Apple Watch soll berührungsempfindliche Buttons erhalten

HTC hat es aktuell an seinem Smartphone U12+ implementiert: Berührungsempfindliche Buttons, die sich aber nicht mehr traditionell drücken lassen. Laut Berichten der Fast Company wolle Apple ganz ähnliche Tasten auch für seine nächste oder eventuell übernächste Apple Watch verwenden. Im Klartext sollen sich die Buttons des Wearables auch nicht mehr mechanisch bewegen, sondern auf Berührung reagieren. Ansonsten soll es aber beim bisherigen Button-Layout der Apple Watch bleiben: Button und Digital Crown sollen weiterhin wie gehabt an ihren gewohnten Positionen an der Seite sitzen.

Statt sich aber hereindrücken zu lassen, sollen beide Bedienelemente leicht vibrieren, wenn man sie mit dem Finger berührt und dann ihre jeweiligen Funktionen auslösen. Die Digital Crown soll sich aber weiterhin drehen lassen. Überraschend wäre dieser Wandel für die Knöpfe der Apple Watch kaum. Denn auch an seinen iPhone nahm Apple bereits 2016 einen derartigen Umstieg vor. Offen ist jedoch wohl noch, ob Apple schon 2018 für die Apple Watch die neuen Buttons verwendet oder vielleicht bis 2019 abwartet.

HTC begründete den Umstieg auf derartige Buttons, die ich persönlich in der Bedienung eher unschön finde, mit der Verbesserung der Wasserresistenz. Auch für Apple dürfte das ein Argument sein. Weniger bewegliche Elemente bedeuten zudem, dass quasi mehr Platz im kleinen Gehäuse frei wird. Das könnte Apple etwa für einen größeren Akku nutzen. Angeblich wiege Apple zudem zusätzlich ab die Oberfläche der Buttons mit Sensoren zu versehen. Das klingt aber noch sehr spekulativ und vage.

Langfristig wolle Apple seine Watch wohl am liebsten komplett ohne Buttons anbieten. Lieber würde man die Seiten an sich berührungsempfindlich halten. Wann und ob Apple diesen Schritt aber wirklich vollziehen wird, muss die Zeit uns zeigen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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