Flickr: Letzte Chance, Eure Bilder vor Löschung zu retten


Seit November 2018 ist bekannt, dass Flickr sein kostenloses Angebot stark reduzieren wird. Statt 1 TB Speicher bleibt Nutzern des kostenlosen Angebots nur noch die Möglichkeit, 1.000 Bilder bei dem Dienst zu speichern. Das hat unter Umständen auch Auswirkung auf Bestandsnutzer, nämlich dann, wenn diese mehr als 1.000 Bilder hochgeladen haben. Flickr teilte seinerzeit mit, dass man nach dem 5. Februar 2019 damit beginnen werde, Inhalte aus diesen kostenlosen Accounts zu löschen.

Das gilt natürlich nur, wenn man die 1.000-Fotos-Grenze überschritten hat, gelöscht wird dann von alt nach neu. Heute ist quasi die letzte Chance, Eure Inhalte bei Flickr zu sichern, falls Ihr das Limit als Nutzer des kostenlosen Angebots überschreitet und nicht auf das kostenpflichtige Pro-Modell wechseln möchtet.

Wie man seine Fotos retten kann, haben wir Euch schon einmal erklärt. Hier noch einmal die Anleitung, damit Ihr auch wirklich ohne Verluste bei Flickr rausgehen könnt:

Camera Roll

Wollt ihr Bilder über die Camera Roll herunterladen, wechselt ihr zunächst zum Bereich „Du“ und wählt dann eben das gleichnamige Menü für die „Camera Roll“ aus. Hier wählt ihr die Bilder aus, welche ihr beziehen wollt – „alle auswählen“, klappt auch. Bis zu 500 Bilder könnt ihr auf diese Weise einbeziehen. Am unteren Rand des Bildschirms sollte nun die Option „Download“ für euch prangen. Anschließend müsst ihr nochmal bestätigen und euch eine ZIP-Datei erstellen lassen.

Je nachdem wie viele Fotos ihr ausgewählt habt, kann es schon etwas dauern, bis die ZIP-Datei zum Herunterladen bereit ist. Dieses Procedere könnt ihr nun so oft wiederholen, bis ihr alle Bilder bezogen habt, nach denen es euch dürstet. Pro ZIP könnt ihr eben nur 500 Fotos anwählen.

Alben

Als Alternative ladet ihr Alben herunter – hier könnt ihr bis zu 5.000 Bilder auf einmal erhaschen. Auch hier bündelt Flickr die Dateien für euch als ZIP. Auch hier müsst ihr erst den Bereich „Du“ und dann allerdings natürlich nicht die „Camera Roll“, sondern „Alben“ auswählen. Hier dürfen die Alben bis zu 5.000 Bilder enthalten, ihr könnt aber eben immer nur ein Album zur Zeit anwählen. Eventuell müsst ihr also einige Wiederholungen vollführen.

Die jeweiligen ZIP-Ordner enthalten jeweils die Originalauflösung der Bilder, die ihr hochgeladen habt. Das können also durchaus recht üppige Dateigrößen werden.

Wie handhabt Ihr das? Seid Ihr von Flickr nach der Änderung des kostenlosen Angebotes weg? Seid Ihr auf das kostenpflichtige Modell gewechselt?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Als kostenloser unbegrenzter Fotopool war Flickr sowieso nie wirklich gut. Darin ist Google Fotos einfach besser, auch was die Apps und das Handling betrifft (z.B. Verarbeiten, Alben, Teilen und mobile Apps). Für cloudbasiertes Handling und Teilen großer Fotomengen nehme ich seit langem nur noch Google Fotos.

    Flickr war für mich immer nur eine Galerie für eine begrenzte Anzahl ausgewählter Fotos in einer Art Fotocommunity. Und auch dabei sind Flickrs beste Zeiten seit Jahren vorbei. Schon was die katastrophale Performance der mobilen Website betrifft. Flickr ging mit Yahoo den Bach runter und wurde auch nach der Übernahme durch SmugMug nicht mehr besser.

    • Flickr war nie mehr als eine Foto-Community bzw. ein Social Network mit Fokus auf Fotografie.
      Ich stelle doch nicht meine hochauflösenden Fotos für jedermann zur Verfügung, meine Fotos hab ich immer runter gerechnet für Flickr.
      Flickr hat es ja nicht mal hingekriegt, in der mobilen App die Stichworte zu übernehmen. Die wurden nur über den Web-Upload mit übernommen.
      Und für den Preis, den man für den Pro-Account verlangt, erwarte ich mehr Leistung.

    • +1
      Sehe ich genauso. Ich fand es toll fremden bestimmte Fotos zu zeigen, Zum Beispiel wie es vor einem Bau dort aussah (dank GEO-Daten). Aber es war einfach umständlich und eben die besten Jahre sind vorbei.
      Der große Schlag ins Gesicht kam dann, als erst 1 TB für alle versprochen wurde und ich glaub nach nur einem Jahr dann das wieder aufgehoben wurde.

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