Jabra Elite 7 Pro und Elite 7 Active im Test: Die beiden TWS-Flaggschiffe aus Dänemark

Der dänische Hersteller Jabra war neben Apple einer der ersten Anbieter mit TWS-Kopfhörern (True Wireless Stereo). Damit sind Earbuds gemeint, die komplett ohne Kabel auskommen. Mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt, denn es gibt TWS-Kopfhörer schon für Preise zwischen 50 und 100 Euro. Doch mit den beiden Modellen Jabra Elite 7 Pro und Elite 7 Active wollen die Dänen etwas höher hinaus. Ich habe mir die beiden Kopfhörer im Test einmal für euch angehört.

Die technischen Daten der Elite 7 Pro und Elite 7 Active sind sich dabei sehr ähnlich. So liegen die Unterschiede im Detail: Das Active-Modell bringt eine spezielle Beschichtung mit, die nicht nur die Resistenz gegen Schweiß verbessern soll, sondern auch den Halt im Ohr laut Jabra festige. Wie die Bezeichnung es andeutet, so sind die Elite 7 Active für Sportler gedacht. Für das Pro-Modell hat man erstmals und exklusiv ein völlig neues Feature parat: Bei lauten Windgeräuschen kann sich bei Telefonaten ein Knochenschall-Sensor zuschalten und die Anrufqualität verbessern. Hier wird dann die Stimme mittels der Vibrationen im Kieferknochen übertragen.

Technische Daten Jabra Elite 7 Pro / Active

  • In-Ear-Kopfhörer im TWS-Design (True Wireless Stereo)
  • Bluetooth 5.2 (SBC und AAC)
  • Mikrofone: 6
  • Knochenschall-Sensor (nur Pro)
  • Schweißabweisende Beschichtung (nur Active)
  • Lautsprecher-Treiber: 6 mm
  • Lautsprecher-Bereich: 20 – 20.000 Hz (Musik) / 80 – 8.000 Hz (Telefonate)
  • Mikrofon-Bandbreite: 80 – 8.000 Hz
  • Akkulaufzeit: Bis zu 8 Stunden (Musik) / Bis zu 6 Stunden (Telefonate)
  • Aufladung: via USB-C (kabelgebunden) oder Qi (kabellos)
  • Aufladezeit: ca. 150 Minuten / 5 Minuten für 1 Stunde Wiedergabe (Fast Charging)
  • Besonderheiten: Mono-Betrieb möglich, HearThrough, ANC, Begleit-App Jabra Sound+, resistent gegen Staub und Wasser nach IP57, unterstützt Amazon Alexa, Siri
  • Gewicht je Earbud: 5,4 g (Pro) / 5,5 g (Active)
  • Lieferumfang: Kopfhörer, Lade-Case, drei Paar EarGels, Kurzanleitung, USB-C-auf-USB-A-Ladekabel
  • Preis: 199 Euro (Pro) / 179 Euro (Active)
Jabra Elite 7 Active In Ear Bluetooth Earbuds - True Wireless Sport Kopfhörer...
  • Langlebige Kopfhörer mit optimaler Passform: Dank der Jabra ShakeGrip-Technologie sitzt jeder Earbud auch bei intensivem Training sicher im...
  • Intelligente Geräuschregulierung: Wählen Sie mithilfe der anpassbaren ANC- und HearThrough-Technologie das bevorzugte Level für Ihr...

Wie ihr seht, sind die sonstigen technischen Daten identisch. Es läuft also darauf hinaus: Wollt ihr mit den Earbuds viel telefonieren, auch unterwegs, dann sind die Jabra Elite 7 Pro wegen der zusätzlichen Bone-Conducting-Technologie die bessere Wahl. Habt ihr hingegen vor, die Ohrstöpsel auch für Sport zu nutzen, dann liegt es nahe, zu den Elite 7 Active zu greifen.

Ausstattung und Verarbeitung

Die Elite 7 Pro und 7 Active sind trotz verbesserter Technik kleiner als die Elite 75t, welche bisher das kompakteste TWS-Modell von Jabra darstellten. Packt man die Kopfhörer parallel aus, dann macht sich natürlich direkt bemerkbar, dass die Elite 7 Pro etwas eleganter wirken. Dafür verfügen die Elite 7 Active über den „ShakeGrip“, also eben eine spezielle Silikonbeschichtung, die haptisch etwas hochwertiger wirkt und beim Sport mehr Halt verleihen soll.

Anzumerken ist, dass weder die Elite 7 Pro noch die Elite 7 Active LDAC oder aptX unterstützen – obwohl letzteres ja beim günstigeren Modell Jabra Elite 3 vorhanden ist. Das dürfte daran liegen, dass Jabra hier nichts „von der Stange“ einkauft und sehr viel in Sachen Hard- und Software von Grund auf selbst entwickelt hat. LDAC wäre in dieser Preisklasse aus meiner Sicht aber mittlerweile durchaus angesagt – da prescht ja beispielsweise Anker mit seinen Soundcore-Modellen derzeit ordentlich voran.

Die Form der Elite 7 ähnelt den Elite 3. Somit sind die Earbuds kompakter und sollen dadurch eben auch besser sitzen. Die Oberflächen der Earbuds sind haptische Bedienfelder. Innerhalb der App Jabra Sound+ könnt ihr anpassen, was ein oder mehrere Tastendrücke bzw. ein längeres Drücken bewirken. So könnt ihr je nach Einstellung über die Bedienfelder ANC und HearThrough an- und ausschalten, Songs überspringen, Sprachassistenten aufrufen oder Anrufe annehmen bzw. ablehnen.

Wollt ihr die Ladeschalen nicht via USB-C aufladen, dann klappt das auch kabellos via Qi. An der Vorderseite der Cases sitzt eine mehrfarbige LED. Sie klärt euch farblich über den Ladestand der Earbuds bzw. der Schale auf oder flimmert z. B. lila, wenn ein Update läuft. Letztere könnt ihr über besagte Begleit-App anstoßen. Insgesamt ist das alles recht schnörkellos. Die Jabra Elite 7 Pro und Elite 7 Active wirken gut verarbeitet. Ob man die etwas elegantere Optik des Pro-Modells bevorzugt oder die in meinen Augen bessere Haptik der Active-Variante, ist Geschmackssache.

Tragekomfort und Musikwiedergabe

Den Earbuds liegen drei verschiedene Eartips bei. Jabra hat in die App ein Feature namens MyFit integriert. Da wummern die Kopfhörer quasi etwas los und mit Sensoren wird überprüft, ob die Kopfhörer gut sitzen. Fällt das Ergebnis negativ aus, empfiehlt die Anwendung euch das Nachjustieren bzw. Wechseln der Eartips. Generell bringt Jabra Sound+ viele Funktionen mit. Manche könnten jedoch besser erklärt sein. Etwa habt ihr die Möglichkeit, das ANC (Active Noise Cancelling) über einen Regler für euch zu personalisieren oder sogar links und rechts abweichend anzulegen. Was genau der Regler jedoch einstellt, erklärt Jabra nicht. Zumal diese Anpassung nur durchführbar ist, wenn ihr euch gerade in einer lauten Umgebung befindet.

Die App der Dänen bietet euch auch an, einen Hörtest durchzuführen. Jenen habe Jabra laut eigenen Aussagen selbst entwickelt und nicht wie viele andere Hersteller eingekauft. Dadurch wolle man besonders akkurate Ergebnisse erreichen. Klar, dass euch Sound+ auch einen Equalizer mit mehreren Voreinstellungen und der Chance manuell zu personalisieren offeriert. Der Modus HearThrough wiederum nutzt die Mikrofone, um gezielt Umgebungsgeräusche zu verstärken. So könnt ihr etwa an einem Bahnhof Durchsagen hören, ohne die Earbuds aus den Ohren nehmen zu müssen.

Wer mag, kann die Jabra Elite 7 auch im Mono-Betrieb nutzen. Dafür legt ihr einfach den Earbud, den ihr nicht verwenden wollt, in die Ladeschale zurück. Nehmt ihr ansonsten einen oder beide Earbuds aus dem Ohr, pausiert die Musikwiedergabe übrigens automatisch. Setzt ihr sie wieder ein, wird sie an der gleichen Stelle fortgesetzt. Ihr könnt dabei auch einrichten, ob ihr bei Telefonaten eure eigene Stimme während eines Gesprächs über die Earbuds hören wollt bzw. wie laut sie sein soll. Selbst für Anrufe gibt es zudem einen Equalizer. Die Features sind schon stark.

Den Tragekomfort kann ich bei den Elite 7 Pro und Elite 7 Active ziemlich gleich bewerten. Beide tragen sich sehr angenehm und sitzen dennoch in meinem Fall sicherer als Vorgängermodelle wie die Elite 85t. Beim Laufen stellt sich heraus, dass Jabra keine Witze macht: Das Active-Modell sitzt aufgrund seiner Beschichtung wesentlich unbeweglicher im Ohr. Dank der neuen Form kann ich auch tatsächlich mit den Elite 7 Active zum Joggen gehen, ohne ständig nachjustieren zu müssen. Allerdings erreicht man immer noch nicht den perfekten Sitz, den ich von den Elite Sport kenne. Nehmt euch so oder so die Zeit, verschiedene Eartips auszuprobieren. Möglicherweise benötigt ihr auch unterschiedlich große Aufsätze je Ohr.

Klanglich ist das Urteil zu den Elite 7 Pro und Elite 7 Active recht schnell gefällt: Beide Earbuds leiden etwas unter den kleinen 6-mm-Treibern und dem Fehlen höherwertiger Codecs, liefern aber dank der Individualisierungsoptionen einen guten Klang. Vergleiche ich mit den Elite 85t, dann habe ich subjektiv den Eindruck, dass die Bässe beim Vorgängermodell präsenter sind. Ansonsten ist die erreichte Qualität aber sehr ähnlich, was angesichts der deutlich kleineren Treiber überrascht. In den Höhen dürfte jedoch auch hier gerne mehr gehen.

ANC und Telefonate

In Sachen ANC sind die Jabra Elite 7 nicht unbedingt zur Spitze zu zählen. Da konnte ich leider auch mit meinen Anpassungen über den Schieberegler keine optimalen Ergebnisse erreichen. So spielt man hier im Grunde auf dem gleichen Niveau wie die Elite 85t, vielleicht sogar etwas darunter. Da sind Konkurrenten wie Bose oder Sony also besser aufgestellt. Hier rate ich euch also, eure Erwartungen zu dämpfen.

Was Telefonate betrifft, so war Jabra da bereits mit den Vorgängermodellen immer vorne. Hier profitieren die Dänen davon, dass sie Kopfhörer für Geschäftskunden fertigen und somit viel Erfahrung mit Anpassungen von Headsets für komplexe Szenarien haben. Jabra bewirbt nun den neuen Knochenschall-Sensor des Pro-Modells als Vorzug, welcher dem Active-Pendant fehlt. Allerdings liefert auch das zuletzt genannte Modell bei norddeutschem Küstenwind hier in Kiel eine gute Performance ab. Ich habe da mit mehreren (geduldigen) Gesprächspartnern zwischen beiden Kopfhörern quasi im „Blindtest“ für meine Gegenüber gewechselt. Einen glasklaren Vorteil können meine Gesprächspartner und ich dem Pro-Modell nicht bescheinigen.

Vermutlich kommt es hier sehr stark auf das Szenario an. Denn in meinem Test ist das Ergebnis, dass sowohl die Elite 7 Pro als auch die Elite 7 Active gleichermaßen super für Anrufe geeignet sind. Den großen Quantensprung durch die Knochenschall-Technologie kann ich aber bisher nicht eindeutig feststellen. Übrigens unterstützen die Elite 7 bisher keine Multipoint-Verbindungen. Jabra will das durch ein Update nachreichen. Wann die Aktualisierung folgen soll, ist jedoch offen.

Fazit

Die Jabra Elite 7 Pro und 7 Active sind sehr gute In-Ear-Kopfhörer, die allerdings nur in einer Klasse die Top-Positionen erreichen. Beim Sound gibt es bessere Konkurrenzmodelle (z. B. von Sennheiser) und im Bereich ANC liegen Bose, Samsung und Sony klar vorne. Die Paradedisziplin bleiben somit Telefonate. Was nicht heißen soll, dass Klang und ANC schlecht wären. Aber das können andere Hersteller aktuell eben besser. Dafür hat Jabra die Ergonomie mit der neuen Generation gesteigert. Schade, dass dadurch aber die Lautsprechertreiber so schrumpfen mussten.

Auch wenn die Elite 7 Pro mit Knochenschall-Technik bei Wind und Wetter die beste Anrufqualität bieten sollen, konnte ich nur geringe Unterschiede zu den Elite 7 Active feststellen. Letztere sind daher mein Favorit, weil sie zwar rustikaler aussehen, dafür aber mit ihrer Beschichtung haptisch und mit besserem Sitz punkten. Sollten euch die Jabra Elite 7 somit reizen, dann kann ich die Active-Variante einen Tick mehr empfehlen.

Nun wünsche ich mir jedoch, dass Jabra bei einem Nachfolgemodell LDAC-Unterstützung nachreicht und vielleicht einen Weg findet, trotz der kompakten Maße größere Treiber zu verbauen. Nach dem aktuellen Stand der Dinge sind die beiden Elite-7-Modelle jedoch sehr gute In-Ear-Kopfhörer – besonders für Telefonate.

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16 Kommentare

  1. Hmm, ernüchternd. Hatte nach dem Test der Elite 3 gehofft das mit den 7 Active endlich ein würdiger und ebenbürtiger Nachfolger für die Elite Sport auf dem Plan steht, leider immer noch nicht.

    Ich warte dann mal die geteaserten Beats Fit ab, immerhin Airpods Lite mit Earwings. ANC ist für Joggen ziemlich egal, wenn auch vorhanden.

  2. Hallo André,
    vielen Dank für deinen super Testbericht, wie immer sehr informativ und praxisorientiert. Ich hatte schon sehr gehofft, dass ihr die neuen Elite TWS schnell testen würdet. Ich telefoniere sehr viel beim Fahrradfahren und in windigen Umgebungen beim Laufen und bin von den AirPod Pro in dieser Umgebung sehr enttäuscht, da meine Gesprächspartner mich hierbei quasi gar nicht verstehen können. Daher habe ich große Hoffnung auf die Knochenschalltechnologie in diesen Situationen. Hattest du bei deinen Testgesprächen ggf. auch Telefonate auf dem Fahrrad (aufpassen im Straßenverkehr!) geführt oder könntest dies noch testen? Über eine Info über die Performance in dieser Situation wäre ich sehr dankbar. Die Technics EAH-AZ60 wollen in dieser Kategorie ja auch besonders punkten, aber ich habe zu diesen noch keine seriösen Testberichte gefunden.
    Vielen Dank!
    Niklas

    • André Westphal says:

      Hey Niklas, mit dem Rad bin ich mit den Buds nicht gefahren, hatte aber beide auch mal bei sehr windigem Wetter (kurz nach / vor dem Sturm hier im Norden) in den Ohren. Da hab ich dann hier beim Laufen bei Verkehr an recht viel befahrenen Straßen (Westring) auch telefoniert. Generell war die Telefonqualität bei beiden sehr gut und meine Gesprächspartner haben mir das bestätigt – aber die riesigen Unterschiede zwischen Pro und Active konnten wir eben nicht feststellen. Das ist aber natürlich auch schwer subjektiv konkret zu messen und ich muss mich auf meine sowie die Eindrücke meiner Gesprächspartner verlassen. Ich würde da wie gesagt eher zu den Active greigen, wenn du auch Fahrrad damit fahren willst, da der Sitz einfach sicherer ist.

  3. Danke für den Test! Ich hatte etwas gehofft, endlich mal Nachfolger für meine elite sport zu bekommen. Die machen bei mir alles mit, sogar Duschen, ruhige Bahnen schwimmen und durch Regen Fahrradfahren. Puls und Sport app ist cool, Sound ist okay. Aber das Telefonieren ist grauenhaft, sobald man an eine Straße kommt oder der Wind weht.

    Aber wie du schon schreibst: es gibt einfach keine Hörer, die besser sitzen! Somit spare ich noch etwas und hoffe auf einen Nachfolger und besonders wieder auf deinen Bericht!

    • André Westphal says:

      Ich sage Jabra auch bei jedem (!) Gespräch, dass ich mir einen Nachfolger für die Elite Sport wünsche, aber sie argumentieren immer, der Pulsmesser sei zu wenig genutzt worden :-D. Erkläre ihnen auch immer, dass es mir auch nicht unbedingt um den geht, aber der Sitz durch die speziellen Wings einfach der beste ist, den ich bisher bei In-Ears hatte.

  4. Vielen Dank für den Test!
    Was mich brennend interessieren würde: Ich habe im Moment die Elite 75T.
    Ich habe ein großes Problem mit den Höhrern: Ich nutze sie auf dem Rad zum Musik hören. Ich würde dabei gerne das Hear-Through Feature nutzen, um etwas von meiner Umwelt mitzubekommen. Leider werden aber ausgerechnet die Windgeräusche während der Fahrt extrem verstärkt, so dass man das Feature auf dem Rad nicht wirklich nutzen kann. Da fallen einem die Ohren ab und von Musik und Verkehr bekommt man dann erst recht nichts mehr mit.
    Ist das bei der neuen Generation besser? Ich lese hier nur was zum Thema telefonieren, was für mich allerdings weniger interessant ist. Würde mich freuen wenn Du das Thema mal beleuchten könntest.

    • André Westphal says:

      Also Transparenzmodus und Fahrrad ist immer ungünstig, ich glaube da ist eigentlich bei jedem Modell das Problem, dass der Wind zu stark aufgenommen wird. Da würde ich dir eher zu einem Knochenschall-Modell raten.

      • Hallo André, danke für Deine Antwort!
        Vielleicht habe ich auch einfach eine falsche Vorstellung von diesem Feature.
        Danke für den Tipp mit dem Knochenschall. Habe ich mich noch nicht mit befasst und werde ich mir einmal anschauen. Vielleicht ist das die Lösung, die ich mir wünsche.

  5. Ich habe meine vorbestellten Elite 7 Pro gerade wieder zurückgeschickt. Akku war top, Sitz/Komfort war top, Bedienung/App war top, Klang war so okay’isch … hätte mir aber bei der Preisklasse mehr gewünscht.
    Was im Segment von 200€ aber nicht sein darf: ANC hat quasi nichts gefiltert. Nicht mal der leise Entfeuchter im Bad wurde rausgefiltert. Außerdem hatte der rechte Bud ein elektonisches Fiepen und die TWS lagen bei ca. 3/4 Lautstärkeeinstellung bei einer Lautstärke, die anderen etwas bei 1/4 entsprechen. Aufgrund dieser Patzer habe ich das Telefonieren nicht mehr getestet.
    Insgesamt sehr enttäuschend – wie auch bei Reddit nachzulesen ist, offensichtlich kein Einzelfall.

    • Auf Reddit und auch in der Amazon Bewertung werden die Elite 7 Pro ziemlich zerrissen.
      Das Problem ist die ziemlich nutzlose ANC Funktion mit durchschnittlicher Audioqualität ohne Multi-Connection. Nur die Sprachqualität ist konkurrenzfähig. Im Vergleich zu den restlichen Produkten am Markt locken sie damit keinen hinter dem Ofen hervor.
      Daher sind die 200€ einfach zu viel. Amazon hatte zB die Airpods Pro schon für 185€ im Angebot. Mit 249€ sind die Sony nicht viel weiter weg, markieren jedoch den aktuellen Goldstandard für In-Ear ANC und Audioqualität jedoch mit sehr bescheidener Sprachqualität.

      • Das ist absolut richtig. Von vorherigen Rezensionen über die Elite 85t und 75t scheint das ANC bei Jabra ja durchaus zu funktionieren und der Klang sogar ganz gut zu sein (ich selber kannte die Jabra Geräte bis dato noch nicht). Die Erfahrungen von vielen Nutzern bei Reddit und anderen Seiten – dass jegliche Einstellungen des ANC keinerlei Effekt zeigen – war auch bei mir der Fall.
        Daher nehme ich auch an, dass Jabra sich da entweder eine miese erste Produktionsreihe geleistet hat, oder die Firmware noch überhaupt nicht läuft. Ggf. kann Jabra da in naher Zukunft noch etwas nachregeln.
        Macht aber für 200€ und das Image natürlich keinen guten Eindruck.

  6. Vielleicht sind die Technics EAH-AZ60 dann doch die bessere Wahl in all den genannten Belangen…

    https://www.areadvd.de/tests/test-technics-eah-az60-true-wireless-in-ear-kopfhoerer-mit-exzellenten-eigenschaften-fuer-home-office-und-alltag

    • Habe die gerade mal gekauft und bin sehr gespannt, ob die hohen Versprechungen gehalten werden können.

      • Ich würde mich sehr über ein Feedback nach deinen ersten Tests freuen. Vor allem die Telefonie bei Wind (laufen in windiger Umgebung bzw. beim Fahrradfahren) interessiert mich hier sehr.

      • Hast du schon erste Erfahrungen mit den Technics EAH-AZ60 gemacht? Mich würde insbesondere die Sprachqualität in windigen Umgebungen interessieren.

  7. Michael Waldbrenner says:

    Also mir bescheinigen viele meiner Gesprächspartner eine wesentlich SCHLECHTERE Qualitaet beim telefonieren als mit meinem 85t !
    Keine Ahnung, ob ich hier nur ein Montagsmodell erwischt habe. Firmware ist aktuell, Jabra kontaktiert, aber sie haben nicht reagiert.

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