Amazfit Bip 6: Neuer Fitnesstracker mit AMOLED-Display zum Preis von 79,90 Euro

Amazfit hat heute den neuen Fitnesstracker Bip 6 vorgestellt. Das Wearable kostet 79,90 Euro und hat dafür einiges zu bieten. Beispielsweise ist natürlich eine eigene Standorterkennung via GPS an Bord. Obendrein soll eine Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen möglich sein – 32 Stunden am Stück sind es bei GPS-Nutzung. Punkten soll das Gerät auch mit 140 Sportmodi und verbesserten Sensoren.

Die vielleicht wichtigste Neuerung: Musste der Amazfit Bip 5 noch mit einem LC-Display mit maximal 600 Nits Helligkeit auskommen, so bringt der Bip 6 ein AMOLED-Display mit 2.000 Nits mit. Das sollte die Lesbarkeit bei Sonnenlicht deutlich erhöhen. Der Screen kommt dabei auf 1,97 Zoll Diagonale und löst mit 390 x 450 Pixeln auf. Das Gehäuse des Fitnessarmbands besteht aus einer Aluminiumlegierung und faserverstärktem Polymer. Als Sensor-Array dient der BioTracker 6.0 (5PD + 2LED).

Der Amazfit Bip 6 kann den Schlaf tracken, den Puls messen und auch die Herzfrequenzvariabilität (HRV) sowie den Grad der körperlichen und geistigen Ermüdung (Readiness Score) ausgeben. Zu den unterstützten Sportarten zählen etwa Jogging, Hyrox, Radfahren und viele mehr. Zu ausgewählten Sportarten gibt es personalisierte Trainingspläne, einen KI-Trainer, detaillierte Berichte zu aktivierten Muskeln und kostenlose Offline-Karten in der Zepp-Begleit-App.

Zepp Flow, ermöglicht euch die Sprachsteuerung der Uhr. Obendrein lassen sich am Handgelenk über den Amazfit Bip 6 Anrufe annehmen, die Musikwiedergabe steuern und natürlich auch Benachrichtigungen empfangen. Laut dem Hersteller gibt es zudem über 400 Zifferblätter und 200 Mini-Apps zur Auswahl. Das Vorgängermodell musste noch mit 70 Watchfaces und 70 Mini-Apps haushalten.

Ab Werk dient beim Amazfit Bip 6 im Übrigen das proprietäre Zepp OS 4.5 als Betriebssystem. Der Fitnesstracker ist ab sofort direkt über den Hersteller sowie via Amazon.de zu haben. Wie eingangs erwähnt, beträgt die offizielle Preisempfehlung in Deutschland 79,90 Euro. Kann ja vielleicht für den ein oder anderen eine Alternative zu z. B. den Smart-Bands von Xiaomi darstellen.

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18 Kommentare

  1. Und die sehen rein zufällig wie Apple Watches aus.

    • André Westphal says:

      Halte ich für Quatsch – beide Geräte sind rechteckig – wow – vollkommen neu im Uhrensegment. Zumal es die Bip-Reihe seit zig Jahren gibt. Dann sieht die Apple Watch auch genau so aus wie Casio-Digitaluhren aus den 1990er-Jahren, nur weil ebenfalls beide eckig sind?

      Man kanns auch mit den Vergleichen übertreiben :-D.

      • Ich finde schon, dass der Vergleich stimmt. Für mich hat Apple dieses Uhrendesign begründet. Mittlerweile gibt es sogar mechanische Uhren mit diesem Design. Aber das ist schon okay. Auch im klassischen Uhrensegment gibt es ein paar Grunddesigns, die quer durch die Marken genutzt werden.

        Spannender als diese Designähnlichkeiten finde ich hingegen den Preis. Vor allem, weil Garmin kürzlich diesen in meinen Augen etwas unglücklichen Schritt zu kostenpflichtigen App-Inhalten gemacht hat. Was man hier für ein schmales Geld bekommt, ist schon bemerkenswert.

        • André Westphal says:

          Ich habe für uns schon ein Testmuster beantragt, aber ob wir uns gestellt bekommen, ist immer so eine Sache. Falls ja, schreibe ich natürlich ein Review zum Bip 6. Vor Jahren habe ich ja mal eines der Vorgängermodelle getestet, das ich immer noch besitze – es funktioniert bei täglicher Nutzung bis heute, das hat mich durchaus beeindruckt.

        • Apple hat das rechteckiges Uhrendesign begründet? Die erste Apple Watch wurde am 9. September 2014 im Rahmen einer öffentlichen Keynote vorgestellt und war seit dem 24. April 2015 erhältlich. Die Pebble dagegen wurde ab Januar 2013 als erste kommerziell erfolgreiche Smartwatch vertrieben. Somit dürfte die Pebble das rechteckige Uhrendesign von Smartwatches begründet haben. Komisch ist, dass immer nur die Apple-Fans davon blubbern, dass andere rechteckige Uhren eine (billige) Kopie der Apple Watch wären. Von Pebble-Fans dagegen habe ich noch nie gelesen, dass andere rechteckige Uhren eine Kopie der Pebble wären. Ich glaube auf eine solche merkwürdige Idee kommen sie erst gar nicht ;-).

          Und rechteckige mechanische Uhren gibt es mit Sicherheit nicht erst mittlerweile, sondern bestimmt schon bevor es überhaupt elektronische Uhren gab.

          P.S.: Ich trage eine Amazfit GTR4 und bin sehr zufrieden damit. U. a. mit der langen Akkulaufzeit.

          • Es geht nicht um „eckiges Design“, sonst könnte man ja auch Schlaubi-mäßig mit Cartier argumentieren. Es geht um das Design der Apple-Watch, das viele Hersteller bis heute kopieren. Ein Design, bei dem viele Menschen ohne genaueres Hinsehen eben eine Apple Watch vermuten. Ein Aussehen, das auf das Industrial Design zurückgeht und das durch Personen wie Rams oder Esslinger begründet wurde.

            • Was ist denn noch aehnlich? Beide haben ein armband?
              Die apple watch hat eine krone zum drehen
              Die amazfit 2 knoepfe, an untersxhiedlcihenzstellen

            • Es geht dir also nicht um das eckige Design ansich, sondern darum, dass die anderen Hersteller Uhren anbieten, die ohne genaueres Hinsehen wie eine Apple Watch aussehen und dadurch die Träger einer Apple Watch für viele Menschen weniger vom gemeinen Volk unterscheidbar sind. Diese Einstellung zu haben steht dir frei. Ich teile sie aber nicht.

              Als Statussymbol ist eine Apple Watch eher ungeeignet.Wenn man wirklich eine Smartwatch als Staussymbol braucht, dann ist z. B. eine Garmin Fenix oder eine von den 3 – 4K teuren Pilotenuhren von Garmin weitaus besser geeignet als eine Apple Watch, die mit ihren stillosen quietschbunten kitschigen Gummiarmbändern für Außenstehende für eine 30 Euro teure China-Uhr gehalten werden könnte und zu gehobener Kleidung absolut nicht passt. 😉

              Die anderen rechteckigen Uhren von denen du sprichst, sind auch ohne genauerem Hinsehen von einer Apple Watch unterscheidbar. Erst von Weitem und wenn man die seitlichen Bedienelemente nicht sieht, könnte man sie mit einer Apple Watch verwechseln. Das liegt aber nicht daran, weil die anderen Hersteller die Apple Watch kopieren wollen, sondern es sich einfach aus der Tatsache ergibt, dass man eine rechteckige Uhr kaum anders designen kann ohne dass sie kitschig oder altbacken wirkt. Auch die abgerundeten Ecken sind notwendig, wenn man keinen Rahmen _auf_ den Rand des Displays setzen will und die Uhr trotzdem wasserdicht sein soll oder damit die Uhr keine Verletzungsgefahr darstellt. Die anderen Hersteller können also eine rechteckige Uhr – abgesehen von ein paar wenigen Nuancen – praktisch gar nicht anderes designen, wenn sie auch verkaufbar sein soll.

              Und wenn die Designer von Amazfit bei der Bip 6 unbedingt eine Apple Watch im Aussehen hätten kopieren wollen, dann hätten sie bestimmt die seitlichen Bedienelemente und die Armbandanschlüsse der Apple Watch nachempfunden. Haben sie aber nicht.

              Wenn du glaubst, dass Apple eine Uhr mit dem Design der Apple Watch als erste Firma herausgebracht hat, dann liegst du einfach falsch. Die Omate TrueSmart sieht zwar einer Apple Watch sehr ähnlich, ist aber auch keine Design-Kopie der Apple Watch. Denn auch die Omate TrueSmart war erschienen, lange bevor Apple die Apple Watch vorgestellt hatte. Da kann man sich durchaus die Frage stellen, ob nicht eher Apple das Design geklaut hat als anders herum. Der größte Unterschied ist, dass die Apple Watch rechteckig und die Omate TrueSmart quadratisch ist. Aber das dürfte kaum auffallen, wenn man sie von Weiten schräg von dem oberen oder unterem Rand aus betrachtet.

              Es ist schon eine Frechheit der Chinesen einfach eine Uhr herauszubringen, die viele Menschen ohne genauerem Hinsehen mit einer Apple Watch verwechseln könnten, weit aus mehr kann als die Apple Watch (u.a. autark telefonieren und navigieren, eingebaute 3 MP Kamera, längere Akkulaufzeit) und dazu obendrein auch noch weniger kostet als die Apple Watch, _bevor_ Apple die von dem taiwanischen Unternehmen Quanta Computer hergestellte Uhr überhaupt vorgestellt hatte. 😉

              https://en.wikipedia.org/wiki/Omate_TrueSmart
              https://web.archive.org/web/20150208114732/http://blogs.wsj.com/digits/2014/06/20/who-is-apples-watch-maker/

          • Verstrahlter says:

            U.A. die Samsung Galaxy Gear wurde 09/2013 zumindest schon gezeigt:

            https://en.wikipedia.org/wiki/Samsung_Galaxy_Gear

            Ist halt auch so eine Zeitreisekopie, dem Erfinder von Sämtlichem nachempfunden.

            Zur Klarstellung:
            Doch, es geht ganz klar um „eckiges Design“,,nicht um spätere halbe Sätze, die dann nachträglich nach Belieben ergänzt, weil ja was ganz Anderes gemeint war / versucht wird die Ursprungsaussage des Erstellers zu kapern und abzuändern!

            Ohne irgendjemanden explizit anzusprechen (wo finge man da an …) ist das eine zwar weit verbreitet trendende, aber gleichzeitig super nervige Angelegenheit, sich im Nachhinein Alles zurechtzudiskutieren!
            Wäre grundsätzlich nett das zu reflektieren und verhindern; falls man grundsätzlich unbelehrbar Dauerbesserwissert, kann das aber evtl. auch eine Zwangsstörung sein: in dem Fall müssten wir wohl leider wahrscheinlich weiter damit leben?!

            GTR 4 bin ich auch absolut zufrieden mit, selbst wenn die Akkulaufzeit im Vergleich zur 2e halbiert ist.
            Bei dem Thema bleiben wir wohl zum Glück vor Belehrung durch FanPeople jeglichen Konzerns verschont!

            ;o)

            • Die Galaxy Gear ist sehr schick und eine Bereicherung für jede Smartwatch-Sammlung. Wenn man sie besitzt, sollte man sie nicht hergeben. Egal ob sie noch funktioniert oder nicht funktioniert.

              Bevor ich die GTR 4 gekauft hatte, hatte ich auch mal die GTR 2e. Für 90 Tage von Aldi-Nord ausgeliehen 😉 . Kann mich gar nicht mehr daran erinnern, dass die 2e eine so viel längere Akkulaufzeit hatte wie die GTR 4. Liegt aber wahrscheinlich daran, dass es schon zu lange her ist. Ich komme mit einer Ladung 9 – 10 Tage aus (kein AOD, keine Ziffernblattanimation, automatische Displayaktivierung beim anheben des Handgelenks, ganztägige minütliche Herzfrequenzmessung, Erhöhung der Herzfrequenzmessung bei Aktivität eingeschaltet, selten GNSS oder Musik). Ich lade sie aber i.d.R nur bis 80-90 % und entlade sie i.d.R nur bis 10-20 %. Der Akku dürfte mir dafür sehr dankbar sein 😉 .

    • Apple hat damals Sony nachgemacht

      • Du meinst vermutlich die Sony Ericsson LiveView aus dem Jahr 2010. Die ist zwar noch ziemlich rudimentär und vermutlich gab es damals noch gar nicht den Begriff Smartwatch, aber Apple könnte für die Apple Watch das Design der LiveView durchaus zum Vorbild genommen haben.

  2. Gibts eigentlich ein Erscheinungsdatum für das Xiaomi Smart Band 10?

    Bisher noch nicht mal ein Leak erfahren.

    • Die letzte Vermutung ging von Juni 2025 aus. Ich persönlich schätze aber, dass es sich noch etwas nach hinten verschiebt, wenn der globale Launch weiterhin ein paar Monate nach dem auf dem chinesischen Markt erfolgt.

  3. Ist so etwas als Ersatz für eine reine Sportuhr zu sehen, wie z. B. die Polar Grit X? Und sind alle Funktionen in der App freigeschaltet, oder gibt es da auch ein Abo? Grüße in die Runde. *g

    • Die Polar Grit X ist eine Outdoor Uhr und somit eher mit der Amazfit T-Rex Serie vergleichbar.

      Ob die Bip 6 als Ersatz für eine reine Sportuhr zu sehen ist, hängt sicherlich davon ab, auf welcher Ebene man Sport betreibt. Für Hobby- und Amateursportler dürfte sie aber zu gebrauchen sein. In ihr ist der selbe PPG biometrischer Sensor wie in der Active 2 verbaut. Und der ist der Nachfolger des PPG biometrischer Sensors, der in der Balance und T-Rex 3 verbaut ist. Das GNSS ist das Selbe wie das, dass in den Uhren seit der GTR 4 verbaut ist und somit auch sehr genau. Im Gegensatz zu manch anderen Herstellern ist es bei Amazfit nicht üblich, dass der Funktionsumfang in der Begleit-App bei den preiswerten Uhren künstlich reduziert wird, damit es zusätzliche Unterscheidungsmerkmale zu deren teureren Uhren gibt. Das was die Hardware der Uhr liefert, wird auch in der Begleit-App abgebildet.

      Es gibt auch 2 Abos. Einmal für Schaf und einmal fürs Training. Die sind aber nicht zwingend notwendig und sollte man nur als Zusatzangebote verstehen. Sämtliche Daten der Uhr werden in der dazugehörigen App angezeigt und ausgewertet, ohne dass man dafür die Abos abschließen muss.

      • Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Jetzt, wo Komoot verkauft wurde, ist die Komoot Integration vielleicht nicht mehr ganz so wichtig, wie sie mal war. Vielleicht wird es die T-Rex. (auch wenn ich die Ur-Bip noch in der Schublade liegen habe)

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