Google Books startet in Deutschland: Bücher kaufen nun via Google Play möglich

14. Juni 2012 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: caschy

Nun ist es also soweit, der „Kampf der Giganten“ kann bald richtig losgehen. Wir halten fest, Musik und Bücher findet man sowohl bei Amazon, als auch bei iTunes, bei Google war bisher Schmalhans Küchenmeister. Angeheizt wurde die Stimmung dann noch durch die Tatsache, dass auch hierzulande der Amazon AppStore an den Start geht.

Damit würde Amazon dann auch noch Android-Apps verkaufen und mit der täglichen kostenlosen Pro-App einen nicht zu unterschätzenden Vorteil haben. Wie die Überschrift verrät, Google Books ist jetzt in Deutschland nutzbar und man findet dort bereits nach Kategorien sortiert einige Bücher vor (auch viele kostenlose!), die sich käuflich erwerben lassen. Für Leseratten sicherlich klasse, Musikliebhaber müssen anscheinend noch warten. Aber ich sag mal so: Google Music in Deutschland – ick hör dir trapsen! (danke Burak!)



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24 Kommentare

Rudi 14. Juni 2012 um 07:02 Uhr

Seit es Kindle und Co gibt, lese ich wieder viel mehr Bücher, ca. 80% davon paperless.

max 14. Juni 2012 um 07:16 Uhr

…hoffentlich folgt auch Österreich bald.

Martin 14. Juni 2012 um 08:02 Uhr

@Rudi
Ich kann mit Büchern auf dem Kindle oder anderen Tablets nichts anfangen. Ich hab es immernoch gerne in Papierform in der Hand.

Rast 14. Juni 2012 um 08:17 Uhr

Toll und in der Schweiz gehts weiterhin nicht 🙁

Aldjinn 14. Juni 2012 um 08:22 Uhr

Ist Google Books eigentlich an die deutsche Buchpreisbindung gebunden? Oder kann man da auch mal auf Sonderangebote hoffen?

Sarge 14. Juni 2012 um 08:51 Uhr

Dank Buchpreisbindung wird sich da mit Sicherheit kein „Kampf der Giganten“ entwickeln. Zum Leidwesen der Verbraucher.
@Rudi
Lese auch viel mehr Bücher seit dem Kindle.

Jens 14. Juni 2012 um 09:03 Uhr

Dank der Buchpreisbindung ein netter, aber völlig unnötiger Release. Der einzige Punkt mit dem Google hier Punkten könnte ist eine größere Auswahl an eBooks (in deutsch und englisch), dann wäre das ein echter Mehrgewinn.
Interessant wäre für deinen Artikel noch gewesen, in welchem Formaten die Bücher angeboten werden und wie es mit DRM aussieht. Kann ich die Bücher ohne Probleme auf mehreren Kindel lesen? Kann ich sie überhaupt auf einem Kindel lesen (ohne das Format zu ändern)?

Oettinger 14. Juni 2012 um 09:03 Uhr

Hmja, nach mehreren Stichproben sehe ich exakt die gleichen Preise wie die Kindle Versionen.
Irgendwie kein guter Motivationsgrund für mich – Allgemein und vor allem zum Marktstart hätte ich von Google schon mehr erwartet.

In was für einem Format hat man die Bücher denn vorliegen?
„Normales“ ePub wäre ja zumindest ein Argument um zukünftig Platform- und Händlerunabhängig zu sein.

Regards

Jens 14. Juni 2012 um 09:09 Uhr

Einfach bei den Büchern oben auf den Reiter „LESEN – SO GEHT’S“ klicken. Unten kann man sich dann das ePub [un pdf] runterladen.
Klickt man auf „Mehr“ um mehr zu erfahren kommt man allerdings zu „Die von Ihnen angeforderten Informationen wurden leider nicht gefunden.“

Edit: Das Runterladen des ePub klappt aber bei meinen Versuchen auch nicht immer. Bei einigen Büchern bekomme ich einen 404. 🙁

Jörg 14. Juni 2012 um 09:21 Uhr

Grundsätzlich eine prima Sache. Als nächstes sollte Google aber seine Zahlarten pimpen. Ausschließlich den Kauf via Kreditkarte anzubieten ist nicht ganz auf der Höhe der Zeit.

Yu 14. Juni 2012 um 09:23 Uhr

Wie sieht es bei Google Books eigentlich mit der Verfügbarkeit aktueller Titel und mit DRM aus? Mein Grund für Amazon iat aktuell:
1. Wenn schon DRM, dann aber bitte trotzdem auf allen mobilen Endgeräten verfügbar, ohne vom DRM etwas zu merken (daher ist Adobe DRM uninteressant),
2. Das Angebot an (englischen) Büchern ist sehr gut und idR fair bepreist.

Simon 14. Juni 2012 um 09:35 Uhr

Also bei meinem Android Phone steht im Play Store weiterhin die Meldung „Dieser Artikel ist in Ihrem Land nicht verfügbar“ wenn ich Google Play Books installieren will.

Dominik 14. Juni 2012 um 10:02 Uhr

Google Books ist nett aber ein weitere Schritt zu „alles bei Google“.

schisser 14. Juni 2012 um 10:25 Uhr

Welches Format haben denn die Bücher von Google, und gibt es vernünftige Reader für diese? Auf nem normalen Adroid-Tablet / Handy werde ich sie bestimmt nicht lesen.

Kidle ging mir immer auf den Keks, da es eine Isel-Lösung ist. Sonst hätte ich mir gewiss einen Kidle-Touch gekauft, die Idee finde ich nämlich richtig gut, und der Reader ist super.

Dagobert 14. Juni 2012 um 11:23 Uhr

Also Formate:

Lesen kann man direkt im Browser mittels JavaScript. Alternativ gibt es eine Android (2.2 oder höher) bzw. iOS (3.0 oder höher) App.
Für eBook-Reader wird noch zusätzlich ePub angeboden, leider mit Adobe DRM. Damit ist der Kindle erstmal außen vor (oder man nutzt ineptpdf bzw. das darauf aufbauende calibre plugin)

Kostenlose eBook sind aber auch im ePub DRM frei. (zumind. mein Wilhelm Tell)

Nachzulesen hier
http://support.google.com/goog.....&rd=1

KChristoph 14. Juni 2012 um 12:43 Uhr

„Kampf der Giganten“ – Warum gibt es „Giganten“ ?
Meine Meinung:
Wir haben vergessen, vergessen, z.B. auf kleine feine Buchhandlungen mit wohltuendem Ambiente zu schauen …
Es geht nichts über papierne, direkt in die Hand zu nehmende Bücherseiten – Genuß pur, vorausgesetzt man hat das „Passende“ gewählt …
Mein aktueller Favorit: „… und wählte fünf glatte Steine“ von Ann Fairbairn >> http://goo.gl/U4HS5
Ich lass‘ die „Giganten“ so weit wie irgendwie möglich links liegen.

Korph 14. Juni 2012 um 16:57 Uhr

Dank der Buchpreisbindung ein völlig unnötiges Feature von Google. Für die 2-3 gesparten Euronen pro digitaler Version ist der Mehrwert für mich nicht gegeben.

Mein Vorschlag an die Verlage: „Macht jedes Buch (analog) 2-3 Euro teurer und die digitale Version ist mit dabei. NUR digital ist dann um die Hälfte billiger als das analoge Buch.“

Das hätte auch was von ökologisch und ökonomisch als Vorteil.

Michael 14. Juni 2012 um 21:27 Uhr

Hat sich hier noch keiner die Android-App runtergeladen und ein paar Gratisbücher gezogen? Das ist – der Hammer! Das sind echte Bücher, Google hat eine super-smoothe Animation zum Umblättern eingebaut und dazu, wenn man das Tablet horizontal hält, eine zweiseitige Ansicht. Blättert einfach mal langsam um, das sieht so aus und fühlt sich an wie ein echtes Buch, so aus Papier und so. Absolut Genial, probiert es mal aus. Da kann aber jeder Kindle einpacken gegen.

Dieter 14. Juni 2012 um 22:12 Uhr

@Jens, zu deiner Frage mit den Formaten und DRM schau einmal hier,
http://www.e-book-news.de/e-bo.....k-handler/

Uwe Werner 15. Juni 2012 um 19:58 Uhr

Google Music, was ja ein Teil von Google Play ist und z.B. in den USA und hierzulande für einige wenige Betatester, bereits gut läuft, kommt mit Sicherheit auch hierher. Ist nur eine Frage der Zeit

Sumser 16. Juni 2012 um 13:17 Uhr

So lange die Buchpreisbindung-Mafia hier weiter aktiv ist gibts keinen Cent von mir.




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