Google & Android: Zwei Display-Aussparungen sind die Grenze

Notch, Cutout oder Display-Aussparung. Haben wir alle schon gehört. Manche fluchen, mich stört es nicht. Und bevor Google selber aktiv wurde, gab es Smartphone-Hersteller, die auf die Aussparung und Android setzten. Google wurde aktiv, erkannte die Wünsche und gab bereits im Februar die Unterstützung durch Android P bekannt.

Kritisiert wird die Einkerbung häufig von Menschen, die keine Einkerbung im Display ihres Smartphones haben und somit auch nicht merken, dass man sich sehr schnell daran gewöhnt. Manche Vorteile liegen auf der Hand, es bleibt mehr Displayfläche übrig, diese kann man zum Beispiel mit Statusanzeigen füllen, ohne das eigentlicher Platz vom Display verschwendet wird. Nachteile wie fehlender Content im Querformat? Nun ja, sind Apps entsprechend angepasst, wird man sich auch daran nicht stören.

Nun hat Google aber noch einmal ein paar Grundregeln verfasst. Diese besagen, dass ein Smartphone nicht mehr als zwei Aussparungen haben darf. Allerdings nur eine oben und eine unten – nicht seitlich. Das bedeutet nun nicht, dass wir kein schräges Telefon mit x Aussparungen sehen könnten, denn irgendetwas Krudes darf jeder bauen, er bekommt dann aber wohl keinen Play Store und die Diensteunterstützung von Google.

Der eigentliche Sinn dieser Einschränkung durch Google besteht darin, sicherzustellen, dass Apps korrekt angezeigt werden, unabhängig vom genutzten Gerät. Google teilt ferner mit, dass Android  jetzt auf sechzehn Smartphones mit Cutout von elf verschiedenen Unternehmen ist – und man darf sicher sein, dass die Anzahl wächst. Also die der Smartphones, nicht der Aussparungen. Hoffentlich.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Muss ich mir ein Smartphone mit Notch kaufen, wenn ich einen Notch nicht schön finde? Mag in manchen Situationen praktisch sein, aber gefällt mir trotzdem nicht.

    • Entertain Hans says:

      Na logisch. Und wenn du so ein Ding dann hast, kannst du es dir auch schönreden.

      Für mich ist und bleibt es das Hässlichste was ich mir an einem Smartphone vorstellen kann. Und es ist eben kein zusätzlicher Platz, es ist verschwendeter Platz!

  2. Nö, beim Essential Phone ist die Notch so klein und genau dort wo eh nie etwas in der Statuszeile angezeigt wird… Also verschwendet sie keinen Platz

  3. Martin Knöpper says:

    „Kritisiert wird die Einkerbung häufig von Menschen, die keine Einkerbung im Display ihres Smartphones haben und somit auch nicht merken, dass man sich sehr schnell daran gewöhnt.“

    So pauschal kann man das nicht sagen. Ich habe jetzt ein Smartphone mit Notch, das OnePlus 6. Zuerst habe ich sie ausgeblendet, was auch vollkommen in Ordnung geht. Die Zusatzinfo bleibt dabei bestehen und das Hauptgeschehen findet auf dem Display darunter statt.

    Der Mehrgewinn dabei: Ohne On-Screen-Tasten und ohne Statuszeile (die sich ja zwischen der Einkerbung befindet) habe ich MEHR vom Display.

    Aber: blende ich die Notch wieder ein, gibt es ein Problem mit nicht angepassten Programmen. Beispiel gefällig? Der What’s App Status wird beim OnePlus 6 mit ausgeblendeter Notch korrekt angezeigt. Heißt im Klartext: Das App-Bild wird unterhalb der Statusleiste fixiert, weder Statusinfo noch die Notch nehmen einen Platz in dem Bild ein. Ist die Notch sichtbar, wird das App-Bild von What’s App auf den ganzen Bildschirm gestreckt. Dann verschwinden Informationen des What’s App-Status inkl des Laufbalkens plötzlich hinter der Notch.

    In dem Beispiel mag das nicht wichtig sein, aber es gibt sicherlich einen Haufen Apps, in denen Infos verloren gehen, weil die Notch sie verdeckt.

    Beim iPhone X mag das anders sein, da Apps hier fleißig für den Notch-Betrieb angepasst werden.

    • Die Unterstützung kommt ja wie oben beschrieben erst mit Android P. D.h. aktuell wird wahrscheinlich jede Fullscreen-View hinter der Notch deines OnePlus 6 verschwinden, oder? Oder eventuell hat OnePlus nen paar hacky Workarounds eingebaut, die das in bestimmten Situationen verhindern sollen, aber eben nicht immer greifen.

      Wie auch immer, mit iOS kann man es erst vergleichen, wenn Android P mal (ne Zeit lang) veröffentlicht ist. Denke WhatsApp wird ihre App auch schnellstmöglich anpassen (eventuell ist sie das sogar schon, müsste man mal auf dem Gerät mit Android P Beta testen ).

  4. Michel Ehlert says:

    Die Notch ist die hässlichste Erfindung seit es smartphones gibt. Genau wie in der F1 Helo.. Und wo ist denn bitte mehr Platz? Im Gegenteil es ist weniger platz für die ganzen staussymbole da.. Huawei macht das auch schon ohne notch mehr als 3 links und es gibt lediglich 3 punkte..

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