Microsoft Surface Pro 3 im iFixit-Teardown: Autsch!

Das Microsoft Surface Pro 3 ist zweifelsohne das beste bisher veröffentlichte Surface (ok, es wäre schlimm, wenn nicht). Ultrakompakt und ultraleicht, aber wie sieht es aus, wenn etwas in dem Gerät kaputt geht? Gibt es eine Chance auf Reparatur oder muss man sich vom kompletten Gerät verabschieden? Die Antwort lautet laut iFixit schlicht und einfach nein, man kann nichts machen. Einen von zehn Punkten erreicht das Surface Pro 3 auf der Repairability-Skala.

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Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich habe bisher bei iFixit noch keinen Teardown gesehen, bei dem ein Gerät zerstört wurde, insofern ist es schon ein bisschen amüsant, dass direkt einmal das Displayglas des Surface Pro 3 beim Öffnen gesprungen ist. Das Glas ist dünner als bei den Vorgängern und anscheinend auch empfindlicher. Allerdings ist es ja auch nicht gedacht, dass man das Gerät unbedingt selbst auseinandernimmt.

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Im Inneren angekommen, zeigt sich auch der Akku. Dieser lässt sich ebenfalls nicht ohne Weiteres tauschen, eine Entfernung ohne Zerstörung ist so gut wie unmöglich. Der Akku ist sehr fest in das Gerät geklebt. Das Motherboard lässt sich danach relativ einfach aus dem Gerät lösen, das war es aber auch, Teile darauf lassen sich schlecht bis gar nicht tauschen.

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Insgesamt ist das Surface Pro 3 also eher gar nicht reparabel. Verwundert nicht wirklich, auch die Vorgänger zeigten sich schon als eher unfreundlich, was eine Reparatur angeht. Schade ist es schon, gerade Verschleißteile wie der Akku, geben früher oder später zwangsläufig den Geist auf. Weitere Bilder findet Ihr im kompletten Teardown von iFixit.

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*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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25 Kommentare

  1. CtrlAltDel2013 says:

    Und damit ist das Teil für mich gestorben.

  2. @Passo

    Warum wäre ein austauschbarer Akku ein Vorteil für dich?

    Bei deinem jetzigen Laptop hast du doch einen leicht auszutauschenden Akku und nutzt die möglichkeit, trotz miserabler Leistung nicht. Warum sollte sich das bei einem Surface 3 ändern?

    Und deshalb verschwindet der austauschbare Akku auch immer mehr, die einen Nutzen ihr Gerät nicht so lange das sie den Akku tauschen müssen, und die anderen tauschen ihn auch nicht.

  3. @svenkortmann
    Da gibt´s so ein nettes Youtube-Video zum Thema Apple vs. Microsoft. Du erinnerst mich an den Apple-Fan links im Bild. 🙂
    Suche mal bei Youtube nach „Surface Pro 3 Review – David Pogue’s Apple-style Ad“

    https://www.youtube.com/watch?v=nZD3Y1jmEh4&list=PLRbuz6lx32HUV_mvQm4_79i6qsdrl1FVC&index=7

  4. @FlyingT: Weil der eh die ganze Zeit am Netzstecker hängt. Akku ist da ja nur für den Notfall gedacht.

    Das Tablet soll aber eher stundenlang ohne Netzstecker auskommen, und wenn da der Akku nachlässt, war es das irgendwann mit dem Gebrauch „unterwegs“.

    „Und deshalb verschwindet der austauschbare Akku auch immer mehr, die einen Nutzen ihr Gerät nicht so lange das sie den Akku tauschen müssen, und die anderen tauschen ihn auch nicht.“ <- Aber auch nur in der IT. Frag mal bei Renault bezüglich der Elektroautos. Da zahlst du Miete für den Akku und kriegst alle paar Jahre einen neuen Akku^^

  5. Passo
    Na warum wohl, weil Renault damit massig Asche machen kann.
    Der Akku kostet ein Bruchteil und die vermieten ihn an dumme Kunden für ein schweine Geld.

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