Samsung Galaxy S9 soll verbesserten Irisscanner bieten

Samsung habe laut aktuellen Berichten aus Südkorea vor, den Irisscanner im Samsung Galaxy S9 gegenüber Vorgängermodellen wie dem Samsung Galaxy Note 8 gehörig aufzupeppen. Ziel sei es, die Führung im Bereich der biometrischen Verifizierung für Banktransaktionen auszubauen. Dafür soll das S9 eine verbesserte Kamera zur Iriserkennung einbinden. Sie soll mit 3 statt wie bisher 2 Megapixeln arbeiten. Auch die Software habe Samsung optimiert, um noch mehr Sicherheit und Genauigkeit zu bieten. Deswegen habe man beispielsweise die Zuverlässigkeit bei der Erkennung erhöht, wenn die Nutzer Brillen tragen oder sich in besonders dunklen bzw. hellen Umgebungen aufhalten.

Auch die Reaktionszeit des Irisscanners soll sinken. Bei aktuellen Smartphones von Samsung liegt sie bei ca. einer Sekunde. Angeblich plant Samsung darüber hinaus Irisscanner nicht mehr nur in High-End-Modellen zu integrieren, sondern die Technik 2018 oder Anfang 2019 auch in die Mittel- bzw. eventuell sogar Einstiegsklasse zu hieven. Derzeit sind die einzigen Geräte im Portfolio des Unternehmens mit Irisscanner die Samsung Galaxy S8 / S8+ und Note 8.

Samsung selbst hat nur vage zu Protokoll gegeben, dass Irisscanner sicherer seien als Fingerabdrücke oder Gesichtsrkennung. Deswegen arbeite man an der Erweiterung und Verbesserung seiner bisherigen Techniken. Partnerschaften mit Banken hat Samsung allerdings bisher vorwiegend in Asien abgeschlossen – etwa mit Shinhan, Woori, IBK, NH und Busan. Auch für Samsung Pay lässt sich der Irisscanner als Authentifizierungsmethode nutzen.

Analysten und Marktforscher gehen davon aus, dass nicht nur Samsung Irisscanner in den nächsten Jahren im mobilen Segment weiter vorantreiben könnte. Aufgrund der höheren Sicherheit als bei Fingerabdruckscannern seien die Irisscanner prädestiniert dafür im Fintech-Bereich mehr Prominenz zu erlangen. Allerdings gebe es immer noch viel Raum, um auch hier die Sicherheit zu verbessern.

Man rechnet derzeit damit, dass auch Samsung Konkurrent LG für das G7 einen Irisscanner integrieren könnte. Seien wir einfach mal gespannt, wie es mit dieser Technik weitergeht und ob Samsung sie für das Galaxy S9 tatsächlich verstärkt im Marketing einspannt.

(via The Korea Herald)

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Naja solang das nicht funktioniert wie beim S8 und seinen Brüdern.. Da bleib ich ieber beim fingerabdruck sensor. Ein Freund von mir schmipft wie ein rohrspatz drauf. Mal zu hell mal zu dunkel mal funktionierts nicht wenn er seine Lesebrille auf hat.. Er hats genervt deaktiviert.. Und was wird nun eigentlich aus Bixby? Hört man ja irgendwie nix mehr von.

  2. Also das kann ich nicht bestätigen. Klar, im Dunkeln wird’s schwer, aber im Allgemeinen funktioniert der Iris-Scanner überraschend schnell und zuverlässig. Gefühlt deutlich unter einer Sekunde wie hier geschrieben.

  3. Also ich muss auch sagen, dass der scanner im s8 plus bei mir hervorragend funktioniert. gerade im dunklen geht er eins da.. da reicht die Helligkeit vom Display locker aus.
    Nur wenn es zu hell ist geht da nix mehr. Aber das weiß mann und dann nimmt man schnell den Fingerabdruck.

  4. @Michel: Bixby ist wahrscheinlich tot – zumindest beim demnächst erscheinenden A8 bzw. A8 Plus hat Samsung den Button ja schon wieder weggelassen.

  5. @me
    Aber nur wenn man ihn im genau richtigen Winkel zu sich ausrichtet und die Lichtverhältnisse ideal sind. In 19 von 20 fallen funktioniert er bei mir nicht direkt und erst nach hin und her probieren. Aus dem Grund nutze ich ihn nur im absoluten Notfall.

  6. Wo ist denn der Fingerabdruck bzw. die Iris-Vergleichsdatei gespeichert? Nur auf dem Gerät? Oder in der Cloud? Im zweiten Fall warte ich darauf, dass sie geknackt wird. Ne Pin kann ich ändern…

  7. @karl
    Wenn die Entwickler von Samsung nicht völlig unfähig sind, wovon ich ausgehe, dann natürlich lokal und in einer verschlüsselten Form welche sich nicht zum Fingerabdruck selbst zurück rechnen lässt.

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