Amazon Locker: Mittlerweile rund 400 in Deutschland

Man darf davon ausgehen, dass Amazon einer der größten Kunden bei Hermes und DHL ist. Man redet seitens DHL das Ganze zwar immer klein, doch die Wahrheit ist eine andere. Und so dürfte man schon genau hinschauen, was Amazon da so treibt. Denn mittlerweile liefert man auch in Deutschland in einigen Gebieten unter „Amazon Logistics“ selber aus – und auch das Locker-Angebot wächst.

Die gibt es mittlerweile seit Sommer 2016 auch in Deutschland. Im September 2017 startete man mit dem Ausbau des Ganzen. Nannte man damals 180 Amazon Locker, so  sind es nun rund 400, wie ein Sprecher von Amazon gegenüber der WirtschaftsWoche mitteilte.

Für viele Nutzer ist es bequemer, sich seine Waren direkt an die Box liefern zu lassen, so gibt es zumindest keinen Stress mit Paketboten, die nicht klingeln, die Pakete irgendwo abgeben oder denen, die keine Benachrichtigungskarte einwerfen.

In Summe ist man freilich weit entfernt von den Packstationen von DHL. Die haben rund 3.400 in Deutschland platziert. Diese werden allerdings nicht mehr eine so hohe Auslastung wie bisher haben, sollte sich Amazon entscheiden, sein Locker-Angebot knallhart auszubauen und selber mehr in Sachen Auslieferung zu machen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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27 Kommentare

  1. Das kann man nur begrüßen. Ich bestelle eigentlich nur noch zu Paketshops.
    Wenn so ein Teil bei mir in der Nähe wäre, würde ich es nutzen.
    Die klassische Zustellung funktioniert hier (Hamburg) mittlerweile nur noch schleppend. Die Arbeitsbedingungen von DHL und Co. haben tragen wohl ihre faulen Früchte.

    • Auch zu den Paketstation müssen die Pakete geliefert werden. Aber Recht hast du natürlich trotzdem. Ich halte es auch für absolut unnötig, dass die Pakete zu jedem vor die Haustür geliefert werden.

    • DANKE!
      Genau das habe ich mich die gesamte Zeit gefragt. Wäre auch für den WirtschaftsWochen-Artikel eine schöne Info gewesen.
      Anscheinend muss ich aber noch etwas auf den test des Lockers warten… xD

  2. Ich hätte gerne so eine Packstation auf meinem Grundstück. Dann hole ich die Pakete wie meine Briefe.

  3. Dhl hat es geschafft dass ein Großteil meiner Päckchen, in den letzten Monaten, neu verpackt werden musste, wegen defekter Umverpackung, die Lieferzeit verzögerte sich dadurch sehr stark. Dhl hatte ständig neue Fahrer/innen,die auch ständig gewechselt haben, das hat mir garnicht gefallen. Nachdem jahrelang alles gut ging denke ich das Dhl Probleme hat.

    Amazon Logistics, muss erst noch richtig anlaufen, eine Bestellung von vor zwei Wochen kam nie bei mir an, der Status der Bestellung steht immer noch auf Rücksendung, da hat sich wohl jemand das Päckchen unter den Nagel gerissen. Mein Geld habe ich zurück erhalten. Da frage ich mich wie das läuft, wenn der Fahrer behauptet er hätte es bei mir abgegeben? Generell kommen die Päckchen nie pünktlich wie versprochen einen Tag später, weshalb ich jetzt auch Prime gekündigt habe, warum soll ich Prime bezahlen wenn meine Lieferung sowieso normal ankommt? Generell kamen meinen Sendungen, mit Prime Abo, nicht viel schneller an als ohne Prime.

    Ob Amazon Logistics, mit Privaten Fahrern, Sinn macht? Ich bin mal gespannt wieviele Sendungen „verloren“ gehen.

    • Amazon Logistics ist zumindest bei mir ne Katastrophe… Pakete einfach auf den Balkon im EG gelegt/geschmissen…. Ich habe die Wohnung im 3.OG.
      Pakete angeblich bei mir abgegeben waren dann aber bei irgend nem Nachbarn….
      Irgendwo klingeln weil sie den Namen nicht ablesen können und dann den Namen per Smartphone vorlesen lassen weil es mit dem lesen an sich halt auch nicht soweit her ist.

      Wenn du denkst du hast mit Hermes und DHL alles erlebt Amazon Logistik toppt das alles.

      Packstation war am Anfang gut… Dann begann DHL nicht Packstation Kunden mit Kärtchen dort hinzuschicken und wusch waren die Stationen immer voll so das du Tage warten musst bis dein Paket dort ankommt… Oder gar umgeleitet wird in ne andere Box oder Postfiliale.

      Ich bevorzuge das Packstation oder Amazon locker System sofern sichergestellt ist das dort nicht der Flaschenhals ist.

  4. Bei Amazon Logistics habe ich das Gefühl, dass die Fahrer unter ganz fürchterlichem Erfolgsdruck stehen. Der äußert sich dann so, dass in der Spielstraße geheizt wird als ob es kein Morgen gibt und dass die Pakete offen vor der Tür stehen, mit einer Zustellnachricht „an einem sicheren Ort deponiert.“

    • Bei mir gibt der Fahrer von Amazon Logistics das Paket ab, ohne mich nach dem Namen zu fragen und ohne Unterschrift oder ähnliches. An meiner Tür hängt aber noch der Name meiner Vormieterin.

      Nachher steht da das er das Paket bei mir abgegeben hat, das stimmt zwar aber er kann es ja nicht wissen. Wenn irgend jemand anderes die Tür in dem Moment aufmacht, bekommt einfach der das Paket.

      Ziemliches Chaos bei denen.

  5. chilibrenntzweimal says:

    Ich bevorzuge Hermes Shops, wir haben ne Tankstelle als Hermesshop, die haben bis 23 Uhr offen, ein Kiosk ist auch ok, wenn die lange offen haben Bei Kiosken und Tankstellen kann man auch Sonntags abholen, finde das ok.
    Man bekommt ne email, dass man abholen kann.
    Zu Prime, wie oben steht hat der Nutzer wegen zu langer Lieferzeit gekündigt, aber prime ist doch viel mehr als Versand, wenn man prime Video und die anderen Dienste nicht schaut kann man es kündigen, ich streame Serien via Prime Video, meine Lieblingsserien sind bis auf die neueste Staffeln vorhanden und für die neuesten Staffeln bucht man ein Monat Sky ticket und fertig.
    Wie gesagt nur für den Versand würde ich das nicht nehmen, die Dienste sind toll.

    • Prime Versand funktioniert schon lange nicht mehr wirklich, deswegen würde ich keinen Cent mehr dafür zahlen. Aber ich schaue mittlerweile viele Serien auf Prime.

      Die haben eine echt gute Auswahl, besser als Netflix und preiswerter. 2x Mal im Jahr buche ich Netflix für 1 Monat und dann habe ich noch ein paar geile Serien mehr.

      • Bei mir klappt Prime Versand noch gut, wobei ich auch damit leben könnte, wenn es das nicht täte. Amazon verlängert nämlich auf Nachfrage Prime um einen Monat, falls sie die Liefergarantie nicht erfüllen können.

      • Das ist richtig. PrimeVersand war zu Anfang ein ruckzuck Versand. Am nächsten oder übernächsten Tag war das Paket da. Heimlich geändert im Kleingedruckten zu: Ab Versandbereitstellung Lieferung am nächsten Tag. Dann dauert die Bereitstellung mal 3 Tage… Später haben sie noch diese Sch** Kategorie der Kleinartikel erfunden, die man nur als „Beigabe“ mitbestellen kann, damit man nicht immer nur 5€ Artikel in einer Bestellung bestellt.

    • Ich halte die Shops auch für die beste Idee. Das sichert sicher nicht, aber unterstützt die Existenz dieser Shops.

      Lass uns weiter alles bei Amazon kaufen und uns gleichzeitig darüber aufregen, dass in unseren Städten nur noch 1 Euro-Resterampen, Wettbüros und Spielhallen gibt.

      Und der nächste Schritt ist eigentlich auch nahezu getan. Nun gehen auch Webshops pleite, weil bei Amazon ja alles so schön praktisch und günstig ist, oder wir uns überhaupt keine Gedanken mehr machen über unser handeln.

      Mich werdet ihr nie an einer Amazon-Station sehen. Mich erlebt ihr immer besonders freundlich zu unseren DHL-Fahrern. Die machen einen guten und harten Job.

      • Peter Brülls says:

        Ach je, das höre ich so oft, aber die traurige Realität ist, dass ich bei Amazon vor allem Dinge kaufe, die es in den Innenstädten noch nie gab.

        Ausnahme: Bücher, aber die kaufe ich mittlerweile eh vorzugsweise digital.

        • Ach je, ich verteufel doch den eCommerce nicht, im Gegenteil. Aber ich verteufel dieses reflexartige Kaufen bei Amazon. Inwischen „googeln“ wir nur noch und „suchen“ nicht, bald werden wir nur noch „amazonen“ und nicht mehr „kaufen“. Verständlicher was ich meine?

          Und wenn du es so oft hörst, muss schon ein Funken Wahrheit darin stecken.

          • Peter Brülls says:

            Nein, muss es nicht. Das ist ein schlichter logischer Fehler, Argumentum ad numerum/Argumentum ad populum.

            Für mich kann ich es ziemlich ausschließen, habe gerade mal in meine Einkaufsliste geguckt. Locker 90% Produkte, die eigentlich unspektakulär sind, die man aber in Innenstädten nicht kriegt.

            Der Erhalt von Innenstädten als Einkaufswelt ist auch kein Selbstzweck. Es ist schließlich banaler Konsum, war es auch schon den den 70ern und 80ern.

  6. Der Amazon Locker hat im Vergleich zur Packstation einen riesigen Vorteil – man muss sich am Locker nicht anmelden o.Ä., man muss nur den Code einsannen oder eingeben – ich nutze das Angebot sehr gern! DHL muss aufpassen und vielleicht auch eine Lösung anbieten, bei der auch nur ein Code eingescannt werden muss.

    • die packstationen funktionieren auch mit code…. machen die fahrer ab und an wenn das paket nicht zugestellt werden kann. dann bekommt man ein Zettel mit Code drauf, den scannst du ganz normal an der station und schon kommt das paket raus … halt wie bei locker 😉

    • Peter Brülls says:

      Bei unserer Packstation hat man gerade den Kartenleser abgebau. Jetzt kann man die Numme und dann TAN manuell eingeben.

  7. Bei Amazon Logistics freue ich mich jedesmal auf Schnitzeljagd. Das Paket ist dann irgendwo bei der Nachbarin im EG auf der Terrasse, natürlich ohne Infozettel, ohne Kenntniss der Nachbarin. Lediglich die E-Mail weist auf Ankunft hin.
    Schön war es einmal, als das Paket durchnäßt vom Regen war.

    Auch sonst mal „Phantom“-Klingel, ohne Infozettel wieder. Nur E-Mail.
    Gewartet wird keine 10 Sekunden und schon ist der Bote weg. Paar mal war ich zufällig an der Klingel und hab den Boten noch gekriegt.

    Ich frag mich unter was für bemitleidenswerten Arbeitsbedingungen diese Jungs und Mädels arbeiten müssen.. Schön kann es dort kaum sein.

  8. Die neueste Amazon Logistics Fehlermeldung die ich bekomme ist, „Nicht zustellbar – Adresse nicht existent“. Anscheinend ist einen Paketboten der Weg in den Vorort zu weit.
    Eine Lieferung am Vortag kamen ohne Probleme an.

  9. Amazon Logistics ist schon fein. Dort stimmt dann auch der Liefertag. Insbesondere bei DHL verzögern sich die Pakete immer häufiger um 1-2 Tage – selbst nach der Paketankündigung durch DHL.

    Mit Amazon Logistics ist mir das bisher noch nicht passiert. Der Bote klingelt auch immer oder bringt es zum Wunsch-Nachbarn. Bei DHL wird es regelmäßig zum Nachbarn gebracht obwohl jemand zu Hause war.

  10. Martin Deger says:

    Bei uns funktionieren alle Paketdienste einwandfrei. DHL, Amazon Logistics, Hermes, DPD, UPS, DHL Express (für same day) und sogar GLS. Manchmal finden Sie unsere Adresse nicht gleich, dann wird angerufen. Wunschort funktioniert auch bei DHL, Hermes und DPD; bei Amazon auch aber nicht immer am angegebenen Platz. Pünktlich ist es auch meistens (ca. 95%). Von geschätzt 1000 Paketen in den letzen drei Jahren sind nur 2 verschollen, 1 wurde zurückgeschickt und 3 wurden nach erfolglosen Zustellversuchen am nächsten Tag noch einmal zugestellt. DHL und Hermes nehmen die Retouren problemlos mit. Wir wohnen aber auch in einem Einfamilienhaus in einem kleinen Stadtteil einer mittelgroßen Stadt am Rand einer Großstadt und meistens ist jemand im Haus. Daher brauche ich diese Locker nicht, kann aber auch verstehen, dass sie sehr nützlich sind, wenn man nicht die Möglichkeit für einen sicheren Wunschort hat und tagsüber nicht zuhause ist.

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