Wer hat eigentlich Schuld an den „GEMA-Sperren“?

Jeder von Euch kennt und hasst das: Man geht zu YouTube, will ein Musikvideo öffnen, aber stattdessen erwartet einen die Meldung, dass das Video nicht verfügbar ist, weil die GEMA keine Rechte eingeräumt hat. Reflexartig geht der Puls auf 180 und den Leuten bei der GEMA werden die schrecklichsten Todesarten gewünscht.

Screenshot: GEMA-Meldung bei YouTube

Tut mir leid, das sagen zu müssen: Da verurteilt Ihr leider die Falschen zum Tode. Vorab: Ich möchte hier nicht die leidige Diskussion vom Zaun brechen, die immer mit den bekannten Totschlag-Argumenten „doofe Musikindustrie“ und „doofe GEMA“ endet. Die Sache wird von Medien, Bloggern und genervten Usern nämlich völlig falsch angegangen.

YouTube könnte jederzeit zur GEMA gehen und sagen: „Wir haben hier x Millionen Views von Videos mit Musik der Leute, die Ihr vertretet. Wir hätten gern die Erlaubnis, dass das gemacht werden darf und zahlen die geforderte Summe x“. Die GEMA wäre aufgrund ihrer Verträge mit den Musikern (ich gehöre übrigens auch dazu) verpflichtet, diese Rechte zu erteilen. Sie kann also gar nicht „Nein“ sagen.

Und woher kommt jetzt die Meldung?

YouTube hat erst gar nicht gefragt, denn dann müssten sie ja logischerweise auch dafür zahlen. Also wird einfach gesperrt und in der Meldung behauptet, es wäre keine Rechteeinräumung geschehen. Mal unter uns: Wie soll jemand eine Erlaubnis erteilen, wenn er nicht mal gefragt wurde?

Ich denke, YouTube hat diese Meldung so verfasst, um jedem User aufs Brot zu schmieren, warum er das Video jetzt nicht sehen darf: Die doofe GEMA. Doch die kann eigentlich gar nix dafür.

 

Außerdem: Wer einen Musiktitel hören möchte, der normalerweise Geld kostet, der hat – in meinen Augen – überhaupt keinen Grund, sich zu beschweren, wenn die kostenlose Variante bei YouTube (Grauzone) nicht für ihn verfügbar ist. Wir wissen ja alle, dass es genügend Möglichkeiten gibt, MP3-Files aus YouTube-Videos zu ziehen. Man könnte sich im Prinzip kostenlos eine eigene Kuschelrock-CD aus YouTube-Videos zusammenbasteln.

Im Grunde genommen ist es nämlich schon nicht in Ordnung, dass einfach ein Musikstück in Videos verwendet und der Weltöffentlichkeit per YouTube zur Verfügung gestellt wird: Ohne Erlaubnis des Urhebers (bzw. des Inhabers der Verwertungsrechte) lädt man einfach nichts ins Internet – das Thema haben wir ja schon gemeinsam betrachtet und da gibt’s keine zwei Meinungen.

 

Wie kam es zur aktuellen Situation?

YouTube hat einfach jahrelang zugesehen. Und man verdient sich dumm und dusselig daran, dass bestimmte Videos wegen der enthaltenen Musik so beliebt sind und millionenfach angeschaut werden. Eigentlich wäre YouTube hier in der Pflicht, jedes Video wieder zu löschen. Aber mit gelöschten Videos verdient man bekanntlich kein Geld, also tut man einfach nichts.

Daher fand und finde ich es  richtig, wenn sich Urhebervertretungen wie z.B. die GEMA an YouTube wenden und so langsam mal Geld dafür sehen wollen, dass Musik von Leuten verwendet wird, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Wie gesagt: Über Sinn und Unsinn des Geldverdienens mit Musik will ich hier nicht diskutieren.

Was man der GEMA und ähnlichen Organisationen ankreiden kann: Sie kamen viele Jahre zu spät, weil sie das Potenzial von YouTube schlichtweg unterschätzt haben. Andererseits: YouTube war mal gestartet, um z.B. private Videos z.B. von Parties hochzuladen oder ein Film, wo jemand sich aufs Gesicht packt. Damals rechnete YouTube wahrscheinlich selbst nicht damit, dass da irgendwann mal jeden Tag zusammengerechnet ein Jahr an Videomaterial hochgeladen wird.

 

Wie hätte der Streit vermieden werden können?

Sagen wir der Einfachheit halber, jemand will ein Video erstellen, darin ein Lied von Lady Gaga drunterlegen und das dann zu YouTube laden. Nüchtern betrachtet müsste er an den Rechteinhaber herantreten und eine Erlaubnis einholen. Genau hier springen Rechtevertreter wie die GEMA ein, die dafür einen Tarif anbieten. Man zahlt eine Summe x und hat damit die Erlaubnis erworben, die Musik zu verwenden.

Jetzt kann man das Video erstellen und zu YouTube hochladen. Wie gesagt: Das wäre der Idealfall. Leider hält sich daran natürlich kaum einer und knallt einfach Musik unter sein Video. Natürlich etwas bekanntes, damit auch schön viele Leute draufklicken. Der Musiker geht natürlich komplett leer aus, denn es wurde nie eine Lizenz erworben.

 

YouTube ist nur Mittelsmann

Im Prinzip müsste YouTube das Video wieder löschen, mit Hinweis auf den Erwerb von Lizenzen. Wie gesagt: Tun sie nicht, denn man verdient ja mit jedem Klick auf die Videos. Und irgendwann hat das den Rechtevertretern gereicht. Es wäre natürlich extrem umständlich, an jeden Uploader vorzugehen und die notwendige Lizenzzahlung einzutreiben.

Deshalb wurde YouTube als Mittelsmann angesprochen, was durchaus legitim ist: Rein theoretisch könnte die GEMA nach ihrem Tarif Geld bei YouTube einfordern. YouTube selbst würde das zahlen und das dann von den Uploadern einfordern, denn schließlich hätten sie ursprünglich die Lizenz erwerben müssen. YouTube ginge quasi in Vorkasse. Als netten Service.

 

Die Uploader sind das Problem

In einer perfekten Welt hätte sich jeder Uploader eines Videos mit Musik drin an die Regeln gehalten und das Recht eingeholt, die Musik in seinem Video nutzen zu dürfen – egal ob bei GEMA-, CC- oder Hobby-Musikern – oder eben andere Musik gewählt. Dann gäbe es auch nicht das Problem, dass jemand nachträglich Kohle für die Nutzung einziehen will.

Und das sollte uns allen klar sein: Den Streit haben die Uploader verursacht, die sich nicht an die Regeln der Fairness halten wollen/können: Einfach mal fragen, ob man einen Musiktitel verwenden darf. Kotzt Euch also bitte bei denen aus und nicht bei der GEMA.

Danke für’s Lesen.

 

Gastartikel (CC BY-SA 3.0) von NetzBlogR: Blog | Twitter | Google+

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

153 Kommentare

  1. So jetzt fühle ich mich schlecht… weil ich die GEMA immer noch nicht mag!

    Liebe Grüße
    mkrueger

  2. Das stimmt nicht so ganz. Die Gema hat einfach viel zu überzogene Forderungen an Youtube gestellt. Ich glaube es hieß da mal 6 cent pro Aufruf eines Liedes. Soviel verdient aber Youtube gar nicht mit einem Aufruf. Deshalb wäre soetwas ein verlustgeschäft und das Angebot der Gema abgelehnt.

  3. In aller Kürze:

    Es gibt „zwei Meinungen“ unter anderem der Creative Commons für alle Ansatz für „Musik für den nicht-kommerziellen kreativen Eigennutzen“.

    Zweitens gibt es VEVO. Könnte man jetzt auch das eine oder andere Wort drüber verlieren.

    Einseitig Betrachten und dann Youtube (bzw. Google) quasi dasselbe vorwerfen. Nicht ok.

  4. housebreaker says:

    nur das die gema, wie man so hoert, viel geld kassiert und davon kaum was bei den kuenstlern ankommt. also genau so ein pickel am hintern wie gez.

  5. Dass die Gema in diesem Falle nicht alleine der Buhmann ist – dem kann ich wohl zustimmen. Aber sie sind schon daran beteiligt.

    Prinzipiell gehöre ich ja auch zu der Fraktion die jedem einen Lebensunterhalt zugesteht und ich kaufe relativ viel Musik vollkommen legal ein. Aber … und das ist vermutlich der Grund für die meisten Probleme, einen Titel legal in einem Video zu verwenden, grenzt an einen Staatsvertrag.

    Ich habe mehrfach mit der Gema Kontakt aufgenommen um für kleine Sachen (eine Foto-DVD vom Verein), etc. nachzufragen was möglich ist um legal bekannte Musiktitel darunter zu legen. Das Ergebnis ist dass es soviel Geld kosten würde, dass es Normalsterblichen unmöglich gemacht wird soetwas zu tun. Deshalb machen es die meisten illegal.

    Gäbe es einen bezahlbaren Tarif für sowas, würden es sicherlich viele auch zahlen, denn ich kenne genug Menschen die sehr wohl wissen dass nicht alles umsonst sein kann.

    Ich bin für meine Clips auf CC-Musik umgestiegen, denn die bekannten Künstler bieten mir keine bezahlbare Möglichkeit, zumal ich mit den Videos kein Geld verdiene und nicht drei- bis vierstellige Beträge pro Clip ausgeben kann und will um 2 bekannte Songs einspielen zu dürfen.

  6. Caschy, hier liegst Du leider falsch. Wie Ben cshon sagte, es gab eine Forderung seitens der GEMA, die einfach überzogen war. Und aufrgund dessen mußte Youtube so agieren.

  7. Arnd J. Kästner says:

    Das greift m.E. zu kurz. Es dient der Musikindustrie nämlich durchaus, wenn ihre Inhalte möglichst häufig auftauchen. Denn durch weite Verbreitung steigen auch die Umsätze. Durch Blockade, (besonders)der aktuellen Videos schadet die Industrie nicht nur sich selbst, sondern treibt die User in die Illegalität.

  8. Lieber Chashy, Youtube (Google) hat sehr wohl schon nach den Preisen gefragt, aber diese waren und sind immernoch unverschämt hoch weil die Gema noch nicht in der Gegenwart angekommen ist sondern im 19ten Jahrhundert lebt wo es kein Internet gab. Selbst unsere Gesetzgebung ist noch nicht da angekommen. Google hat in diesem Fall nichts falsch gemacht und der GEMA die rote Karte gezeigt das sie bei diesem unfairen Preisen nicht mitmachen.

    BTW bist du ein Musikindustrie und Copyright Fanboy, wo wegen 5 Sekunden Audio in einem Video das komplette Video gesperrt wird weil ein Copyright-Recht verletzt wird? Man kann es auch definitiv übertreiben.

    Viele Musiker haben nichts dagegen das die Musik kostenlos auf Youtube verfügbar ist. Was kostenlose Werbung wert sein kann haben einige erkannt, bloss die GEMA nicht.

  9. Moment, youtube hat mit allen möglichen Verwertungsgesellschaften in aller Welt entsprechende Verträge. Ein Angebot haben sie wohl auch der GEMA gemacht, aber Summe X ist der GEMA zu wenig.
    Sonys Werbung für Bravia Fernseher kann ich in Großbritannien auf Youtube sehen, insbesondere auch mit dem Bravia Fernseher selbst, in Deutschland nicht weil da Musik von Sony Entertainment verwendet wurde …..

    Der Knackpunkt ist wohl die Bewertung, wieviel muss Youtube für jeden einzelnen Abruf an die GEMA überweisen. So wie es im Moment aussieht, will Youtube die geforderte Summe nicht zahlen weil sie das Geld über Werbung nicht wieder reinholen können.

  10. Und was ist mit den Musikvideos die von den Labels selbst hochgeladen werden?
    So einfach ist es eben doch nicht.
    Diese haben nämlich durchaus das Recht ihre eigenen Werke hochzuladen.
    Bloß nimmt die GEMA für sich das Recht heraus, dafür zu kassieren.

  11. o__O

    Ist schon April?

  12. Interessant ist der Artikel übrigens auch weil Caschy selbst zigfach über die Gema bei Twitter und sonstwo gemotzt hat (was ich nach wie vor verstehen kann)

    Übrigens ist es Unsinn, dass Youtube nie gefragt hat, es gab bis 2009 sehr wohl einen Vertrag.

    Nur nachdem:
    „Laut YouTube verlangt die Gema einen Betrag von zwölf Cent für jeden Abruf eines Musikvideos“

    kann ich den Rückzug auch verstehen.

    siehe: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,616605,00.html

  13. Sicherlich könnte Youtube zur GEMA gehen, die Forderungen akzeptieren und alles wäre gut.
    Aber ich habe großen Respekt vor Youtube, dass die das nicht machen. Zurecht.
    Nicht weil die Abgabe für Musik direkt scheisse ist, sondern ganz einfach die GEMA absolut in der Steinzeit lebt was neue Medien angeht, allein was die Abgabepreise betreffen. Es scheint auch irgendwie keiner zu verstehen, dass die Musik die dann mal im Hintergrund oder wo auch immer läuft, eine wunderbare Marketingquelle ist und die Verkäufe mit Sicherheit nicht bremsen.

    Mal ganz davon ab, dass die Künstler durch die GEMA so gut wie garnichts haben. Im Gegenteil, die Tantiemen die durch undurchsichtige Verträge verteilt werden sind nicht der Rede wert. Überhaupt sind die Vertragsbedingungen bei der GEMA sehr steif.

    Es wird geschrieben
    „Dann gäbe es das Problem gar nicht, dass die GEMA jetzt nachträglich die Kohle für die Nutzung einziehen will.“

    – Schön, wenns denn so wäre!
    Aber nein, die GEMA hat ja die GEMA-Vermutung. Wo die Jungs einfach mal Geld kassieren wollen auch wenn das Werk unter CC oder whatever Lizenz steht. Und man selbst erstmal beweisen muss, dass die GEMA bei diesem Werk überhaupt nichts zu melden hat.

    Von daher machen die Leute alles richtig, die sich bei der GEMA auskotzen. Sobald diese nämlich mal im ‚Hier und Jetzt‘ angekommen ist, wird auch Youtube in Deutschland wieder vollständig verfügbar sein.

  14. alterSchw3de says:

    Der Text ist ziemlich einseitig und zum Teil schlicht Falsch.

    Insbesondere dies: „Und man verdient sich dumm und dusselig daran, dass bestimmte Videos wegen der enthaltenen Musik so beliebt sind und millionenfach angeschaut werden. “
    Der Gewinnt den Google mit YT macht ist relativ gering, nicht Umsonst wird immer noch versucht hier ein funktionsfähiges Geschäftsmodell zu etablieren(und die Content Qualität zu erhöhen)

    Entsprechend ist auch nicht verwunderlich das Google explizit mit der GEMA ein Problem hat. Im Gegensatz zu MP3-Flatrates lässt sich die GEMA beim Streaming nämlich nicht auf ein Pauschalmodell ein sondern möchte pro Streaming bezahlt werden und das auch noch ziemlich happig.

    Mit solchen Posts tut man der ganzen Diskussion keinen gefallen, hier sollte man insbesondere wenn man aufklären möchte wesentlich genauer vorgehen.

  15. Das ist schlicht falsch. YouTube hatte schon vor Jahren Veträge mit der Gema. Erst als der Vertrag 2009 ausgelaufen war und die Gema noch mehr Geld wollte, ging der Ärger los.

    Davon abgesehen finanziere ich mit jedem beknackten Kauf von Druckern, Computern, MP3-Playern, CD-Rohlingen etc. irgendwelche „Künstler“, deren Schrott ich nie kaufen würde. Und das zwangsweise. Damit haben die „Künstler“ seltsamerweise kein Problem.

  16. An alle die schreiben: „Caschy, hier liegst du falsch“. Was soll man von den Kommentaren halten, wenn ich davon ausgehen muss, dass ihr nicht einmal den Artikel vernünftig gelesen habt. Schaut mal, ob der auch von mir ist 😉

  17. PS:

    An alle die jetzt weinen, weil Cashy doch immer gegen die Gema war und er jetz ja ein ganz böser Fanboy ist:

    Der Artikel ist nicht von ihm, sondern ist ein Gastartikel…

  18. Achtet doch mal auf den Autor und die schreibweise – das hat Caschy nicht geschrieben, und hätte er SO sicher auch nicht getan. Das klingt ja wie bezahlte Werbung für die GEMA – aber das haben meine Vorposter ja schon er/geklärt.

    YouTube wäre ja schön doof, diese überzogenen Forderungen der GEMA zu zahlen. Und anscheinend kann die GEMA ja sehr wohl „Nein“ sagen 😉

  19. Übrigens habe ich durchaus das Gefühl, dass der Artikel nur bedingt objektiv geschrieben ist, weil der Autor (ist ja Gastartikelt) selbst Musiker ist und sich klar einer Partei pro GEMA anvertraut.

    Es ist sicher nicht falsch, dass GEMA nicht allein verantwortlich ist. Nur sind die Argumente pro Urhberrechtsschutz in der aktuellen Ausführung (und in seinen Kommentaren auf Google+) sind halt seine persönliche Meinung, die sich auch in dem Artikel widerspiegelt, aber die ich nicht teilen kann.

  20. Aja, dann ist alles klar: „Gastartikel (CC BY-SA 3.0) von NetzBlogR“.

    Ja, das ist NetzBlogR wie er leibt und lebt: GEZ ist toll. GEMA ist toll. Unser Urheberrecht sowieso (vgl. http://blog.koehntopp.de/archives/3161-Von-einem-Absturz,-Tutus-und-einem-neuen-Urheberrecht.html ). Polizisten sind immer im Recht und Omas werden auch gerne erschreckt. *mit den Augen roll*

  21. @Palli Wenn man bei der GEMA angemeldet ist, muss man mWn trotzdem für die Aufführung seiner eigenen Songs Gebühren zahlen. Ganz so einfach sind die Verträge nicht.

  22. YouTube, mp3-downloads und Co sind der Tod der vernünftigen, qualitativ guten Musik!! Es zeigt sich schon jetzt, dass die guten Musiker mit ihrer Musik kaum noch Geld verdienen können, weil alle lieber alles umsonst haben wollen.
    Aber ein Musiker hat das RECHT sich mit seiner Kunst auch die Brötchen zu verdienen. Nur so kann er kreativ bleiben und uns weiter damit erfreuen. Aber das scheint halt nicht gewollt zu sein. GEMA ist scheiße – Vorverurteilung. Aber die GEMA ist für viele Musiker auch eine Altersversicherung. Aber das interessiert ja den geizigen Konsumenten nicht, oder? Ist doch nicht meine Sache, womit der sein Geld verdient. Von mir bekommt er es nicht, ich lade mir alles schwarz runter.
    Und als nächstes schaffe ich es auch noch, die GEZ zu killen – ich brauche kein journalistisch sauberes Radio und Fernsehn. Mir reicht der Fake- und Schmuddelscheiß der Privaten völlig aus. Und die ständige Werbung stört mich kein bißchen.

  23. komisch das es in anderen Ländern mit vernünftigen Verwertungsgesellschaften (Recyclinggesellschaften !?) funktioniert … auch mit ‚asozialen Uploadern‘.

  24. Nicht der Caschy hat diesen Beitrag verfasst, sondern NetzBlogR. Es ist aber schon verwirrend, wenn hier sonst alles was nicht von Caschy ist als Gastbeitrag gekennzeichnet wird, das hier aber plötzlich nicht. Als Leser dieses Blogs ist man es nicht gewohnt oben Rechts nach „geschrieben von:“ zu schauen^^

    Zum Thema: Wie hier zwei oder drei schon sagten, Youtube ist auf die GEMA zugegangen, hat verhandelt, aber die GEMA hat völlig überzogene Preisvorstellungen bzw. ein für Youtube nicht umsetzbares Tarifmodel.
    Der nächste Fall ist, wenn die GEMA Videos sperren lässt für deren Musik sie garnicht die Rechte haben, möglich macht es die GEMA Vermuttung. Gab es auch schon ein paar Fälle, wo dann die Künstler der GEMA beweisen mussten, dass sie nicht Mitglied sind und ihr eigene Musik völlig legal bei Youtube hochladen.
    Ein anderer Fall wiederum wenn Künstler bei der GEMA sind und ihre Videos selber bei Youtube hochladen. Auch dann muss Youtube sperren, weil die GEMA das Vorführen verbietet, auch wenn es der Künstler erlaubt. Hier hat die GEMA mehr Macht als der Künstler selbst.

  25. Es ist natürlich alles korrekt was du sagst… aber hier kommt meine „User in Wut“-Ansprache.

    Youtube gibt dem Content ein Schaufenster, in dem sich Künstler darstellen können. Wenn die Künstler/Rechteverwerter zu verstrahlt und faul dafür sind um so etwas zu erstellen und zu pflegen, dann können die doch froh sein, dass da jemand kommt und ihren Job macht.

    Man kann jetzt ja sagen „Ja hier dings, … Vielleicht wollen die Künstler/Verwerter ja ein Schaufenster … aber die GEMA stellt sich quer“. Wenn dem so ist und ihre Vertretung sie da falsch vertritt, dann muss das einfach geändert werden.

    “Wir haben hier n Millionen Views von Videos mit Musik der Leute, die Ihr vertretet. Wir hätten gern die Belohnung dafür, dass wir so viel Aufmerksamkeit erzeugt haben und fordern von euch Euch Summe x”

  26. Klar, die GEMA ist die Altersversicherung der Künstler und die GEZ liefert „journalistisch sauberes Radio und Fernsehn“

    Ahahahaha, ja is klar *kringel*

  27. [quote]komisch das es in anderen Ländern mit vernünftigen Verwertungsgesellschaften (Recyclinggesellschaften !?) funktioniert … auch mit ‘asozialen Uploadern’.[/quote]

    Definiere „funktioniert“ – quod est demonstrandum.
    Dann schau einfach mal, wie manche Musiker in anderen Ländern leben müssen, wenn sie irgendwann mal keinen Erfolg mehr haben.
    Es ist nicht nur alles schlecht, was von der GEMA ausgeht. Schon gar nicht für die Leute, für die sie stehen: die Musiker, Produzenten, Arrangeure, Texter etc.

  28. ist doch immer schön, wenn man sich über andere amüsieren kann.
    Und wer lesen kann ist, kann auch verstehen, was gemeint ist.

  29. Youtube, mp3 und das Internet sind nicht der Tod der qualitativen guten Musik. Gibt genug Beispiele in der Geschichte das Fortschritt nicht den Tod bedeutet, eher das man sich anpassen muss und nicht in seinem Federbett liegen bleiben kann wenn das Haus um einen Stück für Stück einstürzt.

  30. @profeitsch: was ist die GEMA denn deiner Meinung nach?

  31. @verderner

    Tod der qualitativen Musik? Also Tod in erster Linie von Lady Gaga und co oder was? Ich höre hauptsächlich Heavy Metal und trotz dessen, dass die Leute dort kaum Geld verdienen, ist die Qualität der gebotenen Musik teilweise um ein vielfaches höher als die der Mainstream-Musik.

    Des weiten wird im Artiekl folgendes gesagt:
    „Und man verdient sich dumm und dusselig daran, dass bestimmte Videos wegen der enthaltenen Musik so beliebt sind und millionenfach angeschaut werden“

    Zeigt, dass der Autor keine Ahnung von der Materie hat. Youtube macht massive Verluste und verdient sich eben nicht dumm und dusselig…

  32. oh oh Caschy, datt haut nicht hin was du schreibst. Also YT und Gema sind sich nicht einig geworden bei den Verhandlungen, denn es gab schon ein Abkommen zwischen beiden Seiten.

    Die Gema sperrt auch keine Uploads weil sie nur Rechteverwerter sind und als solche nur die Interessen ihrer Mitglieder vertreten.

    Tatsächlich ist der Anteil der angeblich von der Gema gesperrten Videos im Vergleich zur Anzahl der mitglieder gering.

    Hinter den Sperren stehen die Plattenfirmen die natürlich an jeder Aufführung ihrer Werke verdienen wollen.

    YT ist zu groß um sie in die Pflicht zu nehmen, während der Uploader gegen Urheberrecht verstösst, ist YT nach Urteilen in Deutschland verantwortlich für die Veröffentlichung der Inhalte. Eigentlich müssten sie danach jeden Upload überprüfen. Ist in der Praxis schwer umsetzbar aber dich nimmt man als Seitenbetreiber genauso in die Pflicht.

  33. @Caschy
    Und warum veröffentlichst du dann einen Artikel, dessen Meinung du nicht teilst.
    Noch dazu ist dieser Artikel schlecht bis gar nicht recherchiert und strotzt nur so vor Polemik.
    Sorry, aber von diesem Blog bin ich anderes gewöhnt. Du hättest ihn vielleicht in die „Spaß muss sein“ Kategorie verschieben sollen.

  34. Gäbe es einen gültigen Vertrag mit den Rechteverwertern (GEMA) müsste sich eigentlich auch das Anfragen beim Inhaber erledigen, oder? Ich kann mir jedenfalls nur schwer vorstellen, dass sämtliche Radiosender bei Lady Gaga anrufen und sie fragen, ob sie ihre Lieder spielen dürfen…

    Ansonsten: Google hat mit nahezu allen entspechenden Rechteverwertern weltweit Verträge, nur mit der GEMA will das nicht recht klappen. Kann natürlich schon auch sein, dass Google den starken Max spielt und unverschämte Forderungen stellt (so wie Amazon an Labels und Verlage, weil sich kaum einer leisten kann, dort nicht vertreten zu sein). Aber Google alleine die Schuld zuzuschieben passt auch nicht ganz. Die Gerüchte-Forderungen würden jedenfalls jeden Radiosender innerhalb weniger Tage in die Insolvenz treiben, würde man dort dieselben Maßstäbe anlegen.

  35. @Verdener

    Geldgierig und nicht in diesem Jahrhundert angekommen.
    Die Künstler, Texter etc. pp verdienen Geld für Ihre Werke und sollen es auch gerne bekommen. Aber genau das passiert ja eben bei der Gema nicht, lies doch mal die Berichte über das was die Künstler wirklich von der Gema bekommen. Das ist ein Witz.

  36. Stimmt nicht ganz:

    YouTube hatte bereits gezahlt, denen waren nach Ablauf des letzten Vertrags aber die neuen GEMA Forderungen zu hoch.

    Wie ich selber weiß: Das Geld kommt leider gerade bei den kleineren Künstlern nicht an. Die GEMA is eine Marde im Speck.

    Außerdem: Sehr konservative Sichtweise, denn die Zeiten haben sich geändert und damit die Anforderungen, dem muss Rechnung getragen werden. Und auch das Urheberrecht hinkt dem hinterher…

  37. Danke Caschy für die Erläuterung von dem ganzen Debakel. Was im Grunde ja nur durch den User selbst ein Problem ist.

  38. ups ziehe mein Caschy zurück und ersetze es durch Netzbloger.

    Die Frage zu den Videos die Plattenfirmen selbst hochladen.

    Auch die sind nach Ansicht der gema abgabepflichtig.

  39. Sorry, aber die GEMA ist der asozialste Haufen, gleich nach der GEZ. Durch solche, typisch deutschen Institutionen bleibt der Fortschritt und Konsum (!!!) auf der Strecke. Das YouTube das Spiel nicht mitmacht, finde ich sehr gut. Klar ist Google fett und macht einen auf unschuldig, aber das was hier an digitalem Konsumgut in Deutschland möglich ist, sowohl for free als auch zum bezahlen, ist ein Armutszeugnis. Da muss was passieren und das lässt sich nicht damit entschuldigen, das GEMA oder XY doch einfach recht haben.

    Nebenbei, das Lizenzierungsmodell der GEMA ist ebenfalls ein absolzter Witz. Die Grönemeeyers und Westernhaben dieses Landes bekommen die dicke Kohle aus den Erlösen, der kleine Horst, der sich der GEMA anschließen muss, weil er auf den Massenmarkt will, bekommt nen Scheiß, weil gar keine Möglichkeit besteht, die Tracks eines solchen Künstlers zu tracken und das nicht, weil es nicht möglich ist, sondern, weil es nicht gewollt ist.

    Die GEMA ist ein typisches Ich bin fett und bleibe es auch Unternehmen, dass nur Lobbyarbeit für bestimmte, aus deren Sicht etablierte Menschen macht.

    Resümee: Der Teufel scheißt nur auf einen großen Haufen!

  40. Die paar Vids, die ich sehen will, die krieg ich auch zu sehen – YouTube und/oder GEMA hin/her. Ein Add in den FF, schon ist das Prob: „In diesem deinen Deutschland nicht…“ gegessen.

    Und durch MICH macht auch keiner Verluste: ich würde mir die MP3 1) ja eh nicht kaufen und verteil die 2) ja nicht weiter.

    Mein schlechtes Gewissen hält sich da also sehr in Grenzen… 😛 Wenn ich im Blog verlinke, dann zu den „offiziellen“ Vids – wer dann das „hier verbotene“ will, der findet das so und so…

  41. Ich merk‘ schon, lesen ist schwer: Der letzte Absatz sagt doch eindeutig aus, wie der ganze Streit vermieden worden wäre. Aber nee, gleich wieder auf GEMA, YouTube oder sonstwen einprügeln, statt einfach mal einzusehen, wo das Problem ist:

    Ihr operiert immer wieder am Bein (das ist so schön einfach), obwohl der Patient Prostatakrebs hat.

  42. Ich finde es nur lustig, wenn die Künstler selber ihre GEMA-Gebühren nicht gezahlt haben… z.B. In Extremo. In derem offiziellem Channel wurden auch einige Lieder (fast alle?) geblockt.
    —————
    „In Extremo – Liam (Live)“
    Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden.
    —————

  43. Moin zusammen,

    Caschy selbst hat es schon geschrieben, also schaut doch bitte wer den Artikel verfasst hat. Es ist am Anfang des Artikels wie am Ende gekennzeichnet (oben mit „geschrieben von“ und unten mit CC).

    Und ich finde es zeichnet Carsten aus, dass er hier auch einmal einen Artikel veröffentlicht und zulässt, der eben konträr zu seiner eigenen Meinung läuft. Wie dieser nun recherchiert oder aufgenommen wird oder nicht, das hat mMn der Autor und nicht Caschy zu verantworten.

  44. @NetzBlogR

    Dann hast du die Sache mit der GEMA Vermutung immernochnicht begriffen.

    Mal abgesehen davon ist das keine Entschuldigung das die GEMA so ist wie ist ist. Schlecht.

  45. Ist ein bisschen dünne, der Artikel… so einfach kommt man dem Problem eben doch nicht bei. Wundert mich auch, dass jemand, der sich in der Materie auskennen sollte, so einen tendenziös einseitigen Quatsch schreibt und selbst die offensichtlichen Fakten wie vorangegangenen Verhandlungen zwischen YT und GEMA glatt verschweigt. Medienphilosophische Spitzfindigkeiten erwarte ich ja schon gar nicht mehr. Schade, dass der Blog durch solche Autoren immer weniger relevant wird.

  46. Einfach Proxtube benutzen und sich von dieser blöden „Sperre“ nicht ärgern lassen.

  47. „In einer perfekten Welt“ gäbe es weder Schuldzuweisungen noch Sanktionierungen.

    Ich zitiere mal aus einem bekannten Film mit Mel Gibson:
    „FREEEEEIHEIIIIIT!!!!!“

  48. …aber wenn er in seinem Artikel geschrieben hätte, das es Verhandlungen gab, die Aufgrund der unangemessenen Forderungen seitens der GEMA abgebrochen wurden, dann würde die GEMA ja doch nicht so gut wegkommen :p

    Ich finde es übrigens unpassend, das ein solcher Artikel hier veröffentlicht wird. So einseitig sind Caschys eigene Artikel eigentlich nie. Ausserdem sollten Gastbeiträge besser und eindeutig gekennzeichnet sein (wie sonst auch).

  49. @Netzblogr

    Es ist löblich wenn du aufklären willst, aber der Artikel ist handvoll mit Unwahrheiten und auch im letzten Absatz. Der Uploader verstösst gegen das Urheberrecht, YT lässt aber die Veröffentlichung zu und genau da liegt ein nicht geringeres Problem. Im Gegenteil, YT verdient daran. Jeder Klick zählt und YT ist es scheißegal was du am Ende siehst.

    Die GEMA verhält sich als gäbe es das Internet nicht und verhandelt auch nicht frei. In solchen Verhandlungen sprechen die Majorlabels ein gewaltiges Wort mit.

  50. Lieber Netzblogger (l77t-Groß-und-Kleinschreibung nach belieben anders denken):
    In deiner perfekten Welt würden in Dritte-Welt-Ländern dafür noch viel mehr Menschen verrecken, weil Medikamente so überteuert angeboten wurden, dass sie sich niemand leisten konnte.
    Was hat geholfen? Ziviler ungehorsam, Medikamente unrechtmäßig kopieren. Und jetzt überleg nochmal, was der einzige Weg ist, der GEMA beizubringen, dass ihr Lizenzmodell aus dem letzten Jahrtausend ist?

  51. @NetzBlogR:

    Dazu, dass „die Upload das Problem sind“:

    Du willst also, dass alle (z.B.) Amerikaner, die ein Video bei YT hochladen vorher bei der GEMA nachfragen?
    Ja, ne, is klar…

  52. Die Betrachtungsweise ist eindeutig zu einfach!

    Erst jemanden „abhängig“ machen und danach abkassieren. So wird eher ein Schuh daraus. UND das macht jeder Geschäftsmann. Also wo ist das Problem:

    Gelten die „gleichen“ Lizenzen fürs Radio wie für ein privates Video? Sollte dies so sein, dann gehen doch sofort alle Radiosender den Bach runter, denn wenn ich mich richtig erinnere muss ein privates In Internetradio pro Höhrer und Lied 13 Cent zahlen – vor einiger Zeit. Rechnet man dies auf normale Radios hoch und halbiert dies (warum auch immer), dann gehen da Millionen pro Tag über den Tisch – und soviel kann man mit der GEZ Gebühr noch nicht mal stemmen.

    Für die GEMA galt: Veraltete Hirne und Vorstellungen. Genau wie bei der GEZ.

    JEDOCH: die Gema hat wohl in den letzten Tagen ein guten und offenbar angepasstes Lizenzmodell vorgestellt. Mit 0,3 Cent pro View müsste das eigentlich zu schaffen sein – mit Werbung usw…..

    Trotzdem und grundsätzlich sind Gema und GEZ … – Meine Meinung 😉

  53. wenn ich einen stuhl kaufe, wer verbietet mir, dass ich ihn grün anmale, auch wenn es den schon in grün gibt und in einen park stelle, damit sich leute daraufsetzen?

    wenn ich einen tisch kaufe, um auf ihm meine flohmarktartikel zu verkaufen, muss ich dann dem hersteller des tisches lizenzgebühren zahlen, weil ich den tisch benutze?

  54. @Wixxer

    Bei den Radios ist die GVL mit drin. Nach unten gibt es für Gema und GVL PauschalTarife die sich nach Anzahl der technisch möglichen Höreranzahl errechnet. Ich meine ab ca 450€ im Monat.

    Nach oben gibt es die Verhandlungsmöglichkeit, wie auch aktuell mit YT/Gema. Dort wird dann jeder Titel abgerechnet und der jeweilige Künstler kann diesen dann mit der Gema abrechnen. Oder halt die Plattenfirma.

  55. Der kritische Punkt ist für mich eher wie die Musik verwendet wird. Wenn irgendein Video eines Kindes gesperrt wird nur weil in der Wohnung im Hintergrund gerade ein Lied läuft ist es aus meiner sicht arg übertrieben und daneben.

    Anders sind die stets hochgeladenen Musikvideos oder Videos ohne jeglichen Bildinhalt welche nur dem hören des Songs dienen sollen – hier sollten ganz klar die Gebühren abgeführt werden.

    Aber wie soll dies automatisiert erkannt werden? Ich denke hier müsste einfach eine Art Qualitätskontrolle greifen. Schlechte Audioqualität ok, gute Qualität GEMA pflichtig.

  56. @NetzBlogR
    deine aussage ist duenn. especially wenn man die inhaltlichen fehler wie „YouTube hat aber erst gar nicht gefragt“ betrachtet.

    „Ich merk’ schon, lesen ist schwer: Der letzte Absatz sagt doch eindeutig aus, wie der ganze Streit vermieden worden wäre.“

    Richtig recherchieren scheint schwerer als richtig zu lesen 😉

    Das greift auch sowieso zu kurz denn was ist mit den offiziellen videos der label selbst? sollen sie sich selbst bei der gema bezahlen?

    und wo bleibt so etwas wie „fair use“ bei deiner betrachtung?

    nicht weil du pro gema schreibst, sondern weil schlecht recherchiert: imho einer der schwaechsten artikel in diesem blog, bisher.

  57. Die, hier beweihräucherte, GEMA verzichtet lieber komplett auf Einnahmen und Werbung für ihre Künstler, als auch nur ansatzweise entgegen zukommen. Sie handeln damit schon lange nicht mehr im Interesse der Künstler. Selbst die großen Plattenfirmen sprechen sich mittlerweile offen gegen das Gebaren der GEMA aus.

    Woran liegt es denn, dass wir bei anderen Videoportalen, die weit weniger Einnahmen erzielen, diese Videos sehen können und ausgerechnet beim Marktführer nicht? Bezahlen diese etwa die geforderten Gebühren die für Youtube zu hoch sind? In allen anderen Ländern konnte man sich einigen, nur hier nicht.
    Künstler der größten Plattenfirmen stellen ihre Videos aus eigenen Stücken bei Youtube rein. Sind die demnach bescheuert?

    Zudem gibt es zig Berichte über unzufriedene Künstler, die teilweise sogar vor Gericht gezogen sind aufgrund des ungerechten Auszahlungssystems und Leuten die von der GEMA gegängelt und mit Hilfe bürokratischer Mühlen abgezockt werden.
    Als Beisiel ist da die sogenannte GEMA-Vermutung zu nennen: http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=30917
    oder wie die GEMA selbst von Kindergärten und Weihnachtsmärkten ziemlich hohe Beträge verlangt, was zudem mit einem hohen Arbeitsaufwand einhergeht, da die Beweislast stets bei einem selber liegt.

    Der Beitrag ist ziemlich naiv und zeugt von unwissender Unbeschwertheit, die darauf basiert, dass man nur das gute Grundprinzip, das die GEMA verfolgt, anerkennt, aber die Tatsachen zu verdrängen scheint und von einer idealisierten Wunschvorstellung träumt, die selbstgerechter nicht klingen könnte.

    Wenn alle so beharrlich wären wie die GEMA, wäre das Internet nicht das was es heute ist. Die Uploader sind nicht Schuld, sie haben es zu dem gemacht was es heute ist!
    Diese Illegalität bzw. Grauzone ist schon vor langer Zeit zu einem Geschäftsmodell geworden, dem sich die GEMA einfach nur nicht angepasst hat. Sie lebt noch in den 80ern, wo man mit Tonträgern richtig Asche machen konnte und sie zieht noch heute knapp 50% der Einnahmen an Verwaltungskosten ein. Die GEMA ist, genau wie die GEZ, ein angestaubter Verein grauer Männer, die, mit Rückendeckung unseres Staates, sich Millionen in die eigene Tasche erwirtschaften.

  58. Mr. Incredible says:

    Sach mal Caschy, hast du Geld von der GEMA für den schwachsinnigen Artikel bekommen?

    Wieso sind die Uploader schuld, wenn Titel auf den öffentlichen Kanälen der jeweiligen Künstler nicht erreichbar sind, weil die GEMA ihr Recht durchsetzt und kassieren möchte?
    Obwohl das gar nicht im Sinne des Künstlers ist?

    Meine Fresse, du veröffentlichst zur Zeit immer mehr Bullshit. Am Links verkaufen biste ja auch fleißig.

  59. Ach herje… ich glaube ich habe noch nie einen derart schlechten Artikel hier gelesen.

    Die Kernaussage: „die Uploader sind schuld!“

    Oh je – das liest sich, als ob da jemand beleidigt ist, dass … ach lassen wir das.
    Nur soviel: ich würde an deiner Stelle noch die „draufklick-und-anhörer“ an den Pranger stellen (vielleicht auch noch die „like“-Klicker), denn wenn es die nicht gäbe, würde es sich ja auch nicht lohnen ein „Uploader“ zu sein. Ach ja – und natürlich musst du daneben gleich noch das amerikanische Militär stellen, denn ohne die gäbs ja kein Internet.

    Wann lernt ihr Lizenzfetischisten endlich mal, dass bei weitem nicht jeder Titel der im Internet gehört wird auch von jedem der ihn hört gekauft wird?? Der Vergleich hat mittlerweile schon einen grauen Bart und von der Realität ungefähr so weit entfernt, wie die Erde vom Saturn.

    @Caschy: Soll jetzt kein Angriff sein (also bitte nicht falsch verstehen), aber lieber einen Tag weniger oder nix bloggen, als untalentierte Gast-Blogger irgendeinen Blödsinn verzapfen zu lassen. Qualität vor Quantität.

  60. @Mr. Incredible

    Der Artikel stammt nicht von Caschy, sondern von NetzBlogR.
    Siehe auch am Ende des Artikels: „Gastartikel (CC BY-SA 3.0) von NetzBlogR“

  61. „Der Artikel stammt nicht von Caschy, sondern von NetzBlogR.“

    Was auch das Beste am Artikel ist. 😀

  62. Mr. Incredible says:

    Wo hab ich geschrieben, dass Caschy ihn GESCHRIEBEN hat? Habe nicht umsonst das Wort „veröffentlichen“ gewählt.

    Oder kann man sich hier seit neuestem registrieren und direkt seine eigenen Artikel veröffentlichen? Wäre mir neu.

  63. Ich denke, das ist der falsche Ansatz. Die Leute hier glauben, nur weil auf YouTube Musik verfügbar ist hätten sie ein Recht darauf. Das ist aber nicht so, wer Musik hören möchte, kann sich darüber freuen, wenn sie irgendwo kostenlos bereit und legal bereit steht. Ansonsten soll er die 10 Euro für die CD bezahlen und hat dann auch keine Probs mit YouTube.

  64. „Wir hätten gern die Erlaubnis, dass das gemacht werden darf und zahlen Euch Summe x”. Die GEMA wäre aufgrund ihrer Verträge mit den Musikern (ich gehöre übrigens auch dazu) verpflichtet, diese Rechte zu erteilen. Sie kann also gar nicht “Nein” sagen.“

    Ah Ok

    Liebe Gema ich zahle Euch für alle Mega Super Duper Rechte 20 Euro. Laut dem Zitat oben seit ihr verpflichtet mir die Rechte zu erteilen, ihr könnt ja garnicht nein sagen.

    Bitte sendet mir alle nötigen Unterlagen zu.

    Danke

    Oder ist es doch etwas anders als dargestellt?

  65. Hatte mich gerade gefreut, dass endlich mal jemand die Hintergründe der Problematik beleuchtet. Ich bin jetzt aber doch etwas ernüchter, weil ganz so einfach wie „Gema nicht schuld, YouTube/Google schuld“ ist es ja dann doch nicht.

    Schade

  66. Patrick(@gsnvenom): Untalentiert ist NetzBlogR bestimmt nicht, die CC Beiträge fand ich sehr informativ und lehrreich. Auch den Blog von ihm verfolge ich gerne. Das Thema ist das Problem bzw. die sehr einseitige Schreibweise. Dieser Beitrag hier hätte genauso gut von der GEMA selbst stammen können, so einseitig geschrieben ist er. Hier werden Tatsachen verkauft die nachweislich falsch sind, das macht diesen Beitrag so schlecht.

  67. Ok, dann denken wir die im Artikel genannte Lösung mal weiter:

    Ich bin ehrlicher Uploader und melde das bei der Gema an. Das Video ist aus irgendwelchen Gründen beliebt (tanzendes Baby) und Millionen Leute klicken es an. Nun will die Gema aber Geld pro View. Und jetzt? Bekomme ich die dicke Rechnung?! Sehr gute Lösung …

  68. @Caschy – auch wenn es nicht aus deiner Feder stammt, so ist es doch auf deinem Blog veröffentlicht und damit in deinem Namen.

    Bisher fand ich das Blog super, und auch das Android-Bashing verbuche ich eher unter „nicht böse gemeint“. Aber so einen Quark hier zu veröffentlichen…

    Aber dieser Gastbeitrag ist unter aller Kanone, keine Quellen, nru Behauptungen, es wird mit keinem Wort auf die völlig überzogenen Forderungen der GEMA und der Verhandlungen von Google mit der GEMA eingegangen.

    Dieser Artikel gehört auf das GEMA-Hausblog, nicht hier her.

  69. Vielleicht sollte man den Artikel einfach nochmal entfernen und, sofern weiter ein Veröffentlichungswunsch seitens des Autoren und/oder des Blogbetreibers besteht, entsprechend überarbeiten. In der jetzigen Form mit den vielen inhaltlichen Fehlern sollte man ihn meiner Meinung nach jedenfalls nicht stehen lassen. Gab ja schon einige Beiträge zur Begründung, die ich hier nicht alle wiederholen möchte.

  70. Caschy wieso stellst du sowas online? Ausversehen den Gastartikel freigeschaltet oder ne Goldenen Nase verdient?

    youtube hat doch mit der Gema verhandelt, wollt aber nicht 26 cent pro klick zahlen. Nicht nur weil es viel zu teuer ist, sonder auch weil es in anderen Ländern deutlich günstiger ist.

  71. Guter Ansatz – nur denn wie die „die GEMA“ ist böse“ Artikel ins Pauschalisieren verfallen und damit genauso sinnlos!

    Carsten bin hier echt gute Qualität mit persönlicher Note gewohnt, und auch keiner der gleich meckert, aber der Gastartikel ist echt mal schlechter als mal garix schreiben.

    Ach und frohe Weihnacht!

  72. Der Musiker verdient ja etwas. Ich kauf das Lied auf iTunes. Und damit sollte ich eigentlich alle nichtkommerziellen Nutzungsrechte eingeräumt bekommen. Wenn man das Video für nen Filmtrailer oder nen TV-Spot nutzen möchte, ist das freilich was anderes. Aber solange ich an der Verwertung des Musikstücks keinen Gewinn habe, seh ich gar nicht ein dafür nochmal zahlen zu müssen. Und ich denke so wird es vielen gehen.

  73. HAHAHA!

    Entschuldigung, aber der Artikel klingt für mich nach Auftragsarbeit der Big 4 (die einzig wirklichen Gewinner im automatischen Umverteilungssystem der Gema sind, kleine Labels kriegen doch nicht genug aus der Gema raus, um davon irgendwas zu haben außer nen Zuschuss zur Firmenweihnachtsfeier) oder der Gema selbst.

    Erster Fehler: Die tatsächlichen Rechteinhaber dürfen in der aktuellen Gema-Konstellation ja garkeine eigene Erlaubnis an Youtube geben – sonst wären doch nicht 90% der Songs der OFFIZIELLEN Labelaccounts in D gesperrt. Youtube ist in Zeiten der nicht mehr existenten Musiksender genau der Ort, wo man seine Musik per Video anpreisen möchte, damit dann auf iTunes gekauft wird. Die Labels haben ein eigenes INteresse daran, dass die Gema das freigibt, ihretwegen doch auch kostenlos, aber die Gema hat diverse Privilegien auf verschiedene Nutzungslizenzen, an denen der eigentlich rechteinhaber der Musik kaum vorbei kommt – ist doch live das selbe, dass Bands, die nur eigene Songs spielen, für ihre Konzerte trotzdem Gema-Abgaben zahlen müssen!

    Zweiter Fehler: Youtube hat nicht ihre Sachen „nie“ angemeldet. Es bestand für ein Jahr (ist so… 4 Jahre her, ca.) ein Rahmenvertrag mit der Gema, der auch in diversen Medien mal thematisiert wurde (Erinnere mich an Artikel aus der SZ und anderen seriösen Zeitungen), in dem ein Gesamtpaketpreis vereinbart wurde. Nicht „x Klicks pro Lied macht soundsoviel Euro“, sondern „x mille für alle gegebenenfalls gema-pflichtigen songs“.
    Im Folgejahr war die Gema aber nicht mehr bereit, einen solchen Paketpreis zu vereinbaren und verlangte sttadessen die Komplettabrechnung mit x € pro Klick. Dass das für Youtube unbezahlbar war, ist ja wohl offensichtlich.

    Zudem: die Gema ist nicht der Retter der armen Musiker, die ohne keine Geld verdienen können. Die paar Jahrzehnte, in denen dieses Verwertungsgesellschaftsmodell den großen Plattenfirmen Milliarden gebracht hat, waren doch eine historische Ausnahme. Und inzwischen müssen Musiker halt mal wieder mit dem Geld verdienen, mit dem sie seit Tausenden Jahren Geld verdienen: Musik SPIELEN. Live, vor Publikum. Für kurze Zeit wurde das System durch die Plattenverkäufe abgelöst, und Touren waren Beiwerk für die Promotion von Platten/Cds. Damit, dass das System so halt jetzt nicht mehr läuft, muss, wer sich noch eine goldene Nase mit Musik verdienen will, halt mal wieder auf TOUR gehen. Dort wird auch saftig Geld verdient, und das ist auch bei den meisten Musikern wieder angekommen – Viele Tourmuffel haben sich in den letzten Jahren mal wieder auf Reise begeben.

    Die Gema ist von einer interessanten idee zu einer immense Sperre für junge Musiker geworden, die moderne Vertriebswege für ihre Musik garnicht mehr ausnutzen können, ohne Ärger mit diesem zum Selbstzweck verkommenen Verwertungsgesellschaftsmonstrum zu bekommen. Die Gema gehört abgeschafft oder zumindest SAFTIG reformiert, unter zusammenstreichen diverser Prozessprivilegien und anderer Vermutungen, die ihr zugunsten gelten, durch die die Gema ihr nicht mal zustehendes Geld von tausenden Leuten einsackt (siehe diverse Vorkommnisse rund um Musikaufführungen von CC-Musik, an der die Gema eigentlich agrkeine Rechte hat).

    Ich verstehe die Idee hinter der Verwertungsgesellschaft, aber in der aktuellen Ausformung ist sie für mich ein Unding, und ob sie generell wirklich noch sinnvoll ist, würde ich arg anzweifeln. Deswegen kann ich insbesondere die aggressive Art und Weise, wie die Gema vermeintliche Rechte einfordert, nicht gutheißen, und von Halbwahrheiten durchsetze Artikel wie diesen schlicht auch nicht unkommentiert stehen lassen.

  74. Schlechtester Gastartikel auf stadt-bremerhaven ever. Sorry, konstruktive Kritik ist in meinem Gemütszustand nicht verfügbar.

    btw: ist das ein Linkbait?

  75. Auf Spreeblick gibt es zwei schöne Erklär-Artikel zum selben Thema:
    GEMA vs. YouTube: Gerüchte, Zahlen, Forderungen:
    http://www.spreeblick.com/2011/06/21/gema-vs-youtube-geruchte-zahlen-forderungen/

    YouTube & GEMA: Ein Appell mit Bitte um Unterstützung:
    http://www.spreeblick.com/2011/11/25/youtube-gema-ein-appell-mit-bitte-um-unterstutzung/

    Und @Caschy: selber Schuld, dass du hier angemeckert wirst, wenn du die Info, dass das ein Gastartikel ist, so unscheinbar unter den Artikel schreibst (den Autorennamen unter der Überschrift wird ja wohl sowieso keiner lesen, da man immer davon ausgeht, dass du das bist).
    Das sollte gleich im ersten Satz des Artikels schön fett stehen: „Dies ist ein Gastbeitrag von XXX Link-Zur-Homepage. Danke.“ 😉

  76. Hallo, ich würde mich eigentlich als großen Fan deines Blog beschreiben. Aber die Veröffentlichung eines solchen, zum Teil inhaltlich falschen (wie schon mehrfach erwähnt), provokativen, und einseitig geschriebenen Artikels kann ich echt nicht verstehen. Ohne dir irgendwie was unterstellen zu wollen, aber man könnte wirklich denken, dass Ihr beide (Autor und Caschy) von der GEMA dafür einen kleinen Bonus erhaltet. Dieser Blog, über den Author und dessen Blog kann ich nichts sagen, hat es doch wirklich nicht nötig durch einen solchen Artikel seinen Bekanntheitsgrad, oder was auch immer mit der Veröffentlichung erreicht werden soll, zu erhöhen. mfg

  77. Also Caschy, da hätte ich aber gerne mal Quellen zu den ganzen Infos!
    Soweit mir bekannt – Quelle meinerseits leider inzwischen wieder unbekannt, aber ich blogge das ja auch nicht – war YouTube sehr wohl in Verhandlung mit der GEMA mit dem Ergebnis dass die GEMA einen gewissen Betrag X pro View haben wollte. Mal ehrlich: YouTube hat auch so schon Probleme sich zu finanzieren denn im Gegensatz zu den Behauptungen hier kann YouTube solange es keine Werbung dort gibt damit garnichts verdiehen. Und bei wievielen Videos gibt es denn inzwischen Werbung? Dank AdBlock sieht man davon ja nicht einmal was. Als Hoster müsstest du ja wissen das Traffic nicht billig ist. Wie viel X Millionen Views eines HD Videos kosten brauch ich also nicht zu erklären. Und da sprechen wir erst von EINEM einzigen Video.
    Dazu kommt natürlich noch die GEMA die dann pro Video das IRGENDWER hochläd pro View sagen wir 10 cent will. Das ist doch dämlich! Das sind für YouTube unkalkulierbare Kosten. Dann würden die Künster sich selbst bei der GEMA einschreiben und Ihre Videos hochladen um Kohle zu kassieren. Das ist also Kein System das irgendwie berechenbar wäre.
    Zusätzlich stellt YouTube nur die Plattform bereit UND hat sich sehr wohl gesetzlich verpflichten müssen illegale Inhalte zu sperren – im Gegensatz zu dem hier behaupteten „Videos löschen bringt keine Kohle also macht man’s nicht“ – das ist nämlich totaler Blödsinn. YouTube setzt inzwischen sogar Bots ein die Videos nach bestimmten Songs / Filmabschnitten durchsuchen und automatisch löschen.

    Im übrigen geht es mir gewaltig gegen den Strich dass hier immer nur gegen YouTube gehetzt wird. Es gibt zich tausend andere Video Portale und noch mehr Download Portale die sogar öffentlich Werbung damit machen dass sie illegale Inhalte bereitstellen (bzw die Plattform dafür bieten).
    YouTube ist der EINZIGE der ganze Anbieter der sich einer Gesetzlichen Regelung unterworfen hat.

    WIE das Problem gelöst werden kann? Die GEMA könnte mal anfangen die echten Interessen zu vertreten. Videos der Künstler selbst uploaden und mit Werbung die sie bei YouTube vor und nach dem Video bzw während des Videos über die Kommentarfunktionen etc. einbauen finanzieren. Will mal keine Werbung mehr gibts die Möglichkeit den Titel über YouTube zu kaufen (erlös geht dann zu 90% an die GEMA und zu 10% an YouTube für die Plattform) und jeder ist glücklich.

    NUR kommt die GEMA erst garnicht auf solche Ideen, wie auch wenn man noch in der Steinzeit lebt und denkt dass nur Vinyl Kohle bringt.

  78. Gastbeiträge sollten im Titel gekennzeichnet werden.

  79. DANKE!

    Stephan Römer, Komponist

  80. @Caschy: Wie wäre es, wenn du die Gastartikel schon in der Überschrift kennzeichnest?

    Beispiel: „Gastartikel: XYV-Blubb-Blubb“

    Dass ein Artikel von einem Gastautor geschrieben wurde, ist zB auf deiner Startseite ÜBERHAUPT NICHT erkennbar. Ist das Absicht?

    Zum Schwachsinn in dem Artikel schreibe ich nur soviel: Und wenn die GEMA Zillionen pro Aufruf verlangen würde, dann wäre nach Meinung des Gastautors immer noch Youtube an der Misere schuld? Sollen sich doch nicht so anstelle, ne?

  81. Über den Inhalt des Gastbeitrages möchte ich schon gar nichts mehr sagen. Ist ein typischer Fall von Link bait. Hauptsache Werbung machen.

  82. Ich bin immer dankbar, wenn ich zum Denken angeregt werde. Dieser Gastbeitrag hat mich dazu animiert, meine Haltung zu überdenken und Fakten zu recherchieren. Und ich bleibe bei meiner Meinung: Die GEMA ist schuld und sollte mal in der Gegenwart ankommen.

    Siehe auch http://blog.robertschmitz.com/?p=76

    Das weiß ich jetzt sehr viel fundierter als vorher. Und daher: Danke an Caschy für das Forum, das er Frank Wussow gegeben hat.
    Denn freiwillig würde ich seine Ergüsse sonst nicht lesen.

  83. Danke Mazaha und Masi…..

    Abschliessend möchte ich noch allgemein was zum Artikel loswerden.

    NetzblogR, so sehr ich dich als Blogger schätze, so sehr bitte ich dich auf Rechteartikel zu verzichten. Du würfelst Verwertungs-, Nutzungs- und Urheberrechte so durcheinander, das es mehr schadet als hilft.

    Böse Nutzer haben nix mit Gema, YT oder sonstwen zu tun….

  84. 6ct was Ben geschrieben hat ist ja Wahnsinn, wenn man sieht wieviel Zugriffe auf Musik Titel sind bei YouTube und das pro Tag das währen ja Summen krank..

  85. Habe neulich einen Artikel über die GEMA gelesen. War ganz interessant. Sollten einige hier auch mal lesen. Stand im Rolling-Stone Magazin. Die GEMA ist ein Verein, der die Rechte der Mitglieder vertritt. Mitglied kann man einfach werden, wenn man die Bedingungen erfüllt und ist nicht teuer. Die GEMA tut nur das, was von den Mitgliedern bestimmt wird, was wiederum in den Vereinssitzungen diskutiert wird. Eingeladen ist jedes Mitglied.
    Die GEMA treibt also für ihre Mitglieder in deren Auftrag die mit den Lizenznehmern vereinbarte Gebühr für die Ausstrahlung von urheberrechtlich-geschützten Werken ein. Jeder Sender (Radio, DJ, Kneipe, etc.) ist verpflichtet zu melden, wie oft welcher Titel gespielt wird. Daraus erstellt dann die GEMA Abrechnungen für die Künstler und vergütet dann nach einem Schlüssel einen Erlös an den Künstler. Soweit so gut und wurde bisher auch so akzeptiert. Das Modell kommt ja letztendlich dem Künstler zugute, der für seine „Arbeit“ entlohnt wird.
    In Zeiten von Youtube, Webradio etc. brechen die Einnahmen aus „Ausstrahlungen“ weg, wir reden hier nicht von CD-Verkäufen (anderes Thema), sondern z.B. der Ausstrahlung über Radio, da mehr Menschen sich über die neuen Medien als über die traditionellen Medien mit Musik bedudeln lassen. Folglich muss die GEMA nach anderen Einnahmequellen für ihre Mitglieder suchen um den bisherigen Status zu halten. Was für Radiostationen bisher galt, sollte doch auch für die Webdienste gelten als „Ausstrahler“ im Weiteren Sinne, oder?
    Manche Aktionen sind sicherlich fragwürdig, aber letztendlich agieren die da wie in einer Behörde stur nach Vorschrift, auch wenn es z.B. gegen Kindergärten geht. Das Problem ist wahrscheinlich, wenn man da schon eine Ausnahme macht, wer kommt als nächstes? Kennt man vielleicht, oder?
    Die Frage für mich ist, wie wird das mit den Webdiensten abgerechnet? Geht jemand z.B. auf Youtube um die Musik zu hören, oder nur um den Künstler zu sehen? Muss dann da ein Button hin „ich will nur den Künstler sehen“ und dann wird keine GEMA fällig? 😉 Wird die volle Gebühr pro Titel fällig, auch wenn man z.B. nur 10 Sekunden guckt? Da muss sich Google mit der GEMA einigen. Interessante Frage für mich, wie handhaben das die anderen Online-MP3-Stores mit der Abrechnung für die Vorhörfunktion. Wird da eine Gebühr für fällig?

    Was ich überhaupt nicht verstehe: Warum müssen denn Konzertveranstalter für Live-Auftritte von GEMA-Mitgliedern zusätzlich GEMA-Gebühren für das Konzert abführen, wenn denn der Künstler doch am Verkaufserlös der Kartenverkäufe beteiligt ist. Da kassiert der Künstler IMO doppelt, oder? Diese Merkwürdigkeit wurde im Artikel leider nicht erklärt.

  86. Nach deiner Logik müssten also in allen Ländern in denen Youtube-Videos mit Musik zu sehen sind, die Künstler am Hungertuch nagen.

  87. ICH soll der GEMA noch dankbar sein, oder wie?

    Und die Abgaben auf Leermedien und Festplatten werfe ich der GEMA also umsonst in den Rachen, oder was? Die GEMA ist es, die hier eine Gegenleistung zu bringen hat, dafür dass wir sie alle fett mit Geldern ausstatten, beim Kauf jedes CD-ROMs und jeder Festplatte. Die GEMA ist es, die sich zu reformieren hat, und dafür Sorge zu tragen, dass nicht nur die Dieter Bohlens weiterhin mit Millionen zugestopft werden, sondern auch kleinere Künstler Geld und Mitbestimmung erhalten. Ich als Verbraucher schiebe diesem unreformierbaren, unbelehrbaren Klüngel-Laden schon genug Gelder zu, da habe ich überhaupt kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich mir ein Video auf Youtube ansehe, im Gegenteil. Diese Organisation soll endlich aufhören, uns Dinge vorzuenthalten, für die wir bereits Geldleistungen erbringen, und soll endlich dafür sorgen, dass Musikdistribution den Neuen Medien gerecht wird.

  88. An alle, die hier schön auf die GEMA einhauen und rumsülzen, daß es in anderen Ländern ja auch eine Übereinkunft mit YouTube bzw. Google gäbe: Die GEMA hat ja auch hierzulande mit fast jedem anderen relevanten Videoanbieter oder Streamingdienst einen Deal oder befindet sich wenigstens in Schlichtung, d.h. die Videos können angesehen werden und die Gelder dafür fließen auf ein Sperrkonto. Sobald man sich geeinigt hat (wie jetzt z.B. mit BITKOM) werden diese Gelder an die Autoren ausgeschüttet. Nur YouTube weigert sich, an dem Schlichtungsverfahren überhaupt teilzunehmen. Warum? Weil sie nicht bezahlen wollen. YouTube wird seitens Google schön als unabhängiges Unternehmen dargestellt, das nur Verluste einfährt. De facto ist der Gesamtkraken Google mit all seinen Diensten aber die Gelddruckmaschine für die Werbung, denn zwar sind die AdSense Einblendungen Peanuts, aber die gesammelten Daten über jeden User sind das Kapital, mit dem gearbeitet wird. Was glaubt Ihr wohl, was die Banken, Versicherungen, Ratingagenturen dafür zahlen, daß sie auf die Minute und aufs Haar genau über Eure Arbeit, Mails, Gewohnheiten, Einkäufe etc. Bescheid wissen? Aber nee, das ist ja nur paranoides Gewäsch, ist klar. Ihr seid so eingegrooved auf die pöhse Musiklobby, daß Ihr die Lobbyarbeit von Google gar nicht wahrnehmt. Das sind ja die Guten.

    Und da ja alle gerne alles für lau hören oder saugen wollen, lehnt sich Google schön zurück auf dem Berg des angesammelten illegalen Contents und schiebt der GEMA den schwarzen Peter zu oder streut Gerüchte, daß sie völlig überzogene Forderungen hätte.

  89. Eigentlich wurde ja alles gesagt.

    Ich finde es schade das CASCHY nix dazu sagt. Seine Meinung zu dem Thema vielleicht mal, garnicht zu den Kommentaren.
    Blöd rum zwinkern und sagen, ich habe dies nicht geschrieben ist ja ich so eher…!

    Aber Blogger haben’s ja gut drauf, zu Kommentaren anregen und dann einfach nix dazu sagen. Ich finde das immer blöd. Klar man hat wenig Zeit aber man sollte sich schon halbwegs beteiligen finde ich.
    Der Autor sowieso aber bei so einem Artikel ist es wohl eh besser sich still auf eine Treppe zu setzen.

    Frohe Weihnachtstage an alle.

  90. Na der Beitrag ging ja mal voll in die Hose.
    Halbherzig recherchiert, leider.

  91. Nach dem ersten Satz dachte ich:
    – niemals von Caschy
    – Shitstorm-Kommentar-Garantie

    Ich wurde nicht enttäuscht! Klasse, so muss abendliche Comedy sein :-))

  92. Ja klar wenn die GEMA mehr Geld haben will als Youtube bezahlen will dann ist doch klar die GEMA schuld.

    Ich mein ich kenn das von dem Drecksladen Porsche, wollt ich mir nen Porsche 911 GT2 RS leasen. Aber die Pfeiffen sollen mal in der Gegenwart ankommen, ich verdien doch gar keine 3500€ Netto. Die sollen gefälligst mit den Preisen runtergehen, ich bin ja Fair und hab 500€ angeboten aber nix ist. Saftladen wie die GEZ ich mein wer schaut schon Sportschau oder so nen Quatsch wie Fussball WM/EM, interessiert doch keine Sau soll es halt bei Sky laufen die sind nämlich auch viel billiger.

  93. Ich habe es gelesen und auch kapiert, dennoch habe ich ein gespaltenes Verhältnis zur Gema, was allerdings darauf beruht, was alleine ich an Gebühren zahle nur weil ein Radio in meiner Kneipe spielt. Die Gema ist unverschämt in der Gebührenhöhe und was bei den Künstlern ankommt ein Witz.

  94. Naja wenn ich das jetzt richtig gelesen habe gehen 85% an die Künstler. 15% gehen als Verwaltungskosten für die GEMA drauf. Das find ich jetzt ne recht stattliche Quote.

  95. meine Güte!
    es ist doch alles gesagt!!!!!!!!!!!!!
    Nur nicht von mir!
    Aber ich schweige 🙂 *ggg
    weiß ja, was sich gehört
    (und das melde ich als Liedtext gleich bei der GEMA an . . . )

  96. Wieso soll ich nochmal zahlen?! Ich habe die Musik schon gekauft und damit darf ich dann alles machen was ich will … Man kauft doch auch kein Auto und fragt vor jeder fahrt, zu welchen Kosten man jetzt fahren darf.

  97. @ Flying T
    da hast du Recht.
    15% Verwaltungskosten sind tatsächlich mehr als stattlich.
    So liegt zum Vergleich der Verwaltungskostenanteil bei den gesetzlichen Krankenkassen momentan bei ca. 5,3% der Gesamtbeiträge, bei den privaten angeblich sogar nur bei unter 3%.
    Dazu kommt, das der Verteilerschlüssel die ordentlichen GEMA-Mitglieder(ca. 3000) wohl deutlich bevorteilt und die restlichen Mitglieder die übrig gebliebenen Brosamen aufsammeln dürfen.

  98. Als Musiker sage ich folgendes:

    Richtig so! Die Gema unterstützt uns Musiker vollkommen. Es kann nicht sein, dass geistiges Eigentum gestohlen wird!

    Nur mit unserer Erlaubnis (die Gema vertritt uns Musiker ja!) darf Musik gespielt werden! Wäre ja noch schöner, wenn Diebe unterstützt würden!

    Überhaupt sollte man die Diebe stärker verfolgen: Jeder illegale Musikdownload gehört bestraft wie ein Ladendiebstahl!!!

  99. @Musiker: Ach was, mindestens wie ein Raub(kopie)mord, alle in den Knast!!!