LIFX: Neues Kickstarter-Projekt will unsere Beleuchtung revolutionieren

Keine Ahnung, ob es am Crowdfunding-Prinzip von Kickstarter liegt, oder ob einfach gerade eine sehr gute Zeit für helle Köpfe ist. Sehr oft finde ich dort nämlich richtig clevere Ideen, die auch nicht in ferner Zukunft Marktreife erlangen, sondern relativ zeitnah umgesetzt werden – so sich denn genügend Leute finden, die das Projekt mit ihrem Geld unterstützen.

Eines dieser Projekte, welches ich sensationell spannend finde, ist LIFX: Es handelt sich hierbei um nichts weiter als eine LED-Lampe, die die herkömmlichen Lampen ersetzen möchte und dabei über unser Smartphone gesteuert werden kann.

Vorweg will ich schon mal erzählen, dass man bei Kickstarter innerhalb von nicht einmal zwei Tagen über 330.000 Dollar eingesammelt hat und damit aktuell auf Rekordkurs ist, sollte es die nächsten knapp zwei Monate so ähnlich weiter gehen. Scheinbar scheint ein Markt für diese Leuchtmittel vorhanden zu sein und ehrlich gesagt scharre ich auch jetzt schon ein wenig mit den Füssen. Ein wenig muss man sich aber noch gedulden – im März 2013 rechnet das Unternehmen damit, an die ersten Kunden liefern zu können.

Was macht die LED-Birnen jetzt so besonders? Wie gesagt sind sie über Smartphone-Apps im WLAN-Netz zu steuern, die aktuell für Android und natürlich iOS angedacht sind. Dazu kommt, dass ihr keine komplizierte oder gar kostspielige Installation im Haus vornehmen müsst – stattdessen wird einfach die herkömmliche Birne durch die LIFX-Birne ersetzt.

Die sogenannten Smartbulbs bieten uns eine Vielzahl von Möglichkeiten: so könnt ihr sie einzeln oder in Gruppen schalten, natürlich die Farben nach Belieben variieren und auch die Helligkeit regulieren mit der Dimm-Funktion. Es gibt die Möglichkeit, bestimmte Moods voreinzustellen oder die Smartbulbs auf Musik reagieren zu lassen. Weiter könnt ihr die Schaltungen automatisieren, so dass beispielsweise bei Abwesenheit vorgegaukelt werden kann, dass jemand im Haus ist – oder ihr nutzt es als Nachtlicht für eure Kinder.

Natürlich könnt ihr auch ganz herkömmlich den normalen Lichtschalter nutzen, müsst also keine Angst haben, dass ihr im Dunkeln sitzt, wenn ihr euer Smartphone gerade nicht findet 😉

Richtig stark finde ich auch, dass Entwickler Zugriff auf das SDK bekommen – also eigene Apps für die Smartbulbs entwickeln können. Bin schwer gespannt, wie sich das Projekt entwickelt und was lichttechnisch da noch auf uns zukommt. Wenn ihr euch am Projekt mit eigener Kohle beteiligen wollt, könnt ihr das ab 69 Dollar tun und erhaltet dann bei Verfügbarkeit bereits eine dieser Lampen (119 Dollar = 2 Lampen), die zudem noch wesentlich energie-effizienter sein sollen als herkömmliche Leuchtmittel und laut Hersteller bis 25 Jahre durchhalten sollen.

Quelle: Kickstarter via t3n

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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

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23 Kommentare

  1. Ach ganz vergessen. Wird es möglich sein es im 2.4GHz und 5GHz Bereich WLAN zu nutzen?

  2. Super Idee. klasse.

  3. Tablet Test says:

    wooow, das ist ja mal ne ganz neue Idee! Idee ist alt, allerdings der Ansatz über crowdfonding neu, gut das sich hier etwas tut, Bedarf ist ganz klar da.

    Die living colors von Philips ist n geiles Teil, allerdings mit 100€-130€ schon teuer (das war so der Preis über lange Zeit) und die Fernbedienung läuft per Funk, also nix für den Frequenzbereich vom Handy. Auch hier gab es schon Versuche, aber nichts massentaugliches. Bei youtube findet man Videos mit Mods der Ikea-LED-Lampen, auch nice, aber eben wat zum frickeln.

    Wird auf jeden Fall interessant, die ganze Technik unter zu bringen und die Thermik im Griff zu halten, und vllt. die wlan-Antenne nicht durch den dicken Kühlkörper abzuschirmen. Gottseidank gibts mittlerweile ordentlich flux für’s Geld, die living color hat ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel (auch wenn es schon länger eine V2 mit angeblich etwas helleren LEDs gibt), der Lichtoutput ist auch ein bisschen dürftig, auch wenn mir mein buntes Licht voll gefällt.

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