YouTube Kids: Neue Maßnahmen gegen ungeeignete Inhalte kommen ab dieser Woche


Es hat sich schon angedeutet, dass YouTube sein Angebot YouTube Kids etwas anders aufstellen wird. Das Problem waren Inhalte, die angezeigt wurden, obwohl sie nicht für Kinder geeignet sind. Maschinelles Versagen, der genutzte Algorithmus kann offenbar nicht perfekt zwischen geeignet und ungeeignet unterscheiden. Das ist für Erwachsene weniger ein Problem, wohl aber wird es zu deren, wenn die Kinder plötzlich ist Dingen konfrontiert werden, die man sich besser für einen späteren Zeitpunkt aufgehoben hätte.

Der Schutz der Kinder hat auch bei YouTube eine sehr hohe Priorität, weshalb man nun im Laufe der nächsten Zeit drei neue Möglichkeiten in YouTube Kids einführt, die eben diese Inhaltsproblematik angehen. Los geht es mit den Collections, die wir schon im Rahmen eines APK-Teardowns im Blog hatten.

Die Collections starten bereits diese Woche, ausgewählt werden die Inhalte sowohl von YouTube als auch von Partnern. Eltern können dann Kanäle nach Interessen auswählen. Es stehen Bereiche wie Basteln, Musik, Sport oder Lernen zur Verfügung. Zu finden sind diese in den Einstellungen, weitere Partner sollen im Laufe der Zeit folgen.

Bei „von Eltern autorisierte Inhalte“ handelt es sich um eine Funktion, die später im Jahr aktiviert wird. Eltern haben dann die Möglichkeit, einzelne Videos oder Kanäle freizugeben, die das Kind dann schauen kann. Nur Inhalte, die explizit von den Eltern freigegeben wurden, können dann betrachtet werden.

Auch die Suche erfährt bereits diese Woche Änderungen. Man konnte die Suche in YouTube Kids schon immer deaktivieren. Nach der Änderung wird die Suche dann auf freigegebene Inhalte beschränkt, es wird nicht mehr das ganze Angebot von YouTube Kids durchsucht. Auch hier ist das Ziel natürlich, dass Kinder nicht an für sie ungeeignete Inhalte geraten.

Google teilt allerdings auch mit, dass kein System perfekt ist und man stets weiter daran arbeiten werde, das zu verbessern. und auch die Hilfe der Eltern wünscht man sich, sie sollen ungeeignete Inhalte melden, davon würden alle Nutzer profitieren.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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