Twitter kappt Zugang für Crowdfire, StatusBrew und andere Follow/Unfollow-Tools

Schlechte Nachrichten für alle, die auf dem Weg zum „Influencer“ Follower erhaschen wollen und dafür Geld in die Hand nehmen. Ja, soll’s geben. Twitter kappt den Tools, die in diesem Segment unterwegs sind, den Zugang zu den APIs und damit zum Netzwerk. Nutzer von Crowdfire, StatusBrew, ManageFlitter und Co. werden die Dienste ab sofort also nicht mehr in vollem Umfang nutzen können.

Doch warum tut man das? Ganz einfach: Follow/Unfollow-Spam ist von Twitter nicht gewünscht, macht das Netzwerk kaputt und die angebotenen Apps verstoßen damit gegen die vorherrschenden API-Richtlinien. Kennt sicherlich jeder Twitter-Anwender: Ihr habt einen neuen Follower mit einer komischen Follower/Folgt-Rate, folgt diesem aber nicht zurück und innerhalb von wenigen Stunden oder Tagen ist dieser wieder verschwunden. Genauso funktionieren diese Tools.

Twitter teilte TechCrunch mit, dass die Dienste gern neue Entwickler-Accounts erstellen und weiterhin Apps anbieten können, die jedoch den Twitter-Richtlinien entsprechen müssen. Finde ich gut, dass man hier durchzieht. Sollte Instagram auch mal machen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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5 Kommentare

  1. Gute Sache! Weg mit den Bots.

  2. Ich finds schade. Tatsächlich habe ich Manageflitter eine ganze Weile verwendet. Kostenlos, keine Bots oder derartiges. Das Team hinter dem Programm sind herzensgute Menschen, die zwar Geld dran verdient haben. Aber sie waren fair und boten viele Möglichkeiten an, um ihr Programm auch nicht zahlenden Nutzern Schmackhaft zu machen.

    Zudem war es durchaus hilfreich. Oft gibt es Accounts dir mir folgen. Und ich folge ihnen aus Freundlichkeit zurück. Diese Accounts sind aber das Problem von Twitter. Follower und Unfollower Spams. Die benutzen keine Tools. Die Folgen einfach jedem und nach paar Stunden wird wieder schön geunfollowed.

    Mit Manageflitter war ich gut in der Lage diese Seppels, die die Freundlichkeit anderer ausnutzen, loszuwerden.

    Es gab keine großartig dubiosen Sachen an dem Programm.
    Ich konnte sehen, wer seit langer Zeit nicht mehr online war. Dementsprechend konnte ich die Leute aussortieren, die Twitter seit Monaten nicht mehr benutzt haben und vermutlich auch nicht mehr werden.

    Es war ein netter Weg um einen Überblick über die Leute zu haben, an denen man Interesse zeigte.

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was das nun bringen soll. Die Leute die Tonnen an anderen Folgen, um sie dann später zu unfollowen, wird es weiterhin geben.
    Aber jetzt haben wir keine Möglichkeit mehr diese Leute so einfach zu erkennen.

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