Google Move Mirror: Ihr tanzt und die KI lässt die Bilder mit euch tanzen

Google hat mit Move Mirror mal wieder einen kreativen Einsatz von KI-Techniken vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein neues Experiment, das ihr bereits selbst online voll auskosten könnt. Was genau der Google Move Mirror macht? Nun ja, ihr könnt vor eurer Webcam herumhampeln. Die Software erfasst dabei im Browser eure Bewegungen und gleicht sie mit einer Datenbank aus 80.000 gespeicherten Fotos ab. Unter den Bildern sind Aufnahmen aus den Bereichen Sport, Kampfsport, Tanz etc. Der Move Mirror sucht nun zu euren Bewegungen die passenden Bilder aus der Datenbank und spiegelt sie quasi. Auf diese Weise könnt ihr dann witzige GIFs erstellen.

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Video-Link: https://youtu.be/JvzkFJW6LIU

Obiges Video stellt den Move Mirror dann auch nochmals vor. Coole Idee, zumal ihr die GIFs dann natürlich mit Freunden teilen könnt. Derlei Experimente, welche auch die Nutzer amüsieren, zählen ja zu Googles Spezialitäten. Da erinnere ich mich etwa an Scrying Pen, das Olli im April beschrieb. Scrying Pen sagt beim Kritzeln voraus, was ihr da gerade zeichnen wollt. Der Move Mirror wiederum erkennt eben eure Bewegungen und Körperpositionen. Klar hat diese Technik für die Zukunft viel Potential, um etwa auch weiterführende Animationen zu basteln und für Avatare Verwendung zu finden.

Google nutzt für den Move Mirror laut eigenen Aussagen auch PoseNet. Damit kann man eben die Menschen und ihre Körperhaltungen effizient in Fotos und Videos erkennen. Dadurch gleicht man dabei eure Positionen mit denen auf 80.000 Fotos aus der Datenbank ab. Dann wird das beste Match eingeblendet. 80.000 Fotos sind natürlich eigentlich verhältnismäßig wenig. Wollte man die Tanzeinlagen noch weiter treiben und die Bewegungen präziser abbilden, wäre sicher eine deutlich größere Basis an Bildern notwendig.

Auch Tensorflow.js dient für den Move Mirror als Basis. Durch diese Bibliothek kann das maschinelle Lernen direkt am Gerät bzw. im Browser stattfinden. Entsprechend werden eure Bilder übrigens nicht irgendwo bei Google nun auf einem Server gespeichert. Falls ihr noch mehr zu den technischen Hintergründen erfahren wollt, könnt ihr auch hier einmal reinlesen.

Online ist der Move Mirror hier für euch zu finden. Ich hoffe ihr habt viel Spaß beim Ausprobieren!

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. O.O meine Augen sind wohl zu alt für dieses Geflimmer 😀

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