Apple HomePod: Ab sofort auch in Deutschland verfügbar


Der 18. Juni 2018 markiert den Tag, an dem Apple auch in Deutschland in den Markt der Smart Speaker einsteigt. Keine leichte Aufgabe, Amazon hat mit seinen Echo-Speakern den großen Vorteil der schon langen Verfügbarkeit und auch Google Home ist bereits seit einiger Zeit in Deutschland verfügbar. Allerdings setzt Apple mit dem HomePod auch einen anderen Schwerpunkt.

Statt mit Wissen aus der Dose zu glänzen, steht vor allem die Einfachheit der Bedienung im Mittelpunkt, auch in Sachen Multiroom mit AirPlay 2. AirPlay 2 wurde mit iOS 11.4 veröffentlicht, Eure vorhandenen Geräte sollten demnach schon kompatibel dazu sein. Apples Smart Speaker versteht sich zudem perfekt mit Apple Music, im Prinzip der passende Speaker für Leute, die bereits tief im Apple-Universum unterwegs sind.

Der Lautsprecher ist auch in Sachen Soundqualität von der besseren Sorte, gemessen an seiner Größe natürlich. Mit dem HomePod kann man zudem Nachrichten versenden, Erinnerungen erstellen oder sich auch einfach mit News zuballern lassen. Da unterscheidet sich der HomePod nicht groß von anderen Angeboten.

Apple verweist auch im Fall des HomePod auf Privatsphäre und Datenschutz. Die Hotword-Erkennung (Hey Siri) erfolgt ausschließlich auf dem Gerät und erst nach Erkennung werden Daten verschlüsselt an Apple-Server gesendet. Technisch gesehen bekommt man folgendes ins Wohnzimmer (oder jeden anderen Raum) gestellt:

349 Euro werden für den HomePod in Deutschland fällig, nicht ganz so günstig wie ein Amazon Echo oder Google Home. Den Apple-Nutzer dürfte das wenig stören, entweder er interessiert sich für den HomePod oder eben nicht. Erhältlich ab heute, lasst mal wissen, ob Ihr einen bestellt. Falls Ihr Euch vorher weiter informieren wollt, wir haben an dieser Stelle eine Zusammenfassung von Testberichten.

Verfügbar ist der HomePod in den Farben Space Grau und Weiß direkt im Apple Store.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

50 Kommentare

  1. Ist es wahr, dass man ein IPhone bzw. IPad benötigt um den Sprachassistenten einzurichten? Ist das Gerät ohne IPhone bzw. Ipad überhaupt benutzbar?

    • Sascha Ostermaier says:

      Wie bei jedem Smart Speaker, ja. Besonderheit hier: Für Multiroom und Stereo-Paare benötigst Du mindestens iOS 11.4, allgemein kann der HomePod aber mit iOS 11.2.5 genutzt werden.

      • Sascha das kann man so nicht sagen das es wie bei jedem Smart Speaker ist. Lediglich beim HomePod ist ein iPhone zwingend vorausgesetzt.

      • Biff Tannen says:

        @Sascha Ostermaier, dann hättet ihr ruhig mal darüber berichten können, dass man Amazons Echo Serie und Googles Home Serie jetzt nur noch mit Apples iOS nutzen kann 😉

    • Soweit ich weiß benötigt man sowieso ein iPhone oder iPad, sonst ist das Teil nicht wirklich verwendbar. Oder möchtest du die Musik immer nur über Siri auswählen 😉 – Aber ja, für die Einrichtung wird ein iOS Gerät benötigt.

    • Der Homepod richtet sich nur ein Apple Nutzer als Zielgruppe. Wer zudem zB Spotify und nicht Apple Music nutzt, sollte auch die Finger davon lassen.

  2. Nein. Einfach nur nein. Er ist NOCH nicht erhältlich.

  3. „Der HomePod hinterlässt flecken auf Holzoberflächen“

    Ob Apple daran in der Zwischenzeit gearbeitet hat?!

    • Nein. Haben sie nicht. Taucht zu selten auf um die komplette Produktion umzustellen.

    • Selber schuld, wenn man das Gerät falsch hinstellt.
      In Zusammenarbeit mit Apple werden demnächst spezielle Unterlagen entwickelt, die ‚PodPads‘, erhältlich in allen guten Einrichtungshäusern und im Versandhandel zum unschlagbaren Preis von 139,99 Euro das Stück.
      Einige Möbeldesigner bereiten inzwischen auch entsprechende Produkte vor, die HomePod-kompatibel sein sollen.
      Alternativ kann man auf Holzmöbel verzichten, wenn man einen HomePod haben will.

    • Problem besteht bei vielen Geräten. Das Apple sowas passiert ist aber schon peinlich. Kenne ich nur von günstigen China Sachen.

  4. So, 2 Stück bestellt….ick freu mir!

  5. 700 € für ein Stereo-Pärchen von Minilautsprechern, die nur mit Apple Music zusammenarbeitet und ein iPhone/iPad voraussetzt, um überhaupt zu funktionieren, das ist einfach krank. Früher kaufte man eine Stereoanlage für Jahrzehnte (meine hervorragende Sony Esprit Anlage stammt noch aus den 80ern), nun kauft man solche Geräte mit Ablaufdatum. Denn wir können ja schon davon ausgehen, dass Apple in 5-6 Jahren die HomePods für obsolet erklärt.
    Wollen wir das wirklich?

    • Sascha Ostermaier says:

      Welche Krankheit ist das genau? Und wer hindert Dich daran, Deine alte Technik weiter zu verwenden?

      • Es ist krank, für unterlegene Lösung mit vorhersehbarem Obsoleszenzdatum einen überteuerten Kaufpreis zu bezahlen, wenn es bessere Alternativen gibt.
        Und nein, mich hindert nichts daran, meine alte, aber hervorragende Technik weiter zu verwenden. Mein Echo Dot hat 29€ gekostet und hängt mit Cinch-Kabel an meinem Verstärker-Boliden. Damit bin ich auf dem neuesten Stand.

    • This product is not for you.

    • Black Mac says:

      Ich kann jeden beliebigen Musik-Dienst via AirPlay einspeisen. Das reicht mir völlig.

      • Mir fallen keine Vorteile ein, dafür aber drei Nachteile, die bei anderen Lösungen nicht vorhanden sind:
        1. Alle Systemsounds werden mit übertragen.
        2. Du musst immer dein iPhone/iPad/Mac zur Hand nehmen, um Musik einzuschalten, wenn sie nicht von AppleMusic kommt.
        3. Du bist generell immer von einem Apple-Gerät zur Steuerung abhängig.

        • Wer Bastellösungen sucht sollte nicht bei Apple suchen. Jede Bastellösung verliert an Komfort.
          zu 1. falsch
          zu 2. falsch
          zu 3. falsch

          • Du würdest weniger herablassend wirken, wenn du nicht mit Floskeln und Einzelwörtern, sondern mit inhaltlicher Substanz antworten würdest.
            übrigens dachte ich zuerst, du wärst der deutschen Sprache nicht mächtig, weil du in einem deutschsprachigen Forum auf englisch reagiertest.

            • Danke für dein Kommentar. Ich streite nicht mit dir. Deine pauschalisierten Aussagen sind falsch.
              Hier Informieren sich Personen über Technik, Personen die deine Falschaussagen lesen und sich beeinflussen lassen.
              Informiere dich anständig über den HomePod und über deren Bedienung (Quelle: Apple) und dann können wir hier einen netten Informationsaustausch liefern. Wenn du deine Aussagen nicht konkret validieren kannst, dann stelle lieber Fragen. Mit deiner Einstellung kommen wir hier nicht weiter.
              Just my 2 cents (https://translate.google.com/?hl=de) 😉

        • 1. Nein, bei Airplay wird nicht der Systemsound mit übertragen (wie bei Bluetooth). Bei direkter Quelle aus dem Internet natürlich erst recht nicht (Radio, Apple Music).
          2. Nur bei Airplay ist dies nötig. Ansonsten per Sprache direkt steuern. Damit ist das System den Sonos Playern ohne Spracheingabe überlegen.
          3. Jein. Per Sprache oder Airplay über Windows geht auch. Aber: Die Einrichtung des Homepods geht nur mit Apple Geräten. Die Zielgruppe sind ja aber sowieso nur Apple Nutzer, genauso wie bei der Apple Watch.

          • Danke für deine Antwort. Ich habe dazu aber noch ein paar ergänzende Fragen:
            zu 1. Gilt das auch, wenn ich nicht Apple Music, sondern einen anderen Streamingdienst per Airplay übertrage?
            zu 2. Welche Streamingdienste außer Apple Music kann ich denn per Sprachbefehl steuern? Bei den Sonos One, die ja in meinen Augen eine bessere und nur halb so teure Lösung sind, kann man aus 60 Streamingdienste wählen, übrigens auch mehrere einbinden.
            zu 3. Wie bekomme ich die HomePods denn in Windows gesteuert? Muss dafür nicht Airplay nachinstalliert werden? Woher bekomme ich das?

            • Biff Tannen says:

              Zu 1: ja
              Zu 2: (derzeit) keinen
              Zu 3: ich kenne nur das hier: rogueamoeba.com (Airfoil) oder eben iTunes. Allerdings ist das keine „Steuerung“ des HomePods, sondern halt nur die Möglichkeit, Airplay aus Windows heraus zu nutzen…

          • Biff Tannen says:

            „Die Zielgruppe sind ja aber sowieso nur Apple Nutzer, genauso wie bei der Apple Watch.“
            Ich denke, so wie Apple das Produkt konzipiert hat, sind nicht Apple Nutzer sondern Apple Music Nutzer die Zielgruppe. Alle anderen sind, wenn sie auf Sprachbedienung wert legen, mit offeneren Systemen besser bedient. Bei Golem.de (https://www.golem.de/news/smarte-lautsprecher-im-test-jbl-spielt-apples-homepod-gleich-doppelt-an-die-wand-1806-134922.html) war zum Beispiel der JBL Link (300 und 500) im Blindtest klanglich (deutlich) besser als der HomePod. Ob das jeder so sieht, steht natürlich wieder auf einem anderen Blatt.

    • @rudluc: Ich sehe es auch so wie du. Bin ich jetzt auch krank keine 700€ für 2 Lausch-Pods auzugeben 😉

    • Nicht erst in 5-6 Jahren! Ein Apple Gen 1 Gerät hat nur maximal 3 Jahre bis es Elektroschrott ist! Das war schon immer so. Jüngstes Beispiel, die Apple Watch Gen 0, der Support wurde gerade beendet, nach nur 3 Jahren.

  6. Sebastian says:

    Store-Verfügbarkeit sieht noch ziemlich mau aus. Der nächste „verfügbare“ Apple Store wird bei mir Dresden angezeigt. Ich sitze in München und wir haben zwei Stores. Online ordern geht aber bereits.

  7. Als eines der größten Mankos des HomePod zähle ich, dass man nicht einfach einen beliebigen Radiosender abspielen kann. Der Umweg über eine entsprechende iOS-App und das Streaming über Airplay 2 ist nicht gerade komfortabel. Ein meiner Meinung nach sehr wertvoller Siri-Befehl: „Hey Siri, spiele den Radiosender Bayern 3.“ läuft ins Leere. Schade…

  8. Bestellt!
    Lieferung 28.06. – 03.07.
    Ist jemand früher dran? Bin ich schon zu spät als „Early Adopter“? 😉

  9. Ich bin durchaus Apple-Nutzer, aber dennoch stört mich der Preis. Und auch wenn ich nicht bereit bin, jeden Preis für ein neues Apple-Produkt zu bezahlen, interessiert mich der HomePod trotzdem. Und ich bin sicher, dass es noch mehr Nutzer wie mich gibt, insofern halte ich den Hinweis darauf, dass einen als Apple-Nutzer der Preis ja ohnehin nicht interessiert, nicht für allgemein gültig.

    • So ist es. Es gibt genügend Apple-Produkte, die gemessen an der Konkurrenz völlig überteuert sind und von denen man als klar denkender Mensch nur abraten kann. Andere wiederum sind sehr wohl preislich interessant oder sie bieten eine Qualität oder Features, die die Konkurrenz nicht bietet.
      Die aktuelle HomePod-Generation gehört m.E. nicht dazu und deshalb werden sie sich auch nicht durchsetzen. Apple sollte daraus lernen und die Beschränkungen entfernen.

  10. Sebastian says:

    Heute im Store abgeholt. Sollte mit iOS 11.4 nicht eigentlich Kalenderzugriff kommen? Siri kann jedenfalls nicht auf meine Kalender zugreifen.

  11. Ich fahre fast ausschließlich mit Apple -OS, iOS und MacOS , wegen des guten Screenreader-Supports – dennoch: für 399 Euro – also 50,– Euro mehr bekomme ich derzeit ein Sonos Play One -Bundle – also echtes Stereo mit einem gut klingenden vollaktiven 2-Wege-Lautsprecher . Geht mit allen möglichen Musikdiensten inscl. Apple-Music und auch jetzt schon mit „Frickeln“ per Airplay , bald offiziell auch mit Airplay 2. Eingebauter Amazon-Sprachassistent. Also best of many Worlds. Und gutes HiFi , wenn man die Loudness rausnimmt – für nicht gehörvernichtende Lautstärken durchaus völlig ausreichend. Warum sollte ich mir einen Homepod anlachen ? Apple kann gute Smartphone- und Computer-OS und Hardware bauen. Auch die Airpbuds klingen in meinen Ohren gut. Aber der Airpod – die Entwicklungskosten hätte man sparen können , dafür nativ neben Airplay 2 Googles Chromecast in iOS einbinden und alles wäre bon.!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.