WhatsApp für Android und iOS: Nachrichten lassen sich auch nach 7 Minuten für alle löschen

Eine neue WhatsApp-Funktion ist seit ein paar Tagen verfügbar, sie erlaubt das Löschen von gesendeten Nachrichten auch beim Empfänger. Das Ganze ist allerdings mit einem Zeitfenster versehen, 7 Minuten hat der Nutzer Zeit, um eine Nachricht bei allen zu löschen. Diese sind dann zwar gar nicht zwangsläufig gelöscht, aber das spielt hier erst einmal keine Rolle. Hat man das Zeitfenster verpasst, möchte aber dennoch eine ältere Nachricht löschen, kann man dies ebenfalls – mit Hilfe eines kleinen Tricks.

Bis zu eine Woche nach dem Versand lässt sich eine Nachricht noch löschen, der Aufwand ist dabei gar nicht einmal so groß. Zuerst sollte man sich merken, wann die zu löschende Nachricht verschickt wurde. Dann schickt man das Smartphone in den Flugmodus und schießt WhatsApp komplett ab.

Im Anschluss ändert man Datum und Uhrzeit entsprechend, sodass die Systemzeit vor der des Zeitstempels der Nachricht ist. Daraufhin öffnet man WhatsApp und löscht die gewünschte Nachricht. Aktiviert man nun wieder die Internetverbindung, wird die Nachricht bei allen gelöscht. Die aktuelle Uhrzeit und das aktuelle Datum kann man im Anschluss im System natürlich wieder einstellen.

Das Ganze funktioniert sowohl unter Android als auch unter iOS, auf den Screenshots oben könnt Ihr das eventuell halbwegs nachvollziehen. Oder Ihr probiert es eben selbst aus. Ist ja kein großer Aufwand.

Ein durchaus fehlerbehaftetes Feature, das WhatsApp da verteilt hat. Allerdings bringt auch ein zuverlässiges Löschen nicht viel, wenn der Empfänger zum Beispiel einen Screenshot anfertigt. Insofern sicherlich verzeihbar, dass sich die Löschfunktion auf mehrere Arten „austricksen“ lässt.

(via XDADevelopers)

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

8 Kommentare

  1. Toller Tipp 🙂 Habe Heiratsantrag zurückgezogen.

  2. Meine Fresse ey, was für ein Kindergartenscheiß. Einfach mal zu seiner Meinung stehen oder sagen das die Aussage blöd war. Was ist denn das für ein Vertrauensverhältnis wenn einer dauernd Nachrichten löscht und dann auch nie sagen möchte was er geschrieben hat? Ist das für die „Männer“ die Abends besoffen ihre Freundin als Schlampe bezeichnen?

  3. Die Löschfunktion ist völlig überflüssig. Man muss einfach vorher überlegen bevor man auf Senden drückt.

  4. @ishimaru85: Das ist nicht weniger sinnlos als viele andere Funktionen auch, die über die Jahre in Whatsapp Einzug gehalten haben. So eine App soll Nachrichten von A nach B schicken – fertig. Alles andere kann man sich auch schenken. Aber es gibt ja für alles einen Markt, entsprechend werden die Möglichkeiten auch genutzt.

  5. ich benutze whatsapp seit jahren. aber viele neue „tolle“ features sind scheinbar nur für teeny der neue geile scheiß

  6. @ishimaru85: „Ist das für die „Männer“ die Abends besoffen…“?
    So wie es aussieht, ist diese Funktion am interessantesten für Blog-Schreiber, die jeden Tag ein-zwei „Artikel“ dazu raus hauen wollen/müssen.
    Neue Sau, die jetzt durchs Dorf getrieben wird halt, usw…ok, kein Problem.
    Aber wo bleiben denn die echten, _wirklich relevanten_ News, wie neue Icon-Packs und Wallpaper?
    😛 😀

    *scnr*

  7. Ich finde es immer wieder amüsant, wenn Whatsapp sogenannte „neue“ Funktionen einführt und diese dann auch noch auf allen Radiosendern als Sensation in den Smalltalk der Moderatoren eingebaut wird. Die Schleichwerbung wird natürlich wehement abgestritten.

    Bei Telegram kann man seine Nachrichten schon seit Ewigkeiten korrigieren oder wieder löschen, bis zu 48 Stunden.

    Und ja, es ist sinnvoll, etwas löschen zu können, denn vom Rechtschreibfehler über den falschen Empfänger bis hin zu bereutem, das weg muss, bevor es der andere liest, gibt es viele Gründe, die für diese Funktion sprechen.

  8. Dass Blackberry das vor Ewigkeiten schon konnte interessiert vermutlich auch niemanden.

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