Zukunftsmusik: der Kühlschrank der Zukunft

Gestern Abend von Fabian (zuständig für Konzept, Gestaltung, Prototyp & Film) eine E-Mail bekommen, die auf das gleich folgende Video hinwies. Die Technologie basiert auf RFID, das Ganze ist nicht neu. Ich selber weiss, dass RFID nicht nur zu schönen Sachen genutzt werden kann, doch ich versuche halt immer nur das an Technik zu sehen, was Spaß macht und praktisch erscheint.

Und so werden wir vielleicht schon in naher Zukunft so agieren, wie das Mädel im folgenden Spot. Ja, ein erster Prototyp existiert bereits – wird auch im Video vorgestellt. Ich bin ja immer für alles Neue offen, was nen Stecker hat und deshalb ist der Spaß nun hier im Blog.

Hier einmal offizielle Infos:

Das Projekt entstand während dem Sommersemester 2011 an der HfG Schwäbisch Gmünd im Studiengang Interaktionsgestaltung. Es behandelt das Thema der Lebensmittelverwaltung in einem zukünftigen Szenario, in welchem RFID Tags auf Lebensmittelverpackungen gedruckt werden.  Diese können von RFID Readern im Haushalt ausgelesen werden, wo­r­auf­hin die Daten dem Nutzer an einem Terminal zur Verfügung stehen.

Das Terminal ist der Ort für leicht verderbliche Lebensmittel – der Kühlschrank. Dieser verfügt über eine große Front die in unserem Szenario als Touch-Display dient, um an die gewünschten Informationen zu gelangen. Das System ist so aufgebaut, dass wichtige Informationen, wie zum Beispiel bald verfallende Lebensmittel, auf den ersten Blick ersichtlich sind. Weitere Informationen, wie zum Beispiel ein digitales Koch- buch, Einkaufsmöglichkeiten oder eine Anzeige fehlender Zutaten eines Gerichts sind nur wenige Bedienungsschritte entfernt.

Frage an euch: nutzen wir so etwas in ein paar Jahren? Oder werden wir es weiterhin so wie ich machen? Durch „in den Kühlschrank schauen“ realisieren, was drin ist? Ich meine –  da brauche ich ja kein Display um zu sehen, dass die Wurst ein Gesicht und der Joghurt n Pelz hat…. So, ihr seid am Zug.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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48 Kommentare

  1. Hi Oldie !

    [Ironie]Oje, hast Du Liebeskummer ? 😮 [/Ironie]
    Nein, Spaß beiseite, aber wer will schon wissen, wann er / sie geht bzw. stirbt ?

    Das ist viel schlimmer als man in der Gegenwart darüber weiß, in welchem Zustand die betreffende Person sich gerade befindet… 😉

    @Restliche Kommentare

    Sehr interessant, da werden die Ansprüche doch noch mehr zugesetzt…

    LG, Florentine. 😉

  2. @Area30

    Aber es wird doch gerade soviel weg geworfen weil man sich eben einfach aufs MHD versteift und nicht schaut ob die Lebensmittel nun verdorben sind oder nicht. Ganz dem Motto „schnell es den Joghurt es ist 5 vor 12 in 5 Minuten musst du ihn wegwerfen“

    Viel interessanter wäre da ein Indikator auf Verpackungen der aufgrund der Luftänderung/Produktänderung oder was weiss ich mir anzeigt ob ich es noch essen kann oder es nicht mehr geniessbar ist

  3. Ich halte das alles für sehr sinnvoll, nicht nur für den KS! Noch besser wäre es gleich mit Augmented-Reality, gleich im Laden von Anfang an. Aber:
    Das kommt alles nicht, wie auch schon der KS mit Internetzugang, und hat einen einfachen Grund: Die ganze Lebensmittelwirtschaft verdient sich doch dumm und dämlich nur dadurch, dass die meisten Leute einkaufen und mittlerweile die Hälfte im KS vergammeln lassen. Würde der intelligente KS also ständig erinnern oder selbst entscheiden, wieviel und was man vernünftigerweise einkaufen soll, müsste unsere Lebensmittelindustrie also mit einen Verlust von ca. 50 Prozent rechnen. Auch die KS-Hersteller hätten durch die wesentlich geringere Belastung der Geräte weniger Gewinn durch neue Geräte zu befürchten. Fazit: Das will eigentlich niemand, und deswegen kommt es auch nicht!
    Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass Interessierte sich nach dem Einkauf sämliche Produkte einscannen, um diese dann mit einer Rezeptdatenbank/Online-Service verbinden, was man damit alles machen kann und was man evtl. noch braucht. Evtl. auch mit Verfallsdatum und einem Jahres-Rezeptprogramm. Sowas suche ich nämlich schon lange. Als Single selbst gesund kochen ist doch auch heute noch sehr beschwerlich.

  4. Also, ich weiss ja nicht wie das hier alle anstellen, aber ich muss Lebensmittel sicher nur im Promillebereich wegwerfen. Und das auch nur, wenn zB bei Milchprodukten die Verpackung beschädigt war und sie damit weit vor dem Ablaufdatum schlecht geworden sind (in den letzten 10 Jahren vielleicht an die 5 Produkte).

    Wie man mit dem Schlechtwerden von Lebensmitteln solche Probleme haben kann bzw. solche technische Geschütze deswegen auffahren will, ist mir ein Rätsel.

  5. caschy, der video link geht nimma 🙁

  6. Hähäh, ich hab auf jeden fall vor ein Paar tagen in meinem Rohbau ein Duplex Netzwerkkabel hinter den zukünfitigen Platz des Kühlschrankes gezogen. Man kann ja nie wissen was der KS in 10 Jahren so alles kann…

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