Umfrage August: Bankwechsel, wenn euer Institut kein Apple Pay oder Google Pay anbietet?

Unsere Umfrage des Monats dreht sich aufgrund der Aktualität mal um Bezahlmöglichkeiten. Google Pay ist mittlerweile in Deutschland gestartet und auch Apple Pay wird noch 2018 in Deutschland starten. Im Rahmen unserer Google Pay-Berichterstattung ist mir aufgefallen, dass zahlreiche Kommentatoren eben nicht mehr Bargeld mit sich herumschleppen wollen und auch die bloße Karte ist ihnen nicht genug.

Sie wollen Apple Pay oder Google Pay nutzen und sind dafür sogar bereit, das Institut zu wechseln. Und eben genau darum dreht sich die Umfrage des Monats August:

Würdet ihr euer Institut wechseln, wenn es nicht Google Pay oder Apple Pay anbietet?

Ich bin mal sehr gespannt, wie die Umfrage ausgeht. Ich persönlich würde tippen, dass die Mehrheit nicht zu einem Wechsel neigt, aber bei versierten Techies weiß man ja nie. So ein Wechsel ist ja auch eigentlich schnell gemacht.

Vergessen sollte man auch nie, dass die Institute natürlich auch eigene Lösungen für kontaktloses Bezahlen anbieten – entweder über eine eigene App, wie beispielsweise Mobiles Bezahlen von den Sparkassen, oder es gibt Karten, die kontaktloses Bezahlen erlauben.

Und wer ganz viel Muße hat, der kann ja in den Kommentaren auch gerne mal erzählen, warum er lieber auf Bargeld setzt, sofern dies auf ihn zutrifft.

Bankwechsel, weil Apple Pay oder Google Pay nicht angeboten werden?

  • Ja (46%, 3.226 Votes)
  • Nein (41%, 2.931 Votes)
  • Noch unsicher (13%, 917 Votes)

Total Voters: 7.074

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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187 Kommentare

  1. Hab frisch mein Sparkassen Konto gekündigt.
    Es gab versch. Gründe, aber dass die Sparkasse lieber ihr eigenes Kontaktlos Süppchen kocht, und das kostet sicher auch einige Millionen in Entwicklung, war das i-Tüpfelchen.
    Dafür bin ich nicht bereit 9,50 Euro/Monat zu zahlen. Wenn man für ein Konto schon bezahlt, erwarte ich zumindest die Möglichkeit zu haben, mit modernen Methoden zahlen zu können und nicht immer eine Sparkassensonderlösung zu finanzieren (siehe auch „Kwitt“), die ggf. nur zwischen Sparkassen Kunden funktioniert.

  2. Ich würde wechseln, wenn meine Bank Apple Pay, aber nicht Google Pay anbieten würde. Solche exklusive Verträge machen für mich dann einen Eindruck der Korruption und das senkt mein Vertrauen in die Bank.

    • Es soll Leute geben, die haben bei diesen hohen Temperaturen zu viel Sonne abbekommen.

    • Korruption? Du weisst anscheinend wovon du sprichst, oder eher gar nicht. Da Google mit den Kundendaten arbeitet um Werbung zu schalten, haben einige Banken von Google Pay Abstand genommen. Bei Apple Pay gibt es dieses Problem nicht, dafür kostet es der Bank Geld dieses System zu nutzen. Google Pay kostet also Daten und Apple Pay kostet Gebühren, daher wägt jede Bank ab, welches dieser Systeme sie anbietet.

  3. Achim Junker says:

    wenn ich meine Rechnung bezahle , dann mache ich es mit dem Zahlungsempfänger direkt….
    warum muß ich einen zusätzlichen Zahlungsdienstleister mit ins Boot holen…nur das der auch daran verdienen soll?? das erschließt sich mir irgendwie nicht…

    • Es ist schlicht deutlich komfortabler mit dem Handy oder der Smartwatch zu bezahlen, als erst noch die Geldbörse und daraus die Karte rauskramen zu müssen.

      • phrasemongerism says:

        Ich denke das Bezahlen mit Smartphone wird noch lange ein Nerd-Thema bleiben. Auf der einen Seite überaltert die Gesellschaft und wird kaum Kunde von solchen Diensten werden, auf der anderen meinen die Youngster, dass sie jeden Tech-Hype leben und pushen müssen, weil die traditionellen Sachen so Oldschool und unpraktisch sind.
        Ich habe nicht mal eine Kreditkarte, ich wüsste nicht wofür, und ich bin kein Senior. Ich nutze allerdings auch keine Dienste die eine benötigen würde, amüsiere mich aber gerne in Blogs wenn ich lese, was für modernes Zeugs ich jetzt wieder nicht brauche.
        Von mir aus nutzt jeder was ihm taugt, habe ich gar keinen Brand dabei, solange es auch noch die Standardmöglichkeiten gibt

        • Dann bist Du wohl nicht im Ausland unterwegs. Ohne Kreditkarte geht in vielen Ländern überhaupt nichts, und einen Mietwagen bekommt man außerhalb Deutschlands ohne Kreditkarte auch fast nirgendwo.

        • was genau willst du dann hier?

    • Jetzt weiß jeder Händler genau wer du bist und deine Bank genau wo du einkaufst. Mit Google oder Apple Pay wissen beide gar nix mehr. Dafür Google oder Apple alles. Keine Vorteile ohne Nachteile!

    • Google verlangt keine Gebühren dafür.

    • unabhängig von den o.g. Services
      du zahlst nur per Vorkasse/Überweisung?

      ich verwende ua. paypal oder Sofortüberweisung usw. https://www.klarna.com/sofort/
      des weiteren bieten diese „Anbindungen“ auch die Komplettabwicklung an, dh. die Rechnungsstellung kommt auch über diese Anbieter – https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/paypal-plus oder https://www.klarna.com/de/

      nicht vergessen darf man auch, dass die Banken zwischenzeitlich erhebliche Gebühren verlangen, teilweise für Zahlungsausgang UND den Zahlungseingang – ich sag diesbzgl. Instant Payment

  4. Zu N26 habe ich nur eine Anmerkung: es gibt zwar eine kostenlose Maestro und MasterCard, aber was bringt es mir, wenn ich z. B. in der Apotheke nur mit einer Girocard zahlen kann, was N26 nicht hat.

    • Dann musst du bei deiner Apotheke eben noch der Girokarte zahlen. Es wird noch eine Zeitlang dauern bis hier im „Neuland“ alles flächendeckend kontaktlos gezahlt werden kann.

    • Da N26 keine Girocard anbietet, bleibt N26 für mich auch nur ein Zweitkonto. Es gibt nun mal ein paar Händler die nur Girocard akzeptieren. Meine Sparkassen Girocard hab ich immer für die wenigen Notfälle dabei (Frisör, Billig-Tankstelle, einige Restaurants). Zu 80-90% zahle ich mit Apple Pay / Kreditkarte.

  5. Ich würde wohl auch von der Sparkasse (MBS) weg gehen wenn die auf lange Zeit nicht Apple Pay unterstützen. Ich finde Bargeld, in der Form wie wir es in Deutschland haben lästig. Zur Zeit lade ich alles an Münzen auf meinen Dallmayr Automaten-Chip auf. Mit dem bekomme ich am Kaffeeautomaten Rabatt und bin das schwere Münzgeld los. Allerdings bleiben da noch die kleinen 1 & 2 Cent Münzen über. Ansonsten brauche ich noch für den Bäcker, Imbisse, die Kantine und Automaten Bargeld.

    • Ja, das nervt mich auch, und ist ein Grund wieso ich immer seltener zum normalen Bäcker gehe weil mich das ständige Kleingeld nervt. Und wenn Du den maximalen Hass auf Dich ziehen willst, dann bezahle mal am frühen morgen in der Bäckerei mit einem 50 Euro Schein weil Du kein Kleingeld hast :).

    • Von der Sparkasse bin ich schon vor über 15 Jahren weg. Nämlich dann, als sie von mir Geld für die Kontoführung wollten. Das war, sobald die Ausbildung beendet war. Zu der Zeit gab’s noch Banken, da hat man für jede Überweisung 50Cent bekommen. Aber jetzt auch seit vielen Jahren zufriedener DKB Kunde. Falls ich Google pay nutzen will, muss halt ein Zweitkonto her.

  6. Wolfgang Ebbrecht says:

    Ich habe zwar ein iPhone aber ApplePay möchte ich lieber nicht. Die Daten bei AP werden in America gespeichert und was da damit passiert weiß ich nicht. Apple sollte lieber die NFC Schnittstelle freigeben.

    • Nein, es werden keine Daten von Apple gespeichert und auch nicht ausgewertet. Wenn dir das jedoch sorgen macht, darfst du keine Kreditkarten nutzen, da das immer amerikanische Unternehmen sind.

  7. Ich habe zwar ein iPhone aber ApplePay möchte ich lieber nicht. Die Daten bei AP werden in America gespeichert und was da damit passiert weiß ich nicht. Apple sollte lieber die NFC Schnittstelle freigeben.

  8. Fred Schneider says:

    Habe „noch unsicher“ abgestimmt, da man bei meiner Sparkasse noch nicht mit der App bezahlen kann und dort auch noch nicht weiß, ob und wann man an dem Verfahren teilnimmt. Ich werde die Sache erstmal abwarten. Eventuell arbeitet Google Pay in Deutschland bald mit PayPal zusammen, das wäre eine Alternative, falls dafür keine horrenden Gebühren fällig werden. Eventuell kann man auch bald mit der Sparkassen-App bezahlen, dann muss ich das mal testen, die Bewertungen dazu sind ja sehr gemischt. Aktuell nutze ich weiter die Girocard kontaktlos. Sollte sich da gar nicht tun, würde ich die Bank aber schon wechseln, bin ja nicht mit denen verheiratet!

  9. Zahle jetzt schon die meisten Einkäufe Bargeldlos mit Bankkarte. Wüsste nicht, wieso ich bei Apple/Google Pay noch einen dritten mitverdienen lassen sollte. Würde also dafür die Bank niemals wechseln und auch niemals Apple/Google Pay einsetzen.

    • Google verlangt keine Extra Gebühren.

      • Sie verlangen vielleicht keine Gebühren. Aber eins ist sicher: man zahlt dafür. Wenn nicht mit Geld, dann mit deinen Daten. Und Apple/Google haben davon schon mehr als genug, als dass ich Ihnen noch mehr vergönne.

  10. Mir fällt auch jetzt noch keine Gelegenheit ein, zu der ich diese Bezahlmethoden bräuchte. Daher: eher nicht und auch nicht absehbar, ansatzweise spannend.

    • Apple Pay als Beispiel:
      – ist anonymer als normale Kartenzahlung
      – ist sicherer, da der Fingerabdruck jedes Mal benötigt wird.
      – ist eine Alternative wenn man sein Portmonee vergessen hat.
      – ist übersichtlicher, da man einen Zahlungsüberblick sofort auf dem iPhone hat.
      – es wird nie eine PIN Eingabe am Terminal benötigt.
      – es ist sehr schnell (schneller als wenn man die Karte ins Terminal steckt).
      – man kann auch mit der Apple Watch bezahlen und braucht kein Portmonee oder iPhone.

      • …nutze keine Apple Produkte

        • @Oliver2
          und wie erwachsen deine Antwort, denn @HO schreibt ja „als Beispiel“ und somit gilt das gleiche auch für Google Pay und somit Android oder bist du Windows-Mobile-User, gut dann hast du keine pay-Möglichkeit.

          • Gut dann Stellungnahme ohne Applebezug (und nur auf mich bezogen)

            – ist anonymer als normale Kartenzahlung
            #meine Bankdaten bekommt der Zahlungsempfänger in der Wildnis auch bei Zahlung mit EC oder CC nicht. Er bekommt eine interne Transfernummer und eine Belegidentifikation, die meinen Einkauf der Transfernummer zuweist. Jedoch keinen Namen, keine Adresse – anders bei zB. Amazon, da habe ich ja ein Konto mit hinterlegten Daten.
            – ist sicherer, da der Fingerabdruck jedes Mal benötigt wird.
            # zugegeben: falls jemand meine PIN aus mir herausprügelt, würde ich wohl einbrechen und sie raus geben. Ich bin für Diebe die mir die Visa klauen wollen jedoch uninteressant, glaub‘ ich
            – ist eine Alternative wenn man sein Portmonee vergessen hat.
            #Ok, das sehe ich ein. Es liegt jedoch an meiner mir eigenen Selbstdisziplin, ob ich mit oder ohne aus dem Haus zum shoppen gehe und trotz dem Vergessen zufällig ans Handy gedacht habe,
            – ist übersichtlicher, da man einen Zahlungsüberblick sofort auf dem iPhone hat.
            #Persönlich habe ich nur Anfangs und danach niemals wieder die Abbuchungen überprüft. Das mag blauäugig sein, doch ich habe soweit noch nie Fehlbeträge gefunden.
            – es wird nie eine PIN Eingabe am Terminal benötigt.
            #logisch… Fingerabruck
            – es ist sehr schnell (schneller als wenn man die Karte ins Terminal steckt).
            #da stelle ich mir tatsächlich die Frage, was ich mit all‘ dieser gewonnen Zeit anstelle? Ich gehe 2 bis 3x die Woche einkaufen und spare sicherlich (um einfacher zu rechnen) fünf Sekunden pro Vorgang. 15 x 52 = 13 Minuten pro Jahr bzw etwas mehr als zwei Stunden in zehn Jahren

            Abgesehen von der immensen Zeitersparnis und dem Aspekt „ich hab den Geldbeutel aber nicht mein Handy“ vergessen, ist mir das zu dünn. Immer noch

            • Die hinter dir in der Schlange werden es dir danken, wenn du 5 Sekunden schneller weg bist. Es geht also nicht nur um DEINE Lebenszeit.

              • Das ändert natürlich alles…

              • Sorry, aber dieses Argument ist einfach lächerlich.
                Ob jetzt jemand nach seinem Geld kramt, oder ggf. nach seinem Handy, ggf. er noch seine Einstellungen (gewollt oder ungewollt) so eingestellt hat, dass derjenige das Handy erst entsperren und die App öffnen muss – da bin ich mit Bargeld 10x schneller.

                Worauf ich raus will – die Dauer hängt vom Personal an der Kasse und dem Kunden ab – nicht ausschließlich an der Methode.

                Und wenn dir wirklich diese 5-30 Sekunden so abnorm wichtig sind kannst du mir wirklich leid tun.

                • Gut, dann das nächste „Argument“: Der Transport von Bargeld verursacht unnötigen CO2-Ausstoß…

            • Das nennt sich „Zielgruppe“. Und Du bist nicht drin

  11. Ich hab tatsächlich die Bank vor kurzem gewechselt und zwar von der Sparkasse zu N26. Der Hauptgrund war aber nicht GPay sondern die Kontoführungsgebühren die nun auch mich zukommen würden (durch Arbeit nun).

    Sparkasse ist bei mir sowieso unten durch. Die NFC Insellösung hat es nun auch wieder bewiesen, trotz Handy muss man trotzdem bei >25€ ein PIN am Terminal eingeben. Die haben wohl das gesamte Konzept nicht verstanden. Auch toll wie man ohne Argumente Google Pay prinzipielle ablehnt aber an Apple Pay weiterhin interessiert ist.

    Und um mein SMSTan Nummer zu ändern musste ich ein Formular per Hand ausfüllen und einreichen. 5€ Bearbeitungsgebühren noch oben drauf und das in 2018… Und bei ein Kollegen der bei einer ganz anderen Sparkasse ist kann es kostenlos Online machen.

    Diese getrennten Sparkasse Regelungen wird den irgendwann das Genick brechen.

  12. Die Frage ist doch nicht Googlepay oder Bargeld. Ich würde nie wollen, dass das Bargeld abgeschafft wird. Die Frage ist Googlepay oder Vpay. Und da erschließt sich mir der Vorteil von Google pay nicht. Vpay funktioniert genauso schnell und das ohne Strom immer. Von daher wechsle ich auch nicht die Bank.

  13. Vorab, ich bin 55. So zum Thema Younster und Nerd. Ich brauche die Bank nicht wechseln, weil die Deutsche Bank Apple Pay anbieten wird. Und das ist richtig gut. Mit meiner Girocard bezahle ich bereits kontaktlos wo immer es geht. So ein alter Sack wie ich hat es schon mehrmals geschafft die Karte im Gerät zu vergessen. Das ist schon mal vorbei. Und in Zukunft die Pin an meinem Gerät eingeben zu können, ist herrlicher Luxus, darauf will ich nicht verzichten. Und ob Apple von super reich auf super super reich aufsteigt, es sei ihnen gegönnt. Und ob die dann wissen, wo ich meine Brötchen kaufe, sei ihnen auch gegönnt.

    Ach ja: Meine Girocard nehme ich dann natürlich weiterhin mit. Neben Perso und Führerschein keine Belastung. Und auf ein wenig Bargeld verzichtet er auch nicht.

    • Mach dir nichts draus ich mit 29 hab meine Karte auch schon im McDonalds an den SB-Terminals stecken lassen 😉

  14. Wolfgang D. says:

    Wegen so einer „nett zu haben“ Sache das Geldinstitut zu wechseln, wäre schön blöd. Spätestens bei der nächsten Finanzierungsrunde könnte man da verlieren, wegen dieser Kurzsichtigkeit. Aber wie einer bereits schrieb, es gibt für Konten pro Person keine Obergrenze…

  15. Quatsch. Ich zahle keine Kontoführungsgebühren, habe eine Maestro „EC“ Karte und eine kostenlose kontaktlose Mastercard. Ich schwanke noch, ob bezahlen mit den Smartphone nützlich oder Spielkram ist. Wenn meine Bank es einführen oder unterstützen würde, dann würde ich es wohl zumindest testen. Einen Wechsel rechtfertigt das aber nicht.

  16. Wechseln kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Google oder Apple brauche ich genauso wenig, wie irgendwelche Fintech-Startups. Da verzichte ich lieber auf imaginären Komfort im Tausch gegen Sicherheit und Zugriff auf mein Konto.

    Während Phishing-Mails gerade hier im eher “nerdigen“ Kontext ja doch eher belächelt werden, sind viele dann doch bereitwillig dabei, wenn es darum geht Kontodaten bei jeder Gelegenheit an Dritte herauszugeben, nur weil diese Flexibilität und hippe Smart-Funktionalität versprechen.

    Genossenschaftsbank, chipTan und eine Kreditkarte! Keine Apps, keine Dritt-Anbieter, kein smartes Gedöns! Hier geht’s immerhin um Geld und nicht nur um eine Mail-Adresse.

    • @Ole
      Danke, schön auf den Punkt gebracht!

    • Du solltest dich besser informierten bzw oben nachlesen bevor du falsches info verbreitest

    • Unwissenheit erzeugt Angst und Ablehnung. Das erlebt man heutzutage ja bei vielen Themen. Früher waren Geldautomaten, EC-Karten oder Kreditkarten Teufelszeug, 20-30 Jahre später hat es auch der Letzte als Normalität akzeptiert.

      • 😀
        „Unwissenheit“ 😀

        Witzig.

        Schreibt ihr eure Pin auf kleine Zettel? Und klebt diese dann an eure Karte? Nein?
        Aber ihr verbindet euer wahrscheinlich wirklich super-duper sicheres Smartphone (ich kann jetzt schon kaum noch schreiben vor Lachen) über eine wirklich sicheren Verbindungsstandard (Luft, ich brauch Luft) mittels einer Drittanbieter-App von einem wirklich vertrauenswürdigen Anbieter (das tut mir gerade mehr weh, als es euch weh tun sollte) mit einer Kasse. Nur um die Eingabe einer vierstelligen Nummer zu sparen!

        Wenns dann knallt, könnt ihr dem Support ja mal eine Mail schreiben. 😀

        • Unwissenheit, sag ich doch. Beschäftige dich doch mal mit den technischen Hintergründen. Zum Beispiel wird Apple Pay nicht umsonst derzeit als sicherste Zahlungsmethode bezeichnet. Es gab in den letzten Jahren NICHT EINEN MISSBRAUCHSFALL weltweit.

          • In den letzten Jahren 😀 😀 („in den letzten 40 Jahren wurde Apple Pay vergleichweise selten missbraucht“) … und natürlich wird, was kaum verbreitet ist, kaum missbraucht. Denkst du das wird so bleiben? Apple hat so viele offene Bugs in iOS, dass es einem Wunder gleicht, dass Ermittlungsbehörden da noch nicht ein- und ausgehen, wie in einer öffentlichen Bibliothek.

            Und es bleibt auch dabei: NFC ist definitiv nicht sicher, Android ist weder sicher noch vertrauenswürdig, Google ist nicht vertrauenswürdig und Apple gibt sich zwar Mühe, scheitert aber an teilweise seltsamen Qualitätsstandards für die eigene Software.

  17. Ich nutze bereits Apple Pay mittels boon und bin total begeistert. Insofern ist es mir vorerst egal, ob die ING-DiBa es nun unterstützt oder nicht.

  18. Kein Bankwechsel. Zweit-Mastercard von dipocket reicht vollkommen

  19. Sebastian Fuhs says:

    Ich bin bei der Postbank. Die haben eine eigene App mit Bezahlfunktion. Dafür habe ich mir eine Visa Card bestellen müssen, um dann zu hören: Mobiles Bezahlen funktioniert noch nicht mit Android 8. Aktuell ist jetzt 9. So wird das nie was..

    • Das ist ja mal ein Sicherheitsfiasko!
      Da braucht man ein veraltetes Betriebssystem um zu zahlen! 😀

  20. Schon geschehen,
    Bereits von DKB auf N26 gewechselt. Ich möchte keine zurückhaltende Bank, wo irgendwelche Grauköpfe Vorgaben wie „wir warten mal ab“ machen. Unverständlich, was es bei den aktuellen Zahlen, wie auch angesichts dieser großen Namen Google Pay und Apple Pay, abzuwarten gibt. Die Aussagen basieren auf nichts Geringerem, als intern verschlafenen Projekten diesbezüglich.

    Schon vor der Aussage gegenüber Apple Pay habe ich damit geliebäugelt zu wechseln, einfach weil ALLE Banken fürchterliche, unzeitgemäße Websites und Apps haben (Optik, keine nativen mobile-apps, sondern „mobile websites“ als app, ständiges logout in der banking app, pushtan-probleme usw.)

    Bei N26 stimmt bisher ziemlich alles für meinen Geschmack und Apple Pay kriege ich dann auch.

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