Samsung Galaxy S10 soll Fingerabdruckscanner im Display bieten, in drei Versionen kommen


Das Samsung Galaxy S10 lässt noch ein paar Monate auf sich warten, erst einmal wird es noch die nächste Version des Galaxy Note 9 geben, das am 9. August vorgestellt wird. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht schon Hinweise auf das Galaxy S10 gibt, so gibt es bereits Gerüchte, die den Einsatz einer Triple-Kamera vorhersehen möchten. Generell scheint es drei Varianten es Galaxy S10 zu geben, unklar ist hier jedoch, ob es auch alle drei auf den Markt schaffen, das würde einen Bruch mit Samsungs Zwei-Geräte-Strategie (normal und Plus-Modell) bedeuten.

Insofern sind auch die jetzigen Prophezeiungen mit Vorsicht zu genießen, sie stammen allerdings von dem durchaus häufiger treffsicheren Analysten Ming-Chi Kuo. Er ist der Meinung, dass Samsung beim Galaxy S10 auf drei Modelle unterschiedlicher Größe setzen wird. 5,8 Zoll, 6,1 Zoll und 6,4 Zoll sollen die Displaydiagonalen der Smartphones betragen.

Unterschiede soll es bei den Modellen auch hinsichtlich des Fingerabdruckscanners geben. Samsung soll demnach bei den beiden größeren Modellen auf FOD (Fingerprint on Display) setzen, ein Ultraschallscanner, der quasi irgendwo im Display integriert ist. Das kleine Modell soll hingegen mit einem seitlich platzierten Fingerabdruckscanner ausgestattet sein, was ebenfalls eine Abkehr von der bisherigen Platzierung bedeuten würde.

Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass Samsung seinen im Display platzierten Fingerabdruckscanner massiv bewerben wird, da es ein großes Unterscheidungsmerkmal zu den Smartphones von Samsung größten Konkurrenten darstellt. Apple setzt bekanntlich seit dem iPhone X auf Face ID, verzichtet komplett auf einen Fingerabdruckscanner. Das soll sich dieses Jahr durch alle drei Modelle ziehen.

Aber auch die Android-Konkurrenz könnte man so ein Stück auf Abstand halten. Zwar gibt es bereits Fingerabdruckscanner im Display, zum Beispiel von Vivo. Aber jene sind eben keine Produkte für den Massenmarkt. In Kleinserien lassen sich solche Besonderheiten logischerweise einfacher realisieren als bei einer Ausstattung von Millionen Geräten damit.

Passend dazu haben wir auch unsere aktuelle Monatsumfrage, nämlich wo Eurer Meinung nach ein Fingerabdruckscanner platziert sein sollte.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Ich möchte dem vorletzten Satz „In Kleinserien lassen sich solche Besonderheiten logischerweise einfacher realisieren als bei einer Ausstattung von Millionen Geräten damit.“ mal widersprechen: Nö.
    Der Entwicklungsaufwand ist der gleiche, je mehr Geräte damit produziert werden, desto besser können die Entwicklungskosten auf die Anzahl der Geräte verteilt werden. Wenn das ganze auch in Großserie so teuer wird, dass der Durchschnittskunde es nicht bezahlen wird, dann ist eine Kleinserie, bis runter zur Losgröße 1, für gut betuchte Kunden sinnvoll. Das trifft oft auf Luxusartikel wie Yachten, Schmuck usw. zu, bei einem elektronischen Gerät sicher nicht.

    • Der Satz von Sascha stimmt schon so, wie er dort steht:
      Baust du für eine „neue“ Technologie eine neue Fabrik oder reicht vielleicht auch erstmal eine kleinere Charge für ein eher unbekanntes Gerät? Gibt es überhaupt Ressourcen und Mitarbeiter? Wer trägt das Risiko, wer die Kosten, wenn das Projekt scheitert? (bei 20.000 Einheiten + F&E-Kosten vs. bei 20.000.000 Einheiten + F&E-Kosten). Das ganze kann man noch weit ausbauen. Aber Samsung ist kein Noname und Apple auch nicht. Veränderungen ziehen Konsequenzen nach sich….

    • Nein, es stimmt absolut dass die Skalierbarkeit der Produktionsmenge einer der größten Herausforderungen für Apple ist.
      Schon oft war es angeblich der Fall, dass Apple auf bestimmte Bauteile verzichten musste, weil die nicht innerhalb von wenigen Monaten in einer hohen zweistelligen Millionenstückzahl zu produzieren waren, weil es einfach keine Fabriken der nötigen Kapazität gab oder der Herstellungsprozess so unzuverlässig lief (zu langsam, niedriger Automatisierungsgrad, hoher Ausschuss), dass man die Menge nicht schnell nach oben ziehen konnte. Die wenigen iPhone Modelle (ca. 3 Modelle spielen da eine Rolle) werden im Jahr über 200 Millionen mal verkauft, das besagte Modell von Vivo wird vielleicht nur wenige hunderttausende Mal verkauft.

  2. Michel Ehlert says:

    @kOOk
    vlt. meint Sascha ja damit auch nur, wenn das ding fürn Arsch ist und nicht richtig funktioniert trift es halt mehr Leute als beim Vivo. Also ich bin mal gespannt wie das gehen soll wenn z.B es aufs Display regnet draußen. vlt. schickt mir Vivo ja ein Gerät zum Testen. Weil eben so rund 700€ rumzuliegen hab ich auch nicht um mich dann zu ärgern, dass das Gerät fürn Arsch ist.

  3. Hoffentlich kommt das S10 dann auch in einem frischen Design und nicht mehr mit dicken Rändern oben und unten!

  4. Mi8 Explorer macht es vor?

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