Apple Quartalszahlen Q3 2018: Beste Juni-Zahlen

Überall hagelt es Quartalszahlen. Sony konnte lediglich 2 Millionen Smartphones absetzen und auch Samsung konnte das Galaxy S9 nicht wie gewünscht an den Kunden bringen. Doch wie sieht es bei Apple aus, der Firma, deren iPhone immer noch eines der wichtigsten, wenn nicht gar das wichtigste Pferd im Stall ist?

Bei Apple legt man die Quartalszahlen für das dritte Quartal 2018 vor, hierbei handelt es sich um keinen Fehler, Apple ist seiner Zeit auch nicht voraus, das Unternehmen gibt die Umsatzzahlen für das Fiskal-Quartal an. Schauen wir aber auch noch einmal zurück in das Vorjahresquartal, da kann man ein bisschen besser vergleichen. Spoiler: Es sind die besten Juni-Zahlen „seit immer“.

Im dritten Quartal 2017 legte Apple einen Umsatz von 45,408 Milliarden Milliarden Dollar hin, dieser sorgte für einen Gewinn von 8,717 Milliarden Dollar.

Im dritten Quartal 2018 gelang Apple ein Umsatz von 53,265 Milliarden Dollar hin, dieser sorgte für einen Gewinn von 11,5 Milliarden Dollar.

Im dritten Quartal 2017 verkaufte Apple 41,026 Millionen iPhones, 24,846 Milliarden Dollar Umsatz aus iPhone-Verkäufen.

Im dritten Quartal 2018 verkaufte Apple 41,3 Millionen iPhones, 29,9 Milliarden Dollar Umsatz somit aus iPhone-Verkäufen. 1 Prozent mehr verkaufte Geräte, 20 Prozent mehr Einnahmen. Wird am iPhone X liegen.

11,424 Millionen iPads konnte Apple im dritten Quartal 2017 absetzen, diese brachten 4,969 Milliarden Dollar Umsatz.

11,553 Millionen iPads konnte Apple im dritten Quartal 2018 absetzen, diese brachten 4,741 Milliarden Dollar Umsatz. Mehr Geräte verkauft, aber minus 5 Prozent Einnahmen. Das günstigere, aber sehr gute iPad mag „Schuld“ sein.

In Q3 2017 wurden bei Apple 4,292 Millionen Macs gekauft, diese spülten 5,592 Milliarden Dollar Umsatz in die Kassen.

In Q3 2018 wurden bei Apple 3,72 Millionen Macs gekauft, diese spülten 5,33 Milliarden Dollar Umsatz in die Kassen. Minus 13 Prozent bei Macs und minus 5 Prozent bei den Einnahmen. Die neuen MacBook Pro sind in der Rechnung nicht mit drin.

Mit Services, darunter fallen Umsätze mit Apple Music, Apple Care, iTunes, Apple Pay und andere, konnte Apple 7,266 Milliarden Dollar Umsatz im dritten Quartal 2017 erwirtschaften.

Im dritten Quartal 2018 brachten Apple Music, Apple Care, iTunes, Apple Pay und andere Angebote dem Unternehmen 9,548 Milliarden Dollar ein. Plus 31 Prozent mehr Einnahmen im Jahresvergleich.

Die allseits beliebte Sparte Other, in der man Apple Watch, AirPods, den HomePod und Beats findet, die kam in Q3 2017 auf 2,375 Milliarden Dollar Umsatz.

2018 stehen bei den sonstigen Einnahmen 3,74 Milliarden Dollar Umsatz. 37 Prozent mehr im Vergleich zum Q3 2017.

„We’re thrilled to report Apple’s best June quarter ever, and our fourth consecutive quarter of double-digit revenue growth,“ said Tim Cook, Apple’s CEO. „Our Q3 results were driven by continued strong sales of iPhone, Services and Wearables, and we are very excited about the products and services in our pipeline.“

Mal schauen, was bei Apple noch so passiert demnächst. Mit dem klassischen iPad hat man für faires Geld ein anständiges Tablet in petto und die neuen MacBook Pro wollen sich wieder mehr an Profis richten. Des Weiteren stehen noch einige Geräte in der Gerüchteküche. Das iPhone 2018 in diversen Ausführungen, vielleicht ein aktualisiertes MacBook Air sowie natürlich vergessene Hardware wie die Apple AirPower und neue AirPods.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. Christian says:

    applepay launching later this year…. good old germany ist endlich dabei 😉

  2. Da hilft auch das mittlerweile dauerhafte Gerede über angeblich schlechte Verkaufszahlen, fehlende Innovationen usw. nicht. Apple überzeugt offensichtlich seine Kunden weiter und das bei deutlich stärkerer Konkurrenz.

    Besonders witzig finde ich das vor dem Hintergrund der ebenfalls immer wiederkehrenden Samsung Spots, die Apple Produkte als schlecht und deren Nutzer als dumm darstellen.

  3. Danke! Genau diese Form der Darstellung und des Vergleichs ist relevant und rechne ich mir sonst aus den Berichten immer selbst aus. Was kann man sonst nicht alles an Zahlendurcheinander lesen und merkt stets, dass die Zahlen nur wild durcheinander wiedergegeben werden, ohne zu verstehen, warum z.B. der Vorjahresquartalsvergleich Sinn macht, was man aus den Unterschieden bei den Entwicklungen von Stückzahlen und Umsatz ablesen kann – ja, selbst Umsatz und Gewinn gehen bei manchen oft durcheinander. Großen Dank fürs Bessermachen und bitte genau so beibehalten!

  4. chris1977ce says:

    Nennt mich altmodisch, aber wofür brauch ich Apple-Pay wirklich? EC-Karten, Kreditkarten und Bargeld sollten doch alles abdecken oder irre ich mich da? Wo ist der „Mehrwert“ gegenüber den etablierten Zahlungsmöglichkeiten?
    Ernstgemeinte Frage – bitte kein getrolle als Antwort; Danke.

    • Ich habe mein Portemonnaie so gut wie nie dabei. Da würde mir Apple Pay schon sehr entgegen kommen.

    • Bequemlichkeit, denn wer geht heute schon ohne Handy aus dem Haus? Das dicke, mit Bonuskarten und anderen unnötigen Dokumenten vollgestopfte Portemonnaie lässt man dann doch gern mal aus der Tasche. So empfinde ich es jetzt schon als deutlich bequemer, dass ich die EC-Karte einfach auflegen kann, ohne eine PIN eingeben zu müssen. In Zukunft lassen sich dann ggf. Bonusprogramme noch einfacher verknüpfen.

      Aber ich gebe dir Recht, vollends überzeugt bin ich von dem System auch noch nicht.
      Handyakku leer? Bezahlen auf dem „Dorf“ ohne 4G? Noch stärkere Auswertung der Nutzerdaten?
      Über kurz oder lang wird sich das System wohl dennoch durchsetzen. Und dann bitte lieber standardisiert, als der Quatsch der Sparkasse.

    • Du hast Apple Pay nicht verstanden, oder?
      In Apple Pay kommen einfach nur Deine Kreditkarten rein. Wenn Du z.B. eine Wireless Kreditkarte hast, wird sinngemäß NUR der Wireless-Chip auf das iPhone gepackt. Es ist einfach nur ein anderes Medium.
      Und das Smartphone hat man meisten öfter dabei, als seine Kreditkarten.

    • Sind eher Vorlieben als Vorteile. Man kann mittlerweile fast überall mit kontaktloser Kreditkarte bezahlen. Das ist genau so komfortabel. Smartphone (oder Uhr) hat man aber unter Umständen öfters mal dabei als die Geldbörse.

  5. Sehr gute Darstellung! Danke!
    Ich bin ein Apple Ablehner aus Prinzip. So was kommt mir nicht ins Haus. Verbot für die ganze Familie.
    Wenn ich aber immer wieder diese Zahlen lese, frage ich mich ehrlich, wie lange ich das noch so durchhalten kann. Wirklich erstaunlich, dass Apple so viele Anhänger hat, mich persönlich aber gar nichts aus deren Portfolio reizt.
    Hab ich da irgendwie die falschen Gene oder muss ich mal zum Doc? 😉

    • Ja, Applmmacht schon vieles richtig, sie sind mittlerweile die, die eine Technologie in die Masse bringen. GooglePay gibt es ja nun schon, aber durch den Flickenteppich der Geräte richtet sich das nur eine Hand voll Leute ein. Mit dem Start von ApplePay geht‘s dann aber ab. Eigentlich schade, denn noch ist es was besonderes, wenn ich mit Glace/SEQR und den Handy zahle.

    • Die Antwort kannst Du dir selber geben, wenn Du den ersten Satz liest: „Ich bin ein Apple Ablehner aus Prinzip“. Das impliziert ja schon das Du sie auch ablehnst selbst wenn Sie Produkte haben die Dir zusagen könnten. Wir haben alles bei uns zu Hause, iPhones, Androiden, Windows 10, MacOS Jedem das Seine und für den Zweck zugeschnitten. Mein Lieblingsbeispiel ist das MacBook Pro 15″ das ich vor vier Jahren für die Bildbearbeitung gekauft habe. Natürlich habe ich 1000€ mehr bezahlt, das ist aber schon lange vergessen und ich freue mich jedesmal aufs Neue wenn ich Bilder einlese und sie auf dem kalibrierten Monitor entwickel (ist halt ein Hobby, andere haben Märklin ist auch teuer).

  6. Wolfgang D. says:

    Ich verfolge die Kursentwicklung immer noch mit einem halben Auge, AAPL hat heute beim NASDAQ die 200er Grenze geknackt. Was nach dem Iphone kommt, ist zwar immer noch offen, aber das stört die Börse irgendwie nicht weiter.

    Mindestens seit diesem Sommer muss man Apple jedenfalls für die „Erfindung“ der Pin-and-tuck Armbänder dankbar sein. Ich könnte „ohne“ keine Uhr mehr tragen, und es gibt dank chinesischer Fertigung welche mit Standardanschlüssen in 20, 22 und 23mm. Das Iphone für Apple Pay kaufe ich trotzdem nicht.

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