Google Essentials bringt vorinstallierte Google-Dienste auf Windows-PCs
Man kann ja heutzutage schon froh sein, wenn man ein neues Gerät mit einem Betriebssystem erwirbt und da ist keinerlei Bloatware vorinstalliert – also Apps und Dienste, die man nicht zum eigentlichen Betrieb benötigt und die eher als Werbung „schon einmal da“ sind. Das Ganze gilt nicht nur für mobile Endgeräte, auch Computer können davon betroffen sein. Google will mit seiner neuen App Google Essentials fortan dafür sorgen, dass eine Vielzahl von Windows-PCs bereits von Haus aus mit einer gewissen Google-Software bepackt ist.
Die Software soll bald auf HP Windows Consumer- und Gaming-Marken vorinstalliert sein. Dazu zählen Spectre, Envy, Pavilion, OMEN, Victus und HP Brand und bald auch alle OmniBook-Marken. Google Essentials bringt euch dann direkten Zugriff auf Google-Dienste wie Google Play Games, Google Fotos, Google Messages, Docs, Drive oder auch auf den Google Kalender. Als Nutzer mit Android-Smartphone und Windows-Rechner mag das dann sicherlich durchaus eine Option darstellen.
Google Essentials lässt sich über das Startmenü öffnen, Nutzer können dann einfach zwischen Android-Smartphone und PC wechseln. Sofern ihr dasselbe Google-Konto angemeldet habt, dürft ihr dann auch Spielfortschritte plattformübergreifend synchronisieren. Außerdem sollen berechtigte Google One-Abonnenten einen zweimonatigen Testzugang zu Google One 100 GB erhalten, was dann auch immer „berechtigt“ bedeuten wird. Das Wichtigste zum Schluss: Solltet ihr Google Essentials oder nur einzelne Dienste davon nicht nutzen wollen, dann dürft ihr jene auch komplett deinstallieren.
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Lustig wie von Bloatware und Werbung gesprochen wird, aber Google Apps was anderes sein sollen. Google ist eine reine Werbefirma, alle Apps, Anwendungen und Geräte dienen zum Sammeln von Daten und Anzeigen von Werbung. Google ist der Godmode von Bloatware und Werbung.
Seit Google DoubleClick gekauft hat begann der (noch schnellere) Abstieg hin zu einer reinen Werbefirma!
Hoffe das die US-Regulierer die Firma Alphabet Inc. zur kompletten Aufteilung zwingen und Datensammeln für die reine Suchfirma Google und den Firmen Android sich nicht mehr lohnt!
….man wird ja noch träumen dürfen 😉
Moin Tom. Du hast vermutlich meine Überleitung „überlesen“, aber ich beziehe mich mit Bloatware sogar sehr auf die Google-Dienste, weil es in dem Fall genauso wenig vom Kunden erwünscht sein wird, Google-Software auf seinem Windows-PC vorzufinden. Außer man kauft sich ein Gerät explizit mit dem Wissen darum.
Gibt ja nun Mittel und Wege, Windows 11 sauber zu installieren und zum Teil sogar MS eigene Tools wegzulassen. Die meisten werden aber zu faul sein, um diesen Weg zu gehen.
Das alles habe ich auch im Desktop-Browser. Worin liegt der Vorteil einer eigenen App?