Facebook blickt auf ein erfolgreiches viertes Quartal und Gesamtjahr 2018 zurück

Facebook dürfte erfreut sein: Trotz zahlreicher Kontroversen und handfester Skandale im Jahr 2018 verzeichnet das soziale Netzwerk sowohl ein gutes viertes Quartal als auch ein erfolgreiches Gesamtjahr 2018. Mark Zuckerberg fasst es nüchtern zusammen: „Unsere Community und unser Geschäft wächst weiterhin.“ Im Quartal, das im Dezember 2018 endete, verzeichnete Facebook beispielsweise 1,52 Mrd. täglich aktive Nutzer (DAUs), was gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr einem Anstieg um 9 % entspricht.

Blickt man wiederum auf die monatlich aktiven Nutzer (MAUs), dann waren es, Stand Dezember 2018, ca. 2,32 Mrd – auch das entspricht im direkten Vergleich mit 2017 einem Anstieg um 9 %. Klar ist dabei auch, dass die Reise für Facebook in Richtung Mobile bereits abgeschlossen ist. Denn die Einnahmen über mobile Werbung entsprachen im vierten Quartal 2018 93 % der Werbeeinahmen des Unternehmens. Im vierten Quartal 2017 betrug der Anteil noch 89 %.

Facebook schätzt zudem, dass rund 2,7 Mrd. Menschen rund um den Globus jeden Monat Facebook, WhatsApp, Instagram oder den Facebook Messenger nutzen. Mehr als 2 Mrd. Nutzer greifen auf mindestens einen der Dienste sogar täglich zurück. Passt zu den jüngsten Plänen des Unternehmens die Messaging-Plattformen alle miteinander zu vernetzen. Auch dazu gibt es im Übrigen neue Meldungen.

Demnach werde sich das Projekt mindestens noch bis 2020 hinziehen, so erklärte es CEO Mark Zuckerberg gegenüber Investoren. Übrigens gab Zuckerberg in diesem Rahmen auch einen konkreten Grund für seine Bestrebungen an. Laut eigenen Aussagen gehe es ihm vorwiegend um eine technische Vereinheitlichung und Verknüpfung der Dienste, um bei allen Plattformen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als Standard zu etablieren.

Außerdem werde es für die Anwender so benutzerfreundlicher, da es aktuell oft Szenarien gebe, in denen Nutzer etwa über den Facebook Marketplace miteinander Transaktionen begönnen, dann aber zu WhatsApp wechselten. Jenes Kuddelmuddel wolle man auflösen. Ein Schelm, wer dabei denkt, dass es Facebook vielmehr darum gehe Benutzerdaten noch präziser auswerten und miteinander verknüpfen zu können.

Was harte Zahlen betrifft, so nennt Facebook noch für das im Dezember 2018 zu Ende gegangene Quartal Einnahmen in der Höhe von 16,91 Mrd. US-Dollar, was die Erwartungen der Wall Street übertroffen hatte. Man rechnete zuvor mit 16,39 Mrd. US-Dollar. Als Folge der positiven Ergebnisse stieg der Aktienkurs von Facebook zeitweise um 11 %. 6,8 Mrd. US-Dollar Gewinn sind für Facebook nun drin, was einer Steigerung um 61 % gegenüber dem vierten Quartal 2017 entspricht.

Mehr als 35.600 Mitarbeiter arbeiten im Übrigen mittlerweile für Facebook. 42 % mehr sind dies, als noch 2017. Während man sich 2018 laut eigenen Aussagen auf die Verbesserung der Sicherheit konzentriert habe, wolle man 2018 nun an Produktinnovationen tüfteln. Da darf man also gespannt sein, was uns da noch alles erwartet.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Kleiner Tipp, eine englische Abkürzung für eine deutschsprachige Aussage zu verwenden ist nicht sehr clever (warum sollte man es überhaupt auf englisch schreiben?), insbesondere wenn die englische Abkürzung DAU im Deutschen für dämlichster anzunehmender User genutzt wird. Sollte das bewußt sein, steh ich aber voll hinter Dir 😉

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