Apple MacBook Pro 13 (2018): Weiterhin fast unmöglich selbst zu reparieren

Apple hat erst kürzlich seine neuen MacBook Pro veröffentlicht. Mittlerweile wollten die Kollegen von ifixit ran und haben das neue MacBook Pro mit 13 Zoll Diagonale und Touchbar einem Teardown unterzogen. Das Ergebnis ist allerdings sehr ernüchternd. So vergeben die Kollegen den niedrigsten Repairability Score, der möglich ist: 1/10. Der Akku mit mittlerweile sechs Zellen mit insgesamt 58 Wh ließ sich zwar noch relativ leicht entfernen und auch das Trackpad lasse sich einfach austauschen, damit höre der Spaß aber laut ifixit auch schon auf.

Immerhin bestätigt man abermals die dezenten Verbesserungen der Tastatur, über die Sascha auch schon gebloggt hatte. Eine zusätzliche Silikonabdeckung soll offiziell nur für leisere Arbeit sorgen, aber eventuell wohl auch die Probleme der Vergangenheit vergessen machen. Des Weiteren erspäht man im Inneren unter anderem wie erwartet den Intel i5-8259U, Apples eigenen Zusatz-Prozessor T2 mit 1 GByte LPDDR4-RAM, 8 GByte LPDDR3-RAM mit 2.133 MHz von SKHynix, 256 GByte Flash-Speicherplatz von Toshiba und den Intel JHL7540, einen Controller für Thunderbolt 3.

Ansonsten weiß ifixit zu bemerken, dass die Innereien des aktuellen Apple MacBook Pro mit 13 Zoll sehr den Vorgängermodellen ähneln – also zumindest in ihrem Aufbau und der Anordnung. Schon die Vorgängermodelle waren nämlich äußerst schwierig zu reparieren. Somit waren die Kollegen eben auch wenig überrascht, dass sie auch dem neuen Modell so seine Marotten beim Auseinandernehmen bescheinigen mussten.

Zum niedrigen Repairability Score kommt es, weil Prozessor, RAM und Flash-Speicherplatz allesamt auf das Logic Board aufgelötet sind. Das macht Reparaturen und auch Upgrades nahezu unmöglich. Zudem sind Tastatur, Akku und Lautsprecher sowie die obere Gehäusehälfte mit reichlich Leim aneinander gebunden. Auch das macht es schwierig, einzelne Bauteile separat auszutauschen. Dazu kommt, dass der Sensor der Touch ID zugleich auch als Powerbutton dient. Dieser ist auch noch mit dem T2-Chip auf dem Board verbunden. Gäbe der Powerbutton nun den Geist auf, müsste man entweder auch gleich selbst das Logic Board auswechseln oder wäre definitiv auf den Apple-Kundendienst angewiesen.

Viel Hardware auf engem Raum: Da behelfen sich die Hersteller gern mit allen Kniffen, die so möglich sind. Auf Reparaturmöglichkeiten achtet man da selten. Das ist auch beim Apple MacBook Pro 13 so gelaufen. Trotzdem ein schönes Notebook – nur selbst reparieren, das wird wohl schwer.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

42 Kommentare

  1. Wenn der Power-Button kaputt geht muss man das Mainboard tauschen? Hammer, das kann auch nur Apple einfallen ^^

    • Sowas fällt nicht nur Apple ein, das gibt es überall. Vor einigen Jahren war es bei den meisten Autos so, dass man zum Wechsel der Lampen in die Werkstatt musste, weil alles so zugebaut war. Seit 2006 gibt’s eine EU ECE Richtlinie, die den Herstellern vorschreibt, dass Glühlampen (nicht Xenon oder LED) vom Fahrer einfach mit Bordmitteln gewechselt werden können müssen. Ist klar, Licht ist sicherheitsrelevant, da will man nicht zwei Wochen auf einen Werkstatttermin warten.
      Für Elektronikgeräte könnte man argumentieren, dass aus Umweltschutzgründen eine Reparierbarkeit sinnvoller ist, als wegschmeißen und neu kaufen, aber Apple repariert ja auf Wunsch, nur selber machen kann man nichts. Und solange die Leute das nicht selber reparierbare Zeug kaufen wie die Bekloppten, egal von welchem Hersteller, wird sich an der Situation nichts ändern.

      • Na Moment. Dein Vergleich hinkt gewaltig. Wegen defektem Powerbutton das Mainboard tauschen wäre in deinem Auto-Vergleich wegen defekter Zündung den Motor tauschen oder von mir aus wegen defekter Lampe die gesamte Elektronik tauschen. Im Übrigen konnte man auch bei den von dir erwähnten Autos die Lampen selber tauschen, wenn man genug Know-How hatte – oder glaubst du irgendein KFZ-Meister ist damit in ne fremde Werkstatt gefahren?

        Hier gehts darum, dass der Powerbutton sicherheitstechnisch mit nem Chip auf dem Mainboard verheiratet ist – und diese Hochzeit nur Apple aufheben kann. Die Lampen waren und sind nie mit der Bordelektronik verheiratet und können ohne Probleme gewechselt werden, wenn man weiß, wie man drankommt.

        • Dann versuch doch mal bei einem Surface Book allein den Akku zu tauschen. Da ist selbst das nicht möglich, ohne den Kleber zu lösen, weil es dort nicht einmal mehr Schrauben gibt.

          • Es geht hier um einen Power-Button. Ein Knopf, der es notwendig macht das teuerste Teil (insbesondere da Prozessor und RAM verlötet sind!) an dem ganzen Ding zu tauschen. Wegen eines Cent-Artikels muss man ein 1000€-Teil tauschen. Verhältnismäßigkeit und so. Verrückt, dass das hier auch noch verteidigt wird.

            • ‚…und diese Hochzeit nur Apple aufheben kann.‘
              Genau! Also, ab zu Apple und kriegst nur den Button getauscht! 😉

              • Und zahle für mein 5 Jahre altes Gerät fast so viel, dass ich mir auch gleich ein neues kaufen kann – wegen eines Knopfes – clever 😉

            • Es geht hier nicht um einen Knopf, sondern um den Fingerabdruck-Scanner (der gleichzeitig der Powerbuttun ist). Dieser ist aus Sicherheitsgründen wie beim iPhone fest mit einem Chip verheiratet, damit niemand den Fingerabdruck stehlen kann bzw diesen überlisten kann. Wenn der Sxanner getauscht wird muss dieser von Apple mit dem Chip neu verheiratet werden… oder es muss beides getauscht werden.

              • Es geht im Endeffekt um den Knopf – geht der mechanisch kaputt, dann kann ich ihn nicht wechseln, sondern muss das Mainboard tauschen. Ist halt dämlich den Fingerabdrucksensor in den Knopf zu integrieren – ist ja nicht mal bei Smartphones so, obwohl da noch viel weniger Platz ist um beides getrennt zu integrieren.

                • So viel gelabert und hast es immer noch nicht verstanden. Natürlich kannst du den Knopf selbst tauschen. Dann hast du aber keine Touch ID Funktionalität mehr. Genau so verhält es sich auch mit Smartphones.

                  • Da gucke mal schau, der Kalle hat Einblick. Sämtliche Seiten schreiben, dass bei defektem Button das Mainboard getauscht werden oder man sich an Apple wenden muss.

                    Heise geht sogar davon aus, dass selbst Apple nichts anderes machen wird als das Mainboard zu tauschen – gut, dass wenigstens du weißt was Sache ist…

                    • Dazu kommt das du eben NICHT einfach nur den Knopf selbst tauschen kannst, weil du da erst garnicht dran kommst. Ersatzteile gibts da nämlich keine! Danke für nichts, Apple!

          • FriedeFreudeEierkuchen says:

            Das Surface Book hat auch einen Repair Index von 1 bekommen. Solche Geräte darf man einfach nicht kaufen, das sind nur Wegwerfprodukte.

  2. Reparieren? Warum? Der Apple-Fanboy soll doch bitte gefälligst ein neues Macbuch kaufen.

    Apple macht alles richtig indem sie solchen Käufern ungeniert den Geldstaubsauger in die Taschen hängt.

    • Frank Ingendahl says:

      @Bernd

      Eine typische Troll Antwort 🙂

      Ich muss ganz ehrlich gestehen bei einem Notebook in dieser Preisklasse fummelt man auch nicht selber mehr mit dem Schraubendreher drin rum.

      Wer sich solch ein Teil leisten kann, kann sich auch die Reparatur der Fachwerkstatt leisten.

      Wenn ich basteln und schrauben will, dann hole ich mir ein leeren Tower Gehäuse und stelle mir den Rechner selber zusammen.

      • Paulinger says:

        @Frank Ingendahl:

        Sorry, wenn ich mein Gerät 5 oder mehr Jahre nutze und dann bspw. ein Upgrade machen möchte, dann will ich nicht unbedingt zum Hersteller müssen, nur um ne größere SSD einzubauen. Ging ja schließlich früher auch und sollte zukünftig auch wieder so sein.

        • Das wäre schön. Aber aufgrund der Kompaktheit bei vielen Herstellern nicht mehr möglich.

        • Frank Ingendahl says:

          @Bernd 5 oder mehr Jahre nutzt man ein NB/PC Macbook oder Mac nicht. Da sind die Technisch restlos überholt.

          • Selten so einen Schwachsinn gelesen. Habe hier immer noch mein 2012er MacBook Pro. Und das steckt mit seiner Dedicated GTX 640M auch immer noch jedes aktuelle MacBook Pro in die Tasche. Ich bekomme noch alle Updates und kann damit arbeiten wie am ersten Tag! Selbst der Akku hält noch >5 Stunden. (Btw. das hab ich tatsächlich mit einer neuen SSD versehen, soviel zu deiner These!)

      • Also Bernds Kommentar finde ich auch eher trollig – Deiner ist dagegen ruhiger geschrieben, geht aber IMHO auch leicht am Thema vorbei.
        Es geht ja nicht ums Pimpen/Schrauben des Schraubens willens sondern darum, dass man eine (hohe) Investition länger nutzbar macht und höhere Einsatzbereitschaft schafft:

        – Heute sind 2TB SSD sehr teuer, in 2-4 Jahren mag das anders aussehen. Warum sollte ich also nicht nicht in 3-4 Jahren eine größere SSD einbauen können um das Gerät für mich aufzuwerfen und an neue Dateigrößen und Datenbestände anzupassen? Das war mal ganz normal, auch bei Notebooks, auch bei Apple

        – Wenn der Akku in ein paar Jahren einen Schaden hat, warum sollte ich nicht einfach irgendwo in einen Apple Store oder zu einem Fachhändler gehen können um einen neuen zu kaufen, den ich mit zwei Klicks selbst einsetzen kann? Warum muss ich das Gerät Tage/Wochen wegschicken – mit allen Daten oder noch mehr Aufwand um alles zu löschen und hinterher neu einzurichten? Das war mal völlig normal bei Notebooks, auch bei Apple.

        – Selbes gilt fürs RAM. Heute genügen vielleicht 8GB für das was man tut. In ein paar Jahren möchte man vielleicht 16GB oder 32GB haben. Früher hat man die passenden Module geordert, eine Klappe geöffnet und die ausgetauscht – auch bei Apple.

        Heute ist man in der Zwickmühle: JETZT (extrem) viel Geld in eine sehr hohe (oder die Maximal-)Ausstattung investieren um möglichst gerüstet zu sein für das was kommt? Oder lieber die Minimalausstattung oder das gerade eben nötigste nehmen und das ersparte für das nächste Gerät aufheben? Erweitern ist nicht…

        Gilt im Grunde auch schon für die iMacs (Ich wollte meine 500GB SSD gegen eine größere tauschen, macht aber der Apple-Partner nicht bzw. baut eine zweite an den HDD-Anschluss. Die vorhandene, interne gegen eine größere wechseln? Pfff – gibt wohl nix was Apple da rausrücken würde – also selbst wenn es theoretisch mit hohem Aufwand möglich wäre, geht es nicht bzw. wird nicht gemacht. Danke auch :-/ )

        • Für Massenspeicher gibt es Thunderbolt 3. Akku kann man weiterhin selbst tauschen. Was RAM angeht waren MacBooks schon immer notorisch unterbelichtet. Aber nur in Zeiten wo man ihn selbst aufrüsten konnte. Jetzt kommt das 13″ Modell mit 8 GB und das 15″ Modell mit 16 GB. Diesen zu maximieren wäre eine Überlegung wert. Wer das braucht weiss das aber in der Regel schon vorher (wenn man zig VMs braucht, grosse Datenbanken, fortgeschrittene Musikproduktion, etc). Diese Leute sind mit einem Desktop besser beraten, das wissen die auch. Ansonsten hat man mit der Standardaustattung genug für fast alle Workloads.

          Beim iMac gebe ich dir Recht. Apple hatte wegen der geringen Größe schon vor 10 Jahren ihre eigenen kleinen SSD-Bauformen und wegen der Geschwindigkeit auch eigene SSD-Controller entwickelt. Aber mittlerweile hat der Markt mit M.2 und PCIe NVMe SSDs aufgeholt. In einen Desktop sollte der SSD-Port nicht mehr custom sein.

          Ansonsten ist der Artikel nichts weiter als die übliche Masche um ein bisschen Wind mit Dingen zu machen die eh schon jeder weiss. Das bringt gut Traffic und vielleicht setzen sie auch mehr von ihren überteuerten Werkzeugen ab. Die Trolle freuen sich auch. Also alles wie gehabt.

        • Martin G. says:

          Also ich bin ganz bei Boris, da ich selbst noch ein MBP 13 Zoll early 2011 habe. Dieses hat über die Zeit einige Upgrades erhalten. Der RAM wurde von 4 auf 8 GB erhöht, die normale HDD wurde gegen eine SSD getauscht, später habe ich das CD Laufwerk rausgeschmissen und mit einer Caddy Bay die HDD verbaut. Außerdem habe ich zwei mal den Akku getauscht. Das MBP läuft in der Konfiguration mit Core i5 nach wie vor top, wird aber kein Update mehr auf Mojave bekommen. Das kann man bei einem 7 Jahre alten Notebook auch nicht unbedingt erwarten, aber ein neues Macbook ist für mich aus den im Artikel beschriebenen Gründen erst mal gestorben. Da werde ich mich dann doch mal wieder bei anderen Herstellern umschauen, zumal sich im Bereich ULtrabooks doch auch gute Modelle mit Windows finden lassen.

      • AlfredoModus says:

        Bei dieser Preisklasse kommt der Hersteller normalerweise zu dir für die Reparatur. Premiumhersteller haben einen Vor-Ort-Service und du hast minimale Probleme mit der Ausfallzeit.

      • FriedeFreudeEierkuchen says:

        Frank, das ist einfach extrem kurz gedacht.
        Wenn du ein MacBook nur privat nutzt, mag es vielleicht angehen, mehrere Tage oder Wochen auf das Gerät zu verzichten. Wenn mein Business Notebook ein Problem hat, brauche ich das schnellstmöglich wieder am Start. Ich will daher die Möglichkeit haben, Probleme schnell selbst zu beheben. Das hat erst einmal nix mit „sich leisten können“ zu tun. Apropos: für mich eh ein ziemlich arrogantes Argument. Mein Sohn ist noch in der Ausbildung und hat ein älteres MacBook. Wenn etwas klemmt, legt er selbst Hand an. Nach deiner Logik wäre er mangels Geld nicht würdig, ein MacBook zu besitzen.
        Für mich gehört Reparierbarkeit zum Pflichtenheft bei Neukauf. Darum liebe ich mein Thinkpad von 2012: Ersatzteile gibt es günstig und von Lenovo noch die kostenlose Reparaturanleitung dazu. RAM, SSD, Tastatur, Trackpad etc – alles selbst austauschbar. Akku sowieso. Das ist für mich nachhaltig.

  3. Andreas G. says:

    Haha… lustig zu lesen das alles hier! 🙂
    Ist halt schon der Autor des Beitrags sehr Contra Apple eingestellt – aber gut!

    Also, wenn ein PowerButton mal spinnen sollte dann kann man das MacBook einfach durch aufklappen aktivieren und die Touch-ID durch Eingabe des Passworts überwinden – sollte der Mac abgeschaltet sein einfach mal das Ladekabel anschließen, er startet dann ganz normal wie von Geisterhand trotz defektem Button… Einfach mal ein MacBook kaufen und selber probieren, nicht nur einen „Reparaturfährigkeits-Prüfdienst“ zitieren! Apple Geräte zielen nicht auf reparaturfähigkeit ab sondern auf Design und Power bei ordentlicher Verarbeitungsqualität und (bei sinngemäßer Nutzung) langer Haltbarkeit – Einen BMW bekommst auch nicht zum Preis eines Kia, is relativ einfach!

    Zum Thema Businessanwendung – (M)ein Beispiel aus der Praxis – Ein iPhoneX schlägt mit der linken unteren Ecke aus ca. 70cm Höhe ungebremst auf der Enter-Taste des MacBookPro ein… Edelstahlrahmen vom iPhone gegen die Butterfly2-Tastenmechanik aus Kunststoff am Mac, das geht aus der Höhe nicht gut aus – Ergebnis: Taste hängt und reagiert nicht mehr auf Eingaben.

    War relativ flott und einfach gelöst, da meine Enter Taste am Mac den Geist aufgegeben hat ging ich einfach zu Apple einen neuen kaufen, den alten schickte ich dann zu Apple, die tauschten den aus und das Ersatzgerät wurde dann als neues Tauschgerät mit 4 Monaten Restgarantie über Willhaben.at verkauft… Ausfallszeit? 2-3h, Update des Betriebssystems am neuen Mac und Restore aus der iCloud – that´s it.
    Ging wesentlich schneller als Apple Care+ je gewesen wäre und alles andere sowieso, kein nerviges warten auf einen Techniker usw…
    PS: Zum Thema Daten, wer heute seine Daten lokal und nicht mehrfach, bzw. nicht mindestens einmal in einer Cloud sichert, ist ohnehin selber schuld!

    Apple baut Hard und Software die perfekt miteinander harmoniert und funktioniert, und das hat seinen Preis, ist halt so, muss man nicht kaufen wenns einem nicht passt!

    Abgesehen davon, wenn man die Preise der Geräte mit vergleichbarer Hardware anderer Hersteller betrachtet wird’s plötzlich recht still… Weil dann sieht man, dass Power in Verbindung mit Mobility und robustem Design auch bei anderen Herstellern Geld kostet… 🙂

    Die Formel gut und billig gibt es leider immer noch nicht, schade 😉

    Viel Spass beim sparen (und ärgern bzw. mehrmals kaufen), allen anderen viel Spass mit deren Mac´s! 🙂

    • Thomas Trotski says:

      Das Aufwecken durch aufklappen ist aber nur im Ruhezustand möglich. Wenn das Gerät richtig aus ist, dann muss man es natürlich einschalten.
      Bei meinem Dienst-iMac muss ich den Startknopf auch häufiger verwenden, wenn dieses Mistding mal wieder eingefroren ist und so neugestartet werden muss.

      • Andreas G. says:

        Wir reden vom MacBook……

        • Thomas Trotski says:

          Da merkt man das Mac-Kunden häufig wenig Ahnung von der Funktionsweise ihres Rechners haben. Technisch sind sind MacBook und iMac ziemlich ähnlich.

          • Andreas G. says:

            Sagst du einem der in mehreren großen Anwaltskanzlein die IT und somit auch die Mac‘s supportet, an einigen iMac’s schon diverse SSD umbauten vorgenommen hat, schon Teile an Macs gewechselt hat die eigentlich „OnBoard“ sind und ausserdem noch Apple Developer ist…

            Kein Kommentar… Haha

          • Frank Ingendahl says:

            Im iMac werden Notebook Komponenten verbaut….Für mehr ist da gar kein Platz.
            Die Grafikkarte zum Beispiel ist dem dem iMac 27 NVIDIA® GeForce® GTX 680MX ist der schnellste und fortschrittlichste mobile Grafikprozessor (die Betonung liegt auf mobile)

      • Frank Ingendahl says:

        @Thomas Trotski ein iMac friert nicht ein, da machst du dann was verkehrt. Mein iMac läuft 24/7 und Neustart wird nur gemacht, wenn ein neues Programm dazu kommt oder bei Update.

        • Thomas Trotski says:

          Genau, Apple ist unfehlbar, der Fehler muss bei mir liegen. So ist die Fanboy-Logik.

          Übrigens das ist auch schon das zweite Austauschgerät, wenn man mit den Dingern richtig arbeitet gehen die nunmal kaputt. Wobei der Erste hat mit mit einem kaputten Display verlassen. Der Zweite hatte Probleme mit der Grafik und hat ständig Artefakte angezeigt.
          Meine Custom-Windows-Workstation, ist mit ähnlicher Beanspruchung beim kompilieren noch nie abgeraucht.

        • Andreas G. says:

          Ausserdem! Aber ja, wir haben ja alle keine Ahnhng *lach*

  4. Wir sind an dem Reparatur Desaster selbst mit verantwortlich. Der Wahn der maximierten Portabilität, die Leute kaufen nur noch extrem schlanke Geräte, zwinkt die Hersteller eben zu solchen Maßnahmen. Aufgrund der heutigen Schlankheit verzichten Hersteller auf Steckports um eben platz zu sparen (auch Bauhöhe) und löten sie stattdessen fest ein. Manche Verzichten auch auf Schrauben und verkleben alles. Der heutige Konsumer und Reviewer hebt eben solche Details in den Vordergrund. Da brauch man sich nicht wundern wenn es eben solche Geräte gibt.
    Selbst wenn die Hersteller die Geräte wieder dicker Produzieren würde, sodass man Teile tauschen kann, würde es nur ein kleiner Prozentsatz kaufen die überhaupt diese Vorteile erkennen. Der großteil kauft sich schlanke und leichte Geräte.

  5. Franz Frei says:

    Apple hat, gekauft wirds trotzdem weils 99% der User gar nicht interessiert wie reparaturfreundlich es ist!

    • Andreas G. says:

      Das liegt leider heutzutage generell in der Natur der Dinge, wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, repariert wird kaum mehr was… Die die es könnten sterben auch langsam aus, sieht man ganz gut in der Autowerkstatt – Auto spinnt aber Tester zeigt keinen Fehler an, der junge Mechaniker ist ratlos und geht den „alten Hasen“ fragen…

      Zum Mac: Bevor ich mich mit Windows und Fehlermeldungen abärger nehme ich lieber mangelnde Reparaturfähigkeit in kauf, die kann man nämlich eher kalkulieren als die Ausfallsdauer eines spinnenden Windows Rechner – Ist fakt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.