WhatsApp: Limitierung bei Weiterleitung von Nachrichten und neue Sicherheitstipps


Es gibt wieder einmal Neuerungen bei WhatsApp. Wie WhatsApp in einem Blogpost mitteilt, wird es Änderungen bei der Weiterleitung von Nachrichten geben. WhatsApp sei als Tool für private Nachrichten gedacht. Durch die Möglichkeit, Nachrichten mehreren Chats gleichzeitig weiterzuleiten, ist das aber nicht immer gegeben.

Man wird nun die Anzahl der möglichen Weiterleitungen reduzieren. In Indien wird es sogar ein spezielles Limit geben, dort werden viel mehr Nachrichten und Bilder weitergeleitet als anderswo. Dort wird eine Limitierung auf 5 Chats getestet, außerdem der „Quick Forward“-Button bei Nachrichten entfernt, die Medien enthalten.

WhatsApp geht davon aus, dass man mit diesen Maßnahmen wieder ein Stück näher an das rückt, für was WhatsApp einmal gedacht war: Eine private Messaging-App. Des Weiteren gibt es eine neue Seite mit Sicherheitstipps von WhatsApp. Auf dieser erklärt WhatsApp leicht verständliche diverse Funktionen. Zum Beispiel wie man seine Account-Info anfordert, Nachrichten aus Chats löscht oder die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert.

Kann man ruhig mal einen Blick drauf werfen, gerade wenn man WhatsApp nur nutzt, ohne sich weiter mit Einstellungen oder anderen Dingen zu beschäftigen. Die neue Seite findet Ihr an dieser Stelle.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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11 Kommentare

  1. Kurzer OT Hinweis: Letzter Absatz steht „Block“ anstatt „Blick“.

  2. Letzte Woche die Nachricht „man soll überlegen, was man teilt“, heute die Ankündigung von Beschränkungen beim Weiterleiten. Hat Whatsapp ein Problem mit der Bandbreite im Backend? Wenn sie es mit der Privatsphäre der Nutzer ernst nehmen, sollte es sie nullkommagarnichts interessieren, was wer an wen versendet.

  3. @ kook
    Nope.. Man will damit die Verbreitung von Informationen einschränken bzw. Die Geschwindigkeit ihrer Verbreitung limitieren. Indien ist hierbei nur ein strawman Argument. Der Hauptmarkt von WhatsApp ist Europa und Nordamerika. Entsprechend geht’s bei dieser Maßnahme auch um diese Märkte. Kann sich jeder selber einen Reim drauf machen.

    • Jein, das ist auch nicht ganz richtig, natürlich soll dies einerseits die Verteilung von „Fake-News“ reduzieren aber gerade Indien ist hier doch ein sehr spezieller Fall, da es gerade dort schon öfter aufgrund von Social-Media-News zu Gruppen-Selbstjustiz mit Folter und Mord gekommen ist (auch bei Falschmeldungen).

      PS: Ernsthaft „Strawman-Argument“? 😀

  4. Also will WhatsApp etwas anderes aus der App machen, als die User wünschen. Hoffentlich springen diese mal ab und gehen zu Telegram.

  5. Gut, macht man ab jetzt also einfach einen Screenshot und verschickt diesen an sämtliche Kontakte.. oder läd das Bild/Video zuvor runter (liegt ja alles im WhatsApp Ordner rum)… oder.. oder… Statt im Jahr 2018 mal die Option zu machen unkomprimierte Bilder zu verschicken, kommen die mit so nem Quatsch um die Ecke wo einem spontan 10 Wege einfallen wie man diese tolle Sicherheit einfach umgehen kann.

    • Man kann unkomprimierte Bilder senden, einfach auf Dokument statt Galerie drücken (Android)

    • Wenn Fake-News durch Whatsapp massenweise weitergeleitet werden, ist es nicht Quatsch. Wie Chris es schon schrieb, sind Morde durch Falschinformation geschehen.
      Du kannst solche Sperren in Whatsapp locker umgehen, bist aber nur einer von 20, die das auch wirklich machen würden.

  6. Dabei hatte ich diese wunderbare Möglichkeit, eine Nachricht an 40 Leute zu schicken gerade entdeckt und genutzt – und dafür sollte es dann eine Lösung geben.

    Auf die Idee bin ich dadurch gekommen, dass ich in meinem Moto x-play über die GMail App keine Verteiler generieren kann.

    Kennt jemand eine Lösung für dieses Gmail ‚Unding‘?

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