Mark Zuckerberg will Facebook Messenger, Instagram und WhatsApp miteinander verknüpfen

Das dürfte in der EU und speziell Deutschland wohl die Datenschützer rasch auf den Plan rufen: Laut Berichten der New York Times will Mark Zuckerberg den Facebook Messenger, Instagram und WhatsApp miteinander verknüpfen. Ziel sei es, die technische Infrastruktur aufeinander abzustimmen, um die Nachrichtendienste der drei Plattformen miteinander zu verbinden. In Zeiten, in denen es mehr als einen Skandal um Facebooks Umgang mit Nutzerdaten gegeben hat, dürfte das für ein Aufhorchen sorgen.

Hierzulande geht ohnehin gerade das Kartellamt gegen das soziale Netzwerk vor – auch wegen der Datensammelei. Da dürfte eine engere Verzahnung der drei riesigen Plattformen sicherlich für noch mehr rechtlichen Trubel sorgen oder zumindest viele Stolpersteine bergen. Jedenfalls soll es aktuell so sein, dass bei Facebook angeblich Tausende von Mitarbeitern daran arbeiten, dass WhatsApp, Instagram und der Facebook Messenger von der technischen Basis her neu aufgezogen werden. Am Ende soll dem Messaging auf allen drei Plattformen nämlich ein identisches Fundament zugrunde liegen.

Der Plan sei derzeit jenes Vorhaben entweder Ende 2019 oder Anfang 2020 abzuschließen. Gute Nachricht: Sowohl bei WhatsApp als auch Instagram und dem Facebook Messenger sollen Nachrichten als Ergebnis nur noch mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung versendet werden. Derzeit trifft das nur auf WhatsApp zu. Auch soll es am Ende z. B. möglich sein eine Nachricht direkt über den Facebook Messenger an einen WhatsApp-Kontakt zu senden. Ziel dieser engeren Verbindung der Plattformen und Messaging-Dienste ist es offenbar, Konkurrenten wie Apple und Google noch weiter auf die hinteren Plätze zu verweisen.

Facebook selbst hat diese Pläne zwar nicht direkt bestätigt, aber auch nicht gerade dementiert. In einem Statement heißt es: „Wir arbeiten daran mehr unserer Produkte mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu versehen. Außerdem wägen wir neue Wege ab, um es leichter zu machen Netzwerk-übergreifend mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben.“ Gleichzeitig markiert diese Strategie einen enormen Paradigmenwechsel. Zuvor hatte Facebook immer betont, dass man Instagram und WhatsApp weitgehend autonom belassen wolle.

Seit sowohl WhatsApp und Instagram aber stärker wachsen als Facebook an sich, hat man wohl umgedacht. Nun glaube Zuckerberg laut den Quellen der New York Times, dass alle Apps bzw. Plattformen von einer engeren Vernetzung profitieren werden. Diese Pläne sollen auch der Grund dafür gewesen sein, dass sowohl die Instagram- als auch die WhatsApp-Gründer Facebook mittlerweile verlassen haben.

Bei Facebook hofft man wohl durch die neue Strategie auch höhere Einnahmen zu generieren. Denn da sind weder Instagram noch WhatsApp trotz der immensen Nutzerzahlen aktuell Vorzeigeobjekte. Spezifische Pläne für eine erweiterte Monetarisierung solle es aber wohl noch nicht geben. Es heißt, dass die meisten WhatsApp-Mitarbeiter den Plänen Zuckerbergs wohl enttäuscht gegenüberstehen, was dann eben auch zu vielen Kündigungen und Entlassungen geführt habe. Der Facebook-Gründer lasse sich von dem Plan der engeren Vernetzungen aber nicht abbringen.

Nun heißt es abwarten, ob es tatsächlich so kommt: Speziell in der EU dürfte solch eine Verzahnung von WhatsApp, Facebook und Instagram abseits der technischen auch viele rechtlichen Hürden bergen. Da sollte es also noch einiges an Gesprächsstoff geben.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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65 Kommentare

  1. na denn…
    lass knacken…

  2. PetersRiesenFingernagel says:

    Hoffentlich macht er das, dann ist es leichter davon wegzugehen…
    – Telegram
    – Eyem
    – StudiVZ

    Alles wird becher 🙂

    • Peter Brülls says:

      Das glaubst du doch selber nicht. Ich höre zwar ständig selbst IT Kollegen schimpfen, aber ihr „Boycott“ beschränkt sich auf „nur zweimal am Tag Facebook“ und „Alles telegram Wo es nur geht, aber ohne WhatsApp geht nicht …“.

      Und selbstverständlich auf dem Haupthandy, nicht etwa auf einem dedizierten gerät ohne Verbindung zum restlichen Gerätepark.

    • Und warum soll Telegram besser sein? Es speichert genauso alles auf seinen Servern und ist nur zum Teil „open source“. Wenn schon, dann Signal! Da wird am wenigstens gespeichert.

      • Nicht nur bei Singal, wobei Du bei Signal auch die einträge zwar nicht übertragen wird aber totzdem verglichen! „Zwar könnte jeder einen eigenen Signal-Server und damit Signal-Dienst betreiben, dessen Nutzer dann jedoch nicht mit denen des offiziellen Dienstes kommunizieren können.“ (Wikipedia)

        Der rest passt aber – Signal ist schon ok.

    • Wieso zu einem „toten“ Netzwerk wie StudiVZ welches ein RocketInternet Klon war? Minds.com und andere sind gute Lösungen…

      Und wieso nicht direkt in die Blockchain gehen wie Steemit Dienste ( Steepshot/Busy)?

  3. „Wir arbeiten daran mehr unserer Produkte mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu versehen. Außerdem wägen wir neue Wege ab, um es leichter zu machen Netzwerk-übergreifend mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben.“

    Ja dann bitte auch open source öffnen, damit den Facebook Dreck runterwerfen kann und trotzdem Leuten bei Whatsapp schreiben kann.

  4. Ich habe tatsächlich kein Whatsapp, sondern verwende ausschliesslich iMessage von Apple. Damit kann ich exakt 100.0 % aller Smartphone-Besitzer erreichen. Mehr braucht es nicht. 🙂 Ist nur zu empfehlen.

  5. Wenn die Fusion passiert, dann sehe ich mich noch mehr bestätigt auf Threema umgestiegen zu sein. Telegram nur noch in der Familie und die werden auch noch dazu gebracht. Hab dort zwar nur 10 Kontakte, aber na und, können alle gerne wechseln oder bleiben.

    • Threema ist „closed source“, warum sollen sie besser als Whatsapp sein?
      Telegram ist nur zum Teil „open source“, also nicht viel besser als Whatsapp.

      • Da gebe ich dir Recht – Signal oder Jabber, wobei ich letzteres nutze! Die App Quicksy nutzt die Telefonnummer wie WhatsApp, basiert aber auf XMPP und ist somit genau so leicht wie Whatsapp oder Signal zu installieren bzw. anzumelden! Der Server wird direkt von Daniel betrieben und ist in Deutschland – Kommunikation mit allen XMPP ist somit möglich.

        https://play.google.com/store/apps/details?id=im.quicksy.client&hl=de

      • Nur weil etwas closed source ist, heißt das noch lange nicht, dass man sich den Quellcode nicht ansehen kann. Dies ist insbesondere bei Android ohne spezielle Gegenmaßnahmen des Entwicklers sehr einfach.

        Speziell zu Threema: https://media.ccc.de/v/33c3-8062-a_look_into_the_mobile_messaging_black_box#t=3225

        Kritik an WhatsApp ist auch hauptsächlich nicht, dass sie closed source sind. Selbst wenn sie OpenSource wären, würden alle Kritiken weiter zutreffen.

      • Threema hat mittlerweile über 7 Mio. aktive Nutzer!

        Der Quellcode von Threema der vom CCC untersucht wurde ist hier zufinden:
        https://github.com/o3ma

        Da wünsche ich Dir viel Spass beim Source-Code lesen.

        Der Kern von Threema ist sehr wohl Open-Source – es die freiverfügbare OS Verschlüsselungs-Bibliothek „NoCl“

        Eine App darf auch Closed-Source sein – erst recht wenn es um Security geht.

        • So ein Unfug! Erst Recht, wenn es um Securety geht, darf eine App nicht closed source sein, denn dann ist es am Ende reines Vertrauen in einen Anbieter, ob er das macht, was er sagt. Und es gibt genug Fälle von closed source, bei denen man später gravierende Fehler bis zu Hintertüren gefunden hat, die so bei open source nicht möglich gewesen wären (jedenfalls nicht bei einigermaßen verbreiteten Produkten).

          Selbst wenn man eine Version ansehen darf (beispielsweise bei einem externen Review), das muss ja nicht die Version sein, die gerade aktuell im App-Store liegt. Und klar, man kann auch den Objekt-Code (oder wie das bei JAVA heißt) analysieren, ist auch vielen schon gelungen, daraus Schwachstellen abzuleiten, das kann sogar mit Maschinencode funktionieren, eine ernsthafte Analyse ist da aber was ganz anderes, und wie gesagt: man müsste es mit jeder Version neu machen.

          Bei OpenSource guckt man sich einfach an, was zwischen zwei MergeRequests im Repository passiert ist und findet sofort, wenn eine Schwachstelle eingebaut wird (auch da gibt es Einschränkungen, wenn beispielsweise nicht sauber dokumentiert ist, wie man das Projekt baut, so dass man die APK, die im Playstore liegt, nicht selbst hin bekommt, aber dann könnte man immer noch seine eigene gebaute APK nutzen).

          Der Rest stimmt, Teile von Threema sind open source, ich selbst mag Threema, insbesondere, weil man nicht auf die Telefonnummer angewiesen ist, auch sehr gerne, und es hat bei mir tatsächlich eine ähnlich große Verbreitung wie Signal und eine weit aus größere als Telegram.

          • Du muss auch bei OS jemand anderes vertrauen, der den Code checkt!

            Ich vertraue lieber einer Firma, deren einziges Produkt ein sicherer Messenger ist – würde da etwas „im Busch“ sein, könnten die einpacken.

            Im übrigen:
            Es gab in den letzten 6 Jahren nicht einen einzigen Hinweis darauf, das Threema, als auch die Macher, suspekt sind.

            Ganz im Gegensatz zu WA&FB wo 2018 fast schon wöchentlich neue Datenschutz-Skandale an den Tag kamen.

            • Vollkommen richtig, wie gesagt, ich vertraue Threema ja auch, nutze es und finde es gut, aber es ist und bliebt Vertrauen. Wenn morgen bekannt wird, dass es eine dicke Schwachstelle gibt, wundere ich mich nicht. Bei OS besteht die Hoffnung, dass mehrere Leute gucken, wie gesagt gerade dann, wenn es um etwas geht. Ausnahmen bestätigen die Regel: True Crypt damals war kaum überprüfbar, obwohl OS, alleine schon, weil die fertige Version auf der Homepage von niemandem nachgebaut werden konnte.

              Und wenn es mir tatsächlich um Sicherheit von Nachrichten geht, ist die Frage, ob ein Handy überhaupt das richtige Medium ist, wenn, dann nehme ich nach Möglichkeit dennoch Signal, Conversations oder PGP-Mails.

        • der Quellcode wurde vor ca. 3 Jahren durchsucht, das heißt aber nicht das es immer noch so ist – oder sind keine Updates erschienen? Auch sagt es nur was über das Portokoll aus, keiner kann wissen was Serverseitig passiert. Was nützt der beste Messenger, wenn es beim Server eine Schwachstelle zum mitlesen gibt? Es sollten immer beide Seiten durchleuchtet werden!

          • Na, das sagt ja der Richtige!

            Wer sagt denn, dass die XMPP-Server alle sauber sind? Und das da kein Server des BND´s dazwischen ist!

            Der CCC hat das Ende 2016 gemacht – es ist also gerade mal etwas mehr als 2 Jahre her!

            • @Ronald: DU mich auch!

              Abgesehen das man seinen eigenen Server laufen lassen kann, welche man noch über Tor laufen lassen kann oder auch VPN. Es gibt mehrere Server die zum Teil auch Open Source sind. Weiterhin liegt auf den Server nichts unverschlüsselt und so das es „voll abstreibar“ ist. Auch kann man die Kommunikation nur auf einen Server beschränken uvm. Dazu kommt noch das man keine Telefonnummer benötigt, keine Mail etc., mehrere Geräte gleichzeitig, kein abgleichen der Kontakte mit dem Server usw. sowie unterschieldich Clients, je was einen gefällt.

              Ob das prüfen vom CCC 2, 3, oder 4 Jahre her ist ist egal, denn ein Update 1 Tag später kann alles anders aussehen! Für mich ist es nur eine Einschätzung für diese durchsuchte Version – mehr nicht und erst recht nicht was auf den Server passiert.

              Eventuell beschäftigst Du dich erst einmal damit bevor Du sinnlose Kommentare verbreitest, die nicht stimmen! Das mag ein bisschen komplezierter sein als Deine 1-click-Familien-Lösung!

              Das sind in meinen Augen mehr positive Argumente als Deine Treema-Werbe-Show hier.

              • Threema über 7 Mio. Nutzer und das kann auch meine Oma bedienen!

                XMPP/Jabber/Conversions/Jammer-Lösung ist für ein paar zehntausend Computer-Nerds mit und ohne Pickeln.

                Dieser Friemelquatsch wird sich NIE durchsetzen.

                • Quatsch – genauso einfach wie Whatsapp, Signal oder Telegram mit Quicksy!
                  Leider hat deine Oma genauso wenig Ahnung von ihrer ThreemaID, noch kann sie sich da alleine anmelden und versteht bestimmt nicht warum gehashte Kontaktdaten genauso unsicher sind bzw. warum die Telefonnummern und E-Mail übertragen werden!

                  Und was den 7 Mio. angeht, nur weil etwas verbreitet ist, heißt es ja nicht das es gut ist – siehe Whatsapp.

                  • Threema benötigt keine hinterlegten Daten – Threema kann komplett anonym genutzt werden und man brauch auch keine Daten synchronisieren, wenn man mal eben im Bekanntenkreis rumfragt, wer welche Threema-ID hat.

                    Mehr Datenschutz geht nicht!

                    Viel Spass bei Deiner Frickel-Lösung und der Server-Suche…..

                    • Schreib doch einfach nicht so ein Müll, und wenn Du es nicht weißt was Threema sendet, solltest Du Dich jetzt erst einmal informieren (Threema FAQ)!

                      Du hast doch großartig geschrieben: das kann dein Oma auch. Bisschen naiv von Dir vom Whatsapp zu Threema zu wechseln, wette das Du vorher auch gedacht hast Whastapp ist sicher!

                      Und falls Du es immer noch nicht begriffen hast setzt nicht nur Whatsapp sondern auch Hangout und andere Messenger in Teilen auf das XMPP Protokoll. Als Alternative könnte XMPP durch Matrix abgelöst werden, sehe das aber momentan noch nicht. Briar kommt direkt ohne Server und überträgt direkt über P2P. „Frickel-Lösung und der Server-Suche“ ist genauso falsch wie Deine anderen Behauptungen.

                      Leider fehlt es Dir an richtigen Argumenten, denn ohne Deine Oma und 7 Mio. User hast Du nichts faktisches beigetragen aber verunglimpfst was, was Du scheinbar noch nicht einmal kennst oder ausprobiert hast!

                      Viel Spaß in deiner Sicherheitsblase…

                    • (An Mr. Magoo, leider maximale Kommentartiefe erreicht)

                      > Schreib doch einfach nicht so ein Müll, und wenn Du es nicht weißt was Threema sendet, solltest Du Dich jetzt erst einmal informieren (Threema FAQ)!
                      Unpräziser ging’s nicht? In den Threema FAQ steht nichts, was Theo’s Ausführungen widerspricht. Also werde konkreter oder bezeichne etwas nicht einfach als Müll, weil es dir nicht passt.

                      > Bisschen naiv von Dir vom Whatsapp zu Threema zu wechseln, wette das Du vorher auch gedacht hast Whastapp ist sicher!
                      Ging zwar nicht an mich, aber nö, habe nie gedacht WhatsApp ist sicher. Wette also verloren, hättest du sie mit mir gemacht.

                      > Und falls Du es immer noch nicht begriffen hast setzt nicht nur Whatsapp sondern auch Hangout und andere Messenger in Teilen auf das XMPP Protokoll.
                      Cool. Und alles setzt auf IP, dass kann meine Oma auch über ihren Browser bedienen. Folglich gibt es nichts internetbasiertes auf dieser Welt, dass für meine Oma nicht zu bedienen ist. Ach ist das eine tolle Welt in der einfach alles funktioniert.

                      > Briar kommt direkt ohne Server und überträgt direkt über P2P.
                      Hier ging es nie um Briar. Warum wirfst du das ein? Seit dem letzten mal wo ich dir das gesagt habe hast du offensichtlich immer noch nicht begriffen, dass Threema, Signal, Wire, und so weiter nicht aus Spaß Server haben (ob jetzt zentral oder dezentral). Briar und P2P sind auf mobilen Geräten für fast alle Fälle unpraktikabel.

                      > Leider fehlt es Dir an richtigen Argumenten, denn ohne Deine Oma und 7 Mio. User hast Du nichts faktisches beigetragen
                      Kann man nur zurückgeben, aber du hast nichtmal Oma und 7 Millionen andere Benutzer als Argument beigetragen.

          • > der Quellcode wurde vor ca. 3 Jahren durchsucht, das heißt aber nicht das es immer noch so ist – oder sind keine Updates erschienen?
            Den Quellcode kann man sich trivial per reverse engineering ansehen.

            > Auch sagt es nur was über das Portokoll aus, keiner kann wissen was Serverseitig passiert. Was nützt der beste Messenger, wenn es beim Server eine Schwachstelle zum mitlesen gibt?
            Du hast Ende-zu-Ende Verschlüsselung nicht verstanden. Tipp: Der Server ist keins der Enden. Könnte er mitlesen, so könnte das jeder Router ect. dazwischen auch – auch bei dem von dir so hochgelobten XMPP wäre das nicht anders.

            Der Quellcode des Servers ist einzig und allein relevant, um zu überprüfen was mit Metadaten passiert. Diese kann man prinzipbedingt nicht alle verschlüsseln und vor dem Server verstecken. Mit „mitlesen“ hat das aber rein überhaupt nichts zu tun.

            • hier kannst du ja lesen was übertragen wird: https://threema.ch/de/faq/addressbook_data, für die restlichen Sachen kann man auch selbst einmal die Augen auf machen!

              und mir ist es doch egal was Ihr nutzt, nur interessant Ihrpasst zu den Gutmenschen, keiner darf andere Meinung haben! Ich habe , siehe oben Vorteile aufgezählt, Ihr bisher nicht!

              Maximale Sicherheit und Oma zählt bei mir eben nicht!!!!
              Und wenn es um Oma geht, wir pflegen unsere bei uns im Haus, das musst Du erst eimnal machen, denn darfst Du mal mitreden!

              • NIEMAND hier hat irgendetwas anderes behauptet als unter diesem Link steht. Mehr noch ist alles was da steht sicher jedem hier bewusst.

                > Ihr passt zu den Gutmenschen, keiner darf andere Meinung haben!
                Du darfst eine Meinung haben wie du willst. Ich darf dann aber auch der Meinung sein, dass deine Meinung (und insbesondere die Begründungen für diese Meinung) Schwachsinn ist.

                > Ich habe , siehe oben Vorteile aufgezählt, Ihr bisher nicht!
                Oma kann das und das benutzen ist ein riesiger Vorteil. Ich kann auch absolut sicher kommunizieren – und da sind Threema, XMPP, Briar ganz sicher nicht nicht der Weisheit letzter Schluss – nur dann halt mit niemanden, mit dem ich kommunizieren will. Sterbe ich halt einsam, aber wenigstens konnte ich behaupten, immer super sicher kommuniziert zu haben.
                Warum du denkst „wir“ haben keine Vorteile aufgezählt bisher ist ganz einfach: Du akzeptierst einfach überhaupt nichts als irgendein Vorteil. Soviel zum Thema wir sind Gutmenschen und akzeptieren keine anderen Meinungen.

                > Und wenn es um Oma geht, wir pflegen unsere bei uns im Haus, das musst Du erst eimnal machen, denn darfst Du mal mitreden!
                Macht Sinn. Bekanntlich kann man nur Ahnung von IT-Sicherheit haben, wenn man seine Oma zuhause pflegt.

                Ich finde es im übrigen interessant, dass du auf *keinen* Punkt eingegangen bist aus meinem Kommentar, auf dem du gerade geantwortet hast. Hatte ich wohl mit allem recht?

                • @Flo: Don´t Feed the Troll Magoo!

                  Wer lesen UND verstehen kann ist stets klar im Vorteil – der ist im Leben auch erfolgreicher!

                  Das steht auf der Seite von Threema
                  „Threema kann vollständig auch ohne jeglichen Adressbuchzugriff verwendet werden“

                  Ein riesen Unterschied zu WhatsApp und einer der besten Gründe Threema zu nutzen.

                  Nur am Montag wieder zum halben Preis = Welt-Datenschutz-Tag, der 28.1.

                  🙂

  6. Am Montag gibt es wieder Threema zum halben Preis – jedes Jahr am Welt-Datenschutz-Tag (28.1.) gab es bisher dieses Angebot.

    Ist eine sehr günstige Möglichkeit für echten Datenschutz rund damit auch richtige Privatsphäre – alles ohne Konzerne und Zuck.

    Noch besser: Über die Familienfunktion, kannst Du auch alle Deine Familienmitglieder mit Threema ausstatten.
    Du kaufst EINMAL und die ganze Familie ist auf der sicheren Seite. (Deine Familie muss dafür VOR dem Kauf definiert sein!) Geht sowohl im Google Play-Store als auch bei iTunes/Apple!

    • Ich habe das gerade mal gebingt. Kann keinen Hinweis auf einen Welt-Datenschutz-Tag finden. Fake oder wahr? Habe ich mich jetzt blamiert, weil ich dies in meinem Bekanntenkreis heraus posaunt habe?

  7. Bratwurst Bernhard says:

    Finde ich gut! Vielleicht ist es dann endlich möglich Whatsapp auf mehreren Geräten gleichzeitig parallel zu nutzen (nein, die Webversion ist kein Ersatz für mich). Auch die Storiefunktion von Instagram mit der von Whatsapp zu synchronisieren würde mir gefallen.

  8. Wahrscheinlich sind bei 99% aller dt. WhatsApp-User die Kontakte zu über 95% in Deutschland. Warum nutzt man nicht bspw. den dt. Messenger SIMSme (www.sims.me) der Deutschen Post, wo die dt. Datenschutzgesetzte auch gelten. Was wäre es schön, wenn alle User an einem Wochenende von WhatsApp zu SIMSme komplett übersiedeln würden und WhatsApp danach löschen. Aber wahrscheinlich haben die meisten Schiß, einen WhatSApp-Kontakt ggf. zu verlieren und … reine Faulheit.

    • SIMSme? Damit Mutti alles direkt mitlesen kann?

    • Wir setzen SimsMe Business in unserer Firma ein. Ich habe schon einige Messenger ausprobiert aber ich habe selten einen gesehen der so unzuverlässig Nachrichten versendet und empfängt. Dazu noch die ständigen schwierigkeiten im „Backbone“. Nein Danke! Dann lieber SMS die kommt wenigstens an.

  9. Alleine aus dem Grund, dass die „Web Messenger für Desktop/Tablet“ Funktion, nur in der Business Version geht, reicht als Grund sich diese App NIEMALS runterzuladen.
    Gibt echt bessere Alternativen…

    • Wollte mir gerade eine Notiz für Montag hinterlegen. Aber stimmt, so wird das nichts. Web und Tablet als besonderes Feature anzubieten und dann mit dem Titel „Business“ ist doch wirklich Banane, wenn man eine Alternative zu WA sein will. Warum machen Firmen immer eine Kleinigkeit falsch und bestehen dann wieder nicht gegen Facebook und Konsorten.

      Update: Gerade mal selber schlau gemacht. Wo siehst du, dass Web nur ab Business verfügbar ist?

  10. Da müssen die Kartelbehörden eingreifen, die Übernahme von Whatsapp durch Facebook wurde nur genehmigt mit der Garantie, dass die Datensätze getrennt bleiben.

    • Das werden sie schon machen, auch die Eu – nur wird das Zuckerberg nicht interessieren… shit happens 😉

      • Und dann verbietet die EU die Benutzung/ den Betrieb der Dienste in Europa.

        • Bestimmt, genauso gut wie sie gegen die Speicherung und Übertragung der Kontaktdaten in den USA vorgegangen sind oder das Verbot Whatsapp und Facebook zu verbinden. Das einzige was die EU gut kann sind: Gelder verschwenden, die Taschen selbst voll machen und sinnlose und unnütze Grenzwerte als auch Gesetze erlassen.

  11. Wenn das gemacht wird lösche ich alles Facebook ist der größte Rotz macht nur Stress und man wird spioniert und sonst nix. Kommt die Verknüpfung zu Facebook oder sonstigem Mist wird WhatsApp abgeschafft wie auch schon Facebook abgeschafft ist

  12. Die Idee ist sehr gut, sämtliche Messenger des Konzerns untereinander kompatibel zu machen. Leider geht die Idee noch nicht weit genug. Sicherlich ist es angenehm, mit dem Facebook-Messenger Leute bei Instagram und WhatsApp kontaktieren zu können. Die Messenger nur im Facebook-Universum interagieren zu lassen, ist aber lediglich nur eine Vergrößerung des Walled Garden. Nutzerfreundlicher wäre, sämtliche Messengerfunktionen kompatibel zu XMPP zu gestalten oder Schnittstellen zu dem Protokoll bereit zu stellen. Auch sollten sämtliche ehemalige XMPP-Anbieter (Google, web.de, GMX usw…) ebenfalls wieder auf XMPP setzen.

  13. Immer wieder lustig zu sehen, mit welcher Bemühung Mr. Magoo unter JEDEM WhatsApp-Newsartikel hier sein Heiligtum „XMPP“ anpreist und dafür wirbt.

    Mr. Magoo? Du solltest einfach mal irgendwann einsehen, dass deine ganze Bemühung absolut „für die Katz“ ist und die Leute einfach keinen Bock auf dein XMPP-Sch… haben.

    • Ich finde es interessant, wie hier jeder, der eine abweichende Meinung äußert, als Spinner wegsortiert und sämtliche Argumente ignoriert werden. Man muss die Meinung ja nicht teilen, aber dann sollte man sie entweder ignorieren (/tolerieren) oder argumentativ widerlegen, wenn möglich. Alles andere ist absolut nicht zielführend.
      Wenn er für XMPP Werbung machen will, lass ihn doch. Es ist FOSS-Software, so dass man sogar davon ausgehen darf, dass er kein bezahlter Schreiber ist, sondern aus Überzeugung argumentiert, was mir wesentlich lieber ist, als die ganzen Jubelperser, die für kostenpflichtige Produkte (seien es jetzt Hardware oder Software) Werbung machen, als gäbe es kein morgen. (die jenigen wissen vermutlich, wer gemeint ist.)

    • und Treema, jedes mal ist besser?
      Mir scheint es geht hier nicht um mögliche Technik und um das meiste heraus zu holen sondern eher um die selbstverliebte Meinungsbestätigung. Und auch wenn die meisten zu Threme wechseln, muss ich das ja nicht, auch haben die meisten von euch fleissig Whatsapp und/oder Facebook etc. genutz. Da ich diese Dienste noch nie genutzt habe ist mir das egal, jedoch nicht das Ihr irgendwann wieder wechseln müsst, denn offen für neue Entwicklungen seid Ihr ja auch nicht. Threema ist für mich nichts anderes als ein Dau-Messenger, welcher nicht unbedingt besser sein muss als Whatsapp! Die Zeit wird es zeigen, was ich nur nicht verstehe warum Ihr euch in einen Technikblog schreibt wenn Ihr eh keine andere Meinung zulasst.

      Selbst in den Beitrag von Caschy wo Conversations kostenlos war, hatten die Threema-Love-Boys nichts anderes zu tun als die App schlecht zu machen und Ihre Meinung anderen aufzudrücken. Genug Beispiele was anders ist hab ich hier mehrmals gegeben, scheinbar will sich nicht keiner damit auseinadersetzen. Mir ist es egal, auch sind es immer die gleichen…

  14. @Kritiker:
    Jeder darf seine Meinung vertreten wie er will. Wenn man aber grundsätzlich JEDEN WhatsApp-Newsartikel mit XMPP-Kommentaren zuspammt und eine Art „XMPP-Missionar“ wird, dann wird es irgendwann absolut nervig. Du kannst dir ja gerne mal nach WhatsApp-News hier suchen und einfach mal schauen, wie viel Artikel davon von Mr. Magoo zugespammt werden mit seiner XMPP-Missionierung.

    @Mr. Magoo:
    Ich glaube du verwechselst mich, da ich nicht aus dem Threema-Lager komme und mich auch für Threema absolut nicht interessiere. Mir geht es nur um deine SPAM-Mentalität. Du spammst alles voll mit deinen XMPP-Sachen. Ich meide teilweise schon hier bei Caschy die WhatsApp-Artikel, da ich schon vorher weiß dass die Kommentarspalte immer in endlosen XMPP-Diskussionen enden und du fast immer für verantwortlich ist. Ich sage nichts gegen XMPP wenn ich mich auf den Inhalt einlassen würde. Nutz es doch einfach, ist doch absolut okay, aber musst du bei grundsätzlich JEDEM ARTIKEL deine XMPP-Sachen anderen Leuten aufdrängen? Sorry Magoo, aber in meinen Augen ist das SPAM.

    • Also ist es ok wenn andere gefühlte 1000x hier über Treema und Telegram hoch und herunter beten dürfen?
      Auf genannte Unterschiede und Vorteile wird nicht eingegangen oder wenigstens befasst wird?
      Auch soll hier nicht über zukünftige Varianten oder Entwicklungen geschrieben werden?

      Das Ganze noch in einen Technikblog. Wenn man früher über Whatsschrott gewarnt hat, bekam man von den gleichen Typen die jetzt Threema als NonplusOmaLösung betrachten „Ich habe ja nichts zu verbergen, das machen ja andere auch oder die Verbreitung“. Heute sind Sie eben weiter gezogen, wie Lemminge ohne zu wissen, dass es früher oder später ebenso enden wird. Das wird denn genau so verteufelt wie jetzt das Whatsapp, welches aber über Jahre fleißig genutzt und immer schon Daten übertragen hat. Das sind die gleichen die Facebook (jetzt out), Instagramm, StudiVZ, und was noch immer genutzt oder hipp ist. Wie die User mit eigenen Daten, Passwörtern, Bildern etc. sieht man ja immer wieder an den Leaks.

      Warum muss also Threema die Telefonnummern und Mailadressen auch auf Ihre Server übertragen?
      Somit ist das nicht besser als Whatsapp, welches wegen der DSGV ja nicht mehr offiziell in Schulen und Betrieben eingesetzt werden darf!

      Aber ich werde nichts dazu mehr schreiben sowie den Blog nicht nutzen, denn habt Ihr mehr Zeit selbstverliebte Belobigungen. Passt zu Deutschland. Adios Amigo

      • Threema benötigt keine Telefonbuch. Das hochladen kann man jedoch über einen Regler freigeben oder eben nicht. Ebenso ist Threema auch DSGVO komform und kann sogar in Schulen genutzt werden. Alleine schon in diesen beiden Punkten ist Threema besser.
        Ob die Email-Adresse für den Dienst gebraucht wird, entzieht sich meiner Kenntnis.

        Mr. Magoo, ob nun andere Ihr Threema, Signal, Telegram…. hier hoch und runterbeten ist mir egal. Denn immerhin wissen diese Leute was der Messenger kann und was nicht. Du beteiligst Dich hier und schreibst Dich in Rage und ignorierst die Infos die andere Dir über z.B. Threema geben.

        Dein XMPP und die Diskussion darüber wird die Welt genauso wenig retten wie alle anderen Messenger. Die von Dir geforderte Einsicht der anderen.. hast Du ja selber nicht. Also bitte geh wieder in deine „Matrix“ zurück. Dort bist Du ja sicher.

  15. Mal abgesehen von der Verschlüsselung…
    Die Instagram-Konten werden ja öfter mal „gehackt“. Also müssten die Netzwerke untereinander ebenfalls auf eine „ID“ zum kommunizieren beschränkt werden. Sonst könnte man ja die Telefonnummern durch einen Hack Erlangen. Oder sehe ich das falsch?

    Ebenfalls interessant: was ist wenn zum Beispiel Instagram einem das Konto Sperrt. Ist man dann in den anderen Netzwerken ebenfalls gesperrt?

  16. Christian Ott says:

    Na? Schon jemand bei WhatsApp ausgestiegen?
    99% Der User plaudern eh nur heise (….ähh… heiße) Luft 😉

    https://www.connect.de/news/whatsapp-instagram-facebook-messenger-vereint-3199272.html

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