Zukunftsmusik: der Kühlschrank der Zukunft

Gestern Abend von Fabian (zuständig für Konzept, Gestaltung, Prototyp & Film) eine E-Mail bekommen, die auf das gleich folgende Video hinwies. Die Technologie basiert auf RFID, das Ganze ist nicht neu. Ich selber weiss, dass RFID nicht nur zu schönen Sachen genutzt werden kann, doch ich versuche halt immer nur das an Technik zu sehen, was Spaß macht und praktisch erscheint.

Und so werden wir vielleicht schon in naher Zukunft so agieren, wie das Mädel im folgenden Spot. Ja, ein erster Prototyp existiert bereits – wird auch im Video vorgestellt. Ich bin ja immer für alles Neue offen, was nen Stecker hat und deshalb ist der Spaß nun hier im Blog.

Hier einmal offizielle Infos:

Das Projekt entstand während dem Sommersemester 2011 an der HfG Schwäbisch Gmünd im Studiengang Interaktionsgestaltung. Es behandelt das Thema der Lebensmittelverwaltung in einem zukünftigen Szenario, in welchem RFID Tags auf Lebensmittelverpackungen gedruckt werden.  Diese können von RFID Readern im Haushalt ausgelesen werden, wo­r­auf­hin die Daten dem Nutzer an einem Terminal zur Verfügung stehen.

Das Terminal ist der Ort für leicht verderbliche Lebensmittel – der Kühlschrank. Dieser verfügt über eine große Front die in unserem Szenario als Touch-Display dient, um an die gewünschten Informationen zu gelangen. Das System ist so aufgebaut, dass wichtige Informationen, wie zum Beispiel bald verfallende Lebensmittel, auf den ersten Blick ersichtlich sind. Weitere Informationen, wie zum Beispiel ein digitales Koch- buch, Einkaufsmöglichkeiten oder eine Anzeige fehlender Zutaten eines Gerichts sind nur wenige Bedienungsschritte entfernt.

Frage an euch: nutzen wir so etwas in ein paar Jahren? Oder werden wir es weiterhin so wie ich machen? Durch „in den Kühlschrank schauen“ realisieren, was drin ist? Ich meine –  da brauche ich ja kein Display um zu sehen, dass die Wurst ein Gesicht und der Joghurt n Pelz hat…. So, ihr seid am Zug.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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48 Kommentare

  1. tja, was verbrät mehr strom? der kälte/energieverlust bei kühlschranköffnen, der wieder kompensiert werden muss, oder die ganze zusätzliche technik?
    ich find es schon geil, wenn mir mein kühlschrank sagt: iss den yogi oder morgen wirfst du ihn weg. oder wenn ich von unterwegs mit meinem smart-irgendwas eben den kühlschrank auf inhalte überprüfe, weil ich spontan im discounter stehe.
    und dann kann ich noch gleich für meine frau ne nachricht auf dem kühlschrankdisplay hinterlassen, dass sie bitte schonmal zwei extraflaschen gerstenbrause kaltstellen möchte.

  2. Ich glaube, dass ist eine dieser Ideen, die sich nicht durchsetzen werden, weil sie keiner wirklich braucht.
    Und der Joghurt ist ein gutes Beispiel. Der hält sich nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum! ungeöffnet noch Wochen, da benötige ich kein System, welches drängelt, dass ich diesen verbrauchen soll…

  3. EDIT
    @Nils: Da warst du wohl schneller als ich ;D

    Theoretisch ist es ne gute Idee, den Kühlschrankinhalt auf nem Display anzeigen zu lassen, weil man dann nicht so wie bisher „stundenlang“ die Kühlschranktür offen lassen muss, um sich für den richtigen Quark etc. zu entscheiden.
    So kann man ganz entspannt gucken, was es so gibt ohne unnötig Kühlleistung zu verschwenden.

    Das Problem ist allerdings, dass das Display tierisch groß ist und bestimmt nicht gerade wenig strom verbraucht….

    Stellt sich die Frage, was effizienter ist – Türe offen stehen lassen, oder Monsterbildschirm mit Strom versorgen.

    Ein Hingucker ist es allemal und wenn ich das Geld hätte würde ich mir den glaube ich zulegen – einfach weil es ne „coole“ Art ist, Technik zu präsentieren ;D

    Viele Grüße

    Stefan

  4. Ich mag die Vorstellung eines interaktiven Kühlschranks. RFID ist eine tolle Technik, auch wenn sie nicht umbedingt in kritische Dokumente wie den Personalausweis oder den Reisepass gehören (IMO). Bei Lebensmitteln jedoch gefällt mir der Gedanke, dass mein Kühlschrank mich an Ablaufdaten erinnert. Ich bin eh schon sehr vergesslich was Daten angeht (ich vergesse sogar meinen eigenen Geburtstag). Diese Daten lassen sich dann sicher auch sehr einfach mit dem Kalender (Google, Live, Outlook, etc.) syncronisieren. Von Unterwegs auf dem Handy schauen ob morgen etwas abläuft das man heute noch essen muss oder ob man zu einem Nahrungsmittelvertrieb seiner Wahl gehen kann (oder muss weil im Kühlschrank nichts mehr ist)

  5. das mädel hat aber ne richtig dicke kiste auf dem ersten bild 😐

    :))

  6. @ztimbo: booty 😉

  7. mir läuft jetzt schon der Schauer über den Rücken, wenn ich mit jedem weggeworfenen Jogurtbecher ein Stück Elektromüll (der RFID-Chip!) in die Tonne haue. Auch wenn es jedes Mal nur ein Minichip ist.

    Warum gibt es eigentlich keinen haushaltsüblichen Kühlschrank mit „Sichtfenster“? Dann brauch ich den Kühli nicht jedesmal öffnen um zu schauen ob meine Limo im Kühli steht.

  8. Also mir würde schon reichen, wenn der Kühlschrank mir sagen könnte wo sich etwas bestimmtes befindet, damit ich nicht mehr suchen muss.

  9. @Paul Peter: Das liegt so weit in der Zukunkt, da sind die Schaltungen aus und auf Polymeren gedruckt, da ist jede Metallic-Druckfarbe schlimmer.

    @Stefan: Die Displaygrösse spielt dann keine Rolle, wenn z.B. farbige eInk verwendet wird (Du wirst ja kaum auf der Kühlschranktüre Videos schauen wollen 🙂 ). Auch diese Technik sollte bis dann um einiges weiter sein als heute.

    In Summa: Jau, will ich haben.

  10. Brauche ich nicht – wenn man den Kühlschrank erst gar nicht so vollknallt behält man auch die Übersicht. Und viele kurzlebige Sachen kann man auch ins Gefrierfach tun um die Haltedauer zu verlängern – mal ganz unabhängig davon dass viele unangebrochene Sachen auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch zu genießen sind während angebrochene Sachen aber auch noch vor dem Ablauf schlecht werden können.

    Was ich viel lieber mit RFID hätte wäre hingegen ein Scanner mit dem ich meine ganzen Gadgets wiederfinden kann, die in einem unbedachten Moment in einer Ecke verschwunden sind und erst nach ewiger Sucherei wieder auftauchen.

  11. Unrealistisch 😉 Das Mädel muss seinen Hintern ja selber zum Einkaufen bewegen…

  12. @werner67: Ja, da hast du natürlich recht. Ich bin jetzt nur vom Prototypen ausgegangen. Videos wären eigentlich nicht schlecht – jetzt nur mal rein theoretisch. Einige haben ja einen „Zweitfernseher“ in der Küche, damit sie auch beim Bierholen nicht eine Minute Fußball oder was auch immer verpassen ;D
    Wobei bei dem Formfaktor wohl Fullscreen suboptimal wäre… außer vlt. für Snooker ^^

    Zweigeteilter Bildschirm wäre auch möglich – hach Potential hat es ja…

    Wenn es dann soweit ist, steht man aber wirklich davor: „Brauch ich das jetzt, oder nicht?“ Der Aufpreis würde wohl in jedem Fall gewaltig sein.

    @Paul Peter: Das Problem bei Sichtfenstern ist doch, da darunter die Effizienz leidet – glaube ich zumindest. Kenne mich mit der Technik nicht so gut aus.

  13. Ich glaube das macht erst bei größeren Geräten Sinn. Wenn ich nur 20 Dinge in meinem Kühlschrank habe brauche ich keinen Bildschirm der mir anzeigt, wo was steht.
    Aber als Designstudie ists ganz okay.

  14. Ja, bitte überall noch mehr Technik reinstecken, damit wir noch mehr überwacht werden, alles fehleranfälliger und schneller kaputt wird (bald braucht man wohl auch für den Kühlschrank ein Antiviren-Programm), in allem noch mehr wertvolle Rohstoffe stecken, die immer noch schwerer am Ende der Lebensdauer rückzugewinnen sind.

    Mann, schaut man sich die aktuelle Generation an, bekommt man echt Angst vor der Zukunft: Die brauchen ja schon fast eine App, wenn es darum geht wie sie sich den Hintern abwischen sollen.

  15. Hi !

    Naja, ich brauche einen Kühlschrank mit Verfallsdatumsalarmanlage !
    Denn ich esse nicht so viel und trotzdem esse ich zu viel und wenn es etwas nicht paßt, dann eben nicht ! -.-

    Okay, meine Kritische Ansprüche sind es :

    Transparenz (Durch den Türglas durchschauen, was es gibt…)
    Kleinere Monitor (Verbraucht deutlich weniger Strom)
    Alarmton (Alarmiert die Verfallsdatum, Einstellbar auf ein paar Tage oder Stunden)
    Alarmdisplay (Blinkt am Monitor, geeignet für Gehörlose und Schwerhörige Menschen)

    Bei allen Lebensmitteln gehört ja die Codestricheln unten und nicht an der Seite angebracht und somit kann man ja auch gleich am kleinen Monitor feststellen, wann was abläuft, das reicht.

    So und welches Kühlschrankprototyp bietet mir diese Lösung ? :-/

    LG, Florentine. 🙂

  16. Ziemlich genau das selbe Prinzip hat bereits vor ein paar Jahren die Metro Group bzw. real (mit einigen Partnern) verfolgt. Im Zuge der „Future Store Initiavtive“ wird dort u.a. auch RFID erforscht und entsprechende Produkte entwickelt. Einen intelligenten Kühlschrank gab es (meines Wissens nach) dort bereits im Jahr 2008.

    Generell finde ich das Ganze allerdings sehr interessant und kann mir gut vorstellen, dass in einigen Jahren solche Produkte tatsächlich in unseren Haushalten üblich sein werden.

  17. na die Idee mit der Übersicht der Haltbarkeitsdaten finde ich klasse. Und auch, was einige gesagt haben, aus dem Supermarkt nachschauen zu können was noch im Kühlschrank ist usw. Das würde ich wahrscheinlich auch alle 2 Tage nutzen 😀
    Diesen Sichtfenster-Modus, der anzeigt, was wo im Kühlschrank steht (+3D bei Bewegung vor’m Kühlschrank, lolwut?) finde ich aber eeeetwas übertrieben, zumindest für den Privatgebrauch mit normalgroßen Kühlschränken. Da hat man den Schrank doch fast schneller geöffnet als sich das Bild aufbaut.
    Andererseits ist so eine ‚Lagerübersicht‘ für Kühlhäuser (z.B. beim Fleischer) sicher interessant.

  18. Ich bezweifel ebenfalls sehr stark, dass sich ein Kühlschrank mit künstlicher Intelligenz durchsetzen wird – gerade deshalb weil der Mensch so individuell ist… nur weil Joghurt XYZ gerade am Ablaufen ist, heißt das nicht, dass ich Lust habe, diese Geschmackssorte bzw. überhaupt einen Joghurt zu essen.

    Des Weiteren sind div. Produkte meist länger haltbar – nur viele verstehen unter dem Mindesthaltbarkeitsdatum ein Verfallsdatum, das primär bei Fleisch eingesetzt wird.

  19. „ungeöffnet mindestens haltbar bis“ – bloß ist bei mir im Kühlschrank so ziemlich jede Verpackung offen.

  20. Ich würde gerne sehen wie der protyp sich verhält, wenn man der kühlschrank richtig vollgepackt ist 🙂

    und ein temparatursensor fehlt noch, dann könnte man anzeigen welche der bierflaschen schon runtergekühlt ist, ohne alle angreifen zu muessen 😉

  21. Naja in ein paar Jahren wohl kaum außer es kommt jemand und verbreitet diese RFID Tags enorm, so das im Supermarkt die Technik schon genutzt wird für die Preisschulder zum Beispiel, und dann Daheim eben für das Verfallsdatum etc. Fraglich eben wie die Preisspanne für einen einzelnen RFID Tag ist, und wie das aussieht wenn man diese in massen prodoziert, und wie Umweltbewusst sowas umgesetzt werden kann. Dann gerne!

  22. Das ganze geht schon in die richtige Richtung, allerdings macht es erst richtig Sinn, wenn alle Lebensmittel mit RFID ausgestattet sind. Das wird aber nicht so schnell passieren, vor allem nicht bei Gemüse und co.. Wenn ich Karotten immer erst manuell ein- und aus-tragen muss, werde ich das vermutlich nicht in Anspruch nehmen. Dann geht das ganze Konzept nicht richtige auf.

  23. Ich muss bei solchen Dingen immer daran denken, dass wir Stück für Stück das eigene Denken damit abstellen. Weil, das macht ja dann der Kühlschrank, oder der Herd oder die Waschmaschine für mich. Eigentlich könnten wir dann auch das Hirn an der Türe abgeben oder direkt wegwerfen. Der Rest wird ja vom System übernommen, was soll ich mich selber dann noch anstrengen? Mal so provokativ in den Raum gestellt.

  24. Liebherr Kühl- und Gefriertechnik hatte anfang September einen RFID-Weinschrank auf der IFA präsentiert, welcher auf einem Touchpad die Position aktueller Weinflaschen angezeigt hat und nach einem Klick auf die jeweilige Flasche Informationen über den Wein abgerufen hat (Haltbarkeit, Restzucker, Auslese, etc..).
    Sehe also durchaus Potenzial.

    Achja: Erste Weinlieferanten haben ihre Flaschen bereits mit RFID-Chips ausgestattet.

  25. Sehr interessant, aber so ein Display werde ich nicht benötigen.
    Die Informationen, die der Kühlschrank liefern kann, sind Gold wert und sollten in das eigentliche Leben integriert werden, so dass man z.B. unterwegs auf dem Smartphone eine Einkaufsliste hat von dem, was im Kühlschrank alle ist.
    Oder man wählt ein Rezept auf dem Telefon aus (oder es wird eins aufgrund des Ernährungsplans vorgeschlagen) und es wird ermittelt, was ich von den Zutaten nicht mehr einkaufen muss (abgesehen davon, dass ja auch nicht alle Zutaten im Kühlschrank stehen).

    Eine Schnittstelle für Supermärkte wäre ebenfalls denkbar, damit eine wöchentliche Lieferung alles bringt, was aus ist.

    Ein absolute Muss ist die API zu Twitter und Facebook, um alle Welt darüber zu informieren, dass man gerade einen Joghurt gegessen hat 😉

  26. Ich kann mir ein solches System eher in meiner Branche oder noch ein paar Nummern größer vorstellen. Für große Kühllager und dergleichen. Interessante Sache ist es allemal.

  27. Für größere Geräte gibt es solche Systeme längst, bei denen die Erfassung mit SAP kombiniert wird. Was die Leute immer mit dem MINDEST Haltbarkeitsdatum haben kann ich nicht verstehen, da werden 50% der Lebensmittel schon weggeschmissen, bevor sie überhaupt beim Konsumenten landen, weil Produkte, die sich nur noch 2 Tage halten weggeschmissen werden. Joguhrt hält sich meistens auch noch nen Monat länger, aber darauf lässt man es ja wohl sowieso nicht ankommen, oder? Relevant sind verfallsdaten nur bei Fisch und Fleisch (bei eiern sind die auch überflüssig).

  28. das problem an der sache ist eher, dass die industrie rfid chips für logistik abgeschrieben hat. zu teuer, zu fehleranfällig. wenn die lebensmittel also ohne rfid chips ankommen, bringts mir nicht viel, wenn der kühlschrank sie theoretisch auslesen könnte.
    aber wer weiß, mit den ganzen denkbaren endkunden anwendungen mag sich das ganze vielleicht doch mal durchsetzen. und nunja, kühlschränke mit eingebautem tv gibts schon lange.

    ich könnte mir meinen einkaufsalltag diesbezüglich recht futuristisch vorstellen:

    im supermarkt scanne ich den rfid chip mit meinem nfc-fähigen smartphone, welches mir sekunden vorher bereits mitgeteilt hat, welche nahrungsmittel ich in welchen mengen benötige, um meinen durchschnittlichen verbrauch für die nächste woche decken zu können. während ich auf dem handydisplay noch den herkunftsort und proteingehalt meiner eben eingepackten klasse-7-eier studiere, zeigt es mir auch schon das sonderangebot des tages an, sowie den schnellsten weg durch den kaufhausdschungel dorthin. anschließend mache ich mich auf den weg zur kassiererlosen, rfid-basierten kasse, die mal eben kurz meinen einkaufswagen scannt, bevor ich dann auch schon per nfc das ganze bezahle.
    (und weil die einkaufsliste direkt an meine krankenversicherung geschickt wird, erwartet mich zuhause dann auh bereits eine vorwurfsvolle email mit dem hinweis, dass ich bei meinem derzeitigen fettkonsum eine einstufung in eine günstigere versicherungsklasse in naher zukunft vergessen kann^^ )

    nunja, solange mein salatkopf noch ohne elektronik auskommt, kann ich damit durchaus leben.

  29. Solange die Probleme von RFID Tags auf bestimmten Oberflächen nicht 100%ig gelöst sind und die Kosten einer RFID Lösung die Effekte übersteigen, wird in der Richtung nichts umgesetzt.

    Nutzt euer Prototyp wirklich RFID? Im oben verlinkten Bild macht ihr scheinbar die Erkennung von entnommenen Lebensmittel (hier der Becher) mittels Magnet und Reedkontakt.

  30. Ich finds geil, ich krieg davon den totalen Back to the future 2 Flash. Bei so Dingen wünsch ich mir immer iwann in der Zukunft geboren zu werden, fänds saupraktisch, vergesse was ich gekauft habe und dann isses „futsch“. Auch hasse ich es Getränke warm zu trinken, daher wärs toll, wenn er mich erinnert nachzufüllen, oder die Dame des Hauses erinnert, damit ich abends ned erst was reinpacken muss.

  31. Ich sehe es so.
    Entweder sollen sie sich ein futuristisches System überlegen was an den Rand unserer Vorstellungskraft geht und wirklich sinnvoll ist (rfid auch für alle anderen Lebensmittel, integrierte Waage im Mehl-Plastikbehälter, Warnung bei falsch gekauften Lebensmitteln (z.B. Lebensmittel mit Nüssen bei Nussallergikern) etc.

    Oder ein System was tatsächlich Mittelfristig realisierbar ist. Also warum nicht einfach einen Barcodescanner einbauen. Das ganze wäre dann in 2-3 Jahren Marktreif.
    Beim reinlegen wird gescannt und das ganze über Systeme der Supermarktketten/Hersteller abgeglichen. Beim Rausnehmen und Reinlegen von angebrochenen bzw losen Sachen (z.B. Gemüse) wird das ganze dann noch gewogen über in den Regalböden integrierte Waagen.
    Der Rest läuft dann über Apps die dann Funktionen wie Kalorienzähler, Rezepte, Einkaufslisten etc anbieten.
    Softwaremäßig gibts das alles schon so ähnlich z.B. für Android in der Form von Calorien und Fitness Apps, Einkaufsapps, Datenbankapps.
    Hardwaremäßig fehlt nur noch die integration mit Barcodescannern und Waagen (was auch kein großes Problem darstellen sollte.
    DAS wäre nützlich und auch schnell zu erledigen und sie hätten das ganze ggf sogar als Anleitung zum selber nachbauen veröffentlichen können.

  32. ich finde die Idee ziemlich Interessant, vor allem die Idee mit RFID, endlich mal ein Praktisch positiver ansatz, anstatt immer das mit der RFID-Überwachung. von mir gibt ein +1

  33. Es gibt extrem viele möglickkeiten für soetwas. So könnte man sich zum Beispiel Rezeptideen anzeigen lassnen mit den vorhandenen Sachen oder was einem dafür noch fehlt. Ich bin der Meinung dies wird bald auf jeden Fall kommen. Ich hoffe möglichst bald.

  34. Mal ehrlich: warum machen die Beiden im Video nicht einfach die Kühlschranktür auf, um zu sehen, was drin ist? Warum fummeln die an der Tür herum, um zu sehen, dass „Schockolade“ (bei 0:22) drin ist und Schlagsahne „abglaufen“ (0:23) ist? Was ist mit den Möhren, haben die auch einen RFID-Chip? Wenn nein, dann kennt der Kühlschrank deren Bestand nicht, was dann auch sinnlos ist.

    Und selbst wenn die Möhren einen Chip hätten und der Kühlschrank mir sagt, was morgen zu verbrauchen ist: das wäre mit einem schnellen Blick genauso gut erledigt gewesen. Was durchsichtige Türen angeht: kauft Euch einen Getränkekühlschrank, dann habt Ihr eine ähnliche Funktionalität, denn die gibt’s mit Glastüren. Nennt sich dann glaube ich „Reality View“ 😀

    Wie einer meiner Vorredner sagte: manche brauchen bald eine App, um sich den Hintern abzuwischen, da sie sonst hilflos über der Klobrille stehen und nicht weiter wissen. So ähnlich sehe ich das auch. Und das sage ich sicher nicht, weil ich Retro-Fan bin.

    Mein Fazit: für den Einsatzzweck zuhause totaler Mumpitz.
    P.S.: es muss heißen „Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ – s. Abspann…

  35. Sehr interessant auf jedenfall, aber ich denke gerade weil ein Scanner nötig ist und ein auf das Lebensmittel gedruckter Code wird der Einsatz im Moment noch sehr beschränkt sein.
    Gerade bei den Karotten im Film kann der Kühlschrank keine Information liefern, auch wenn man viele kleine Dinge rumliegen hat oder Produkte stapelt stößt das ganze schnell an seine Grenzen.
    Generell aber auf jedenfall eine Entwicklugn auf die ich gespannt bin 😉

  36. @ Jakob
    Deswegen heißt es MHD. 😉 Sowas wird bewußt gemacht. Auch mir und anderen ist klar dass manche Produkte zb. auch Kefir weit über das MHD hinaus haltbar sind, Kefir wird eher besser, aber bis zu dem Datum sind diese eben mindestens haltbar. Das ist eine Sicherheitseinrichtung, die sein muss. Sonst gäbe es wohl noch mehr Skandale, die keiner will.
    Alleine über das MHD könnte ich ein Buch schreiben, glaube mir das. Da gibt es wahre Hysteriker.

    Für die ganz großen Anlagen, meine ich es auch nicht, aber für Gastrobetriebe bis zu einer gewissen Größe, währe es sicher interessant. Bringt mich echt ins Grübeln. 🙂

  37. *Alarmton (Alarmiert die Verfallsdatum, Einstellbar auf ein paar Tage oder Stunden)*

    Stell ich mir ja geil vor: „Ihr Joghurt läuft in 1Stunde ab“

    Ich halt davon eigentlich gar nix, kochen wird in der Zukunft einfach ein Luxus sein den sich kaum einer Leisten kann, weil man das zeitlich gar nicht geregelt bekommt. Da wird sich wohl eher Cock&Chill und ähnliche Systemgastronomie Geschichten durchsetzen.
    Man schickt seinen Essens wunsch einfach an seine Kantine oder ähnliches und jeder kriegt das Gericht was er gerne möchte statt Einheitsbrei. Und wenn man dann um 20Uhr von der Arbeit kommt, hat die Waschmaschine selbstständig gewaschen,gebügelt und die Kleidung in den Schrank gepackt. Der Roomba die Wohnung gesaugt, der Windorow die Fenster geputzt und das Badezimmer ist durch die Atto-Versiegelung eh komplett unempfindlich gegen Schmutz.

  38. Die Idee finde ich super, kann mich erinnern, dass ich vor etwa 15 Jahren mit jemandem über so eine Idee diskutiert habe. Vielleicht würde diese Art Kühlschrank helfen, dass einige Leute weniger Lebensmittel wegwerfen. Angeblich werden ja zur Zeit ca. 40% aller Lebensmittel weggeworfen – da schüttel’s mich richtig. 🙁
    Ich frage mich nur, wie das mit dem Obst und Gemüse realisiert werden soll (im Video z.B. die Möhren), denn da lassen sich ja schwer RFID-Chips anbringen. Was ist mit geöffneten Verpackungen, die nach dem Öffnen z.B. innerhalb weniger Tage verbraucht werden müssen. Was ist mit selbst hergestellten Lebensmitteln, z.B. Marmelade? In diesen Fällen denke ich, wird das System immer lückenhaft bleiben.

  39. @Area30:

    Die 40% weggeworfener Lebensmittel beziehen sich allerdings nicht (nur) auf die Haushalte, sondern vor allem auf Handel und Produzenten. Wenn die Kartoffel oder Zucchini nicht der vermeintlichen Schönheitsnorm oder dem angeblichen Verbraucherwunsch entsprechen, werden sie direkt ab Hof vernichtet oder entsorgt. Dieser immensen Verschwendung kann auch der intelligenteste Kühlschrank nicht Einhalt gebieten.

    Nettes Gimmick, aber nicht unbeding wichtig.

  40. Wäre der Kühlschrank größer, könnte man das Mädel da rein tun und sich das Verfallsdatum anzeigen lassen.

  41. Hi Oldie !

    [Ironie]Oje, hast Du Liebeskummer ? 😮 [/Ironie]
    Nein, Spaß beiseite, aber wer will schon wissen, wann er / sie geht bzw. stirbt ?

    Das ist viel schlimmer als man in der Gegenwart darüber weiß, in welchem Zustand die betreffende Person sich gerade befindet… 😉

    @Restliche Kommentare

    Sehr interessant, da werden die Ansprüche doch noch mehr zugesetzt…

    LG, Florentine. 😉

  42. @Area30

    Aber es wird doch gerade soviel weg geworfen weil man sich eben einfach aufs MHD versteift und nicht schaut ob die Lebensmittel nun verdorben sind oder nicht. Ganz dem Motto „schnell es den Joghurt es ist 5 vor 12 in 5 Minuten musst du ihn wegwerfen“

    Viel interessanter wäre da ein Indikator auf Verpackungen der aufgrund der Luftänderung/Produktänderung oder was weiss ich mir anzeigt ob ich es noch essen kann oder es nicht mehr geniessbar ist

  43. Ich halte das alles für sehr sinnvoll, nicht nur für den KS! Noch besser wäre es gleich mit Augmented-Reality, gleich im Laden von Anfang an. Aber:
    Das kommt alles nicht, wie auch schon der KS mit Internetzugang, und hat einen einfachen Grund: Die ganze Lebensmittelwirtschaft verdient sich doch dumm und dämlich nur dadurch, dass die meisten Leute einkaufen und mittlerweile die Hälfte im KS vergammeln lassen. Würde der intelligente KS also ständig erinnern oder selbst entscheiden, wieviel und was man vernünftigerweise einkaufen soll, müsste unsere Lebensmittelindustrie also mit einen Verlust von ca. 50 Prozent rechnen. Auch die KS-Hersteller hätten durch die wesentlich geringere Belastung der Geräte weniger Gewinn durch neue Geräte zu befürchten. Fazit: Das will eigentlich niemand, und deswegen kommt es auch nicht!
    Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass Interessierte sich nach dem Einkauf sämliche Produkte einscannen, um diese dann mit einer Rezeptdatenbank/Online-Service verbinden, was man damit alles machen kann und was man evtl. noch braucht. Evtl. auch mit Verfallsdatum und einem Jahres-Rezeptprogramm. Sowas suche ich nämlich schon lange. Als Single selbst gesund kochen ist doch auch heute noch sehr beschwerlich.

  44. Also, ich weiss ja nicht wie das hier alle anstellen, aber ich muss Lebensmittel sicher nur im Promillebereich wegwerfen. Und das auch nur, wenn zB bei Milchprodukten die Verpackung beschädigt war und sie damit weit vor dem Ablaufdatum schlecht geworden sind (in den letzten 10 Jahren vielleicht an die 5 Produkte).

    Wie man mit dem Schlechtwerden von Lebensmitteln solche Probleme haben kann bzw. solche technische Geschütze deswegen auffahren will, ist mir ein Rätsel.

  45. caschy, der video link geht nimma 🙁

  46. Hähäh, ich hab auf jeden fall vor ein Paar tagen in meinem Rohbau ein Duplex Netzwerkkabel hinter den zukünfitigen Platz des Kühlschrankes gezogen. Man kann ja nie wissen was der KS in 10 Jahren so alles kann…

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