Apple: „Everyone Can Create“ und neue Versionen der iWork-Apps vorgestellt

Neben dem neuen iPad hat Apple heute auch noch Neuerungen im Bereich Software vorgestellt, im anderen Artikel habe ich das schon kurz angeschnitten. „Everyone Can Create“ stellt dabei einen kostenlosen Lehrplan dar, der sich in bestehende Lehrpläne einbinden lässt und die Vorteile der Nutzung des iPads im Unterricht voll ausspielt. Abgedeckt werden die Bereiche Zeichnen, Musik, Filmemachen oder Fotografie, die allerdings nicht auf einzelne Fächer zur Integration beschränkt sind.

„Everyone Can Create“ ergänzt dabei das Apple-Programm „Jeder kann programmieren.“ Zusätzlich hat Apple Schoolwork angekündigt, eine App für Lehrer, die dabei hilft, den Überblick über Fortschritte der Schüler zu behalten und die auch zur Erstellung von Aufgaben genutzt werden kann. Schoolwork baut dabei auf dem Erfolg der Classroom-App auf, die schon länger verfügbar ist. Classroom kommt unterdessen auch auf den Mac, so soll Lehrern eine noch einfachere Verwaltung ermöglicht werden.

Außerdem interessant für Lehrer und Schüler: Sie erhalten 200 GB iCloud-Speicherplatz kostenlos. Nicht nur das iPad hat heute Unterstützung für den Apple Pencil erhalten, sondern auch beliebte Software von Apple: iWork.

Sowohl Pages als auch Numbers und Keynote können mit Stift genutzt werden. Dazu zählen Kritzeleien in den Dokumenten ebenso wie das als Beta gestartete Smart Annotation in Pages. So können Anmerkungen gemacht werden, ohne das Dokument an sich zu verändern.

Unabhängig von der Unterstützung des Apple Pencil gibt es in Pages nun auch einen Presenter-Modus, man kann sich Text darüber wie auf einem Teleprompter anzeigen lassen. Und es lassen sich mit Pages nun Bücher erstellen (iBooks Author), das hatte ich ebenfalls schon im iPad-Artikel erwähnt.

Das sind zwar keine riesigen Updates, aber gerade im Bildungsbereich können sie schon sehr interessant sein. Was die Pencil-Unterstützung angeht, dürfte diese aber auch für zahlreiche Privatpersonen zu den besseren Neuerungen zählen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Neue Version von iWork. Ich hatte kurzzeitig Hoffnung geschöpft, dass man die App langsam wieder professionalisiert. Tja zu früh gehofft. Damit bleibt es ein abgespecktes Programm für den Heimgebrauch und nun auch Schulkinder – irgendwie letztlich konsequent.

  2. Da sämtliche Daten in der iCloud gespeichert werden tritt in der EU die DSGVO ein. Es ist kaum Vorstellbar das Schulen sich auf diesem dünnen Eis bewegen wollen.
    Trotzdem finde ich es eine tolle Weiterentwicklung seitens Apple.

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