Activision Blizzard erzielt Einigung im Rechtsstreit um Arbeitsbedingungen im Unternehmen

Activision Blizzard geriet zuletzt arg in die Negativschlagzeilen: Es wurden Vorwürfe rund um Diskriminierung am Arbeitsplatz und drakonische Arbeitsbedingungen laut. Eine offizielle Untersuchung in den USA war die Folge. Zudem mussten mehrere ranghohe Mitarbeiter letzten Endes ihren Hut nehmen. Nun hat der Publisher vor Gericht eine Einigung mit der klagenden US Equal Employment Opportunity Commission (EEOC) erzielt.

So wird Activision Blizzard 18 Mio. US-Dollar in einem Fond sammeln und an geprellte (Ex-)Mitarbeiter auszahlen. Zusätzlich hat man sich verpflichtet gegen weitere mögliche Diskriminierungen vorzugehen und einen Berater zu beschäftigen, der für die Einhaltung der Unternehmensregeln Sorge tragen wird, Schulungen veranlasst und generell die Verhaltensregeln und Mitarbeiter betreut. Der Publisher hatte schon vorher bekundet, dass man unterbinden wolle, dass es noch intern Diskriminierung und eine toxische Arbeitsatmosphäre gebe.

Sollte der besagte Fond nicht aufgebraucht werden, wolle man den Rest des Geldes an Non-Profit-Organisationen spenden, die sich für das Fortkommen von Frauen in der Spiele- und Technikindustrie einsetzen. Gegen Activision Blizzard laufen allerdings noch weitere Klagen, die sich ebenfalls um die Unternehmenskultur drehen. So wird dem Publisher vorgeworfen, dass weibliche Angestellte verbal und physisch belästigt wurden, ohne dass dies über die Jahre Konsequenzen für die Wiederholungstäter gehabt habe.

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