System-Verteilung im November 2018: Kaum Bewegung lautet das Motto

Jeden Monat wieder präsentiert uns Netmarketshare Zahlen zur globalen Verteilung der Betriebssysteme. Mittlerweile hat man auch die Ergebnisse für den November 2018 vorgelegt. Dabei hat es aber nur relativ marginale Bewegungen gegeben. Es gibt kleinere Verschiebungen, doch im Großen und Ganzen kommt es zum Jahresende hin zu Stagnation.

So liegt Windows 7 weiterhin unangefochten an der Spitze, gefolgt von Windows 10. Auch Platz 3 bleibt mit Windows 8.1 unverändert. Dann hat es einen kleinen Wechsel gegeben, denn Windows XP ist nach vorne gerückt. Somit hat das alte Microsoft-Betriebssystem Apples Mac OS X 10.13 einfach mal nach hinten geschoben. Danach folgt nun Mac OS X 10.14, welches Version 10.13 damit jetzt doch noch überholt hat.

Blickt ihr auf den Oktober 2018 zurück, erkennt ihr sonst aber vor allem Veränderungen im Detail. Da wächst ein Linux ein bisschen, während ein Mac OS X 10.12 eben etwas an Boden verliert, weil die Nutzer sich zu Updates durchringen. Viel Bewegung hat es aber nicht gegeben. In den nächsten Monaten dürfte es zumindest an der Spitze aber wohl einmal zur Ablösung kommen. Da sollte Windows 10 wohl bald Windows 7 die Krone entziehen.

Platform Version Share
Windows 7 38.89
Windows 10 38.14
Windows 8.1 4.59
Windows XP 4.23
Mac OS X 10.14 3.57
Mac OS X 10.13 3,20
Linux 1.47
Mac OS X 10.12 1,36
Windows 8 0,93
Unknown 0.85
Mac OS X 10.11 0.84
Ubuntu 0.57
Mac OS X 10.11 0.47
Chrome OS 0.32
Windows Vista  0.22
Mac OS X 10.09 0.15
Mac OS X 10.06 0.04
Fedora 0.04
Mac OS X 10.07 0.03
Mac OS X 10.08 0.03
Windows 2000 0.01
Windows NT 0.01
FreeBSD 0.01
NetBSD 0.00

Hier im Blog sieht es naturgemäß ein wenig anders aus. Die meisten Zugriffe erfolgen nämlich mobil. In Sachen Desktop hat Windows bei uns die Nase vorn. Windows allein betrachtet verteilt sich dann folgendermaßen: Windows 10 ist ganz klar vorne, denn 67,25 % nutzen Microsofts aktuelle Systemvariante. Dass unsere Leser Update-freudiger sind wundert bei einem Tech-Blog aber natürlich auch keinen. Windows 7 schnappt sich wiederum 27,89 Prozent. Windows 8.1, das Stiefkind sozusagen, erreicht immerhin noch 3,84 %. Die restlichen paar Prozent verteilen sich auf die älteren Versionen, sind aber nicht wirklich in großem Umfang vertreten. Ein besonderer Gruß geht an die beiden Nutzer mit Windows 95 und Windows NT.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Bob (der andere) says:

    Alles wie gehabt.
    Windows7 wird nach und nach Anteile/Prozente zugunsten von Win10 abgeben. Aber nicht weil Win10 so toll ist, sondern weil nach und nach Hardware mit vorinstalliertem Win10 ersetzt wird. Wer jetzt noch bei Win7 ist, wird auch bleiben. Ein größerer Sprung bei der Verteilung ist frühestens beim Supportende von Win7 zu erwarten (vorausgesetzt der Support für Win7 wird nicht verlängert. Da bin ich mir aber bei den immer größer werdenden Probleme mit Win10 gar nicht so sicher).

    Derweil geht bei mir persönlich der Umstieg von Windows auf Linux weiter.
    Hatte die ganze Zeit Linux Mint auf einer zweiten Festplatte installiert. Habe jetzt seit Mittwoch einen Intel NUC7 als Zweit-PC. Gleich Linux Mint installiert. Das Teil nutze ich jetzt hauptsächlich als Medien-PC und zum weiteren umgewöhnen. (schreibe jetzt zwar mit dem Win-PC, da ich noch ein spezielles Programm laufen habe)

    Sollte der Win7-Support tatsächlich fristgerecht enden, wird getauscht. Linux auf den großen Desktop, Win7 auf den NUC. Dort werde ich Win7 (ohne Internet-Verbindung) weiter nutzen , für die paar speziellen Dinge, bei denen es bei Linux kein entsprechende Anwendung gibt.

    Win10 ist für mich jedenfalls keine Option. Ausgiebige Testphasen auf fünf völlig unterschiedlichen Geräten, auf jedem traten Probleme auf (ein tablet war nach misslungenem UpDate unbrauchbar, mußte entsorgt werden).
    Davon abgesehen ist mir Win10 mittlerweile zu überladen. Zu viel Zeugs das ich nicht brauche. Mir ist generell ein schlankes System lieber. Was ich brauche, installiere ich selbst.

  2. einfach nur assozial wie Win 7 immer noch lebt. Der Support ist quasi abgelaufen mit 2018.

    Im Geschäft gurken wir immer noch auf Win 7 rum…. und beraten unsere Kunden in den neuesten Technologien…… DAS ist einfach nur peinlich -.-

    kann gegen Win 10 absolut nichts sagen. Läuft stabil, nie probleme gehabt. Wenn man sich mit den Basics auskennt und wie man Windows repariert etc hat man keine Probleme.

    Habe mehrere Anläufe auf Linux gemacht. Allerdings kann ich nicht so viel Zeit verschwenden mich um etliche Probleme zu kümmern, wenn etwas nicht geht. Da bin ich zu ungeduldig.

  3. Bob (der andere) says:

    @ Ebhe:
    Doch, ich habe den Schritt zurück gemacht (und viele andere auch).
    Ich will gar nicht bestreiten, daß auf gleicher Hardware Win10 schneller ist als Win7 (zumindest theoretisch). Aber so schnell auch wieder nicht, das ich ein stabiles Win7 gegen ein, naja (denk dir was) Win10 eintauschen möchte.
    Ich benutze sehr oft das Startmenü und fand das ab Win8 schlicht als Katastrophe (o.k., habe ab 8.1 Classic Shell benutzt. Bis zur endgültigen Rückkehr von Win10 zu Win7 konnte man das noch installieren).
    Und was nützt mir eine schnelle Hardware (Millisekunden beim Start von OS und Programmen), wenn ich Stunden oder gar Tage damit verbringe, alle halbe Jahre (nach Feature-UpDate) mein System neu anzupassen und unnötige Firlefanz-Programme zu entfernen. Immer vorausgesetzt, das UpDate läuft uberhaupt durch und bleibt nicht hängen. Falls doch, erhöht sich die Zeit nochmals um einige Stunden. Mein letztes Win10 Gerät (zugegeben mit schwacher Hardware) bleibt grundsätzlich beim “großen“ UpDate hängen. Das heisst: 2 mal im Jahr Neuinstallation! Und dazu hab ich schlicht keine Lust. Windows soll für mich arbeiten, nicht umgekehrt.
    Also, wenn ich das mal gegenrechne, wie lange ich an Win10 jedesmal (unnötig) rumfrickeln mußte, ist mein Win7 doch um einiges schneller (und stabiler).

    @ Kasupke: Ja, Win7 mit nur 2GB RAM macht wirklich keinen Spaß. 4GB sollten es mindestens sein. Da lief Windows8.1 (mit 2GB RAM) in der Tat besser. Hatte ein tablet mit Atom-CPU und 2GB RAM (siehe oben), das lief wunderbar mit Win8.1. Anfangs auch mit Win10. Bis es sich dann nach einem misslungenem Win10 Feature-UpDate zerlegt hat.
    Inzwischen ist Win10 aber so aufgebläht, das ich zur Aufrüstung auf min. 8GB RAM rate (sofern möglich. z.B. bei tablets und billigen Convertibles meist nicht möglich).

    @ asdf:
    Wer noch Windows7 benutzt ist für dich also assozial?
    Ja, das “normale“ Supportende war 2018, aber neue Funktonen sind schon lange vor 2018 nicht mehr dazu gekommen (zum Glück). Der Support für Sicherheits-UpDates läuft aber noch über ein Jahr. Also, wo ist das (dein) Problem?

    Es ist ja schön, daß dir Win10 so gut gefällt und du keine Probleme damit hast. Es sei dir gegönnt!
    Nur, das trifft eben nicht auf alle zu! Und diese nutzen eben weiterhin Win7 oder steigen um auf Linux oder Mac. Wer das nicht akzeptieren kann, der ist assozial!

    Du kennst dich mit den Basics aus, kommst aber nicht mit Linux klar? Das widerspricht sich irgendwie (man muß sich eben mit der Materie befassen, logischerweise)
    Ich habe einem Freund (absolut unfähig in Sachen Technik) auf ein Notebook von 2006 ElemantaryOS installiert (damit er nicht das assoziale XP weiter nutzt). Und selbst dieser Mega-DAU kommt damit klar.
    Ich selbst habe viele Linux-Systeme ausprobiert (Ubuntu, Knoppix, Sabayon, ElementaryOS, Puppy-Linux, Kanotix, PCLinuxOS, Aptosid, Kubuntu, Mint, Bodhi und einige andere). Gelaufen sind sie alle (nur bei meinem HP hatte ich keinen Sound über die eingebauten Lautsprecher, bei Samsung oder Acer trat das Problem aber nicht auf).
    Wenn man Programme und/oder Hardware hat, die nur mit Windows läuft ist das natürlich blöd (oder man betreibt Windows in einer VM).
    Das Risiko, du keine Treiber für ältere Hardware findest, ist bei Win10 aber größer als bei Linux.

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