Twitter: Jack Dorsey gibt Auskunft über mögliche Edit-Funktion

Der Twitter-CEO Jack Dorsey gab letzte Woche ein Interview bei Joe Rogan. In dem Gespräch sprach er unter anderem auch über eine mögliche Edit-Funktion. Wer von euch hat nicht schon einmal einen Tweet abgesetzt, einen Fehler gefunden, den Tweet wieder gelöscht und einen neuen geschrieben? So funktioniert es aktuell, bearbeiten lassen sich Tweets noch nicht.

Dorsey sagt, dass Twitter auf SMS basierte und dieser Charakter erhalten bleiben soll. Wenn ihr eine Nachricht verschickt habt, ist sie weg und nicht mehr rückrufbar. Man möchte diesen Echtzeitgedanken behalten, sieht aber auch ein, dass es unter bestimmten Umständen einer Korrektur bedarf, gerade bei wichtigen Statements.

Er könnte sich vorstellen, die Funktion so zu implementieren, dass man ein 5 – 30 Sekunden langes Zeitfenster nach Absetzen hat, das zur Korrektur dient. Quasi ein verzögertes Senden des Tweets. Auch sollte im Falle einer implementierten Bearbeitungsfunktion der Original-Tweet immer sichtbar sein. So hat jeder Nutzer die Möglichkeit, das ursprüngliche und fehlerbehaftete Original zu sehen.

Twitter hat in den vergangenen Monaten nicht immer einen positiven Eindruck bei den Nutzern hinterlassen, vor allem nicht mit dem Kappen der APIs. Eine Edit-Funktion wäre eine willkommene Ergänzung.

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Video-Link: https://youtu.be/_mP9OmOFxc4
VIA

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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8 Kommentare

  1. Herr Hauser says:

    „sieht aber auch ein, dass es unter bestimmten Umständen einer Korrektur bedarf, gerade bei wichigen Statements.“

    Wie hier! 😉

  2. Warum muss man denn Fehler im Nachhinein noch lesen können? Also lösche ich dann doch wieder, wenn ich mich vertippt habe. Wirkt auf mich ein wenig arrogant, der Herr Dorsey.

    Genau das war es, was mir an Google+ so gut gefallen hat. Keine Einschränkungen.

    • Jopp… den Unsinn verfolgt Facebook auch.

    • Kommt auf den „Fehler“ an, den man da ändert. Mit so einer Editierfunktion kann man natürlich auch deutlich den Sinn einer Nachricht ändern. Und wenn andere bereits auf die ursprüngliche Nachricht geantwortet haben, so sehen deren Tweets eventuell unpassend aus, wenn man neben der neuen nicht auch die ursprüngliche Nachricht sehen kann.

      Wie sinnvoll das ist, hängt natürlich davon ab, ob andere die ursprüngliche Nachricht bereits sehen konnten und wie lange man sie noch bearbeiten kann.

    • Wenn man einen Beitrag noch editieren kann, nachdem es dazu Antworten gegeben hat, kann man auch ganz locker die Antworten vollkommen sinnbefreit aussehen lassen (indem man bspw die kritischen Passagen aus dem ursprünglichen Beitrag entfernt).
      Das klassische Problem der Zeitreisenden, wenn sie in der Vergangenheit unterwegs sind 😉

      Um das zu umgehen müßte Twitter dann auch eine vernünftige Zitierfunktion bekommen, mit der man nicht nur Tweets einbetten, sondern tatsächlich den zitierten Text in den eigenen Tweet übernehmen kann.

    • Macht YouTube doch auch so.

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