„The Outer Worlds“: RPG spinnt seine Geschichte 2020 mit DLCs weiter

Das Rollenspiel „The Outer Worlds“ ist für mich einer der besten Games des Jahres: Die Entwickler von Obsidian haben Bethesda quasi gezeigt was eine Harke ist. In Zeiten, in denen „Fallout 76“ zum Treppenwitz der Gaming-Jahres geworden ist, wirkt das Space-RPG mit ähnlichem Gameplay wie das postapokalyptische Franchise, aber ohne Abzocke-Mechaniken und angenehm Bug-frei, wie ein Heilsbringer. Dabei hat Obsidian auf DLC-Krimskrams, Mikrotransaktionen und einen Season Pass eben bisher verzichtet. 2020 will man das Spiel aber nun doch erweitern.

Ich habe dem Titel hier einen Testbericht gewidmet. Nicht nur mir ist da sicher aufgefallen, dass es auf der Weltraum-Karte einige Planeten mit Beschreibungen gibt, die man aber gar nicht bereisen kann. Da witterte manch einer sicherlich schon einen kommenden DLC. Und nun hat Obsidian eben bestätigt, dass „The Outer Worlds“ 2020 mit Story-DLC erweitert wird. Ob es sich dabei um mehrere, kleine Häppchen oder eher eine waschechte, größere Erweiterung im traditionellen Sinne handeln soll – vielleicht wie die DLCs zu „The Witcher 3: Wild Hunt“, ist aber aktuell offen.

Details will Obsidian dazu innerhalb der nächsten Monate rausrücken. Mich freut diese News sehr und ich habe das Spiel in der Hoffnung noch Nachschub zu erhalten deswegen auch auf meiner Xbox One X installiert gelassen. Habt ihr auch Lust auf mehr „The Outer Worlds“?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Für mich ist Outer Worlds die größte Enttäuschung. Ich liebe RPGs, ich liebe viele Text und knackige Kämpfe. Aber die Story, Nachrichten und Gespräche in diesem Spiel sind bis auf wenige Ausnahmen unendlich langweilig und man muss sie nichtmal lesen. Grad davor hatte ich Disco Elysium gespielt, ein Meilenstein! Outer Worlds ist davon Lichtjahre Entferner, aber ebenso von den Dialogen und Geschichten in der Witcher Serie oder gar alten RPGs wie Baldurs Gate.
    Dazu sind die Kämpfe lächerlich einfach und die Gegenstände völlig sinnlos verstreut. Hinter der dem Stein gibt’s eine Kiste, deren Inhalt in 99% der Fällen nicht interessiert. Ich habe im gesamten Spiel nicht einmal etwas aus dem Medizininventar genommen. Und ich habe exakt dreimal eine Waffe gekauft – den Grossteil des Spiels habe ich mit den selben Waffen gespielt, halt mit mit Tinker. Schon nach wenigen quests auf den Planeten konnte ich einfach ohne Nachdenken in Marauder und Manti Queen Nester reinlaufen, 1000-2000 Schaden mit leichten (!) MGs machen Schleichen oder Sniper sinnlos. Und mein Charakter war auf Dialog und Schleichen ausgelegt!
    Outer Worlds ist unheimlich langweilig, viel zu bunt, viel zu generisch und keinen stört es, wenn ich alle Häuser einer Siedlung leere räume – mein Verhalten hatte hat keine Auswirkungen, egal ob freundlich oder als Kotzbrocken gespielt.

    • Interessant, so ging es mir auch. Den allgemeinen Lobeshymnen konnte ich ebenfalls nicht zustimmen. Dabei hatte ich mich sehr auf das Spiel gefreut, da es eigentlich genau in mein Beuteschema passt.
      Ich habe mich gegen Ende hin aber immer mehr durchquälen müssen. So war ich dann ganz froh das ich es noch gut weiterverkaufen konnte. Vielleicht brauchen die Entwickler auch noch ein paar weitere Teile, um ein besseres Spiel abzuliefern.

      • Vergesst nicht ob ein Gamer was Verfasst oder ein Tester, diese nehmen sich nur sehr wenig Zeit und streichen nur über diese. Dazu sind Geschmäcker unterschiedlich und mancher ist allein schon mit Strichmännchen aus den 80ern leicht zu beeindrucken (Minecraft).

      • André Westphal says:

        Also ich habs komplett durchgezockt und einige Kämpfe waren schon nicht ohne – spielte allerdings auch auf dem zweithöchstem Schwierigkeitsgrad und legte den Schwerpunkt auf die Dialogfertigkeiten. Insgesamt wars nun kein bockschweres Game, aber total easy fand ich es nun auch nicht.

        Die Kritik mit dem Leerräumen kann man ja auf etliche RPGs ausweiten – sei das nun The Witcher, Bethesdas Games, etc. – beim Stehlen erwischt werden konnte man ja hier trotzdem und dann wurde, hatte man Pech, auch schnell geschossen.

        Das mit den Meds kann ich wiederum bestätigen, die ganzen zusätzlichen Drogen hab ich auch alle links liegen gelassen.

        • Ich habs auf dem selben Schwierigkeitsgrad wie Du gespielt und der Charakter war ebenfalls auf Dialog aufgebaut. Hab sogar Dialog und Intelligenz auf 3 und alle anderen auf Null gehabt! Welcher Kampf war denn nicht ohne? Für mich nur die ersten Kämpfe, zb direkt beim Schiff die Primaten. Waren aber auch auf Level 1 kein Problem, hab vom Metallvorsprung rechts geschossen und mich bei Angriffen einen Felsen darunter versteckt. Aber Level 5 bin ich bis mehr gestorben und ab Level 20 schneiden die Light Machine Guns mit knappen 2000 alles nieder.
          Ja, stehlen kann man auch in anderen Spielen, aber da reagiert dann doch meist jemand. Zb super gelöst in Kingdom Come: Deliverance. In Outer Worlda freut man sich aber über gar nichts mehr, alles nur Mist. Selbst spezielle Waffen wie der Olympus Hammer sind lächerlich schwach. Und keinen störts, wenn man in einen Raum geht, der davor versperrt war, solange man beim Schlossknacken nicht gesehen wurde. Und obwohl viele vom harten Überlebenskampf sprechen, stellen die selben Kisten auf die Strasse, hinters Haus usw. Das hat die Atmosphäre für mich total zerstört, leider. Hab’s auf Level 23 aufgegeben, weil es nur mehr langweilig war. Die einzig gute Atmosphäre war im Dorf der Iconoclasten, da gab es auch gute Dialoge und einen passenden Soundtrack.

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