Amazon Alexa: Viele Nutzer, nur wenige kaufen aber darüber ein

Amazon Alexa, eine durchaus interessante Sprachassistentin, die mittlerweile nicht nur in den Echos von Amazon zu finden ist, sondern auch in Lautsprechern anderer Hersteller.

Laut The Information gebe es in freier Wildbahn rund 50 Millionen Alexa-angetriebene Lautsprecher. Das Einkaufen über einen Alexa-Lautsprecher ist allerdings weniger beliebt, wie interne Dokumente beweisen sollen.

Über rund 2 Prozent der Lautsprecher soll 2018 auch eingekauft worden sein. Die meisten Nutzer schnüffeln aber nur in die Funktion rein, steigen dann jedoch vor Abschluss aus. Für mich nachvollziehbar, will man doch sicherlich in vielen Fällen auch die Ware anschauen und vergleichen – das ist bei reinen Lautsprechern in der Form ja nicht möglich.

Und wenn ich eh auf einer Webseite schaue und vergleiche, dann bestelle ich ja nicht separat über Amazon Alexa, sondern klicke mich zum Ergebnis auf der Webseite durch und schließe dort den Kauf ab.

Für mich sind diese ganzen smarten Lautsprecher deswegen kein verlängerter Arm in den Handel, sondern lediglich Zentrale für diverse Steuerungen im Smart Home sowie als Musikabspieler und Beantworter für Fragen. Und ich denke, dass viele unserer Leser dies auch so sehen.

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caschy

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16 Kommentare

  1. Alexa weckt, steuert bei mir Lampen, einige Steckdosen, liest Hörbücher vor und spielt (ab und zu auch die gewünschte) Musik. Die Option über Alexa einzukaufen, habe ich nach einigen unbeabsichtigten Angeboten, etwas in den Einkaufskorb zu legen, sehr fix deaktiviert. Es mutet auch mir etwas merkwürdig an, Einkäufe ohne tatsächliche Inaugenscheinnahme vorzunehmen.

  2. Ja wurde bei mir auch als erstes deaktiviert. Einzig um das geräteabhängige Amazon Music-Angebot nutzen zu können einmalig kurz aktiviert.

  3. Einkaufen über Echo ist doch viel zu umständlich, will ja Preise vergleichen und das auch vor mir sehen. Im Übrigen wird auf Amazon auch nicht immer gleich das günstigste Angebot angezeigt.

  4. Kein Wunder….jeder der schon einmal via Alexa bestellt hat, kennt die Probleme.

    Alexa erkennt einfach nicht den gewünschten Artikel. Was nicht ungewöhnlich ist, es gibt Zig-Millionen Artikel auf Amazon und von jedem Artikel Variationen.

    Bestelle ich in besten Hochdeutsch….okay…in gut verständlichem Hochdeutsch einen Artikel, geht es mit an 99%iger Wahrscheinlichkeit schief.
    Alexa bietet dann diverse Artikel an, überwiegend falsch oder nicht exakt der Artikel, in der Version welche man möchte.
    Handelt es sich dann noch um einen sogenannten PLUS-Artikel ist der Sprachroboter raus, dann kommt nur noch Mist!

    Ist man gewillt sich zu quälen, dann sollte man den Versuch wagen…um dann irgendwann wie das „HB-Männchen“ im Raum rumzuspringen….;-).

    Schließlich greift man entmutigt zum Tablet und bestellt darüber. Solange die Spracherkennung noch nicht ausgereifter ist, solange ist Bestellung via Alexa KEINE OPTION.

  5. Frank Ingendahl says:

    Einkaufen mit Alexa, das wird doch ein Ü Ei, so gut wie die die Sachen versteht und auf die Einkaufsliste legt. Bevor das nicht vernünftig funkioniert, habe ich den Einkauffunktion komplett deaktiviert, bevor man mir ein Uboot schickt was fliegen kann. 🙂

  6. Wer bitte verwanzt sich freiwillig?
    Als mit menschlichen Schnüfflern Aufgewachsener kann ich diese ganzen sprechenden Zylinder nicht wirklich nachvollziehen. Sorry caschy.

  7. Ich nutze auch Alexa als Steuerung für meine Sonos-Lautsprecher und hab noch nen Dot extra . Einkaufen tue ich auch noch im Web per Browser oder im Laden smile .
    Als blindem Menschen ist mir die Interaktion mit EDV-Systemen der Sprachausgabe schon sehr lange vertraut und ich nutze gern auch die Möglichkeit ein Gerät mal ganz ohne Display nur per Sprache zu steuern.
    Und von wegen „Wanze“: jedes Smartphone , ja selbst ältere Feature-Phones konnten mit wenigen Eingriffen als „Wanze“ funktionieren. Nicht das Gerät macht die „Wanze“ sondern wie wir damit umgehen.

  8. Übrigens: ist das dann nicht eigentlich ein „Flop“ für Amazon? So preiswert wie sie die Speaker raushauen wollten sie doch damit sicher Käufe von Alexa-Nutzern pushen. Wenn sie jetzt merken daß das nicht so funktioniert , was dann ?
    Werden die Dinger Abo-Pflichtig, funktionieren also nur noch mit Prime o. ä.? Mehr Werbung ? Oder werden sie in Zukunft teurer verkauft werden?
    Irgendwie wird Amazon sicher auf den ausbleibenden „Alexa-Kaufrausch“ reagieren…

  9. David Barrau says:

    Ebenfalls habe ich Alexa DOT und Plus & Google Home. Einkaufen tue ich auch weiterhin auf der Homepage & Webseiten. Die Gründe dafür wurden ja genannt. Einen Test Kauf habe ich auch schon mal probiert. Zahnbürsten . Ansonsten steuern sie Lichter TV „Routinen“ (die Option ist genial) Musik Podcasts Hörspiele nachts zum einschlafen.
    Skill’s, die wichtigsten sind für mich aktiv. Nachschauen ob es neues an Skills angeboten werden, inzwischen eher selten. Anfangs #täglich, wöchentlich, jetzt monatlich

  10. Der Vorteil über Alexa einzukaufen, liegt vor allem darin, dass bei kleinen Bestellungen häufig die ansonsten online verlangten Versandkosten entfallen. Es kann sich also durchaus lohnen.

  11. Habe auch ein paar mal per Echo bestellt, weil man früher damit auch Plus-Produkte ohne die 20€ MBW kaufen konnte. Das ganze war immer so umständlich, dass wenn ich über App oder Website hätte bestellen können, es sofort gemacht hätte. Meistens sitzt man dann eh mit der App daneben, damit man die genaue Bezeichnung hat. Das ganze ist einfach viel zu umständlich und viel zu unflexibel.

    • Inzwischen kann man doch Plus-Produkte am PC in den Warenkorb legen, und dann über Alexa den Warenkorb (ohne Mindestbestellwert) bestellen.
      Und mit einem Echo Show erlebt man auch keine Überraschungen 😉

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