Deutsche Telekom: StreamOn mit neuen Partnern

Was das StreamOn-Angebot der Deutschen Telekom ist, muss ich hier sicherlich niemanden allzu breit erklären. In kurz: Hat man StreamOn der Deutschen Telekom in seinem Mobilfunktarif inkludiert, dann kann man die Inhalte der Partner mobil konsumieren, ohne dass der anfallende Datenverbrauch auf das Volumen des eigenen Mobilfunkvertrages angerechnet wird. Am 3. Juli vermeldete die Deutsche Telekom neue Partner für StreamOn.

Zu den neuen Partnern gehört Antenne Bayern, big.fm, ERF Pop, i love radio, kultradio, Radio Gong, Radio Regenbogen, Rock Antenne Bayern, aber auch Tidal, SoundCloud und der Podcast Tech & Tonic. Tech & Tonic ist dabei ein recht kleiner Podcast und dürfte eventuell den Vorwurf entkräften, dass die Deutsche Telekom nur große Anbieter ins Programm nimmt. Passend dazu haben die Macher eine Sonderfolge aufgenommen, die sich rund um das Thema dreht.

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caschy

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20 Kommentare

  1. Alter, immernoch kein Spotify… Schaue mir das Spiel jetzt noch 1-2 Monate an, dann ist es vorbei und ich wechsel zu Apple Music.

  2. und immer noch kein Spotify 🙁

  3. Die Telekom bricht damit die Netzneutralität. Eines der wichtigsten Grundprinzipien eines freien Internets mit gleichen Chancen für alle Nutzer und Anbieter. Eine Katastrophe für kleine Startup-Firmen. Innovation abgewürgt.

    Aber anscheinend braucht man den Konsumschafen nur ein vermeintliches „Schnäppchen“ vor die Nase zu halten, und schon ist ihnen alles egal.

  4. @Tobi: was hält denn kleine Startup-Firmen davon ab sich für StreamOn zu registrieren? Abgesehen davon bekommen die dann sogar kostenlos Werbung wenn diese aufgenommen wurden (es ist ja kostenlos für die Firmen!)

  5. x02a: kostenlos ist nur auf das Aufnehmen. Danach beginnt das unternehmerische Risiko (hohe Vertragsstrafen falls was falsch konfiguriert ist) und man kann nicht mehr agil arbeiten (Programme müssen Wochen vorher der Telekom vorliegen). Gerade für Startups ist das tödlich.

    Viel schlimmer: was wenn das alle Telkos machen? Muss ein Startup dann um global zu agieren mehrere hundert Verträge mit Telkos weltweit abschließen? In Sprachen, die sie nicht verstehen?

    Und noch eine Frage aus Kundensicht: wenn ein Anbieter rausfällt, wie bekomme ich das mit? Mit der Rechnung einen Monat später?

  6. @x02a: Du hast den Schuss noch nicht gehört. Weiter oben hast du dich doch gefragt, warum dein Spotify nicht dabei ist. Frag dich doch mal, warum die Telekom Spotify oder Google Music immer noch drosselt und stattdessen Apple Music bevorzugt. Vielleicht, weil Apple als Telekom-Exklusivpartner schon oft viele Vorteile bei der Telekom bekommen hat?

    Für StreamOn muss jeder Anbieter einen Vertrag abschließen. Aktuell ist das noch kostenfrei – laut Aussage Telekom – aber es gibt Vertragsstrafen und in Kostenstellen des Datenverkehrs, wenn die Telekom der Meinung ist, dass etwas nicht in Ordnung ist, rückwirkend. Für kleine Anbieter ist es also hochriskant, problematisch und kann tödlich werden.

    Und damit bevorzugt es die Telekom-Partner, die etablierten Player und beeinträchtigt die Kleinen.

  7. Ich sehe das so wie du Tobi, aber da ich einen Telekom-Vertrag habe, wollte ich zumindest die Vorteile dieses Mist-Systems nutzen. Nun kommt aber der Hammer: Ich habe noch einen „alten“ Vertrag von vor ein paar Monaten und nicht den neuesten. Daher wurde mir gesagt, dass ich unter Beibehaltung aller Fristen (keine neue Laufzeiten) auf den neuen wechseln kann um auch streamON zu nutzen. Nun kam aber in letzter Instanz das Kleingedruckte: Tethering (also das nutzen des Smartphones als Modem für den Notebook) ist danach NICHT mehr möglich mit den neuen Verträgen. – Also aufgepasst, dass ihr da nicht drauf reinfallt.

  8. Traurig dass man manchen Leuten noch die Netzneutralität erklären muss ..
    Das Spotify Problem hätte sich genau dann erledigt, wenn der Telekom Kunden endlich mal das Datenvolumen bekommt, das er bereits viel zu teuer bezahlt.

    Bei 50GB im Monat würde Spotify kaum ins Gewicht fallen .. Ohne StreamOn!

  9. Moment, Tidal? Heßt das, dass auch das HiFi-Streaming in der StreamOn Option dabei ist? Also Lossless?

  10. Man sollte nicht zu kurz denken. Wenn auf Dauer jeder sich registrieren könnte (also auch der Privatkunde, der von zuhause aus für sich streamt) und diese ohne Zusatzkosten, warum dann überhaupt die Registrierung? Außerdem dient es doch nur dazu den Volumentarif in den Köpfen zu etablieren. Und der Volumentarif dient nur dazu ohne weiteren Ausbau mehr Kunden bedienen zu können.

  11. StreamOn verstößt gegen EU Netzneutralitätsgesetz und wird es eh bald nicht mehr geben. Bei mir persönlich lutscht Instagram das Guthaben leer von daher bringt es mir persönlich nicht mal was.

  12. Holt euch Telekom =)
    Magenta Eins + Mobil ist wirklich Top! Über Mobileforyou oder DeinHandy gibt’s günstig bis umsonst Top Geräte dazu.. und alles in HD Streamen! Apple Music 6 Monate Probe kostenlos dazu und bis dahin is Spotify auch im Programm! Sozusagen keinr Einbußen On Tour. 😉
    Besser geht’s nicht!

  13. Ich rieche Trolle! 😀

  14. @4Nd!: wo hast du die Info mit Tehering her? Bei mir funktioniert das ohne Probleme weiterhin, bei einem aktuellen Vertrag inkl. StreamOn…

  15. Bei mir funktioniert Tethering auch ohne Probleme, es ist nur bei StreamOn ausgeschlossen, d.h. nutzt man Streaming auf dem Laptop etc., dann erfolgt die Anrechnung aufs Volumen.
    Bei einem mobilen WLAN-Hotspot + MultiSIM hingegen kann man nach Belieben StreamOn auf allen Geräten nutzen (selbst getestet).

  16. Die Netzneutralität besagt: Kein Datenverkehr wird gesondert behandelt. Wird er hier nicht. Er wird nicht besonders behandelt, sondern einfach nur nicht auf das im Vertrag inkludierte Volumen angerechnet. Wenn ich dieses Volumen aufgebraucht habe, habe ich aber auch nichts mehr von StreamOn.
    Selbe Geschichte wie damals bei Spotify.

    Das Ding wird sich nicht verbieten lassen.

  17. Ach ja…
    Deutschland ist ja nicht das erste Land mit StreamOn. In den Niederlanden kam es vorher, und hat die dort wesentlich strikteren Regeln „gekippt“:
    https://netzpolitik.org/2017/niederlaendisches-zero-rating-verbot-wurde-gekippt-frontalangriff-gegen-die-netzneutralitaet/

    Das Zero-Rating ist NICHT verboten. Auch nicht per EU Verordnung.

  18. mind. 50GB Volumen, DANN wechsle ich zur Telekom. Nicht wegen dieser Bauernfängerei hier.

  19. @ TVB 3. Juli 2017 um 18:17 Uhr

    Bei MagentaMobil XL Premium von der DTAG gibt es kein begrenztes Volumen …

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