Corona-Warn-App: Man beobachte die Delta-Variante

 

Die Delta-Variante des Corona-Virus zählt zu den „besorgniserregenden Virusvarianten“ (Variants of Concern, VoC) und greift leider auch in Deutschland um sich. Sie soll besonders ansteckend sein. Die Entwickler der Corona-Warn-App haben das zur Kenntnis genommen und weisen in einem Beitrag darauf hin, dass auch eine etwaige Aktualisierung der Risikoberechnung vorgenommen werde. Aktuell lägen aber noch zu wenige Daten vor.

In diesem Rahmen fänden zwischen den Projektbeteiligten des Robert Koch-Instituts, der Deutschen Telekom, SAPs und des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) momentan Gespräche über die Anpassung der Risikoberechnung statt. Man brauche aber noch weitere wissenschaftliche Belege, um tatsächlich eine Änderung durchzuführen. Zur Einschätzung der aktuellen Lage würden diverse Datenquellen regelmäßig ausgewertet und flößen in die Entscheidung ein. Das Projektteam orientiere sich bei der Risikoberechnung in der Corona-Warn-App an den Handlungsempfehlungen für die analoge Kontaktpersonenermittlung der Gesundheitsämter.

Werde da also etwas geändert, werde man es auch in die App aufnehmen. Aktuell müsse eine Begegnung mit einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person mindestens 9 gewichtete Minuten in einem definierten Nahbereich gemessen worden sein, um von der App als Begegnung mit erhöhtem Risiko (rote Kachel) berücksichtigt zu werden. Sollte es eine Anpassung geben, braucht ihr als App-Nutzer übrigens nicht aktiv zu werden: Das geschieht vielmehr serverseitig. Wenn es weitere Neuigkeiten gebe, werde man natürlich darüber informieren.

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