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Microsoft Xbox One: Meine persönlichen Top 5 Spiele des Jahres 2019

Die Microsoft Xbox One X ist für mich die beste Anlaufstelle für Multiplattform-Titel. Doch im nächsten Jahr wird sich das ändern, wenn die Sony PlayStation 5 und die Microsoft Xbox Series X ins Haus stehen. Welche Konsole da für mich das Rennen machen wird, ist noch offen – da warte ich auf mehr Informationen zu den Specs und dem Preis. Bis es so weit ist, sind hier erst einmal meine persönlichen Top 5 Spiele des Jahres 2019 für die Microsoft Xbox One.

Auch hier gilt: Diese Rangliste ist natürlich vollkommen subjektiv. Freilich kann ich zudem nur die Titel auflisten, welche ich tatsächlich gespielt habe. Es ist also gut möglich, dass etwas unter meinem Radar geflogen ist, das mich an sich begeistert hätte. Postet also gerne eure persönlichen Favoriten in die Kommentare. Eventuell entdecken andere Leser oder auch ich dadurch ja einen neuen Geheimtipp.

5. Devil May Cry 5

Anfang 2019 erschienen, ist mir „Devil May Cry 5“ dennoch im Gedächtnis geblieben und schiebt sich nun knapp vor „Resident Evil 2“ auf den fünften Platz in meiner Liste. Dabei ist dieser Teil mein erster, intensiverer Kontakt mit der Schnetzler-Reihe, hat mich aber direkt mitgerissen. Zumal das Game an der Xbox One X schon sehr fulminant aussieht. Das rasante Gameplay belohnt Fortgeschrittene, welche sich in das Kombo-System einfuchsen, ist aber auch für Einsteiger wie mich geeignet, denn vieles kann man auf Wunsch auch automatisieren und dann mit Unterstützung dennoch spektakuläre Moves hinbekommen.

Mittlerweile könnt ihr das Spiel sogar über den Xbox Game Pass mitnehmen, sodass es keinen stichhaltigen Grund mehr gibt, den Dämonen mit Dante und Co. nicht den Garaus zu machen.

4. Borderlands 3

„Borderlands 3“ habe ich erst verspätet angecheckt, da ich durch das kürzliche Angebot verführt wurde – für 30 Euro konnte ich dem Loot-Shooter eben nicht mehr widerstehen. Wer hier eine Revolution erwartet, ist allerdings an der falschen Adresse. Vielmehr bietet „Borderlands 3“ einfach nur mehr von dem, was man aus den Vorgängerspielen kennt. Das reicht allerdings, um das Game weiterhin an der Spitze des Genres zu platzieren, in dem Gurken wie „Anthem“ die Community zuletzt abwinken ließen. Immerhin gibt es jedoch völlig neue Klassen, von denen es mir besonders der Beastmaster angetan hat. So lasse ich hier oft meinen rasenden Skag ins Feld ziehen, während ich aus dem Hintergrund das Scharfschützengewehr sprechen lasse.

Ja, mir gehen die Calypso Twins genau so auf den Zeiger wie jedem anderen und Gearbox Parodie auf die aktuelle Kultur in Social Media finde ich recht flach. Das ändert aber nichts daran, dass „Borderlands 3“ ein perfekt abgestimmter Loot-Shooter ist, der vor allem mit Kumpels im Team mächtig Laune macht, aber auch alleine mit seiner Story und dem süchtig machenden Gameplay-Loop bestens unterhält.

3. Kingdom Hearts III

Zwar verzichtet „Kingdom Hearts III“ auf HDR und löst nur mit 1440p an der Xbox One X auf, sieht aber grafisch dank der Unreal Engine 4 dennoch hervorragend aus. Das Action-Rollenspiel versammelt etliche Disney-Charaktere und besonders das Level zu „Toy Story“ hat mein Fanherz höher schlagen lassen. Dabei ist die Geschichte hingegen unnötig kompliziert und verworren. Wer also nicht alle Vorgänger und Spin-Offs gespielt hat, sollte sich zumindest vorher die enthaltene Zusammenfassung der bisherigen Story anschauen.

Auch ist der Schwierigkeitsgrad recht niedrig und so tobt man schnell durch die einzelnen Levels. Wer jedoch auf Disney und Pixar bzw. Figuren wie Woody, Buzz Lightyear, Mike und Sully oder natürlich Donald Duck und Mickey Maus steht, bekommt hier wahren Fanservice geboten.

2. Bloodstained: Ritual of the Night

Was habe ich an der ersten PlayStation „Castlevania: Symphony of the Night“ geliebt. Erst beim zweiten Durchspielen entdeckte ich etwa die zweite Variante des Schlosses und war regelrecht baff. Doch Konami hat die Marke größtenteils abgeschrieben, sieht man von einigen Klassiker-Sammlungen ab. Das hat nicht nur die Spieler frustriert, sondern auch den ehemaligen „Castlevania“-Entwickler Koji Igarashi. Letzterer hat sich dann via Kickstarter für sein „Castlevania“ im Geiste, „Bloodstained: Ritual of the Night“, finanzielle Unterstützung gesichert. Und im Gegensatz zu Enttäuschungen wie „Mighty No. 9“ hat „Bloodstained: Ritual of the Night“ die Erwartungen der Fans nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.

Wer „Castlevania: Symphony of the Night“ geliebt hat, wird auch „Bloodstained: Ritual of the Night“ lieben. Das Spiel übernimmt das altbewährte Gameplay mit dezenten Modernisierungen und entführt in eine Welt voll dichter Gothic-Horror-Atmosphäre. Mir liegen solche Titel besonders am Herzen, da hier ein Entwickler mit echter Liebe zu seinem Spiel ans Werk gegangen ist und allen Unkenrufen zum Trotz bewiesen hat, dass ein Markt für solche Titel weiterhin vorhanden ist. An der Xbox One X ist dieses Spiel mit nativer 4K-Auflösung ein besonderer Genuss.

1. The Outer Worlds

Ihr habt es in den Kommentaren teilweise etwas kritisiert, doch in der Presse waren Lobeshymnen für „The Outer Worlds“ drin und auch der Nutzer-Metascore von 8.2 spricht für Begeisterung in der weltweiten Community. Bei mir war schon die Vorfreude groß und nachdem ich direkt zum Launch-Day loszocken durfte, hat sich der Hype bei mir nicht gelegt. „The Outer Worlds“ ist sozusagen das Anti-„Fallout 76“ und kam damit zum perfekten Zeitpunkt auf den Markt. Keine Mikrotransaktionen, keine versprengten Vorbesteller-DLCs, keine Multiplayer-Allüren – Obsidian Entertainment hat einfach nur ein tolles Singleplayer-RPG abgeliefert – auch ohne riesiges Budget und die Ressourcen von Bethesda.

Die Xbox One X ist dabei unter den Konsolen die Plattform mit der besten Grafik, denn teilweise wird das Spiel sogar nativ in 4K angezeigt – man arbeitet aber mit einer dynamischen Auflösung. Obsidian hat sich dabei geradezu dreist beim Gameplay von „Fallout“ bedient, es aber an vielen Stellen verfeinert und das Setting ins Weltall verlagert. Der ironische Humor ist jedoch geblieben. 2020 soll ein Story-DLC für „The Outer Worlds“ erscheinen, auf den ich bereits extrem gespannt bin.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Coole Games. Mein Fav ist Assassin’s Creed.

  2. Interessante Auflistung, bei mir fällt The Outer Worlds unter Enttäuschung des Jahre.

    • André Westphal says:

      Ja, das meinten hier im Blog spannenderweise viele – sonst kam das Spiel ja super Weg in Kritiken und den Communities – zumindest in denen, in denen ich so mitlese (Gamespot z. B.). Aber ich kann auch die Kritik nachvollziehen.

      • Ja, auf die guten Kritiken bin ich leider auch hereingefallen und habe mir das Spiel bereits relativ früh nach Release gekauft. Es lohnt sich aber sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen, bei der Serie The Witcher sind die Wertungen der Kritiker nicht besonders gut, die Bewertungen der Zuschauer aber genau andersherum.

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