5G-Auktion: Auch Freenet stellt Eilantrag beim Verwaltungsgericht Köln


5G steht in Deutschland nicht unter den besten Vorzeichen. Vergaberegeln der Bundesnetzagentur haben dafür gesorgt, dass die großen Bieter Eilanträge beim Verwaltungsgericht Köln gestellt haben, um den rechtlichen Rahmen der Vorgaben abstecken zu lassen. Während die drei etablierten Mobilfunkanbieter befürchten, dass sie durch die Regelungen neuen Anbietern den Zugang zum eigenen Netz gewähren müssen, fürchtet sich nun Freenet, eben keinen Zugang zu erhalten.

Eine Freenet-Sprecherin dazu: „Wir wahren durch dieses Rechtsmittel unsere Interessen. Wir gehen weiter davon aus, dass die Auferlegung einer expliziten Diensteanbieterverpflichtung erforderlich und möglich gewesen wäre“, sagte die Freenet-Sprecherin. Dabei spielt sie darauf an, dass zwar von einem Verhandlungsgebot und ein Diskriminierungsverbot die Rede ist, es dafür aber keine klare Regelung gibt. Die großen Netzbetreiber könnten die Discounter also relativ einfach aussperren, müssten ihnen keinen Zugang zum eigenen Netz gewähren.

Die Eilanträge werden 5G in Deutschland nicht verzögern, wohl aber können sie die Auktion verzögern. Die sollte nächste Woche starten, kann allerdings durch die Eilanträge auch aufgeschoben werden.

via Handelsblatt

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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