Sony WF-1000XM4: Neue True-Wireless-Kopfhörer mit High-Resolution-Audio vorgestellt

Seit Beginn des vergangenen Monats zeigten sich Sonys neue True-Wireless-Kopfhörer bereits mehrfach vorab. Und auch die Informationen zu Marktstart und Preis sollten sich bewahrheiten, denn Sony hat die neuen Kopfhörer „Sony WF-1000XM4“ nun offiziell präsentiert. Mit an Bord sind technische Schmankerl wie aktive Geräuschunterdrückung und die Unterstützung von High-Resolution Wireless Audio. Sonys TWS-Kopfhörer reihen sich damit als direkte Nachfolger der bereits beliebten Modelle ein, welche man zusätzlich zum Over-Ear-Modell parat hat, dessen Modellbezeichnung man glatt verwechseln könnte.

Sonys WF-1000XM4 unterstützen natürlich abermals aktive Geräuschunterdrückung. Jene soll in diesem Jahr dank neuem V1-Prozessor auf Basis des hauseigenen QN1e noch besser sein – bei weniger Stromverbrauch. Zwei Mikrofone gibt es pro Ohrhörer, welche nach vorne und hinten Umgebungsgeräusche erfassen, um jene dann zu minimieren. Für weitere, passive Schallisolierung sorgen die elastischen Ohrstöpsel aus Polyurethan-Schaumstoff. Auch eine automatische Unterdrückung von Windgeräuschen ist im Übrigen mit von der Partie. Sony gibt zudem an, dass das neue Modell knapp 10 Prozent kleiner ist als seine Vorgängergeneration. Beim Ladecase ist man sogar um 40 Prozent geschrumpft.

An Bord von Sonys neuen TWS-Kopfhörern sind 6-mm-Treiber, welche über ein vergrößertes Magnetvolumen verfügen und zuständig für einen entsprechenden Sound sind. Dank LDAC-Unterstützung überträgt man zudem Musik mit Übertragungsraten von bis zu 990 Kbit/s. Da kommt man bei Apples Audio-Hardware und auch anderen Bluetooth-Produkten nicht hin, wie viele sicherlich beim Start von Lossless-Audio für Apple Music festgestellt haben dürften. Wo wir schon dabei sind: Apple unterstützt Sonys (freien) LDAC-Codec bis dato leider nicht, sodass die Übertragungsraten der neuen Kopfhörer mit Apple-Zuspielern auch nicht ihr maximales Potenzial entfalten können. Jedoch bringen die WF-1000XM4 mit DSEE Extreme (Digital Sound Enhancement Engine) auch eine Edge-AI-Technologie mit, welche komprimierte Musikdateien in Echtzeit optimieren sollen. Jene Anpassungen sollen dynamisch Instrumente, Genres sowie einzelne Elemente von Musikstücken ausmachen und für „satteren und detailreicheren“ Klang sorgen.

Auch intelligente Funktionen sind bei den neuen Kopfhörern mit an Bord. Dank „Speak-to-Chat-Funktion“ hält eure Musik automatisch an, wenn ihr beginnt euch mit jemandem zu unterhalten. Auch wenn aus Höflichkeit wohl geboten sein dürfte die Kopfhörer herauszunehmen, so müsst ihr das nicht tun. Praktisch, falls man gerade keine Hand frei hat. Dank „Quick-Attention-Modus“ könnt ihr durch Auflegen des Fingers auf einen Transparenz-Modus umschalten, um schnell auch die Umgebungsgeräusche zu hören. Wie bei Googles Pixel Buds bietet man zudem eine adaptive Geräuschsteuerung an. Jene soll je nach Umgebungsgeräuschen den Sound entsprechend abstimmen. Auch eine Funktion für automatisches Pausieren und Fortsetzen gibt es beim Herausnehmen und Wiedereinsetzen der Kopfhörer.

Neben den verbauten (Beamforming-) Mikrofonen setzt Sony zudem auf einen Knochenschallsensor. Jener soll insbesondere beim Telefonieren helfen die Stimme von Nebengeräuschen zu trennen. Zudem gibt es auch den Google Assistant und Alexa als Sprachassistenten. Guter Klang reicht bei TWS-Kopfhörern nicht, auch der Akku sollte entsprechend durchhalten. Bei den WF-1000XM4 gibt Sony ein Durchhaltevermögen von 8 Stunden an, mit weiteren 16 Stunden im Ladeetui. Jenes lässt sich mittels Qi oder über USB-C wiederaufladen. Und sonst so? Dank Wasserschutz mit Schutzklasse IPX4 dürfte auch Regen oder schweißtreibender Sport den Kopfhörern nichts anhaben. Mit Fast-Pair unterstützt man das schnelle Koppeln mit Android-Geräten, mit Swift Pair das Microsoft-Pendant für Windows-10-Geräte.

Die neuen TWS-Kopfhörer sollen noch in diesem Monat starten. Amazon gibt als Lieferdatum den 11. Juni, also bereits Ende der Woche an. Sony ruft für die WF-1000XM4 einen Preis von 279 Euro auf. Verfügbar sind die Farben Schwarz und Silber.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Schade, dass Apple noch immer kein LDAC unterstützt.

    Wenn das Noise Cancelling echt an das der MX1000 rankommen sollte, sind sie aber gekauft.

    • Gustafson says:

      280€ für Kopfhörer, wo die Batterie nach 18 Monaten schlapp machen sind irgendwie ein teurer Wegwerfartikel.

      • Mein 5 Jahre altes Sony Smartphone hat vielleicht 15-20% Kapazität verloren (das allerdings schon seit 2 Jahren) und hält trotzdem den Tag über, es sei denn, ich fange an, Videos aufzunehmen oder andere sehr intensive Geschichten. Ich glaube kaum, dass Sony bei Ohrhörern von 2021 schlechtere Akkus verbaut.

  2. GoogeldiDoodeli says:

    Den bereits sehr guten Vorgänger wirklich in allen Punkten verbessert, auch beim Design. Sehr gut!
    Mit den Specs hält kein Konkurrent mit. Hat aber leider seinen Preis.

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