Die Evernote-Labs öffnen ihre Pforten für die Aussenwelt
Wie jede andere Software auch, die entwickelt wird und sich entwickeln möchte, geht man auch bei Evernote Schritt für Schritt nach vorne und achtet darauf auf das, was die Anwender möchten und sich für die Anwendung noch wünschen. Beta-Programme sind dabei eine Art und Weise, von vornherein die User mit einzubeziehen und nah am Entwicklungsprozess teilhaben zu lassen. Das Evernote-Team geht indes noch einen Schritt weiter und öffnet die Pforten der Evernote-Labs, einem Programm, das noch früher im Design-Prozeß ansetzen soll.
Bereits im Januar hat man laut Evernote einen kleinen Kreis an Leuten eingeladen, an den Evernote Labs teilzuhaben um so neue Konzepte direkt testen zu können. Aus dem Resultat dieses Feldversuchs, der das Sammeln von Informationen und Ideen vereinfachen sollte, hat das Evernote-Team einige Erkenntnisse über Dinge, die funktionierten beziehungsweise nicht funktionierten, gewonnen. Dem Endanwender fällt dabei eine Schlüsselrolle zu, trägt er doch die gewünschten Erkenntnisse noch eher in Richtung der Entwickler.
Ab sofort erweitert Evernote somit die Möglichkeiten für Anwender, Mitglied der Evernote-Labs zu werden und öffnet die Pforten für jedermann. Ob Ihr nun Evernote-Anfänger- oder Power User seid: Die gestellten Szenarien innerhalb der Labs werden immer eine spezielle Zielgruppe verlangen, die mal mehr, mal weniger Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Anwendung haben und sollen somit ein entsprechend breites Benutzerspektrum erreichen.
Ab Mitte Mai geht das Projekt nun weiter und zunächst sucht man eigenen Angaben zufolge Nutzer, die eher neu bei Evernote sind und ein einfaches Werkzeug suchen, um sich einfacher an Ideen und Informationen zu erinnern: Eigentlich also der prädestinierte Sinn und Zweck von Evernote. Wer also Spass und Freude daran hat, Teil dieser Entwicklung innerhalb von Evernote zu werden, darf sich nun hier für die Teilnahme bewerben und vielleicht auch aktiver am weiteren Fortschritt innerhalb der Software mitzuwirken.
Klingt sympathisch. Aber so eine Anwendung ist halt doch irgendwann ausgereizt.