Chrome OS kann nun Linux-Applikationen per .deb-Paket installieren

Dass Chrome OS in der Lage sein wird, Linux-Applikationen laufen zu lassen, hatte sich bereits zu Beginn dieses Jahres angedeutet. Im Mai verkündete man dann offiziell den Support für Linux-Programme.

Software für Linux wird typischerweise entweder über das Software-Repository oder über ein Paket installiert. Viele Webseiten bieten .deb-Pakete von Programmen zum Download an, die man bisher jedoch nicht unter Chrome OS nutzen konnte, es sei denn man kennt sich mit apt-get und dem Terminal aus. Ab sofort wird diese Aufgabe jedoch wesentlich einfacher.

Wenn ihr Nutzer der Dev- oder Canary-Version von Chrome OS seid, dann könnt ihr ab sofort per Doppelklick auf das File auch .deb-Pakete installieren. Dazu öffnet sich ein Installer, der euch bei dem Prozess unterstützt.

Mit derartigen Änderungen macht Google sein leichtes Betriebssystem immer attraktiver für Studenten, Entwickler und Linux-Fans. Mal schauen, was man sich in Mountain View noch so alles einfallen lässt.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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13 Kommentare

  1. Shit, das macht Chrome OS echt interessant.

  2. Ich wüsste jetzt aber immer noch nicht, warum ich ChromeOS benutzen sollte…

    • Geht mir genauso…tue mich sogar schwer mit dem Wort „Betriebssystem“…für ein Daddelgerät ok, aber dann hole ich mir ein Tablet oder sowas.
      Und wenn ich ein Laptop kaufe gehört ein richtiges OS drauf (Mac,Win). Und wenn ich Linux Apps brauche hole ich mir ein richtiges Linux.
      Ich hoffe, Google schadet damit in seinem Streben nach der digitalen Allmacht und dem gläsernen Menschen nicht der Linux Community die es ohnehin schon schwer hat.

      • Super, ich sehe schon das Chaos vor mir, wenn die „App“ nach zig fehlenden Abhängigkeiten schreit, die dann manuell aufgelöst werden sollen.
        Ist ja schon auf einem „echten“ Linux oftmals ein Krampf.
        Aber was solls, manche scheinen bootfähige Browser zu mögen… 😛

    • Sobald es ein ordentliches ChromeOS Tablet mit 2 USB-C Anschlüssen, ordentlich Speicher, LTE und evtl einer dem Smart Keyboard von Apple ähnlichen Tastatur gibt, ersetze ich mein iPad und mein NUC damit.

      Nutze privat fast nur noch das iPad, aber auf ein, zwei Anwendungen auf meinem NUC kann ich nicht verzichten, wäre dann mit ChromeOS und er Linuxunterstützung kein Problem mehr.

      Aber mein Traum wird mit Sicherheit an den 2 USB-C Anschlüssen scheitern.

  3. Ganz schön ARM.

  4. Bedenkenträger und Jammerer… einfach erstmal damit versuchen. 2 zusätzliche OS in 1 bietet mir welcher Anbieter noch an? Niemand behauptet dass gleich alles rund läuft, aber bei welchem Anbieter war das mal so?

  5. Das ist natürlich ein großes Argument für Chrome OS, welches mich früher immer auf Grund der Kompatibilität mit Software immer abgeschreckt hat. Wenn dann auch noch Android Apps funktionieren sollen, macht es das ganze schon wesentlich interessanter für mich.

    • Karsten Rech says:

      Android Apps funktionieren je nach Chromebook schon länger. Auf meinem C302 schon seit Ende 2017.

  6. also der ansatz von linux beta im chrome os ist zwar eine gute idee, bringt nur nichts da man zum beispiel man installiert sich puddeltags um mp3 dateien bearbeiten zu wollen klappt nicht. das programm startet zwar, aber man kann nicht auf den internen speicher zugreifen bzw. noch auf einen usb stick. selbst bei der freigabe bringt es nichts. daher ist diese linux beta auch kein wirklicher mehrwert für mich. chrome os ist zwar tauglich für den tag, aber mit vielen einschränkungen. bei videoschnitt fängt es an, außer man möchte 38 euro im jahr für eine app von cyberlink bezahlen. auch mp3tags zu bearbeiten fehlt, gimp naja läuft halt sehr buggy und sehr langsam. ich weiß nicht wenn ich mir die preise von den chromebooks und chromeboxen anschaue von 300 bis 900 euro für ein halbes system was internet abhängig ist, würde ich mir wohl für 900 euro ein mac mini und eine highend desktop maschine im windows bereich eher zu legen. ich sebst nutze zwar ein chromebook von acer seit 3 monaten, aber so mehr man damit arbeitet mehr man viele einschränkungen. updates kommen ja, aber neue funktionen sind kaum zu bemerken. und ehrlich für jemand der mit linux kein plan hat ist das nicht gerade benutzer freundlich diese linux beta da man nur rein diese console vor sich hat. ich könnte mehr dazu schreiben aber eins vorweg chrome book offline arbeiten mit docs ist leider nur derzeit mit der app aus den play store möglich. die erweiterung addon für chrome browser funktioniert nicht mehr und wird seit 2018 nicht mehr angepasst. eine anfrage zu google zeigte keine reaktion. tja auch die super tollen experten übers telefon können ja nicht einmal weiter helfen, weder was pixel 3 xl angeht noch das zurücksetzen der geräte liste von google play music. nach 2 wochen hin und her hat sich dort was bewegt. ich würde mich wirklich bei so welchen teuren geräten und geschlossenen systeme den kauf 4 mal überlegen ob ich so etwas weiter unterstütze.

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