Samsung: Ultraschall-Cover für das Galaxy Note 4 auf der IFA?

Nur noch 2 Wochen dauert es bis zum Unpacked Event von Samsung auf der IFA 2014. Das Galaxy Note 4 ist eines der Geräte, welche wir dort erwarten. Die Kollegen von SamMobile haben nun Informationen zugespielt bekommen, welche auf ein Ultraschall-Cover für das Samsung Galaxy Note 4 deuten. Mit dem Cover soll blinden Menschen das Leben einfacher gemacht werden.

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Bereits für das Galaxy Core gab es Zubehör, welches sich an beeinträchtigte Menschen richtet, darunter auch ein Ultraschall-Cover.

Das Cover tastet mittels Ultraschallsensoren die Umgebung ab und gibt dem Nutzer entsprechendes Feedback darüber, ob sich gerade ein Objekt in der Umgebung befindet. Der Nutzer kann die Reichweite des Ultraschallsensors in drei verschiedenen Stufen variieren. So ist es möglich, den Sensor auf nah, mittel und fern zu stellen. Je höher man den Sensor stellt, desto schmaler wird allerdings auch der Bereich, welcher abgetastet wird.

In den Informationen, welche SamMobile vorliegen heißt es „Dieses Produkt ist kein medizinisches Gerät (…) dieses Produkt ersetzt keine Gehhilfe oder einen Blindenhund. (…) Wir bitte sie darum sich vollständig vertraut mit dem Gerät zu machen, bevor sie es verwenden“. Man versucht sich hiermit natürlich abzusichern, da Samsung sonst von Klagen überhäuft werden könnte. Es ist aber weiterhin interessant zu sehen, dass sich auch in diesem Bereich etwas bewegt.

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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

9 Kommentare

  1. Besonders weil ein Blinder lieber ein unhandliches Telefon, aber dafür mit 6 Zoll Display hat oder was?

  2. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Samsung baut inzwischen so viele verschiedene Smartphones, dass der logische nächste Schritt zur Marktausbreitung ein Smartphone für Blinde ist. Übermorgen kommt dann ein neues hauseigenes Level-Headset für Taub-Stumme.

  3. Mithrandir says:

    „Hey, die Idee finde ich gar nicht schlecht. Mit vernünftiger Sprachintegration ist das durchaus hilfreich. Und es gibt ja auch Leute, die nicht vollständig blind sind. Die können von einem großen Display mit kontrastreichen Design profitieren.“

    Meine Fresse, erweitert mal euren Horizont! @Vorposter.

  4. Mithrandir says:

    Im Übrigen heißt es „gehörlos“. Ein gehörloser Mensch muss weder taub, noch stumm sein!

  5. das tut mir leid, dass du dich durch meinen kommentar persönlich angegriffen gefühlt hast, besonders weil es eben nicht so wirklich ernst gemeint war, aber das ist vielleicht nicht richtig bei dir angekommen. auf jeden fall hast du jetzt meine volle aufmerksamkeit, weil jetzt würde mich doch interessieren was der unterschied zwischen gehörlos und taub ist?

  6. Mithrandir says:

    Im Kontext „taubstumm“ ist es abwertend, da sowohl „taub“ als auch „stumm“ jeweils den höchsten Grad darstellen. Man unterstellt dieser Person also, dass sie 0% Hörfähigkeit und 0% Sehfähigkeit hat, was nicht unbedingt zutreffend ist. Gehörlos hingegen fasst den Begriff weiter, schließt z.B. Menschen mit stark eingeschränkter Hörfähigkeit ein, die noch Geräusche wahrnehmen können.

    Was Betroffene am meisten schmerzt, ist die Kombination „taubstumm“. Vor allem „stumm“ ist ein sehr tiefgreifendes Wort, bedeutet es doch, das derjenige nicht in der Lage ist, seine Meinung zu äußern.

    Disclaimer: Ich bin selbst nicht davon betroffen, bekomme aber immer eine Krawatte, wenn Leute pauschalisieren. Schubladendenken ist zwar einfach, behindert aber ungemein.

  7. Ich war letzte Woche in einer Firmenbesichtigung, welche von einer blinden Person (0% Sehkraft) geführt wird. Sie produzieren unter anderem fachspezifische Hörbücher.
    Dieser Leiter hat von seinem iPhone geschwärmt und spührte unsere verblüffte Reaktion. Er sagte dann dass das iPhone das erste Smartphone sei, welches „von Haus aus“ derart gut für Sehbehinderte ist. Er sei begeistert von der Voice-Over-Funktion.
    Ich habe gelernt dass Toucbedienung nichts mit untauglichkeit für Sehbehinderte Menschen zu tun hat. Von daher finde ich jede Entwicklung zur Verbesserung ihres Alltags begrüssenswert.

  8. Da Samsung auch medizinische Geräte baut (Röntgen, Ultraschall,…) ist das nur ein logischer schritt. die Handies damit zu „verbinden“.

  9. An die Delphine denkt wieder keiner! *duck*