Apple stellt neues MacBook Pro in 14 und 16 Zoll mit M1 Pro und M1 Max vor

Käufer der größeren MacBooks haben lange auf ein neues Modell gewartet. Nun gibt es die Aktualisierung mit Apples eigenem Chip und MagSafe, das zurück in die Laptops wandert. Das Design wurde auch komplett überarbeitet, besitzt nun einen schmalen Rahmen – aber mit Notch – und ein neues Gehäuse. In 14 und 16 Zoll wird das Gerät verfügbar sein. Das neue Gehäuse sorgt auch für einen verbesserten Luftstrom beim Kühlen, sollte der Apple-Chip tatsächlich mal mehr Kühlung brauchen.

Die Tastatur hat nun eine Reihe mit Funktionstasten bekommen, die Touch Bar ist verschwunden. Wird einige freuen, einige nicht. In puncto Ports sind auch mehr an Bord. Ein HDMI-Anschluss, ein TB4-Port und ein SD-Karten-Anschluss sitzt auf der einen, zwei TB3-Ports, MagSafe und der Kopfhöreranschluss sind auf der anderen Seite. Bis zu vier Displays können – je nach Gerät – angeschlossen werden. Endlich tut man wieder etwas in dem Bereich.

Das Display sitzt nun in einem schmaleren Rahmen, leider blieb ein Notch dabei übrig, um die Frontkamera zu verstauen. Die Menüleiste fügt sich um diese Notch herum – immerhin. Das 16 Zoll-Gerät besitzt ein 16,2 Zoll großes Display und das 14 Zoll-Gerät ein 14,2 Zoll großes Display – beide mit 120 Hz und Pro-Motion-Technologie. Die Bildwiederholrate passt sich also dynamisch an. Es handelt sich um ein Liquid Retina XDR Display, das man bereits aus den Pro Display XDRs kennt. Mini LED ist die genutzte Technologie dahinter, 1.000 nits gewöhnliche Helligkeit und 1.600 nits bei HDR sorgen für besonders gute und helle Bilder. Hört sich nach einem guten Panel an 🙂

Die Frontkamera ist eine Full-HD-Kamera mit einem breiteren Blickwinkel und einem verbesserten Sensor. Soll für gute Video-Calls sorgen. Die sowieso schon besonders guten Mikros besitzen nun eine bessere Geräuschfilterung. Sechs Lautsprecher verbessern den Sound der MacBooks noch einmal erheblich. Spatial Audio ist natürlich mit dabei.

Die Performance der Geräte soll sehr gut sein, denn die neuen M1 Pro und M1 Max Chips stecken drin. In allen Bereichen wird man mit erheblichen Performance-Boosts rechnen können. Das 14er kommt auf Wunsch auch mit M1 Max, was gut ist. Ich dachte, nur das große Notebook bekommt den Top-Chip. Bis zu 64 Gigabyte unified Memory können konfiguriert werden. Dabei soll auch die Akkulaufzeit wesentlich besser sein als bei den Vorgänger-Modellen. 14 Stunden Video-Playback beim 14er und 21 Stunden beim 16er. Fast Charge lädt das Notebook auf 50 Prozent in einer halben Stunde.

Das 14 Zoll MacBook Pro soll ab 1.999 US-Dollar kosten, das große Gerät ab 2.499 US-Dollar. Ab heute kann bestellt werden, ab nächste Woche wird ausgeliefert. Sobald die deutschen Preise vorliegen, reichen wir diese nach.

Und das versprochene Update:

  • Die neuen MacBook Pro Modelle mit M1 Pro und M1 Max können ab heute auf apple.com/de/store und in der Apple Store App bestellt werden. Sie werden ab Dienstag, 26. Oktober an Kunden ausgeliefert und in ausgewählten Apple Stores und bei autorisierten Apple Händlern verfügbar sein. Die Preise für das neue 14″ MacBook Pro beginnen bei 2.249 Euro und 2.024,84 Euro für Bildungseinrichtungen; das 16″ MacBook Pro beginnt bei 2.749 Euro inkl. MwSt. und 2.475,85 Euro für Bildungseinrichtungen. Weitere technische Spezifikationen, Optionen zur Konfiguration und Zubehör sind unter apple.com/de/mac verfügbar.

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80 Kommentare

  1. Ne Notch….in nem Laptop…hahahaha xD Viel Spaß mit der neuen Markenidentität von Apple. Demnächst auch in Apple Displays – und vielleicht wirds ja sogar Softwaretechnisch in MacOS eingebaut, damit die Markenidentität auch in Fremddisplays zur Geltung kommt 😀 Ich kann nicht mehr ^^

  2. Gibt’s eigentlich endlich mal touchscreens bei Apple?
    Ich frage weil ich demnächst ein neues Gerät suche aber touch wäre mit absolut ein Muss.

    LTE eigentlich auch, gibts das mittlerweile?

  3. By the way, Apple hat Guidelines für Entwickler veröffentlicht (https://developer.apple.com/design/human-interface-guidelines/macos/app-architecture/fullscreen-mode/, https://developer.apple.com/design/human-interface-guidelines/macos/menus/menu-bar-menus/), womit dann die Entwickler Ihre Anwendungen anpassen können. Eigentlich ist es ja auch kein Notch, sondern ein Gehäuse 😉

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