Aktuelle Facebook-Quartalszahlen zeigen: Corona hat auch das soziale Netzwerk gut unter Kontrolle

Facebook hat seine Zahlen zum zweiten Quartal dieses Jahres veröffentlicht. Und wie es zu erwarten war, hat die Corona-Pandemie auch hier ihre Spuren hinterlassen. So war in der Vergangenheit durchaus  zu verzeichnen, dass die täglichen und monatlichen Zahlen aktiver Nutzer auf Facebook aufgrund der Krise auffallend gestiegen war. Menschen suchten nach Informationen und Hilfe und fanden sich so nun einmal auch im sozialen Netzwerk von Facebook wieder. Doch laut Facebook sei derzeit zu verzeichnen, dass diese Nutzerzahlen nach und nach wieder abebben. Begründet wird dies damit, dass sich in Hinsicht auf Hilfeleistungen und Hilfegesuche bezüglich Corona so langsam eine Normalisierung einstelle, es werde demnach angeblich einfach nicht mehr so viel Hilfe benötigt und angeboten wie es noch vor mehreren Wochen der Fall gewesen ist.

Mit Blick auf das dritte Quartal dieses Jahres erwarte das Unternehmen, dass die Zahl der täglichen und monatlichen aktiven Nutzer im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 in den meisten Regionen sogar stagnieren oder leicht rückläufig sein wird. Und auch in anderen Bereichen zeigen sich die Auswirkungen des aktuell weltweiten Pandemie-Verlaufs.

Für das Jahr 2020 erwarte man, dass die Gesamtausgaben des Unternehmens bei etwa 52 bis 55 Milliarden US-Dollar betragen werden, was im Vergleich zum Vorjahr mit 52 bis 56 Milliarden US-Dollar nur unwesentlich geringer ist. Innerhalb der ersten drei Juli-Wochen konnte man bei Facebook dennoch ein Wachstum bei den Werbeeinnahmen von etwa 10 Prozent im Jahresvergleich ausmachen, an diesem Wert werde sich allen bisherigen Vermutungen nach auch für das gesamte zweite Quartal 2020 aufgrund der bereits genannten Situation wohl nicht mehr viel ändern, so der Bericht.

Auch bei den Investitionsausgaben sei sich das Unternehmen noch nicht ganz sicher, wie sehr sich die Pandemie in den nächsten Monaten noch auswirken könnte. Derzeit sehe es danach aus, dass sich jene Ausgaben in 2020 auf etwa 16 Milliarden US-Dollar belaufen werden, was gewissermaßen der selbst gesetzten Höchstsumme (14 bis 16 Milliarden US-Dollar) entsprechen würde, die sich Facebook für das Jahr 2020 auf die Fahnen geschrieben hatte. Ein Grund hierfür sei aber, dass der Bau neuer Rechenzentren nun doch früher als erwartet wieder aufgenommen worden sei.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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