Jabra auf der CES 2018: Elite 65T angehört plus Ausblick auf die Zukunft

Auf der CES 2018 habe ich die Gelegenheit genutzt, mir auch einmal den Stand von Jabra anzusehen. Jene haben ihre neuen Elite 45e, 65t und 65t Active im Gepäck. Im europäischen Handel sind die neuen, drahtlosen Kopfhörer erst ab März bzw. April 2018 zu haben. Ich hatte allerdings die Chance mir die neuen 65T kurz anzuhören und auch ein paar Einzelheiten zur Zukunftsplanung für die Elite-Produkte zu erfahren. Der dänische Hersteller hat für 2018 offenbar noch so einiges vor.

Fürs Blog habe ich ja bereits sowohl die erste Generation als auch die Revision mit mehr Akkulaufzeit der Elite Sports getestet. Mir haben die True-Wireless-Kopfhörer sehr gut gefallen: Der Tragekomfort passt, der Pulsmesser ist beim Sport extrem nützlich und auch der Klang hat mich überzeugt. Lediglich der relativ hohe Preis ist ein Kritikpunkt. Genau deswegen legt Jabra aber die Elite 65T nach: Sie kommen zu einem günstigeren Preis auf den Markt – 170 US-Dollar.

Die Nicht-Active-Version bietet zwar einen 1:1 identischen Klang zur Active-Variante, ist aber eben nicht so resistent gegen Salzwasser und Schweiß. Für den Alltag sollte diese True-Wireless-Lösung aber ausreichen. Komfort steht dabei für Jabra im Vordergrund: Am Stand erklärte man mir, dass einige Nutzer an den Elite Sports kritisiert hätten, dass sie bei zu langer Tragedauer drückten. Zwar kann ich selbst das nicht bestätigen, aber Jabra nahm diese Anmerkungen offenbar ernst. Die Elite 65T und 65T Active sollen deswegen noch ergonomischer sitzen und wiegen auch etwas weniger.

Außerdem nutzt man für die neuen Modelle eine andere App bzw. deutlich benutzerfreundlichere Equalizer: Ihr schiebt quasi nur die Equalizer-Kurve so hin, wie es für euch passt, der Klang wird dann in Echtzeit angepasst. Eure Einstellungen werden dann direkt in den Kopfhörern selbst gespeichert – auch wenn ihr also das Smartphone oder die App wechselt, bleiben eure Klangeinstellungen immer erhalten. Genau so arbeitet Jaybird ja etwa auch an seinen Run.

Die Jabra Elite 65T / 65T Active sind dabei kein Ersatz für die Elite Sports, sondern eine Ergänzung. So unterscheidet sich das Design drastisch und der Pulsmesser fehlt eben bei den 65T / 65T Active. Jabra behauptet aber, dass der Klang über allen Konkurrenzmodellen liege, wozu man auch unabhängige Studien durchgeführt habe, welche jenes bestätigen. Beim Reinhören war ich vom Sound ebenfalls überzeugt, allerdings muss ich hier natürlich erst einmal meine gewohnten Songs einsetzen und außerhalb des lauten Messegeländes Eindrücke sammeln.

Jabra will es zudem nicht bei den aktuellen Modellen belassen: Auch die Elite Sports sollen einen Nachfolger erhalten. Zudem will man den Elite 65T, 65T und Co. auch noch andere Modelle zur Seite stellen. Mir gegenüber erwähnte man vage Modellbezeichnungen wie die 75T und 80T. Details konnte man aber noch nicht öffentlich preisgeben. Bestätigt haben die Sprecher Jabras, dass die neuen Modelle verschiedene Ansprüche der Kunden abdecken sollen. Egal ob man Wert auf die Fitness-Features, True Wireless oder vielleicht sogar ein Kabel legt, alles soll dabei sein.

Entsprechend wägt Jabra übrigens auch aktuell ab die Elite 65T Active auch noch in weiteren Farben anzubieten. Hier will man das erste Feedback der Kunden abwarten. Laut Jabra lag bei den neuen Modellen der Fokus extrem darauf den Klang der Musikwiedergabe und auch bei Anrufen auf das höchste Niveau am Markt zu bringen.

Wie gesagt, konnte ich nur auf der lauten Messeumgebung reinhören, war aber durchaus beeindruckt. Ich hoffe, dass ich zum Deutschland-Release ein Muster erhalte und euch dann mehr Details zur Qualität der Jabra Elite Active 65T verraten kann. Die Elite-Reihe soll für Jabra in Zukunft jedenfalls eine große Rolle spielen und auf die weiteren Pläne bin ich gespannt.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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