereich, in dem wir kontinuierlich Fortschritte machen müssen und dafür werden wir uns einsetzen. Wir hören oft von Googlern, dass der beste Teil ihrer Arbeit die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist. Es ist ermutigend zu sehen, wie ihr euch auch in schwierigen Zeiten dafür einsetzt, einen besseren Arbeitsplatz zu schaffen. Das hat sich in den letzten Wochen eindrucksvoll gezeigt.

Seit den unerfreulichen Nachrichten saß man in der Führungsriege nicht tatenlos herum, sondern arbeitet einen Aktionsplan aus, der zukünftige Vorfälle vermeiden soll. So wird man unter anderem aktiver und konkreter zu bekannten Vorfällen informieren, die Mitarbeiter entscheiden lassen, ob man die Tat vor einem privaten Gericht austragen wolle, verpflichtende Trainings zu dem Thema realisieren und einen Live-Support für Sorgen und Beschwerden anbieten. Außerdem wird sich die Unternehmensleitung verpflichten, das Thema Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion mit Priorität in die Unternehmensziele 2019 einzubinden.

Alle Details dazu findet ihr in dem Post im Google Blog.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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