YouTube Music: Google reicht einige bisher schmerzlich vermisste Features per Update nach

Über kurz oder lang soll Googles neuer Musicstreaming-Dienst YouTube Music das bisherige Google Play Music beerben und selbiges in Rente schicken. Doch bereits kurz nach dem Start des Dienstes gab es bereits allerlei berechtigte Kritik, dass YouTube Music noch ein paar ausgesprochen wichtige Funktionen fehlen. Dessen scheint man sich inzwischen auch bei Google bewusst geworden zu sein.

Gegenüber Engadget äußerte man sich seitens des Unternehmens nämlich so, dass der Dienst in Zukunft im Zwei-Wochen-Takt mit frischen Updates versorgt werden soll und dabei auch allerhand bisher vermisste Funktionen nachgereicht bekommen soll.

So soll unter anderem die Benutzeroberfläche noch einige Neuerungen bekommen, beispielsweise die Möglichkeit, Alben nicht mehr nur noch, wie bisher, nach „zuletzt hinzugefügt“ sortieren zu können. So werdet ihr aller Voraussicht nach schon bald eine alphabetische oder aber nach Genre unterteilte Sortierung auswählen können.

Folgt ihr aktuell einem Künstler bei YouTube Music, dann folgt ihr ihm parallel auch bei YouTube. Die Profile sind fest miteinander verbunden und es gibt keine Möglichkeit, Inhalte speziell nach „macht Musik“ oder „ist Technik-YouTuber“ und so weiter zu filtern. Hier wird einfach alles miteinander vermengt. In Zukunft könnte ein Dropdownmenü beim Filtern helfen, so Engadget.

Worüber sich die Android-Nutzer von YouTube Music freuen dürften, ist die Tatsache, dass jene ihre Musik schon bald auf externen Speichern oder der eingesetzten SD-Karte sichern dürfen. Außerdem soll sich auch bald schon auf eine neue Weise die Audioqualität für das Streaming und für heruntergeladene Titel einstellen lassen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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17 Kommentare

  1. „Folgt ihr aktuell einem Künstler bei YouTube Music, dann folgt ihr ihm parallel auch bei YouTube. Die Profile sind fest miteinander verbunden und es gibt keine Möglichkeit, Inhalte speziell nach „macht Musik“ oder „ist Technik-YouTuber“ und so weiter zu filtern“.

    Wieso man überhaupt Google Music aufgeben und den ganzen Kram zu YouTube ziehen muss, keine Ahnung. Für mich sind Musik und Videos getrennt. Bin da wohl nicht in der Zielgruppe und zu alt, alles bei YouTube machen zu wollen.

    Das wäre für mich schon ein Ausschlusskriterium. Da bleibe ich dann lieber bei Amazon Music Unlimited.

    • Man kann ja bei YT einfach einen Bussiness Seite für die eigene Kunsfigur oder das Hobby entwickeln und damit Kanälen folgen und das Profil für Musik nutzen. So mach ich das 🙂

  2. EgoThorsten says:

    Speichern auf SD wurde schon vor gut vier Wochen per Update hinzugefügt.

  3. Smalltown Horst says:

    Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ohne lückenlose Wiedergabe abonnier ich gar nichts.

  4. Ich frage mich, wo genau die vermissten Features“ Schmerzen erzeugen. Vielleicht habe ich an den betreffenden Stellen einfach kein Gefühl mehr..

  5. Sofern die Playlisten und am besten auch die eigene Sammlung nicht bequem zu YT übertragen werden (können), kann ich nicht wechseln.
    Katastrophal ist auch die Einbindung in den Google Assistent/Google Home. Den Namen von Liedern und Künstlern kann man fast nie verstehen wenn man fragt, Wiedergabe von Playlisten geht nicht wirklich und auch das Hinzufügen von Liedern zu Playlisten geht nicht. Warum jetzt Spotify beim Wecker unterstützt wird und YT nicht, verstehe ich auch nicht

  6. mblaster4711 says:

    Als ich YouTubeMusic zuletzt installiert und angetestet hatte, war die App ein 100% Fail, da die Musikwiedergabe sofort stoppte als das Display abgeschalten hat.

  7. War vor kurzem in Portugal, wollte meine YT Music playlist hören – Pustekuchen… App in diesem Land nicht verfügbar. Ne Playlist offline verfügbar halten (womit man das streamen im Ausland umgehen könnte) gibt’s bei YT Music ja auch nicht.

    Beides bei Play Music kein Problem.

    Und dann das Wirrwarr mit den Playlists ist auch zum Mäuse melken: Play Music-Playlists bekanntlich nicht in YT Music verfügbar, dafür aber meine selbst angelegten YT-Playlists, außer „Favoriten“ & „Später ansehen“… Wo ist da die Logik? Jetzt hab ich mir meine Favoriten-Playlist bei YT geklont, damit ich sie in YT Music nutzen kann…

  8. Weitere fehlende Features:
    – Sonos-Support (weder als Service über Sonos noch direkt aus der YT Music-App heraus)
    – kein Cashen der gestreamten Songs (streame ich den selben noch auf repeat, wird jedes mal neu runtergeladen…)
    – Offline-Halten beliebiger Alben, Playlists etc.
    – … you name it!


    • – sinnvolle Unterstützung von Bluetooth AVRCP (aktuell besteht die „Playlist“, die YT Music via AVRCP überträgt, immer nur aus dem aktuell spielenden Titel)
      – Android Auto-Support

      Sorry, muss mich mal irgendwo auskotzen 🙂

  9. Was mich an YouTube music stört:
    – Noch weniger Music verfügbar als bei Play Music (mag subjektiv sein, aber definitiv fehlen einige Sachen. Dazu muss ich sagen dass durch meinen Musikgeschmack mich leider kein streaming Anbieter glücklich macht)
    – keine Lückenlose Wiedergabe
    – wie bei Play Music falsch ein sortierte Titel (da werden Interpreten zusammen gemischt die teilweise nix miteinander am Hut haben außer den gleichen Namen
    – mysteriöse Sortierung von Alben (Speziell die drei Fragezeichen, wenn schon nicht Dach Erscheinungsdatum, was ich generell bevorzuge, dann bitte dich wenigstens nach Namen..)
    – unübersichtlicher Zugriff auf meine abonnierten Künstler (vielleicht auch eigenes Versagen)
    Ansonsten hat es generell Potential..

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