Google Wifi ausprobiert: Mehr als nur ein Repeater mit Google-Logo

Vor ziemlich genau einer Woche – genauer am 20. Juni 2017 – bin ich einer Einladung von Google nach Hamburg gefolgt, um mir eine Produktpräsentation zu einem neuen Gerät für den deutschen Markt anzuschauen. Wie die meisten der geladenen Medienvertreter wohl auch, ging ich zuerst noch davon aus, dass es sich hier vermutlich um Google Home handeln könnte. Eine Mail später erfuhr ich dann aber, dass es sich zwar nicht um Home, dafür aber um ein (für mich) nicht wirklich minder interessantes Produkt handeln würde: Google Wifi.

Ben Brown – Senior Product Manager bei Google – demonstrierte uns via Hangouts-Konferenz, wie Googles Mesh-System funktioniert, was es kann und vor allem, wann es für uns hierzulande erhältlich wird. Doch nicht nur davon möchte ich euch an dieser Stelle berichten – natürlich gab es auch Testgeräte mitzunehmen, die ich in der Zwischenzeit daheim auf Herz und Nieren ausprobieren konnte.

Kommen wir vielleicht zuerst einmal zu den wohl wichtigsten Fakten gleich zu Beginn – den Preisen und der Verfügbarkeit.

Die Bundles (Einzel- sowie Doppelpack) sind ab dem heutigen 26. Juni erhältlich und können außer über den Google Store noch bei Saturn, MediaMarkt, mobilcom-debitel, Vodafone, Conrad, tink, Cyberport, EP und Medimax erworben werden. Das Einzelpack kostet dabei 139 €, für ein Zweierpack werden 249 € fällig.#

Technische Daten gemäß Hersteller
  • AC1200-Router 2×2 Wave 2-WLAN
  • 360-Grad Antenne
  • Erweiterbares Mesh-WLAN
  • Gleichzeitiges Dualband-WLAN (2,4 GHz und 5 GHz) mit Unterstützung für IEEE 802.11a/b/g/n/ac
  • Zwei 1-Gigabit Ethernet-Ports pro Google Wifi-Zugangspunkt, WAN und LAN auf dem primären Google Wifi-Zugangspunkt; auf zusätzlichen Geräten agieren beide Ports als LAN-Anschlüsse
  • WPA2-PSK
  • Google Wifi-App benötigt mind. Android 4 oder höher bzw. iOS 8 oder höher

Google verfolgt mit seinem Google Wifi verschiedene Ziele. Zum einen möchte man ein WLAN-Gerät bieten, dass sich allein vom Design durchaus zu präsentieren lohnt. Viele WLAN-Geräte fristen ja in den meisten Haushalten eher ein verstecktes Dasein – Funktion vor Optik eben. Google will an dieser Stelle beweisen, dass man auch beides kombinieren kann.

Und ganz ehrlich? Ich finde das Gerät wirklich schick, minimalistisch und mit einem stylischen LED-Ring drumherum. Die Kabelführung lässt alle Kabel dezent nach hinten heraus verschwinden, wobei das Netzwerkkabel im Grunde nur beim Primärgerät angeschlossen werden muss, jeder weitere zusätzliche Zugangspunkt benötigt lediglich das USB Typ-C-Stromkabel. Entsprechend dezent kommt auch der Lieferumfang daher.

Ein weiteres Problem vieler einfacher WLAN-Lösungen ist, dass zum einen die Sendeleistung drastisch mit jedem Meter Entfernung zum Router/Repeater abnimmt, viele Ecken in Häusern und Wohnungen teils gar keine Abdeckung mehr haben. Zum anderen leidet die Leistung vom Netz ebenfalls daran, wenn zu viele Geräte auf dieses zugreifen.

Beiden Problemen tritt Google mit seinem „Wifi“ entgegen. Ein einzelner Zugangspunkt allein reicht laut Google für knapp 130 Quadratmeter Wohnfläche, um diese flächendeckend mit einem kräftigen WLAN-Signal auszustatten. Alles darüber benötigt mindestens zwei, wenn nicht sogar drei der Geräte. In unserem Haus (Drei Etagen, zuzüglich Keller, Wohnfläche rund 134 Quadratmeter) funkten im Test erst drei, später nur noch zwei der Zugangspunkte, da mir das von der Abdeckung vollkommen ausgereicht hat. Tatsächlich gibt es in den Wohnetagen keine Bereiche mehr, in die kein WLAN strahlen würde. Lediglich der Keller scheint zu stark durch das Fundament und den Stahlbeton abgeschirmt zu sein – hier bekomme ich gerade mal noch im Niedergang ein Signal. Das ist für mich aber vollkommen in Ordnung.

Da Google Wifi Wave 2-WLAN unterstützt, bietet jedes der Geräte auch MU-MIMO-Support. Hierbei handelt es sich im Longtitle um „Multi User, Multiple Input, Multiple Output“, was nichts anderes bedeutet, als dass die Leistung des WLAN kaum Einbußen erfährt, wenn sich zahlreiche Geräte an diesem anmelden.

Simple Einrichtung erspart Ärger

Nur für das Grundverständnis: Google Wifi ist keine einfache Erweiterung eures bestehenden WLAN, sondern wird als Zusatzgerät an den LAN-Port eures Routers geklemmt und richtet dann ein eigenes, sogenanntes „vermaschtes (Mesh-) Netzwerk“ ein, in welches ihr eure Geräte dann neu einwählen müsst. Zusätzlich zur versprochenen besseren Signal-Abdeckung sorgt der integrierte Netzwerkassistent dafür, dass ihr immer mit dem Zugangspunkt verbunden werdet, der euch gerade das beste Signal liefern kann. Der Wechsel soll anstandslos und vor allem ohne dass ihr es bemerkt vonstatten gehen.

Ich habe den primären Zugangspunkt also mit unserem vom Provider bereitgestellten Router via LAN-Port 1 verbunden und das Gerät ans Stromnetz gebracht. Der LED-Ring um den Zugangspunkt herum beginnt zu leuchten und wartet auf die Einrichtung über die Google Wifi-App (iOS und Android).

Direkt nach dem Start der App geht es bereits mit der Einrichtung los. Das Smartphone verbindet sich dabei via Bluetooth mit dem primären Zugangspunkt. Die weitere Einrichtung wird unmissverständlich Schritt-für-Schritt erklärt. Der QR-Code auf der Rückseite des Zugangspunkts muss nur noch eingescannt werden und schon weiß die App, wie sie das Gerät mit eurem Netzwerk verbinden muss. In meinem Fall bestand beim ersten Versuch nicht sofort eine Internetverbindung, doch auch hierfür werden dem Nutzer Hilfen angeboten, wie man das Problem beseitigt. Das klappte dann bei mir auch direkt beim folgenden Anlauf. Die finale Einrichtung des ersten Zugangspunktes kann dann am Ende noch einmal 30 Sekunden bis zu einer Minute in Anspruch nehmen.

Anschließend möchte die App wissen, ob noch weitere Zugangspunkte eingerichtet werden sollen. Hier werden dann ausgesprochen flott und simpel das Zweit- ,Dritt- oder Viertgerät in das nun bestehende Netz eingebunden und dieses damit entsprechend erweitert.

Doch nicht nur zur Einrichtung kann man die App verwenden, sie enthält auch eine Menge Untermenüs und vor allem Hinweise des Netzwerkassistenten, wie man das eigene Netzwerk noch besser einrichten/gestalten kann.

Über die App lassen sich des Weiteren unter anderem zahlreiche Statistiken und Informationen zum bestehenden Netzwerk aufrufen oder aber man überprüft, welche und wie viele Geräte aktuell mit dem Netzwerk verbunden sind. Ein Gast-WLAN lässt sich hier ebenso einfach einrichten wie man auch einzelnen verbundenen Geräten temporär das WLAN entziehen kann. Diese Funktion richtet sich in erster Sicht an Eltern, die beispielsweise noch mit dem Tablet zockende Kinder an den Mittagstisch „zwingen“ wollen 😉

Gut gefällt mir persönlich die Möglichkeit, ein „priorisiertes Gerät“ festlegen zu können. Wer beispielsweise am Abend einen Film am heimischen TV streamen möchte, der priorisiert den Fernseher und der Netzwerkassistent sorgt dafür, dass diesem durchgehend die beste Netzleistung garantiert wird. Andere Geräte werden zu dem Zeitpunkt dann natürlich ein wenig „benachteiligt“, was mir zumindest an unseren Smartphones oder dem Tablet nicht aufgefallen ist.

In US-Reviews wurde teils bemängelt, dass der automatische Wechsel zwischen den einzelnen Zugangspunkten je nach Gerät noch immer zu lange dauern würde, als dass es als „störungsfrei“ zu betrachten wäre. Entweder hat Google seitdem noch an der Hard-/Software gefeilt oder aber ich hatte einfach nur Glück. Zwei Axon 7-Androiden, ein Lenovo-Tablet, mein iPhone SE und auch das Windows 10-Notebook machten überhaupt keine Anstalten, zwischen den Stationen zu wechseln. Kaum ließ die Empfangsleistung beim Bewegen nach, sorgte der Netzwerkassistent für den flotten Wechsel. Keine Beanstandung meinerseits.

Ein paar Fragen musste sich Ben Brown nach seiner doch recht ausführlichen Vorstellung dann aber doch noch stellen. So wollten wir zum Beispiel wissen, ob es noch ein zusätzliches Web-Interface geben würde, damit man seine Google Wifi-Settings auch vom Rechner aus ändern oder überwachen könnte. Ben verneinte und begründete seine Entscheidung, dies nur über eine App anzubieten unter anderem mit dem Aspekt der Sicherheit. Webbrowser bieten ihm demnach zu viel Angriffsfläche, was für den Zugriff auf ein gesamtes Heimnetzwerk keineswegs förderlich wäre.

Apropos Sicherheit: Natürlich blieb auch die Frage nach Datenverschlüsselung und Googles genereller Betrachtung von persönlichen Nutzerdaten nicht unbeantwortet. Sämtlicher Datenverkehr findet laut Ben vollständig verschlüsselt statt, Google selbst sei außerdem keineswegs an irgendwelchen Verbindungsdaten oder anderen Anschluss-relevanten Informationen interessiert, sondern sammle lediglich Informationen zur Stabilität und Funktionalität des Zugangspunktes. Dies diene dazu, um das Produkt auf Dauer nur noch besser zu machen.

Da es sich beim vermaschten Netzwerk von Google Wifi um ein zusätzliches Netz handelt, sollten Nutzer darauf achten, wo sie ab sofort welches Gerät einbinden. Per Netzwerkkabel angeschlossene Drucker sollten natürlich auch an einen der freien LAN-Ports eines Zugangspunktes angeklemmt werden, sonst werden diese euch wohl keinerlei Dienste mehr anbieten. Generell ist es zu empfehlen, sein „altes“ WLAN auf längere Sicht zu deaktivieren, damit sich die Geräte nicht immer wieder automatisch dort einwählen. Alternativ können fortgeschrittene Nutzer auch mit dem Bridge-Modus herum experimentieren.

Mein aktuelles Fazit

Sicher, für eine vernünftige Bewertung müsste man Google Wifi auch deutlich länger testen. Dazu fehlte mir bisher die Zeit, aber vielleicht hab ich ja noch ein wenig länger mit den Testgeräten, mal schauen. Dann melde ich mich gern noch einmal mit einem späteren Eindruck zurück (des Weiteren wird Caschy sicher auch was dazu schreiben, sein Feedback war, dass der Durchsatz im ersten Test wohl in seinem Umfeld an die FRITZ! 7490 herankommt).

Aus derzeitiger Sicht lohnt sich Googles neues System nur für Anwender, die mit ihrem derzeitigen WLAN derart unzufrieden sind, als dass sich der Preis von mindestens 139 € rentieren würde. Die Hardware ist klasse, keine Frage. Der Netzwerkassistent funktioniert und macht das Gerät sowohl alleine als auch im Verbund zu einer wirklich großartigen Lösung. Für ein Haus sind aber mindestens zwei Stationen einzuplanen, um auch wirklich bis in die letzte Ecke ein WLAN-Signal zu pressen.

Ja, Google Wifi ist nicht das erste Mesh-System auf dem Markt, meiner Meinung nach aber trotzdem immer noch das beste und schönste. Denn auch den optischen Aspekt darf man wohl heutzutage nicht vernachlässigen, ich möchte keinen hässlichen Klumpen überall im Haus aufstellen müssen.

Wer das nötige Geld übrig hat und wie bereits erwähnt wirklich Bedarf nach einer Verbesserung hat, der kann hier mit absoluter Empfehlung meinerseits zuschlagen. Der Rest von euch lässt sich sagen: Insofern euer WLAN keine Probleme verursacht, dann lohnt der Umstieg nicht wirklich. Bei mir gab es hingegen eine 180-Grad Wendung. Unser VF-Router spackt vorn und hinten, wechselt im Minutentakt die Kanäle und wirft sämtliche verbundenen Geräte parallel raus. Diese müssen sich dann immer wieder mit neuer IP anmelden, was durchaus dauern kann. Google Wifi ist für mich ein Segen, denn per Kabel mit dem Router verbunden funktioniert das ganze System für mich einfach vollkommen perfekt und aufeinander abgestimmt.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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42 Kommentare

  1. Na das wurde ja Zeit, dass Google das Ding auch hierzulande verkauft. Danke für den Bericht. Mich würde interessieren, wie gut die Dinger miteinander kommunizieren. Ich habe hier drei Etagen durch viel Stahlbeton getrennt. Selbst wenn ich in jede Etage ein Ding stelle, dann heißt das immer noch nicht, dass die Basis mit den anderen gut reden kann.

    Der von Dir beschriebene Fall des abgeschirmten Kellers würde mich deswegen ganz besonders interessieren. Wie stark ist denn die Sende- bzw. Empfangsleistung?!

  2. Interessant wäre auch, ob es nun direkt PPPoE over VLAN unterstützt, dann könnte man sich z.B. am Telekom FTTH Zugang einen weiteren Router sparen (und Double NAT vermeiden)

  3. In den Fällen, wo die vorhandene Hardware Probleme macht, könnte man diese doch auch einfach durch andere Geräte ersetzen, anstatt zusätzliche Router anzuschließen. Die Möglichkeit, einzelne Geräte beim Datendurchsatz zu bevorzugen, finde ich schon ziemlich charmant, das ist aber auch schon das einzige Merkmal, was mir, zumindest auf den ersten Blick, positiv auffällt. Ansonsten fällt es mir schwer, einen vernünftigen Anwendungszweck dafür zu konstruieren, denn die WLAN-Reichweite kann man auch beispielsweise durch den Einsatz eines Repeaters verbessern – und das deutlich günstiger.

  4. „Unser VF-Router spackt vorn und hinten, wechselt im Minutentakt die Kanäle und wirft sämtliche verbundenen Geräte parallel raus. Diese müssen sich dann immer wieder mit neuer IP anmelden, was durchaus dauern kann“

    Fritzbox 6490 Cable?
    Deaktivier mal die Hotspot oder Homespot Funktion im Mein Kabel – Portal.
    Der größte Rotz auf Erden.
    Dann sollte alles auch stabil wieder laufen…

  5. Ist ja schade das man die Lan Ports der zusätzlichen Stationen nicht kabelgebunden anschließen kann wie es bei Acess Points auch ist. So hat es immer denn Charme einer Prutschlösung wie es bei nomalen Repeatern auch ist. Da ist man mit einem Access Point ala Ubiquiti und Co besser bedient.

  6. Sehr interessantes Geräte, schade das der Artikel nichts kritisches enthält, da ist der Bericht auf heise.de deutlicher und informativer. Und gerade die dort aufgeführten Probleme sind die die ich vor einem Kauf wissen möchte, um gut vorbereitet zu sein. Normalerweise ist der Blog immer meine erste Anlaufstelle um mich zu informieren, aber mit dem Artikel bin ich doch recht unglücklich…

  7. Mich hätte ein Vergleich mit dem Unifi-System und AP-AC Lite interessiert, das für mich in der Preisklasse im Moment konkurrenzlos erscheint(Raspberry als Controller).

  8. Damit das Mesh funktioniert, entsteht ein Double-NAT, d.h., Kabelgebundene Geräte am Router sind nicht mehr erreichbar, beispielsweise Sonos Bridge oder LAN-Drucker, wie kurz im Artikel erwähnt.
    @Brot123: Es soll mittlerweile möglich sein, auch weitere Pucks via LAN anzubinden, meine, da war was in den Release Notes.

    Ich selbst habe das 3er Set vor ca. 2 Monaten aus UK bestellt. Leistet gute Dienste, die Sendeleistung scheint sehr hoch zu sein und läuft bisher stabil.

  9. @Marcus: hast du alles auf Google Wifi umgestellt? Oder hardwaregebundene Geräte an einen Switch gehangen?

  10. Liebe, Freunde, Mut, Zufriedenheit, Glück, Cappuccino… ach, da geht einem das Herz auf

  11. @Holger Richter
    Ich habe den Ubiquiti AP-AC im Einsatz und bin eher unglücklich damit. Nach wenigen Wochen beginnt das WLAN bei allen Geräten zu spinnen, was sich nur durch einen Reboot lösen lässt.

    Mich würde hingegen der Vergleich mit den Geraten von Mikrotik interessieren.
    Klar, die Einrichtung ist alles andere als anwenderfreundlich, aber die Leistung und vor allem Zuverlässigkeit sind unübertroffen (im Rahmen der von mir getesteten Geräte).
    Bei einer Bekannten habe ich damit ein stabiles Mesh für 120€ eingerichtet. Allerdings ohne 5g, wobei ich bisher kein 5G-System gefunden habe das gut mit Mauern zurecht kommt, insbesondere in Altbauten mit dicken Wänden oder bei Stahlträgern.

  12. Für mich zum Glück nicht notwendig. Mein Asus-Router funkt problemlos durch die Stahlbetondecke und die mageren 16MBit meiner Leitung stehen auch im gesamten Haus per WLAN zur Verfügung. Selbst auf dem Radweg hinter unserem Grundstück habe ich noch guten Empfang. Der Kanal ist fest eingestellt und so gibt es auch keine ausfallenden Drucker oder ähnliche Geräte. Automatische Kanalwahl führt oft zu Problemen. Aber in Ballungszentren oft die einzige Lösung. Hier gibt es nur 3-4 weitere Netze ringsum, die liegen alle weit weg von meinem Kanal 1.

  13. Ich wollte alle Etagen in unserem Haus damit ausstatten und habe lange auf diese Geräte gewartet – nur um jetzt festzustellen, dass sie für mich wohl nichts taugen.

    Durch unsere Stahlbetondecken kommt nichts durch. Keine FritzBox und auch kein AVM Repeater. Was soll ich da mit den Google Geräten, die nur durch WiFi kommunizieren?

    Und das separate Netzwerk, das anscheinend den Zugriff auf Geräte aus meinem LAN verhindert ist ein NoGo! Ich will mein NAS erreichen und meinen TV Server und meinen Kodi Client usw.

    Schade. Kann nix.

  14. Ich habe das Produkt auch bereits seit Monaten im Einsatz und bin völlig zufrieden. Wichtig ist der Hinweis, dass das gute Stück ein eigenes Netzwerk erstellt. Muss aber nicht, kann auch als Hotspot verwendet werden. Nur gehen dann Funktionen verloren.
    Man kann die einzelnen Stücke auch per Lan miteinander verbinden, was ich auch cool finde. Vom Master Puck (defacto ein Router) geht dann die Info per Lan direkt an die nächsten. Aber vorsicht: nicht jeden Puck an euren Heim-Router anschließen.

  15. Benjamin Wagener says:

    Also ich finde das Argument gegen die Weboberfläche zur Konfiguration ziemlich schwach. Ältere Android Smartphones sind dank der schwachen Update-Lösung auch nicht sonderlich sicher. Zudem ist es halt Mist, wenn es wirklich mal ein Haushalt sein sollte indem weder ein Android- noch ein Apple-Smartphone betrieben wird sondern nur Laptops und Blackberrys oder Windows-Phones. Ich weiß ist selten, aber gibt es auch. Ich kenne eine solche Familie.
    Ich hatte ja darauf gehofft, dass AVM endlich mal die schon lange angekündigte FRITZ!Box 4080 als puren Router raus bringt, den ich hinter den VF-Router hängen kann. Nun hat mir der AVM-Support vor einer Woche aber allen Ernstes geantwortet, dass die Veröffentlichung der 4080 derzeit nicht mehr vorgesehen sei, weil die FRITZ!Box 7580 statt dessen als weiterentwickelte Version gekommen sei. Total unsinniger Vergleich, weil die 7580 zahlreiche Funktionen eingebaut hat, welche die Zielgruppe für die 4080 gar nicht braucht und sie damit für diese unnötig verteuert. Habe mich da dezent verarscht gefühlt.

  16. Im Artikel bei SPON steht man bräuchte zwingend ein Googlekonto um die Geräte über die App zu steuern – ist das richtig?

    @evkios Vielleicht ist Powerline für dich eine Option?

  17. Klingt ganz interessant.

    Ich habe bisher auf jeder Etage einen AP über DLAN verbunden aber sehr seltsame Probleme damit. SSID und Passwort sowie Verschlüsselungsalgorithmus sind auf allen Geräten gleich eingestellt. Es kommt allerdings öfter (circa 1x die Stunde) vor, dass die Geräte kurz die Verbindung verlieren und sie dann nach 30 Sekunden wieder aufbauen. Andere Geräte bleiben einfach im WLAN, haben aber dann keinen Internetzugriff mehr und können auch nur noch den verbundenen AP pingen (keine anderen Geräte mehr). Nach Aus- und Einschalten des WLAN am Gerät funktioniert alles wieder. Kanäle habe ich sowohl feste als auch automatische probiert, was aber keine Änderung brachte.

    Mich würde wirklich mal interessieren ob, ich diese Probleme auch mit Google wifi hätte. Leider hält mich dabei auch das doppelte NAT von Test und Kauf ab.

  18. @Benjamin Wagener Bin ich voll bei dir

    @stefan Das ist richtig

  19. @Stefan, ich habe eine vollständige LAN Verkabelung im Haus. Gerade deshalb macht Google Wifi keinen Sinn. Da bleiben wohl doch nur „normale“ AccessPoints.

    @Benjamin, du schreibst man könne die einzelnen Geräte auch per LAN verbinden!? Aber dann muss ich da quasi ein separates LAN neben dem existierenden aufbauen? Also das erste Gerät mit der Fritzbox verbinden und dann von Gerät zu Gerät über LAN ohne weitere Verbindung in mein existierendes LAN? Verstehe ich das richtig?

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